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Test: 

M2TECH Palmer Power Plant

03.12.11  | Dirk Sommer
 
Forever Young: So musste es ja kommen – gerade mal 14 Tage nach dem Erscheinen des Tests des M2TECH-Wandlers mit dem Squeeze-upgrade-Netzteil lässt der Deutsche Vertrieb wissen, dass nun das firmeneigene Zusatznetzteil lieferbar ist. Den Worten folgen Taten, und einige Tage später steht der Palmer Power Plant im Hörraum.

M2TECH Palmer Power Plant

Anders als beim schlichten Squeeze-upgrade-Netzteil handelt es sich beim äußerlich sehr viel attraktiveren Palmer Power Plant oder kurz PPP – er ist im gleichen Aluminiumgehäuse mit gebogener Lochblechfront untergebracht wie der Wandler – um eine Akku-Stromversorgung mit integriertem Netzteil. Dieses speist das Ladegerät und stellt den Betrieb auch bei leeren Energiespeichern sicher. In diesem Fall wird der extrem rauscharme 15-Volt-Spannungsregler, der hinter den Akkus sitzt und für sehr „sauberen‟ Strom sorgt, direkt mit einem Vorregler im Netzteil verbunden: Der angeschlossene Young kann auch während des Ladevorgangs unbehelligt weiter musizieren.

Optisch passt der Palmer (oben) perfekt zum Young. Während des Tests standen die Geräte natürlich nicht übereinander

Die Akkus sind Lithium-Polymer-Typen, die thermisch und elektrisch als recht empfindlich gelten – wenn auch nicht in dem Maße, wie etwa Lithium-Ionen-Akkus. Aber das braucht niemandem Kopfzerbrechen zu bereiten, da der Palmer selbstverständlich Schutzschaltungen gegen Tiefenentladung, Überspannung durch Fehler in der Ladeschaltung oder zu große Entladeströme bereithält. Wie M2TECH dem glücklichen Besitzer eines PPP in der Bedienungsanleitung vorrechnet, kann er sich bei den 4,4 Amperestunden des Akkus und den mindestens 500 möglichen Ladezyklen auf mehr als zwölf Jahre Musikgenuss ohne Akkutausch freuen, selbst wenn er den Young täglich zwei Stunden in Betrieb hat.

Der Palmer ist nicht nur für den Young zu verwenden. Er kann zwei Geräte gleichzeitig mit 15 Volt versorgen. Allerdings dürfen sie zusammen nicht mehr als 1 A Strom benötigen
Einer der beiden Schalter auf der Front des PPP fungiert als Netzschalter, der andere (de)aktiviert die beiden Ausgangsbuchsen auf der Rückseite des Gerätes, die eine Gleichspannung von 15 Volt bereitstellen. Ein Kabel mit verschraubbarem Stecker für die Versorgung des Young ist beigepackt. Je nachdem, welcher der beiden Schalter gedrückt wird, kann man den PPP dazu bringen, dass er auch bei noch nicht weit entleerter Batterie einen Ladezyklus beginnt oder entgegen den Werkseinstellungen bei schwächer werdenden Akkus nicht auf Netzbetrieb umschaltet, sondern den Young bis zum Erreichen der Schwelle zum Schutz vor Tiefenentladung aus den Lithium-Polymer-Speichern versorgt.

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