Unterstützt wurde das AGD-Team mit Emil Kristensen und Morton Thyrrestrup von ihrem Händler Phono.logic aus Heiligenroth, Jan Reutelsterz, dem die Messe sichtbar Spaß machte
Ich weiß nicht, ob Jörg Klein sein Unternehmen Hörgenuss für Audiophile eher als Vertrieb oder Fachgeschäft sieht. Jedenfalls war er in Stuttgart mit dabei: Die Endstufen von Caas speisten recht zierliche, aber deutlich größer klingende Horn Acoustic Ferria. Die Quelle: ein HQ Audio Star
Der HQ Audio Star DSD MK2 DAC rechnet alle Signale vor der Wandlung in DSD um und fungiert gleichzeitig als Streamer und Server und verfügt über eine eingebaute Lautstärkeregelung. Er ist Roon Ready, kennt die üblichen Streaming Dienste und sieht, wie ich finde, extrem gut aus. Sein Preis: knapp 4000 Euro
Detlev Bosse, der auch ein Hifi-Studio in der Nähe von Osnabrück betreibt, rückte bei den letzten Hifi-Tagen seine Boxen mit Vollbereichs-Chassis in den Vordergrund. Diesmal präsentierte er die Cito Audio DBC-8K: ein Zwei-Wege-System, das im Bass nach dem Isobarik-System arbeitet. Der Lautsprecher zum Paarpreis von 12.000 Euro ist auf Wunsch auch mit einem Air Motion Transformer erhältlich
Passen ganz hervorragend zusammen, die Orbit Sound Pallum und die Elektronik von WBE: Netzfilter, D/A-Wandler, Vorverstärker, zwei Mono-Endstufen und ein Sound Refiner zur Impedanzanpassung zwischen Vor- und Endstufe. Der Preis der Kette ohne CD-Laufwerk und Kabel: unter 40.000 Euro
Die Pallum arbeitet mit einem Air Motion Transformer und drei Tief/Mitteltönern. Orbid Sound spricht hier von einem 3,5-Wege-System. Die Lautsprecher zum Paarpreis von 11.800 Euro können in Vorführstudios in Balingen und Friedberg gehört werden
Walter Bret (links) entwickelt die WBE-Komponenten und Daniel Beyersdorffer kreiert die Lautsprecher von Orbid Sound. Deren beider Firmen haben ihren Sitz in Baden-Württemberg
Ebenfalls in Baden-Württemberg ansässig ist die Firma Houchmand, die dieses stylische System aus Streamer und auch kabellos zu betreibenden Aktivboxen anbietet. Die Oberflächen erstrahlen in Klavierlack und Gold, Rotgold, Platin oder Ruthenium. Bei Houchmand steht das Äußere aber nicht im Vordergrund, man wendet sich explizit an eine audiophile Zielgruppe
Die Audio Video Show ist und bleibt eine Besuchsempfehlung. Ihr lebhafte Charakter, ihr Abwechslungsreichtum, die Dynamik des heterogenen Publikums, die drei unterschiedlichen Austragungsorte mit ihrem individuellen Flair, all dies befeuert meine Vorfreude auf die Show jedes Jahr neuerlich. Nicht zuletzt ist Warschau eine ungemein spannende, florierende Stadt. Warum also nicht beides miteinander verbinden? Eine Empfehlung, die ich nur immer wieder geben kann. Der Messeteil im Radisson Blu Sobieski lebt von der Vielfalt der verschiedenen Produkte.…
Im dritten Teil des Messerberichts stelle ich ihnen einige weitere ausgesuchte Produkte in Wort und Bild vor. Wie üblich bei der Audio Video Show habe ich mich auf Neuheiten und vor allem auf Hersteller konzentriert, die in Deutschland selten oder gar nicht zu sehen sind. JL Audio, üblicherweise für Subwoofer bekannt, zeigte auf der AVS die Europapremiere ihres Primacy Systems. Es umfasst den Standlautsprecher T6 (110.000 Euro) und einen Kompaktlautsprecher S3 (75.000 Euro). Die gesamte…
Jedes Jahr aufs Neue habe ich den Eindruck, dass die Audio Video Show nochmals besser besucht ist als im Vorjahr. Während das neu erschlossene zweite Stockwerk der Ostseite des Stadiums im letzten Jahr noch etwas steril und vom Publikum übersehen wirkte, wurde es dieses Jahr vollumfänglich angenommen. Auch das Interesse an den besonders teuren und großen Systemen erschien mir lebhafter als noch im letzten Jahr. Besonders mit der Acapella Sphäron Excalibur wollten sich viele Gäste…