Dienstag, 28 September 2021 00:01

Warwick Bravura

Der Name „Bravura“ kommt aus dem italienischen und steht für „großartige Performance“. Er ist die neueste Entwicklung von Warwick Acoustics und tritt in die Fußstapfen des preisgekrönten Sonoma-Systems.

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Warwick Acoustics ist aus einer Forschergruppe der Universität Warwick hervorgegangen. Klar, dass in einer solchen Firma die Entwicklung nie stillsteht, und neue Erkenntnisse dann auch schnell zu neuen Produkten führen. Und so ist der Kopfhörer des Bravura-Systems die aktuelle Inkarnation des patentierten HPEL-Treibers.mBravura ist in schwarz und in silber erhältlich, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2.100 Euro für die silberne Variante, in der Black Special Edition kostet er 2.500 Euro. Das komplette System, bestehend aus Bravura Kopfhörer und Sonoma-Verstärker, wird für 6.850 Euro (silber) respektive 7.750 Euro(Black Special Edition) angeboten.

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Sonoma war das weltweit erste Kopfhörer-System, das den von Warwick Acoustics entwickelten „High-Precision Electrostatic Laminate“-Wandler verwendete. Bis heute hat er unzählige Branchenpreise gewonnen und wurde von audiophilen Musikfreunden und professionellen Anwendern auf der ganzen Welt gelobt. In den Bravura haben die Briten drei Jahre Entwicklungsarbeit investiert, um ihre patentierte Kerntechnologie zu verfeinern und die Vorteile, für die Elektrostaten bekannt und beliebt sind, weiter zu verbessern. Die neueste Entwicklung der Single-Ended-HPEL verwendet ein neues Stator-Design und fortschrittlichere Materialien, was zu extrem niedrigen Verzerrungen, höherem Schalldruck und einer größeren Bandbreite führt. Jeder HPEL wird von Hand gefertigt und individuell angepasst, was zu einem Hörerlebnis mit unvergleichlicher Transparenz und Musikalität führt.

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Mit seinem ausgezeichneten Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, hoher Steifigkeit, hervorragender akustischer Dämpfung und hervorragender RFI/EMI-Abschirmung ist Magnesium das ideale Material für den HPEL, um optimale Leistung zu gewährleisten. Sein geringes Gewicht trägt außerdem zu einem hervorragenden Tragekomfort bei. Die Bravura-Ohrpolster sind aus hochwertigem Cabretta-Schafsleder handgefertigt, das für sein geringes Gewicht, seine Langlebigkeit und seine Weichheit bekannt ist und auch bei langen Hörsessions für Komfort sorgt.

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Für den Bravura wird eine Version des Kopfbügels verwendet, der für Warwicks Flaggschiff Aperio entwickelt wurde. Sein handgenähtes Finish bietet den ultimativen Komfort und Luxus. Für den Bravura wurde ein maßgeschneidertes Kabel mit extrem niedriger Kapazität entwickelt, um eine optimale Signalübertragung zwischen Verstärker und Kopfhörer zu gewährleisten. Das in Zusammenarbeit mit Atlas und Lemo hergestellte Kabel ist mit Kevlar zwischen den inneren Adern verstärkt und verwendet hochpräzise selbst verriegelnde Lemo-Stecker. Ein hochwertiges, gewebtes Moplen-Außengeflecht mit weichem Griff und hoher Verschleißfestigkeit sorgt für ein luxuriöses und vertrauenerweckendes Benutzererlebnis.

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Herstellerangaben
Warwick Bravura
  • Typ Ohr umschließend, offene Bauweise
  • Wandler HPEL, elektrostatisch
  • Membranfläche 3.570 mm2
  • Bewegte Masse <0.2g
  • Kapazität 105pF
  • Impedanz >5GΩ
  • THD 0.1% @ 1kHz/100dBSPL
  • Frequenzumfang 10Hz - 60kHz
  • Bias-Spannung 1.350VDC
  • Kabellänge 2m
  • Gewicht 403g

Vertrieb
audioNEXT GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon 0201 5073950
E-Mail info@audionext.de
Web www.audionext.de

Weitere Informationen

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Montag, 27 September 2021 00:01

Aaviks separate Vor- und End-Verstärker

Aaviks unermüdliches Bestreben, die ultimativen Audio-Ansprüche der Liebhaber von High-End-Musik zu erfüllen, hat die neueste Errungenschaft in der Verstärkertechnologie hervorgebracht: die neuen Aavik 280 und 580 Serien von separaten Vor- und Endverstärkern.

Beide neuen Aavik-Serien setzen neue Maßstäbe für alle kritischen Kriterien, die die unverfälschte Klangqualität authentischer Musik definieren und dieses einzigartige Gefühl von Leichtigkeit und tief empfundener Leidenschaft hervorrufen. Aaviks neue Standalone-Serien sind mit hochentwickelten Technologien zur Rauschunterdrückung ausgestattet, die das Grundrauschen auf ein noch nie dagewesenes Niveau senken und eine dynamische Musikskala freisetzen sollen, die selbst kleinste musikalische Details auf eine spürbar größere Klangbühne mit einem extrem leisen Hintergrund projiziert.

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C und P 580 Separate sind die Flaggschiffe von Aavik. Die Premium-Serie zeichnet sich durch eine zusätzliche Rauschunterdrückung und den Einsatz von schalterlosen, optischen LDR-basierten Komponenten aus. Diese erzeugen ein deutlich geringeres Grundrauschen als herkömmlich verwendete Schalter und Relais. Dies ermöglicht es, selbst kleinste musikalische Details auf einer verblüffend ganzheitlichen Klangbühne darzustellen. Was die Aavik-580-Standalone-Serie ebenfalls auf ein höheres Leistungsniveau hebt, ist ihr Innenchassis, das aus massivem Kupfer gefertigt ist. Dies führt zu einer weiteren Verringerung der Hysterese, was der Musik mehr Energie und Kraft sichert.

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Der LDR (Light Dependent Resistor) ist dank des schalterlosen Prinzips extrem leise. Herkömmliche Schalter und Relais sind geräuschintensiver. Sie unterdrücken subtile Klangdetails und verfärben den Ton unnatürlich. Die separate Stromversorgung sorgt für ausreichende Leistungsreserven. Dies führt zu mehr Kontrolle und einem größeren dynamischen Headroom.

Die analoge Frequenzweiche von Aavik sorgt für ein präzises Timing bei der Weiterleitung von Tonsignalen an die Empfangskomponenten. Dies ist wichtig, um einen rauen und komprimierten Klang zu vermeiden. Die neue Aavik-Frequenzweiche wurde entwickelt, um entweder einen Subwoofer sehr präzise zu steuern oder mit dem integrierten Tief- und Hochpassfilter ein 2.1-Heimkinosystem zu kontrollieren. Alternativ kann die neue analoge Frequenzweiche von Aavik auch als analoge Raumkorrektur dienen. Da die Frequenzweiche analog arbeitet, gibt es keine Latenz. Das Timing der Signalübertragung sowohl zu den Lautsprechern als auch zum Subwoofer ist absolut präzise. Das Ergebnis ist ein äußerst unverfälschter und authentischer Klang. Andere herkömmliche Frequenzweichen, wie zum Beispiel die, die mit einem DSP arbeiten, transportieren das Signal über eine digitale Schaltung. Daraus resultiert eine Latenzzeit von 15 bis 20 Millisekunden. Der Effekt einer mangelnden Präzision bei der zeitlichen Übertragung des Signals an die Lautsprecher respektive den Subwoofer beeinträchtigt eine authentische Audiowiedergabe, erzeugt einen komprimierten Klang und fügt der Musik einen rauen Ton hinzu.

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Mit Hilfe des Tiefpass- und Hochpassfilters kann die Klangleistung der einzelnen Lautsprecher optimiert werden. Wenn Sie die tiefen Frequenzen an einen Subwoofer leiten, wird mehr Energie an die Hauptlautsprecher abgegeben. Um eine gleichmäßige Lautstärke der Lautsprecher und des Subwoofers zu gewährleisten, kann die Verstärkung des Hochpass- und des Tiefpassfilters separat geregelt werden.

