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Test: 

Devilsound USB DAC - Seite 2

16.02.10  | Danny Kaey
 
Yellos neueste CD, Touch, ist wiedermal eine super Platte geworden. Die beiden Schweizer, Dieter Meier und Boris Blank spielen hier auf ihrem üblichen hoch herrschaftlichen Niveau. Der Track „Till Tomorrow‟ zeigt, wie gut die beiden ProTools und andere elektronische Klanggestalter beherrschen. Da glaubt man fast in immer tiefere räumlichen Ebenen abtauchen zu können. Raumillusion pur lautet hier die Devise – und wenn dieses Spektakel dann noch über acht Zehn-Zoll-Bässe kommt, geht richtig die Post ab: Dynamik satt, von null auf hundert in zwokommavier Sekunden – so ungefähr fühlt sich's an. Hier spielt der Devilsound eben seine Stärken aus. Noch vor fünf Jahren hätte man für so einen Auftritt locker zwei- bis dreitausend Dollar investieren müssen – keinesfalls jedoch die schlappen 400 Dollar für den Devilsound, der deshalb ein wirklicher Knüller ist, der seinesgleichen sucht.

Wie geht's nun weiter? Tja, diese Frage lässt sich dank Devilsound recht einfach beantworten: Computer-Musikwiedergabe ist auf jeden Fall die Zukunft, da gibt es  keine Fragen mehr. Die Jungs aus San Diego haben mit dem kleinen Teufel wirklich etwas tolles auf die Beine gestellt, zumal die Konkurrenz eigentlich bloß USB/SPDIF Wandler anbietet. Und das heißt, dass man auch noch einen Digital/Analog-Wandler erwerben muss, es sei denn, man hat bereits einen. Klar, bei dieser Variante kann der Sound noch besser geraten, aber um das letzte Quentchen von diesem und jenem geht es beim Devilsound ja auch gar nicht. Hier geht‘s nicht um Mega-Bucks-Komponenten. Jonathan und Aaron haben vielmehr die heutige iTunes-Generation im Visier. Kaum zu glauben, was geschehen würde, wenn auch bloß ein halbes Prozent der gesamten 350 Millionen iPod-Besitzer ins High-End-Lager überwechseln würden. Die meisten iTunes/iPod-Nutzer lieben Musik - was liegt also näher, als ihnen mal ein wenig auf die Sprünge zu helfen? Der kleine Teufel kann‘s ganz bestimmt!

STATEMENT

Vor ein paar Jahren hat Napster aus dem College-Milieu heraus unsere alltägliche Wahrnehmung von Musik revolutioniert und nicht nur die Art und Weise neu definiert, wie Musik zum Hörer kommt, sondern auch – und das dürfte die eigentliche Revolution gewesen sein – wo diese wahrgenommen werden kann, nämlich immer und überall. Der fantastisch klingende USB-DAC von Devilsound passt perfekt in diese Landschaft, weil er Herz und Verstand der jungen Generation von Musikliebhabern auf der ganzen Welt anspricht. Kein schlechter Start ins audiophile Jahr 2010!
HERSTELLERANGABEN
Devilsound USB DAC
Abmessungen (B/H/T) 4/1,3/6,5 cm
Gewicht 300 g
Preis in den USA 399 Dollar
Hersteller www.devilsound.com
Weltweiter Vertrieb www.onahighernote.com

GEHÖRT MIT
Lautsprecher Zu Definition Mk II
Kabel Kubala-Sosna Emotion
Vorverstärker Brinkmann Marconi
Endstufe Threshold T400
D/A-Wandler LessLoss DAC 2004 MK II
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