Esoteric ergänzt die Master Sound Works Serie mit dem Vollverstärker I-03

07.11.2011
Über die Jahre haben Esoterics Audio-Entwickler überragende Einzelkomponenten der höchsten Leistungskategorien kreiert. Aus diesem wertvollen Erfahrungsschatz entstand nun der Esoteric-Vollverstärker I-03. Wie alle Komponenten der Master Sound Works Serie spiegelt auch er die Hingabe und Leidenschaft von Esoterics Ingenieurskunst wieder.


Der I-03 ist durch Trennwände aus massivem Stahlblech in fünf Bereiche aufgegliedert. Jede Schaltungseinheit ist in einer eigens dafür vorgesehenen Abteilung untergebracht, Deren Anordnung soll kürzeste Signalwege und ein absolutes Minimum an Interferenzen zwischen den Baugruppen sicherstellen. Die getrennten Endstufen wurden mit stabilen Aluminiumkoppelungen jeweils an den beiden Seitenteilen des Gehäuses montiert. Dies garantiert einen optimalen Wärmeaustausch mit den massiven Seitenteilen des Gehäuses, die als Kühlkörper dienen. So wird das gradlinige Design in keiner Weise gestört. Jede der beiden identischen Class-D-Mono-Endstufen arbeitet mit zweimal drei Hochgeschwindigkeits-MOS-FET-Transistoren neuester Bauart in einer Parallel-Push-Pull-Anordnung und stellt eine maximale Ausgangsleistung von 320 Watt an einer Nennimpedanz von 6 Ohm bereit. Die Endstufen beziehen ihre Energie aus einem etwa zehn Kilogramm schwere EI-Kern-Hochleistungstransformator, der mittig im Gehäuse auf einer fünf Millimeter starken Stahl-Bodenplatte montiert ist. Die Siebkapazität beträgt 16.000 µF pro Kanal.

Esoteric ergänzt die Master Sound Works Serie mit dem Vollverstärker I-03
Esoteric ergänzt die Master Sound Works Serie mit dem Vollverstärker I-03

Die im I-03 verbauten Vorverstärker-Schaltkreise basieren auf der bewährten Technologie der vielfach preisgekrönten Esoteric C-03 Vorstufe, arbeiten im Dual-Mono Betrieb und sind auf vollständig voneinander getrennten Platinen untergebracht. Diese wurden beidseitig auf einer zwei Millimeter starken Stahl-Trennplatte montiert und als Einheit in einem abgeschirmten Chassis-Bereich platziert. Um größtmögliche Kanaltrennung und Klangtreue zu erreichen, wurde jede der beiden Vorverstärkerplatinen mit einem eigenen Lautstärke-Kontrollverstärker ausgestattet, der vom Haupt-Lautstärkeregler angesteuert wird. Die Steuerung für die „Dual mono Volume Control‟ verfügt über ein eigenes Netzteil in einem speziell abgeschirmten Gehäusebereich. Schon die Anordnung sorgt für einen sehr geringen Störgeräuschpegel, der noch weiter reduziert wird, indem der Mikrocomputer der Steuereinheit in einer Art „Dämmerschlaf“ gehalten und nur dann durch einen Signalimpuls blitzschnell „geweckt“ wird, wenn ankommende Bedienanforderungen erfüllt werden müssen. Der Vorverstärkter bietet zwei XLR- und drei Cinch-Eingänge, von denen einer für Hochpegelquellen, MM- oder MC-Phonosignale konfiguriert werden kann.

Der Vorverstärkter bietet zwei XLR- und drei Cinch-Eingänge, von denen einer für Hochpegelquellen, MM- oder MC-Phonosignale konfiguriert werden kann
Der Vorverstärkter bietet zwei XLR- und drei Cinch-Eingänge, von denen einer für Hochpegelquellen, MM- oder MC-Phonosignale konfiguriert werden kann

Das Gehäuse, dessen Frontblende, Oberseite, Seitenteile und die vorderen Gehäuseecken aus massivem Aluminium gefertigt sind, ruht äußerst stabil auf drei Esoteric „Pin-Points“: Die aus zwei Teilen bestehenden patentierte Gerätefüße mit integriertem Spike leiten effektiv minimale Vibrationen und Resonanzen vom 31 Kilogramm schweren Gehäuse ab. Lautstärkeregler- und Eingangswahlschalterknopf wurden jeweils aus einem vollen Aluminium-Block gefräst. Das zurückhaltende Design soll sowohl das erwünschte Maß an „Understatement“ und Eleganz als auch ein Optimum an Bedienungsfreundlichkeit bieten.

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