Bei der Raumkorrektur geht es darum, Raumresonanzen zu erkennen und zu beseitigen. Die spezifische Resonanz, die einen unangenehmen und störenden Klang erzeugt, ist eine Druckresonanz, die aus der gegebenen Größe des Raumes resultiert – subjektiv wird sie als ein von den Lautsprechern ausgehendes „Dröhnen“ empfunden. Um diese raumspezifische Resonanz zu eliminieren, können die neuen Aavik-Verstärker ihre Audio-Performance an die jeweilige Raumgröße anpassen. Sowohl der Tiefpass- als auch der Hochpassfilter ermöglichen es dem Hörer, den exakten Frequenzverlauf um jene tiefen Frequenzen herum einzustellen, die diesen störenden „Boom“-Effekt verursachen.

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Bei Aavik verwendet die patentierte UMAC™-Verstärkertechnologie. Diese Technologie wurde entwickelt, um die Konstruktionsmängel herkömmlicher Schaltverstärker zu vermeiden. Die UMAC-Technologie zielt vor allem auf zwei Bereiche des modulierten Verstärkerdesigns ab: Erstens wird die PWM-Erzeugung mit Sinuswellenmodulation und nicht mit der häufigeren Dreiecksmodulation erzeugt. Der Vorteil ist, dass Sinuswellen weit weniger hochfrequentes Rauschen erzeugen als Dreiecke, keine scharfen Ecken haben und daher weit weniger induktive Filterung am Ausgang erfordern. Die geringere Induktivität am Ausgang verleiht den Verstärkern einen viel besseren Dämpfungsfaktor und damit eine deutlich bessere Lautsprecherkontrolle. Zweitens ermöglicht die fortschrittliche Dual-Mixed-Mode-Rückkopplung Dämpfungsfaktoren, die ansonsten nur für die allerbesten linearen Verstärker charakteristisch sind.Der LDR (Light Dependent Resistor) ist dank des schalterlosen Prinzips extrem leise. Herkömmliche MOS-FET-Schalter und Relais erzeugen viel mehr Rauschen. Sie unterdrücken subtile Klangdetails und färben den Ton unnatürlich. Im Gegensatz zu den Rechteckwellen, die von herkömmlichen Schaltnetzteilen verwendet werden, sind die Aavik-Resonant-Mode-Netzteile so aufgebaut, dass sie hauptsächlich von Sinuswellen angetrieben werden. Wenn mehr Leistung benötigt wird, erhöht sich die Betriebsfrequenz, was wiederum den Vorteil hat, dass die Leistungsdichte ebenfalls steigt. Dies ermöglicht eine höhere Spitzenleistung, wenn die Musik dies erfordert.

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Aavik C und P-280 Serie Vor- und Endverstärker: Diese Verstärkerkombination teilt viel der hochentwickelten DNA der Flaggschiff-Serie 580, die die einzigartige Klangqualität authentischer Musik sichert und ein Gefühl von Leichtigkeit und tief empfundener Leidenschaft hervorruft.

Die folgende Tabelle zeigt die Konfiguration der Hauptmerkmale der beiden neuen Serien:

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Preise
Aavik Vor- und Endverstärker
Aavik 280 Aavik C-280 Vorstufe 12.000,-
Aavik P-280 Endstufe 12.000,-
Aavik 580 Aavik C-580 Vorstufe 25.000,-
Aavik P-580 Endstufe 25.000,-
Optional für C280 & C580 Analog Crossover 4.000,-

Hersteller
Aavik Acoustics
Adresse Rebslagervej 4
DK-9000 Aalborg
Telefon +45 40 51 14 31
E-Mail sales@aavik-acoustics.com
Web aavik-acoustics.com

Weitere Informationen

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Freitag, 24 September 2021 08:12

Finks fairer Formatvergleich

geschrieben von

In Freiberg am Neckar veranstaltet Andreas Fink in Kooperation mit Audio Reference am 1. und 2. Oktober 2021 die „HIFI-Kompetenzzentrum-Hörtage“. Im Mittelpunkt werden zwei High-End-Ketten mit Röhren- und Transistor-Elektronik an Wilson-Audio-Lautsprechern stehen, über die man auch audiophile Produktionen in verschiedenen Formaten vergleichen kann.

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Unter dem Motto „Dynamischer Kontrast und harmonischer Ausdruck“ haben Besucher:innen die Gelegenheit, verschiedene exquisite HiFi-Ketten zu erleben und spannende Klangvergleiche zu machen. So wartet auf Sie eine Kette bestehend aus Dan D’Agostino Progression Vorverstärker und Stereo-Endstufe an einem Paar Wilson Audio Sasha DAW. Röhrenfans erleben den Zauber von VTL-Elektronik an den Kompaktlautsprechern Wilson Audio TuneTot im Wechsel mit der neuen Wilson Audio Sabrina X. Maximilian Merk von Audio Reference wird vor Ort sein und alle Fragen zu diesen Systemen beantworten.

Die Essenz:

  • Dan D’Agostino-Elektronik an Wilson Audio Lautsprecher
  • VTL Röhren-Elektronik an Wilson Audio TuneTot Lautsprecher
  • Fein aufgestellt auf BassoContinuo Racks, perfekt verkabelt mit MIT Cables
  • Zuspieler sind Streamer, CD/SACD-Player, Plattenspieler mit Van den Hul Tonabnehmer und Van den Hul Phonoverstärker sowie eine NAGRA IV-S mit QGB Large Reel Extender 

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Auch sommelier du son respektive hifistatement.net wird bei den „HIFI-Kompetenzzentrum-Hörtagen“ vertreten sein: Birgit Hammer-Sommer und Dirk Sommer und bieten einen Vergleich verschiedener Audio-Formate an. Wer erinnerte sich nicht an die Zeiten kurz nach der Einführung der CD, als Hifi- und Musikfreunde die kleinen Silberscheiben mit der guten alten LP verglichen und leidenschaftlich über die Vorzüge des jeweiligen Mediums debattierten? Später war es mit den digitalen Tonträgern und denselben musikalischen Inhalten in Files nicht anders. Allerdings konnte man sich nie sicher sein, ob man wirklich über die Qualität der verschiedenen Wiedergabesysteme oder vielleicht auch doch eher über unterschiedliche gemasterte Varianten eines Stückes stritt. Diese Ungewissheit wird es bei den Hörtagen in Freiberg nicht geben: Die Band-Kopien, die Schallplatten, die CD-Rs, die High-Res- und die DSD-Files wurden alle vom selben Masterband erstellt. Darüber hinaus gibt es auch die Gelegenheit, die Ketten mit Masterband-Kopien verschiedener sommelier-du-son- und Triple-A-Produktionen auf einer Nagra IV-S zu genießen. Wer noch nie eine Lackfolie oder einen Press-Stempel in Händen hielt, dürfte sich über einen kleinen Exkurs zur Schallplatten Herstellung freuen. Die Themen – und Musikbeispiele – werden Vortragenden und Besucher:innen an den beiden Hörtagen gewiss nicht ausgehen!

Der Vortragszeitplan ist variabel! 

Informationen
HIFI-Kompetenzzentrum-Hörtage
Datum und Uhrzeit 1. und 2. Oktober 2021
10 Uhr bis 18 Uhr
Veranstaltungsort FINK IT-SYSTEMS GmbH
Riedstraße 26
D-71691 Freiberg/Neckar
Fon: +49(0) 7141 99 11 317
Fax: +49(0) 7141 99 11 323
www.fink-it-systems.de
www.my-hifi.audio
Wichtig Bitte beachten Sie die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Regeln und -Vorschriften. Es besteht Maskenpflicht.

Weitere Informationen

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Donnerstag, 23 September 2021 01:28

Prototyped: Ansuz Darkz Zirconium, Sortz and Supreme

geschrieben von

In the review dealing with the best two-way loudspeaker I've come across so far, namely the Børresen 01 Silver Supreme, I already mentioned that Lars Kristensen and Michael Børresen had been experimenting with feet intended for resonance control made of zirconium. This material is now to be found in three of their product groups, some of which are still in the prototype stage.

Lars Kristensen, one of the company's owners, and Morten Thyrrestrup, who is responsible for the German dealer network and trade fair appearances throughout Germany, took this multitude of innovations, some of which will not be ready for series production until next year, as an opportunity to pay my listening room a visit on their tour through Germany. After we had briefly familiarised ourselves with the sonic performance of my current audio chain, Morten Thyrrestrup placed one of the new Darkz Z-2 Supreme on my preamplifier. Even though I have only noticed and used the Darkz up to day as feet for the special mounting fixtures under the Børresen speakers, Ansuz PowerSwitches and Aavik components, they were rather designed by Ansuz with the approach to control the resonance behaviour in general. So it very much makes sense to place them on equipment to harmonise its resonances, Lars Kristensen explained. The three zirconium discs, which find contact to each other via tungsten balls and which undergo a special surface treatment in a Magnetron Sputtering Unit at the Danish Technological Institute in Aarhus, did have an effect on the sound of the system, and by no means a negative one: There were slight improvements in terms of spatial imaging and transparency. The musical happening also took place in front of a blacker background.

