Diese Box hat aus audiophiler Sicht mit zwei Handicaps zu kämpfen: Zum einen handelt es sich um ein aktives Konzept, zum anderen wird der größte Teil des Frequenzspektrums von einem noch immer exotischen und zumindest in der Vergangenheit umstrittenen Schallwandler abgestrahlt – bei vorurteilsfreier Betrachtung wird man darin allerdings zwei gravierende Vorteile erkennen.
| Die MSMs1 ist breiter als tief und damit eine sehr elegante Erscheinung, was durch die sehr gute Verarbeitung noch unterstrichen wird |
| Unterhalb von 330 Hertz übernimmt ein konventionelles Konus-Chassis mit Glasfaser-Polyester Membran |
Später, als ich mich auch schreibend mit Hifi auseinandersetzte, kam es dann zu einer zweiten Begegnung mit nun drei Biegewellenstrahlern je Stereokanal, die aber ebenfalls von keinem Happy End gekrönt wurde: Das Trio von Manger-Schallwandlern residierte in der Front und den beiden Seiten der Mittelhochton-Einheit einer Audio Physik Medea. Diese Box faszinierte mich in allen nur erdenklichen Disziplinen außer einer. In meinem Hörraum, der leider kein Saal ist, sorgten die seitlich montierten, der Wand zugewandten Chassis für sehr frühe erste Reflexionen und damit dafür, dass der Standort der Lautsprecher deutlich zu orten war. Und gerade das völlige Zurücktreten der Boxen hinter die Musik war ja ansonsten eine Paradedisziplin von Audio Physic Lautsprechern. Nach einigen Wochen vergeblicher Optimierungsversuche habe ich dann schließlich auf einen Test verzichtet. Um so höher sind nun allerdings die Erwartungen an die MSMs1.












