Süddeutsche HiFi-Tage 2018

10.09.2018 // Birgit Hammer und Dirk Sommer

Am Wochenende bildeten die ersten Süddeutschen HiFi-Tage in Stuttgart den Auftakt zur herbstlichen Messe-Saison. Die Ausstellung war – wie man das von Ivonne Borchert-Lima und Wolfgang Borchert und den Norddeutschen HiFi-Tagen gewohnt ist – bestens organisiert und auch gut besucht.

Bei dieser Einschätzung stütze ich mich aber allein auf die Eindrücke, die ich am Samstag sammeln konnten. Wie schon in der Messeankündigung erwähnt übertraf die Nachfrage nach Ausstellungszimmern die Anzahl der von den Veranstaltern reservierten Räume: ein toller Vertrauensvorschuss an Ivonne Borchert Lima und ihr Team. Natürlich ließ sich die Besucherzahl der ersten Stuttgarter HiFi-Tage nicht mit der nach über einem Jahrzehnt extrem gut etablierten Hamburger Messe vergleichen. Am späten Nachmittag des ersten Messetages traf ich dennoch ausschließlich auf zufriedene Aussteller, die auch einige Weltpremieren zeigten Der Drei H Vertrieb präsentierte nicht nur die Beta-Version der lange erwarteten Melco-App, sondern auch die neuen Musikserver N100 und N10. Ersterer wird von einem externen Schaltnetzteil versorgt und für rund 2.000 Euro zu haben sein. Der N10 wird von einem Linearnetzteil gespeist, das in einem ähnlich aufwändigen Voll-Aluminium-Gehäuse untergebracht ist, wie der Server selbst. Nicht zuletzt auch wegen der im Vergleich zum Hunderter deutlich aufwändigeren Hauptplatine wird der Preis des N10 bei etwa 7.500 Euro liegen. Er soll gegen Ende Oktober verfügbar sein. Eines der ersten Exemplare geht dann Hifistatement. Falls Drei-H-Chef Mika Dauphin nicht zu optimistisch war, können wir die App schon in etwas drei Wochen vorstellen.

Bei Hifi2Die4 feierte MSBs neues Einstiegsmodell Premiere, das den Analog DAC ablöst, der den Kollegen Wolfgang Kemper ins Schwärmen (hier ein Link zu https://www.hifistatement.net/tests/item/1245-msb-the-analog-dac-mit-analog-power-base) brachte. Der Discrete DAC wird ab 11.450 Euro erhältlich sein und verarbeitet PCM-Dateien mit Abtastraten bis 3072 Kilohertz. Analog/Digital-Wandler, die Dateien mit dieser Frequenz kreieren, sind mir allerdings nicht bekannt. DSD256 per DoP sollen für den Discrete DAC auch kein Problem darstellen: Jedes seiner beiden Wandler-Module enthalte einen Ladder-DAC sowie einen speziellen Wandler für die DSD-Verarbeitung, erläuterte MSB-Europa-Vertriebschef Frank Vermeylen.

Da bis zum Ende des Jahres allein in Deutschland noch fünf Messen anstehen und wir auch noch den ein oder anderen Blick über die Landesgrenzen werfen wollen, wir Sie aber nicht allzu sehr mit Wiederholungen langweilen wollen, habe ich mich entschieden, im Folgenden lediglich eine Vielzahl von unkommentierten Impressionen von den Süddeutschen HiFi-Tagen zu präsentieren.

 

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