This is the new Darkz Z-2 Supreme
This is the new Darkz Z-2 Supreme

This extremely positive effect got intensified with each of the Darkz Z-2 Supremes that was subsequently added to one component after the other. Finally, Morten Thyrrestrup had distributed the stock he had brought along with him on the subwoofers, the power amplifier, the PowerSwitch, the streaming bridge, the NAS data storage unit and the power supply of the up-scaler. The Darkz Z-2 Supreme, which were added piece by piece, were audible and had a positive impact on the sound. However, the intensity of the improvements varied. Even though I didn't listen to the respective zirconium discs one by one on each of the mentioned components in comparison, I had the impression that the preamp responded most intensively to them. Nevertheless, one component had been left out, perhaps because it turns out - mentally speaking - more difficult to try out such a tuning measure on studio equipment. So I suggested placing a Darkz on the Studer A80 as well - and it proved to be effective here, too.

The Darkz z-2 Supreme, having taken place on the Einstein preamplifier
The Darkz z-2 Supreme, having taken place on the Einstein preamplifier


Lars Kristensen, who apparently has a very special feel for materials and their sonic influence, of course did not leave it at Darkz made of zirconium. An inlay made of zirconium is also supposed to optimise the mechanical properties of cables, which then bear the epithet "Signature". To this point, there exist prototypes of the BNC, Ethernet and power cables in this precious variant. The Ansuz Digitalz Signature Ethernet cable connecting the ADOT media converter with the PowerSwitch really does provide an even more credible spatial illusion as well as more openness and richer tonal colours than the D-TC Supreme used up to now. Unfortunately, also here the corresponding financial surcharge can't be avoided. A two-metre Signature Ethernet will probably retail at around 10,000 euros. Besides zirconium, the Signature cables also use Ansuz's "Anti Arial Technology", which is supposed to prevent the cables from acting as antennas for high-frequency signals.

The prototype of the Ansuz Digitalz Signature Ethernet: The connection for the dither signals still looks quite improvised. Right behind the plugs, the cable shows up with a larger cross-section and is very stiff
The prototype of the Ansuz Digitalz Signature Ethernet: The connection for the dither signals still looks quite improvised. Right behind the plugs, the cable shows up with a larger cross-section and is very stiff

Anti Arial Technology and - you guessed it - zirconium as well are used in the new Ansuz product line, the Sortz. These are plugs designed to seal off one or more unused inputs and outputs in order to keep high-frequency interference and unwanted mechanical excitation away from the electronics. So the Sortz are not in the least comparable to the simple metal or plastic caps that are commonly offered to terminate unoccupied sockets. I was able to briefly listen for myself that the Sortz are also extremely effective. The objective is again to achieve more space, openness and blackness in music reproduction. How intensive this can get depends on the quality grade of the Sortz.

The Sortz, Sortz Supreme and Sortz Signature, shown here in the prototype stage
The Sortz, Sortz Supreme and Sortz Signature, shown here in the prototype stage

The entry-level model has to make do without a name affix and will retail at 680 euros. The Sortz Supreme represents the medium quality level and will be available for 1,000 euros. The Sortz Signature, the top-of-the-range model, will request an additional 400 euros. At least in my high-resolution system, the ever-increasing impact of the different Sortz models can be easily retraced. Upcoming questions, such as whether two simple Sortz produce more euphony than one Sortz Signature, will probably only be clarified when series models are available in sufficient numbers. The most striking distinction between the three models, by the way, lies in the different surface coatings applied in the Magnetron Sputtering Unit.


An Ansuz Sortz, used to terminate an idle output of the DAVE
An Ansuz Sortz, used to terminate an idle output of the DAVE

But even after more than four hours of intensive listening, that wasn't the end of the story: Lars Kristensen and Morten Thyrrestrup also had a Mainz8 D-TC power distributor and a Sparkz TC Harmonizer with them, which is supposed to unfold its effect as soon as it is placed in a mains socket. After hearing with my own ears, with a Sparkz plugged into one of the sockets of the Mainz8, which was merely connected in parallel to the system in the same mains circuit, that the objectives that Ansuz pursues with all their performance enhancements were achieved, Morten Thyrrestrup unfortunately went out to remove all sound improving elements from my system again. But we fortunately avoided to make the mistake of listening to even the smallest bit of music again, which would certainly have led to a bitter disappointment. Instead, we devoted ourselves to Bavarian cuisine and then to Lars Kristensen's second favourite topic, directly after reproducing music perfectly as possible due to being free of mechanical and high-frequency interference: gin and tonic.

A Sparkz TC2, plugged into the Mainz8 D-TC Supreme
A Sparkz TC2, plugged into the Mainz8 D-TC Supreme

And ultimately, here's a warning: If you have been satisfied with your audio system and do not want to endanger either your peace of mind or your fortune, beware of allowing either Morten Thyrrestrup or Lars Kristensen access to your listening room with their equally unique and sonically convincing cables and tuning elements. I am sure that disregarding this well-meant advice would lead to severe consequences!

Aavik/Ansuz/Børresen's co-owner and developer Lars Kristensen
Aavik/Ansuz/Børresen's co-owner and developer Lars Kristensen


Listened with
NAS Melco N1Z/2EX-H60 with external Audiaz linear power supply
Streamer Auralic G2.1 with 2TB SSD
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler with Ferrum Hypsos
D/A converter Chord Electronics DAVE with linear power supply
LAN switch SOtM sNH-10G i with Keces P8, Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme
10 MHz clock SOtM sCLK-OCX10 with Keces P8 and Audiaz cable
Pre amp Einstein The Preamp
Power amp Einstein The Poweramp
Loudspeaker Goebel Epoque Aeon Fine
Subwoofer Velodyne Digital Drive Plus 10 (2x) with MSB Technology The Sub Isolator
Cables Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC), Dragon Bi-Wiring and Fog Lifters, Swiss Cables, SOtM dBCL-BNC, Audiaz Clock cable, Ansuz Digitalz D-TC Supreme and Mainz D2
Accessories AHP sound module IV G, Audioquest Niagara 5000 and 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS wall sockets, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella bases, Acoustic System Feet and Resonators, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, finite elemente Carbofibre° HD, Akustik-Manufaktur Soundbase, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Arya Audio Revopods, ADOT media converter (2x) with Keces P3 and SBooster BOTW P&P Eco MKII, Singlemode Duplex optical fibre cable

Taking care of the German market, among other things: Morten Thyrrestrup
Taking care of the German market, among other things: Morten Thyrrestrup

  • Darkz Z-2 Supreme Resonance Control: 3,400 euros
  • Digitalz D-TC Supreme Ethernet Cable: 9,900 euros (2 meters)
  • Mainz D-TC Supreme Power Cable: 36,000 euros (3 meters)
  • Mainz Signature Power Cable: 54,000 euros (3 meters)
  • Mainz8 D-TC Supreme Power Distribution: 36,000 euros
  • Sparks TC2 Harmonizer: 1,000 euros
  • Sortz: 680 euros
  • Sortz Supreme: 1,000 euros
  • Sortz Signature: 1,400 euros
  • Sortz are available with RCA, XLR, BNC, USB and CAT700 connectors

Morten Thyrrestrup in his element: an equipment
Morten Thyrrestrup in his element: an equipment
The well-established team in action
The well-established team in action

Manufacurer
Ansuz Acoustics
Address Rebslagervej 4
9000 Aalborg
Danmark
Web ansuz-acoustics.com

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    Deutsch English|
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  • Social Introtext In the review dealing with the best two-way loudspeaker I've come across so far, namely the Børresen 01 Silver Supreme, I already mentioned that Lars Kristensen and Michael Børresen had been experimenting with feet intended for resonance control made of zirconium. This material is now to be found in three of their product groups, some of which are still in the prototype stage.
Mittwoch, 22 September 2021 10:39

Chord Electronics: ANNI-Desktop-Verstärker

Mit dem neuen ANNI-Vollverstärker im Desktop-Format bietet Chord Electronics seine ULTIMA-Technologie zum ersten Mal im Kleinformat an. ANNI kann sowohl anspruchsvolle Kopfhörer als auch Lautsprecher betreiben.

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Der kompakte Verstärker mit 10 Watt Leistung ist Teil der Qutest-Reihe und ergänzt hervorragend den mehrfach preisgekrönten Qutest D/A-Wandler und die Huei-Phonovorstufe. Als System stellen die Qutest-Komponenten eine unübertroffene Desktop-Audio-Lösung dar, die durch das kompakte Qutest-Stand-System perfekt miteinander verbunden werden. Angelehnt an das übrige Qutest-Sortiment wird ANNI nur in Schwarz erhältlich sein.

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Die wichtigsten Merkmale von ANNI:

  • Kompaktes CNC-gefrästes Gehäuse aus robustem, hochwertigen Aluminium
  • Dual-feed-forward Fehlerkorrektur-Topologie korrigiert jegliche Verzerrung im Signal durch den Verstärker
  • 10W ULTIMA Verstärkerleistung
  • Geeignet für den Betrieb von Kopfhörern und Kompaktlautsprechern inklusive Fehlerüberwachung
  • zweistufige Verstärkungsregelung
  • Bietet zusätzliche Flexibilität bei einer breiten Palette von Desktop-Monitoren
  • Netzadapter für die Qutest-Reihe (für die Stromversorgung von Qutest und Huei über eine einzige Stromquelle bei Verwendung als Komplettsystem).
  • Preis: 1.500 Euro
  • Verfügbar ab Anfang Oktober

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Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
Anschrift Mika Dauphin
Kedenburgstraße 44
Haus D / 1. OG
22041 Hamburg
E-Mail mika.dauphin@drei-h.biz
Telefon +49 40 37507515

Weitere Informationen

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Dienstag, 21 September 2021 01:14

Waversa Isolator-Ext1

geschrieben von

Weder die CD noch Streaming machten es einfacher, auf höchstem Niveau Musik zu genießen. Man muss einen hohen Aufwand treiben, wenn die digitale der analogen Wiedergabe nahekommen oder sie übertreffen soll. Sobald Computer oder das Internet im Spiel sind, kämpft man gegen hochfrequente Störungen und Rauschen – zum Beispiel mit Waversas Isolatoren.

Wer nur die Artikel an dieser Stelle über den Wrouter, den Wdac, den Wcore und den WsmartHub gelesen hat – die übrigens wegen der Fülle der in den Komponenten verfügbaren Funktionen beide je zwei Teile umfassen –, könnte meinen, der Taiwanesische Hersteller Waversa System sei ein reiner Digital-Spezialist. Aber er hat auch (Röhren-)Phonostufen, einen CD-Player mit UKW-Tuner sowie Röhrenvor- und Endstufen im Angebot – und, wie schon im Test des Wrouters erwähnt, scheint der Klang einer 300B für den Firmenchef Dr. Junho Shin das Ziel seiner Wünsche zu sein, denn er stattete unter anderem den Router mit einen FPGA aus, der dem Klang das Obertonspektrum einer klassischen Western-Electric-300B aufmodulieren kann, in einer vom Benutzer wählbaren Intensität. Ein Zeichen dafür, wie tiefgehend sich Waversa mit den Problemen des Streamings auseinandergesetzt hat, ist das eigene Ethernet-Protokol WNDR, das Roland Dietl recht nachhaltig beeindruckt hat. Kein Wunder also, dass Waversa nun auch Lösungen zur Bekämpfung von RFI oder Hochfrequenzstörungen anbietet.

Waversa bietet auch einen Coax-Isolator-Ext1 für S/PDIF-Verbindungen, der aber nicht Gegenstand dieses Test ist
Waversa bietet auch einen Coax-Isolator-Ext1 für S/PDIF-Verbindungen, der aber nicht Gegenstand dieses Test ist

Und damit sind wir bei Waversas LAN-Isolater-EXT1 und USB-Isolator-EXT1. In der Serie gibt es, wie sie auf den Bildern sehen können, auch noch ein drittes Modell, den COAX-Isolator-EXT1, der für den Einsatz in Übertragungsstrecken mit S/PDIF-Signalen vorgesehen ist. Da mein Mutec MC-3+ USB schon seit einiger Zeit beim Kollegen Finn Gallowsky Dienst tut, benutze ich in keiner digitalen Wiedergabekette S/PDIF-Verbindungen, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sich Roland Dietl das Kästchen mal ausleiht und in seinem weit verzweigten digitalen Aufbau ausprobiert. Weiterführende technische Angaben zu den Isolatoren veröffentlichte Waversa bisher nicht, zumindest nicht in Englisch. In der Übersetzung aus dem Chinesischen, die ich im Netz gefunden habe, bleibt die Beschreibung recht blumig: Die Isolatoren beruhten auf einer patentierten elektromagnetische Technologie, die der Beseitigung von Hochfrequenzstörungen und in Kabel induzierten Impulsen diene und den guten Klang wieder aufleben lasse. In den aus dem Vollen gefrästen und Nickel beschichteten Metallgehäusen befindet sich, soweit die Fotos auf der Herstellerseite erkennen lassen, eine Art Spulenkern, um den die Kabel – acht bei LAN, vier bei USB – gewickelt sind, die die Ein- und Ausgangsbuchsen miteinander verbinden. Den glänzenden Kistchen ist ein etwa 20 Zentimeter langes LAN- respektive USB-Kabel beigepackt, um das Signal zum Empfänger weiterleiten zu können, ohne in ein zusätzliches, möglicherweise kostspieliges Signalkabel investieren zu müssen.

Ob man einen Isolator direkt nach dem Router oder lieber kurz vor dem Wandler mit Ethernet-Eingang respektive einer Streaming-Brigde verwenden sollte, kann man am besten durch Experimente in der eigenen Kette herausfinden. Warversa weist natürlich auch darauf hin, dass der Einsatz an beiden Positionen von Vorteil sein dürfte. Nach den Erfahrungen von Roland Dietl und mir hat es sich in einer digitalen Wiedergabekette immer als klanglich vorteilhaft erwiesen, die einzelnen Aufgaben auf möglichst viele Geräte – und damit meist mehr oder weniger leistungsstarke Computer – zu verteilen und für ein möglich sauberes Signal zu sorgen. Nicht umsonst sorgt das Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme mit seiner Vielzahl von Filtern und Filterspulen für Wohlklang. Auch das Ethernet-Filter von SOtM konnte klanglich überzeugen. Das war bei ifis Purifier, dem Audioquest Jitterbug (FMJ) und Intonas USB-Isolator auch nicht anders: Anders als in der analogen Welt ist in der digitalen der kürzere Signalweg nicht immer der bessere.


Beim LAN-Isolator-Ext1 werden acht Drähte um eine Art Spulenkern geführt, um das Signal mit einer patentierten elektromagnetischen Technologie von Hochfrequenzstörungen zu säubern
Beim LAN-Isolator-Ext1 werden acht Drähte um eine Art Spulenkern geführt, um das Signal mit einer patentierten elektromagnetischen Technologie von Hochfrequenzstörungen zu säubern

Bevor ich nun überlege, wo ich einen oder zwei LAN-Isolator-Ext1 integriere, beginne ich mit einem Minimal-Aufbau und dem USB-Kistchen von Waversa: Ich schleife es zwischen einem MacBook Pro und dem Mytek Brooklyn DAC+ ein, der mit einen Sendy Audio Peacock verbunden ist: Auch ohne den Waversa klingt Arild Andersens „Raijin“ vom Album Mira nicht schlecht, aber sobald der Isolator mit im Spiel ist, wirken die Instrumente nicht mehr wie auf einer Linie zwischen den Ohren aufgereiht, sie nehmen Gestalt an, man hört deutlich ihre Interaktion mit dem Raum, der Hochtonbereich wirkt viel luftiger und natürlicher. Zuvor kam er stumpfer und matter rüber. Nein, da braucht man keine zwei Minuten lang zu hören, um den USB-Isolator-Ext1 nicht aus dieser Minimal-Konfiguration entfernen zu wollen! Dennoch gönne ich mir noch einen zweiten Vergleich: Dazu starte ich Richard Wagners „Ritt der Walküren“ aus dem Symphonischen Ring mit den Duisburger Philharmonikern unter Jonathan Darlington: Ohne den Waversa lässt mich die Interpretation trotz ihrer Dramatik ziemlich unbeteiligt. Mit dem Isolator beginnt der Raum zu atmen, die Instrumente bekommen den ihnen eigenen Glanz zurück. Ein paar zusätzliche Details treten plötzlich hervor und die Musik zieht mich in ihren Bann. Die Unterschiede sind alles andere als marginal: Man könnte meinen, einen besseren – und teureren – Wandler zu hören.

Der USB-Isolator-Ext1: Ihm liegt wie den beiden anderen ein kurzes Anschlusskabel für das nachgeschaltete Gerät bei
Der USB-Isolator-Ext1: Ihm liegt wie den beiden anderen ein kurzes Anschlusskabel für das nachgeschaltete Gerät bei

Ebenso wie den USB-Isolator hatte ich die beiden LAN-Modelle in die jeweilige Kette integriert und den dreien eine 24-stündige Einspielzeit gegönnt. Eines der LAN-Module saß dabei zwischen dem Audioquest Diamond, das mit dem Router verbunden war und dem ADOT Medienkonverter, das zweite am Ende des Ansuz Digitalz D-TC Supreme, das die Signale vom PowerSwitch zum Auralic Aries G2.1 transportiert. Währen des Schreibens lief ein weiteres der vielen ECM-Highlights, Tord Gustavsens Being There in der 96-Kilohertz-Version. Gut, ich habe die Kette im Arbeitszimmer längere Zeit nicht mit der Audio-Exklusiv-Vorstufe R7 und wegen der vielen Tests mit Kopfhörern einige Tag überhaupt nicht gehört. Aber so sauber, mit so extrem lang ausklingenden Tönen, so offen, räumlich ausgedehnt und rhythmisch spannend hatte ich die Wiedergabe nicht in Erinnerung. Aber ich werde jetzt nicht hudeln und die LAN-Isolatoren nach und nach wieder entfernen. Ich nehme beide heraus und suche dann die wirkungsvollste Position für einen Waversa, bevor ich auch den zweiten wieder installiere.

Doch bevor ich damit beginne, möchte ich kurz anmerken, dass durch den Verzicht auf die beiden LAN-Isolatoren die Größe der abgebildeten Instrumente ein wenig schrumpft, ebenso wie der wohl am Mischpult entworfene Aufnahmeraum. Der gesamten Präsentation wird eine Spur Offenheit und Leichtigkeit genommen. Um die Wirkung eines Isolators nachzuvollziehen und dafür die beste Position in der Kette zu ermitteln, greife ich dann wieder auf meine – inzwischen sicherlich auch Ihnen – wohlbekannten Teststücke zurück. Damit wird schnell deutlich, dass ein einziger Isolator direkt vor dem Aries G2.1 schon mehr als 50 Prozent dessen bringt, was mit zweien zu erzielen war: Abbildungsgröße, Bühnentiefe, Luftigkeit im Hochtonbereich und rhythmische Spannung legen nun wieder merklich zu. Einen großen Teil dieser klanglichen Vorzüge erhält man auch, wenn der eine Isolator statt vor der Streaming-Bridge am Ende des Kabels sitzt, das den Medienkonverter mit dem PowerSwitch verbindet. Die Unterschiede sind wirklich marginal. Aber wenn der Waversa direkt vor dem Aries eingeschleift ist, wirkt der Hintergrund noch schwärzer, die Wiedergabe einen Tick entspannter, ohne dadurch an Spannung zu verlieren. Überraschenderweise macht sich der Isolator zwischen Medienkonverter und Router ebenso positiv bemerkbar wie zwischen dem zweiten Konverter und dem PowerSwitch.


Waversa möchte sich nicht in die Karten schauen lassen und hat die Bauteile im aus dem Vollen gefrästen Gehäuse teilweise vergossen
Waversa möchte sich nicht in die Karten schauen lassen und hat die Bauteile im aus dem Vollen gefrästen Gehäuse teilweise vergossen

Da die Wirkung direkt vor dem Aries noch minimal besser war, platziere ich dort wieder einen Waversa. Der zweite kommt dann zwischen Router und Medienkonverter und beschert der Digitalkette eine noch weiträumigere Abbildung sowie einen Hauch mehr Druck im Bereich der Bass-Drum. Auch wenn ich jetzt wunschlos glücklich bin, muss der zweite LAN-Isolator-Ext1 aus der Küche ins Arbeitszimmer ziehen, um zwischen zweitem Medienkonverter und PowerSwitch eingeschleift zu werden. Klanglich macht es so gut wie keinen Unterschied, ob der zweite Isolator vor oder hinder der Lichtleiterstrecke eingesetzt wird. Gut, dass ich mich nicht endgültig entscheiden muss. Fest steht nach meiner bisherigen Erfahrung jedenfalls, dass der LAN-Isolator dem Klang einer digitalen Wiedergabe-Kette ungemein zuträglich ist. Und für einen zweiten gilt das uneingeschränkt auch. Nein, den naheliegenden Gedanken, es einmal mit dreien zu probieren, vergesse ich ganz schnell wieder.

STATEMENT

Waversas passive LAN- und USB-Isolatoren können den Klang einer recht einfachen ebenso wie den einer sorgfältig und aufwändig aufgebauten Digital-Kette auf ein deutlich höheres Niveau hieven. Für den klangliche Zugewinn ist der Preis der Isolatoren ausgesprochen fair. Selbst Schuld, wer die Waversas nicht in seiner Anlage ausprobiert!
Gehört mit (Hörraum)
NAS Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil, WDMyCloud
Streamer Auralic G2.1 mit 2TB SSD
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil
LAN-Switch SOtM sNH-10G i mit Keces P8, Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme
10-MHz-Clock SOtM sCLK-OCX10 mit Keces P8 und AudiaZ DC-Kabel
Vorstufe Audio Exklusive P7, Einstein The Preamp
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Göbel Epoque Aeon Fine
Subwoofer Velodyne DD+ 10 (2x)
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) und Dragon Bi-Wiring und Fog Lifters, Swiss Cables, SOtM dBCL-BNC, AudiaZ Clock-Kabel, Ansuz Digitalz D-TC Supreme und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Arya Audio Revopods, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P3 und SBooster BOTW P&P Eco MKII, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter
Gehört mit (Computer Hifi)
Computer MacBook Pro 15“, 2,2GHZ Quad-Core Intel i7, macOS Big Sur 11.6
Audio-Player Audirvana Studio 1.6.4
D/A-Wandler Mytek Brooklyn DAC+
Lautsprecher Sendy Audio Peacock, Audeze EL-8 Titanium
Kabel Habst USB Ultra 1
Zubehör Audioquest Jitterbug FMJ
Herstellerangaben
Waversa USB-Isolator-Ext1
Abmessungen (B/H/T) 60/23/85mm
Lieferumfang USB-Isolator, kurzes USB-Kabel
Gewicht 182g
Preis 900 Euro
Herstellerangaben
Waversa LAN-Isolator-Ext1
Abmessungen (B/H/T) 60/23/85mm
Lieferumfang LAN-Isolator, kurzes LAN-Kabel
Gewicht 172g
Preis 900 Euro

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-09-21_waversa
  • Social Introtext Weder die CD noch Streaming machten es einfacher, auf höchstem Niveau Musik zu genießen. Man muss einen hohen Aufwand treiben, wenn die digitale der analogen Wiedergabe nahekommen oder sie übertreffen soll. Sobald Computer oder das Internet im Spiel sind, kämpft man gegen hochfrequente Störungen und Rauschen – zum Beispiel mit Waversas Isolatoren.
Montag, 20 September 2021 12:59

UBSOUND präsentiert die MULTICO ML68

Zum 10-jährigen Bestehen präsentiert der italienische Lautsprecher-Hersteller UBSOUND, die neue MULTICO ML68: das erste multikoaxiale High-End-Bassreflexsystem mit drei vorderen Treibern und einem darunter liegenden Treiber zum Boden hin.

UBSOUND arbeitet ständig in der Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, die Technik ihrer Lautsprecher zu verbessern, um ein perfektes und vollständiges Klangbild zu erzeugen. Aus diesem Grund wurde in der Entwicklungsphase dieses neuen Lautsprechers eine weitere Variable untersucht: die Anpassung an die Umgebung, in der die Lautsprecher aufgestellt werden. Jeder MULTICO ML68-Lautsprecher ist mit vier unabhängigen, dynamischen 2-Wege-Koaxialtreibern mit einer Gesamtleistung von 400 W pro Box bei einer Impedanz von 8 Ohm ausgestattet.

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Seine ausgeklügelte Schallausbreitung erfolgt in zwei verschiedenen Makrorichtungen: Die drei vorderen Treiber verbreiten einen erstaunlichen Klang, mit einem breiten Richtungsspektrum, sehr reichhaltig, voller akustischer Details und gleichmäßig in Richtung des Zuhörers. Der untere Treiber, dessen akustische Achse perfekt senkrecht zum Boden verläuft, ist in der Lage, die akustische Ausbreitung durch die Reflexionen zu bereichern und so eine perfekte akustische Szene zu schaffen, die den audiophilen Hörer einhüllen soll.

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„Die Besonderheit eines dynamischen 2-Wege-Koaxialtreibers, der den Schall in Richtung Boden abstrahlt, ermöglicht ein komplettes akustisches Bild, da die tiefen, mitteltiefen, mittelhohen und hohen Frequenzen durch die Brechung an der Bodenoberfläche geglättet und abgeschwächt werden und zusammen mit der Synergie der drei vorderen Koaxialtreiber die gesamte akustische Szene für ein wirklich perfektes Klangbild schafft", erklärt Marzio Gasparro, CEO der UBSOUND Group.
Dank der exklusiven HDNSS-Audiotechnologie und der multikoaxialen Bauweise dieses erstaunlichen Lautsprechers ist seine akustische Signatur extrem echt, kohärent und natürlich und reproduziert so den Klang in der Umgebung während der Wiedergabe. Das Ergebnis soll ein wirklich perfektes Klangbild sein, das weltweit einzigartig ist, mit
eine beeindruckende Qualität von Klangdetails in der vokal-instrumentalen Trennung, natürlich und umhüllend mit nur zwei Lautsprechern in einer klassischen Zwei-Kanal-High-End-Konfiguration. Der neue MULTICO-Standlautsprecher ML68 besticht durch seine mattschwarze Oberfläche und fügt sich perfekt in jedes Einrichtungskonzept ein. Der Einführungspreis des MULTICO ML68 liegt bei 15.000 Euro pro Paar.

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Jeder Lautsprecher ist mit einem L-förmigen Außenring aus schallabsorbierendem Holz ausgestattet. Der Ring hat die besondere Funktion, die passiven konzentrischen Wellen zu dämpfen, die durch seitliche Schwingungen des Lautsprechers während der Wiedergabe entstehen. Die äußere Verarbeitung des Holzrings ist die gleiche wie die des gesamten Lautsprecherkörpers.

Die handgefertigten MULTICO ML68-Lautsprecher sind mit speziellen Füßen aus verstärktem PVC und TPU ausgestattet. Das Innere der Füße ist durch einen Stahlkern verstärkt, um Vibrationen zu minimieren und die Struktur zu festigen. Die Form der Füße ist konisch und abgeflacht. Die Synergie dieser beiden Faktoren ermöglicht die korrekte Ausbreitung der akustischen Wellen, die von dem dynamischen Koaxialtreiber im Boden des Lautsprechers erzeugt werden.

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„Die Konstruktion und Entwicklung dieses neuen Premium-Lautsprechers erforderte enorme Investitionen. Ich bin sehr stolz auf die erstaunlichen Ergebnisse, die mit diesem Modell erzielt wurden. Einige der neuesten Funktionen und technischen Verbesserungen, die mit der MULTICO-Serie geschaffen wurden, wurden auch in der neuen Version der FEEL- und VELVET-Serie implementiert, die bereits im Handel erhältlich sind", erklärt Marzio Gasparro.

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UBSOUND war schon immer ein Vorreiter, auch was den Online-Vertrieb an seine Kunden betrifft. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen beschlossen, das Zahlungssystem für Kryptowährungen zu integrieren. „Das Online-Einkaufsverhalten der Verbraucher entwickelt sich ständig weiter, und wir bei UBSOUND wollen dem anspruchsvollen weltweiten Kunden ein immer umfassenderes Einkaufserlebnis bieten. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, zusätzlich zu den Standardzahlungen die Möglichkeit einzuführen, in Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoin zu bezahlen", schließt Marzio Gasparro.

Über UBSOUND: Die UBSOUND Group ist ein italienisches Unternehmen, das sich auf Audioprodukte spezialisiert hat und 2011 in Mailand gegründet wurde. Das Kerngeschäft des Unternehmens konzentriert sich auf hochwertige, handgefertigte Premium-Lautsprecher, die in Mailand entworfen und in Italien hergestellt werden. UBSOUND investiert den Großteil seiner Ressourcen in Forschung und Entwicklung, mit einer tiefen Leidenschaft für Audio.

Herstellerangaben
UBSOUND MULTICO ML68
  • Model: MULTICO ML68
  • Treiber: 4 koaxiake 2-Wege-Chassis
  • Lautsprecherposition: 3 Frontlautsprecher, 1 auf den Boden strahlender Lautsprecher
  • Durchmesser der Lautsprecher: 21cm
  • Maximale Belastbarkeit: 400W
  • Empfohlene Verstärkerleistung: von 20W bis 360W
  • Impedanz: 8Ω
  • Frequenzgang: 21 bis 26.000 Hz (±3 db)
  • Wirkungsgrad: 93 dB (2.83 V/1 m)
  • Max. harmonische Verzerrungen: < 0,5%
  • Abmessungen (B/H/T): 26/92/31cm
  • Höhe und Form der Füße: 4cm, konisch und abgeflacht
  • Gewicht: 20kg
  • Bassreflex-Öffnung: Auf der Front, asymmetrisch, 45° gebogen
  • Empfohlene Einspielzeit: 150 Std.
  • Farbe: Ttiefschwarz, Satin-Matt
  • Paarpreis: 15.000 Euro
  • Verfügbarkeit: Die MULTICO ML68 Premium-Lautsprecher sind bereits direkt beim italienischen Hersteller auf dessen Website www.ubsound.com erhältlich.

Hersteller
UBSOUND Gruppe
Anschrift Via Tucidide, 56 -
20134 Mailand - Italien
Telefon +39 02 70 12 66 55
Web www.ubsound.com
Facebook www.facebook.com/ubsound
Instagram www.instagram.com/ubsound

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/21-09-20_ubsound
Donnerstag, 20 September 2001 13:14

UBSOUND Gruppe

geschrieben von
Hersteller
UBSOUND Gruppe
Anschrift Via Tucidide, 56 -
20134 Mailand - Italien
Telefon +39 02 70 12 66 55
Web www.ubsound.com
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Freitag, 17 September 2021 00:01

Burson Funk

geschrieben von

Dies ist wohl ein eher ungewöhnliches Gerät: eine Kombination aus Kopfhörer- und extrem puristischem Vollverstärker. Darüber hinaus wird der Funk auch noch von einem externen Schaltnetzteil versorgt. Für mich ist die Beschäftigung mit so einem Kistchen wirklich nicht alltäglich – was aber keinesfalls heißt, dass ich keine Verwendung dafür hätte.

Natürlich vergeht eine Menge Zeit beim Testen von Komponenten im meinem Hörraum. Aber auch wenn die Kette dort noch so gut klingen mag: In meiner Freizeit dürfte ich mehr Zeit mit Musikhören – oft auch nur so nebenbei – in der Küche als vor der großen Anlage verbringen. Das mag daran liegen, dass meine Gattin nicht allzu lange nach unserem Einzug mit dem Küchenradio nicht mehr zufrieden war und wir dort erst Castle-Boxen und einen Braun-Receiver installierten und später Dynaudio-Lautsprecher mit einem in die Jahre gekommenen NAD-Receiver, dessen Radioteil wir – anders als beim Braun – aber nicht mehr verwenden. Die Signale liefert ein Auralic Aries Mini, egal ob sie per Netzwerk vom Speicher mit eigener Musik, per Internet-Radio oder von Qobuz kommen. Ein zweiter Mini ist übrigens im Schlafzimmer mit einen kleinen Teak-Verstärker verbunden, der klassische englische Zwei-Wege-Monitore von ARC speist.

Der Funk verfügt über zwei Kopfhörerbuchsen: 3,5 und 6,35 Millimeter
Der Funk verfügt über zwei Kopfhörerbuchsen: 3,5 und 6,35 Millimeter

Es gibt also sogar zwei Ketten, in denen ich den Funk als Vollverstärker ausprobieren könnte. Aber nach der Beschäftigung mit dem Weiss DAC502 mit seinen beiden Kopfhörerausgängen und den speziellen Headphone-DSP-Plugins, dem Sendy Audio Peacock und dem Ferrum OOR bleibe ich erst einmal beim Thema und höre, was der Burson als Kopfhörerverstärker zu leisten vermag. Dazu verbinde ich dessen Cinch-Eingänge mit dem Ausgang von Chord Electronics' HUGO 2, der seine digitalen Signale per 2go aus dem heimischen Netzwerk bezieht. Ich fange mit einem meiner neuen Favoriten, Tord Gustavsons Changing Places an. Zu Beginn von „Deep Love“ bin ich wieder vom Wohlklang des superb aufgenommenen Trios begeistert. Die Wiedergabe des Funk reicht zwar – wenn die Erinnerung nicht trügt – nicht ganz an die des famosen und mehrfach teureren Ferrum OOR heran, lässt mich aber dennoch in warmen Klangfarben und Details schwelgen.

Mit der Taste links lassen sich zwei Verstärkungsstufen für den Kopfhörerverstärker wählen, mit der mittleren zwischen Kopfhörer- oder Verstärker-Betrieb umschalten und mit rechten wird der Funk ein- und ausgeschaltet
Mit der Taste links lassen sich zwei Verstärkungsstufen für den Kopfhörerverstärker wählen, mit der mittleren zwischen Kopfhörer- oder Verstärker-Betrieb umschalten und mit rechten wird der Funk ein- und ausgeschaltet


Ich bin bis etwa zur Mitte des Songs vollkommen zufrieden. Die dann folgenden sehr hart angeschlagenen Töne in den höheren Lagen des Flügels kommen nun allerdings mit einem Anflug von Härte, was gewiss nicht auf das Konto des aktuellen Kopfhörers, des Sendy Audio Peacock, geht. Meine Kopfhörerverstärker-Referenz, der SPL Phonitor x, die keine Lautsprecher treiben kann und dennoch mehrfach teurer ist als der Funk, präsentiert die höheren Lagen des Flügels hier einen Hauch geschmeidiger. Von dieser kleinen Einschränkung abgesehen kommt der Funk dem Phonitor verboten nahe: Auch er umschmeichelt den Hörer mit satten Klangfarben und einer Fülle an Details und hat den Peacock ebenso wie den Audeze LCD-X auch in dynamischen Passagen sehr gut unter Kontrolle. Aber nicht nur deswegen macht er den ersten Satz von Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 zum Genuss. Er differenziert die Instrumentengruppen auch klar und positioniert sie luftig auf einer großen Bühne: sehr schön.

Der Funk hat nur einen Cinch-Eingang, Gamer können jedoch auch ein Mikrofon anschließen
Der Funk hat nur einen Cinch-Eingang, Gamer können jedoch auch ein Mikrofon anschließen

Auch wenn der Burson mit seiner Class-Schaltung hinter den beiden unsymmetrischen Kopfhörerbuchsen mit 3,5 respektive 6,35 Millimetern Durchmesser bisher rundum überzeugen konnte, kann ich es nicht lassen, das externe Schaltnetzteil gegen ein Ferrum Hypsos auszutauschen. Bei dem sind die Angaben zu Spannung und Polarität des Steckers bereits in der Geräteliste hinterlegt, so dass man den Funk lediglich auszuwählen braucht, um die richtigen Werte einzustellen. Wenn der Burson dann mit sauberer Energie versorgt wird, spielt er auch den zweiten Teil von „Deep Love“ ohne jegliche Rauigkeit. In Sachen Auflösung und Offenheit hat der Funk nun ebenfalls noch ein bisschen mehr zu bieten. Bei Schostakowitsch werden die Vorteile durch Hypsos sogar noch ein wenig deutlicher. Bei Stevie Ray Vaughans „Tin Pan Alley“ vom Album Couldn't Stand The Weather, das ich endlich in der 176,4-Kilohertz-Version von Qobuz erworben habe, scheinen die Unterschiede zwischen den Netzteilen über den Audeze erst sehr gering zu sein. Das zweimalige Umstecken der Stromversorgung macht dann aber klar, dass der Song dank Ferrum ein wenig dynamischer, offener und rhythmisch akzentuierter, ja einfach spannender erklingt. Als Kopfhörerverstärker ist der Funk wirklich absolut empfehlenswert, selbst wenn man davon absieht, dass er trotz seines moderaten Preises auch noch in der Lage ist, als Vollverstärker zu fungieren. Zumindest, wenn man mit einem Cinch-Eingang auskommt.

Die Energie bezieht der Funk aus diesem separaten Schaltnetzteil
Die Energie bezieht der Funk aus diesem separaten Schaltnetzteil

In der kleinen, feinen Kette in der Küche brauche ich jedenfalls nicht mehr. Daher stelle ich einen Stuhl so auf, dass er mit den Dynaudio Emit M20, die nach unten strahlend in der offenen Deckenkonstruktion befestigt sind, ein gleichschenkeliges Dreieck bildet. Wie erwachsen dieser kleine Lautsprecher spielen kann, dürften zumindest diejenigen von Ihnen erfahren haben, die unsere Sounds-Clever-Anlage während der High End im Jahr 2019 gehört haben. Zweimal lausche ich – für die Anlage in der Küche ungewohnt konzentriert – Ravi Shankars „West Eats Meat“ über den NAD, dann kommt der Funk an die Reihe und verleiht der Wiedergabe ein gutes Stück mehr Frische und Lebendigkeit. Die Tablas und Trommeln kommen mit mehr Druck und dennoch bestens kontrolliert. Ich muss zugeben, dass ich immer wieder überrascht bin, wie gut man für einen wirklich überschaubaren finanziellen Aufwand heutzutage Musik hören kann. Bei der Symphonie Nr.15 kann man in den Aufnahmeraum hineinhören, die Lautsprecher treten so gut wie nicht mehr in Erscheinung – wenn nur die Oben-Ortung nicht wäre! Aber ein Küche ist ja kein Musikzimmer.


Die Aufbereitung des Eingangssignals übernehmen für den Voll- und Kopfhörer-Verstärker jeweils eigene Operationsverstärker
Die Aufbereitung des Eingangssignals übernehmen für den Voll- und Kopfhörer-Verstärker jeweils eigene Operationsverstärker

Natürlich habe ich mich beim ersten Versuch, bei dem vom Funk Leistung verlangt wird, auf das serienmäßige Netzteil verlassen. Das scheint Energie im Überfluss zu liefern: Selbst wenn sich das Poti im Bereich zwischen ein und drei Uhr bewegt, treibt der Burson die Dynaudios zu einem solchen Pegel, dass ich um ihr Wohlbefinden bange. Bei etwas moderaterer Lautstärke genieße ich dann „Deep Love“. Das Stück bleibt auch beim forcierteren Pianospiel rundum angenehm: Die ungemein kräftigen Anschläge sorgen zwar für Spannung, der Hochtonbereich kommt aber klar und geschmeidig rüber. Die Dynaudios und der Funk lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass der hölzerne Korpus des Flügels seinen Anteil an der Tonbildung hat: einfach Klasse! Und weil ich keine Lust habe, meine Freude über den Klang des Burson gleich wieder zu relativieren, muss sich der ewig nach Verbesserungen strebende Audiophile in mir jetzt zurückhalten und auf das Ausprobieren des Hypsos in dieser Konstellation verzichten…

Den Kopfhörerausgang speist ein Class-A-Verstärker, die Laufsprecher eine Class-AB-Endstufe. Die aktiven Bauteile werde über das Gehäuse gekühlt
Den Kopfhörerausgang speist ein Class-A-Verstärker, die Laufsprecher eine Class-AB-Endstufe. Die aktiven Bauteile werde über das Gehäuse gekühlt

STATEMENT

Einen zweiten Eingang könnte man sich vielleicht noch wüschen. Wer mit einem auskommt, findet im Burson Funk einen sehr hochwertigen Kopfhörerverstärker, der auch anspruchsvolle Lasten mühelos auf ein hohes klangliches Niveau hievt. Die Class-AB-Endstufe verfügt nicht nur über genügend Leistung auch für kleinere Lautsprecher mit mittlerem Wirkungsgrad, sondern verwöhnt auch mit einem Klang, den ich in dieser Preisklasse nicht für möglich gehalten hätte. Der Funk ist wirklich eine Entdeckung!
Gehört mit
Streamer Chord Electronics 2go
D/A-Wandler Chord Electronics Hugo 2
Kopfhörerverstärker SPL Phonitor x, Chord Electronics Hugo 2
Kopfhörer Audeze LCD-X, Sendy Audio Aiva und Peacock
extermes Netzteil Ferrum Hypsos
Kabel Audiaz NF, Audio Exklusiv PowerCord
Gehört mit (in der Küche)
Streamer mit DAC Auralic Aries Mini
Vollverstärker NAD 712
Lautsprecher Dynaudio Emit M10
Kabel Chord Company
Herstellerangaben
Burson Funk
Daten
  • 3 Watt Class-A-Kopfhörer-Verstärker
  • 45 Watt Class-AB-Lautsprecher-Verstärker
  • zwei Dual-Operationsverstärker: einer für den Kopfhörerverstärker und einer für den Lautsprecherverstärker – damit ist der Funk perfekt auf Kopfhörer als auch auf Lautsprecher abgestimmt
  • Präzise gefertigtes Aluminiumgehäuse
  • Großes griffiges Lautstärke-Drehrad
  • Tasten für Gain-Stufen, Umschalten zwischen Kopfhörer/Lautsprecher-Verstärker, Power An/Aus
  • Zwei Gain-Stufen damit jede Art von Ohrhörer oder Kopfhörer angeschlossen werden kann
Eingangsimpedanz 38 kOhm
Ausgangs-Impedanz <2 Ohm(Kopfhörer-Verstärker)
Frequenzbereich ±1dB (0 - 35 kHz)
Klirrfaktor (THD) <0,03%
Abmessungen 190/150/60mm
Gewicht ca. 3 kg
Eingänge 1 x Cinch (Line Level), 3,5mm Mikrofon-Anschluss
Ausgänge 1 x 6.35 mm Kopfhöreranschluss
1x 3.5 mm TRRS Kopfhöreranschluss
2 x Cinch RCA für Speaker (R/L)
Ausgangsleistung Kopfhörer 3,5W (16 Ohm/SNR 96dB)
2,5 W (32 Ohm/SNR 97dB)
600mW (100 Ohm/SNR 98dB)
400mW (150 Ohm/SNR 96dB)
150mW (300 Ohm/SNR 95dB)
Kanaltrennung 128dB bei 1kHz / 121dB bei 20kHz
Totale harmonische Verzerrungen 0,0018% bei 1kHz, 0dBFS
Ausgangsleistung Lautsprecher 45W (4 Ohm), 35W (8 Ohm)
SNR 92,5dB
Totale harmonische Verzerrungen 0.03% (8 Ohm)
Lieferumfang Burson Audio Funk, Netzteil, Cinch-Kabel
Preis 650 Euro

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-09-17_burson
  • Social Introtext Dies ist wohl ein eher ungewöhnliches Gerät: eine Kombination aus Kopfhörer- und extrem puristischem Vollverstärker. Darüber hinaus wird der Funk auch noch von einem externen Schaltnetzteil versorgt. Für mich ist die Beschäftigung mit so einem Kistchen wirklich nicht alltäglich – was aber keinesfalls heißt, dass ich keine Verwendung dafür hätte.
Donnerstag, 16 September 2021 09:07

Thorens stellt zwei Plattenspieler vor

Thorens präsentiert zwei neue Plattenspieler, den TD 1500 und den TD 403 DD, die die Lücke zwischen den sehr erfolgreichen Modellen TD 402 DD und TD 1600 schließen. Beide Plattenspieler werden noch im Dezember für knapp 2.000 respektive 1.400 Euro verfügbar sein.

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Im Jahr 1965 kam der Thorens TD 150, ein unscheinbares kleines Laufwerk, auf den Markt und begründete so eine technische Revolution im Plattenspielerbau. Erstmals wurde ein gefedertes Subchassis mit einem per geschliffenem Flachriemen angetriebenem Innenteller in einem Großseriengerät eingesetzt. Das Prinzip hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und fand in den Jahren seither viele Nachahmer. Auch heute noch, mehr als ein halbes Jahrhundert später, erfreuen sich alte TD 150 Modelle immer noch großer Be- liebtheit.

Diesen historischen Meilenstein aufgreifend, stellt Thorens im Jahr 2021 mit dem TD 1500 ein neues Modell vor, das ganz in der Tradition des legendären Vorgängers steht, aber die Technologien des 21. Jahrhunderts nutzt: Der neue, wie sein berühmtes Vorbild rein manuell zu bedienende Thorens TD 1500 besitzt ein Subchassis, das Plattenteller und Tonarmbord durch drei Kegelfedern gegenüber Motor und Zarge entkoppelt. Diese Federn sind im Gegensatz zum TD 150 von oben durch entsprechende Bohrungen im Plattenteller einstellbar, was die korrekte Justage deutlich erleichtert. Der Teller muss dazu nicht abgenommen werden. Der 1,4 Kilogramm schwere und 22 Millimeter dicke Plattenteller selbst besteht aus Aluguss mit geschliffenem Rand und dreht seine Runden in einem Lager mit Delrin-Lagerspiegel, was für eine enorme Laufruhe sorgt.

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Die Drehzahl des Gleichstrommotors wird durch eine Inkrementalgeber elektronisch überwacht und Abweichungen, beispielsweise. durch einen Mitlaufbesen, werden automatisch korrigiert. Dies ermöglich zudem sehr gute Gleichlaufwerte. Strom erhält das Laufwerk durch ein 12V-Steckernetzteil.Als echtes Alleinstellungsmerkmal in seiner Klasse besitzt der TD 1500 neben dem üblichen Paar Cinch-Buchsen auch XLR-Ausgänge, und ermöglicht so mit einem passenden MC-Tonabnehmer echten symmetrischen Betrieb.

Der neue Tonarm TP 150 ähnelt dem auf dem neuen TD 124 DD verbauten TP 124. Er besitzt eine effektive Masse von 14 Gramm, ist in der Höhe und im Azimut verstellbar und mit einem Standard SME-Anschluss ausgestattet, so dass einem Wechsel des Headshell oder einer Ausrüstung mit einem anderen Tonabnehmer nichts im Wege steht. Die Einstellung des Antiskating erfolgt durch ein verschiebbares Gewicht in der Armbasis, dass an einem über ein Rubinlager geführten Nylonfaden justiert wird. Somit ist ein möglichst reibungsloser Lauf garantiert. Die Auflagekraft wird klassisch am skalierten und zweigeteilten Gegengewicht justiert. Dies ermöglicht eine breite Auswahl an zu verwendenden Tonabnehmern von sechs bis 30 Gramm Eigengewicht.

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Der neue Thorens TD 1500 vereint traditionelle Thorens-Gene mit zeitgemäßer Moderne und belegt eine gelungene Transformation des TD 150 in die heutige Zeit. Serienmäßig wird außerdem ein hochwertiger und vorjustierter 2M-Bronze-Tonabnehmer vom dänischen Tonabnehmer-Spezialisten Ortofon, mitgeliefert. Dieser erweist sich durch seinen nackten Diamanten mit Fine Line Schliff als perfekter Spielpartner. Der Thorens TD 1500 ist in nussbaum hochglanz oder schwarz hochglanz ab Dezember 2021 im Handel erhältlich. Eine Abdeckhaube, sowie ein Cinch-Kabel gehören zum Lieferumfang.

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Mit dem neuen Modell TD 403 DD ergänzt Thorens die Reihe direktgetriebener Plug-and-play-Plattenspieler der 400-er Serie. Optisch ein echter Thorens, besitzt der neue TD 403 DD denselben bewährten laufruhigen Antrieb wie der erfolgreiche TD 402 DD, setzt sich aber durch einen massiveren 1,4 Kilogramm schweren und 22 Milimeter dicken Plattenteller aus Aluguss und den auch im neuen Modell TD 1500 verbauten audiophilen Tonarm TP 150 von seinem kleineren Bruder ab. Serienmäßig wird außerdem ein hochwertiger und vorjustierter 2M-Blue-Tonabnehmer vom dänischen Tonabnehmer-Spezialisten Ortofon mitgeliefert. Dieser erweist sich durch seinen nackten Diamanten mit elliptischen Nadelschliff als adäquater Spielpartner. Der puristische und audiophile Anspruch des neuen Modells wird durch Verzicht auf Endabschaltung und integrierten Phonovorverstärker betont.Strom erhält das neue Laufwerk durch ein 24V-Steckernetzteil.

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Mit dem neuen TD 403 DD rundet Thorens sein Angebot an direktgetriebenen Plattenspielern, die nach dem Auspacken praktisch sofort spielbereit sind, nach oben ab. Der Thorens TD 403 DD ist in nußbaum oder schwarz, jeweils in Hochglanz, ab Dezember 2021 im Handel erhältlich. Eine Abdeckhaube, sowie ein Cinch-Kabel gehören zum Lieferumfang.

Hersteller
Thorens GmbH
Anschrift Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
Telefon +49 2204 8677720
E-Mail info@thorens.com
Web www.thorens.com

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