Audio Group Denmark: Symphony of Innovation

20.02.2026 // Dirk Sommer, Birgit Hammer (Fotos)

Die Audio Group Denmark, unter deren Dach die Firmen Ansuz, Aavik, Børresen und Axxess vereint sind, hatte kürzlich internationale Vertriebe, Händler und Journalisten unter dem obigen Motto nach Aalborg eingeladen, um dort im Musikkens Hus das Topmodell unter den Endstufen, die M-880, und den Flaggschiff-Lautsprecher M8 Gold Signature vorzustellen.

Am frühen Nachmittag betraten Lars Kristensen und Michael Børresen die Bühne des unteren Konzertsaales, der bei voller Bestuhlung rund 250 Zuhörern Platz bietet. In der Mitte des Podiums stand ein Rack mit Aaviks Streamer/Wandler-Kombination SD-880, der Vorstufe C-880, dem Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature, der PowerBox D-TC Gold Signature und dem Stromverteiler Mainz8, ebenfalls aus der höchsten Güteklasse. Der Aufbau wurde auf jeder Seite von zwei halbhohen und jeweils ganz außen von einer übermannshohen blau verhüllten Skulptur flankiert. Nach einer Begrüßung und einer kurzen Einleitung vor auf die Rückwand des Saales projizierten thematisch passenden Bildern begannen Lars Kristensen und Michael Børresen unterstützt von Promotion-Manager Frits Dalmose die Komponenten zu enthüllen: Die beiden M8 Gold Signature und vier M-880 wurden sichtbar. Michael Børresen gab kurze Erläuterungen zur Technik der M8: Die beiden eisenfreien Børresen IronFree5-Gold-Signature-Fünf-Zoll-Treiber und der RP94-Gold-Signature Ribbon-Planar-Tweeter im Tief/Mittel/Hochton-Modul sind Weiterentwicklungen der aus der M-Serie bekannten Chassis und werden von der passiven Weiche in neuer Konfiguration bei 2400 Hertz getrennt. Später erfuhren wir dann, dass die neuen Gold-Signature-Chassis auch in den übrigen Modellen der M-Serie erhältlich sein werden und bei bereits erworbenen M-Schallwandlern gegen die bisherigen Varianten ausgetauscht werden können.

Das Musikkens Hus in Aalborg
Das Musikkens Hus in Aalborg

Doch zurück zu den M8 Gold Signature: Über und unter dem Tief/Mittel/Hochton-Modul befindet sich je ein gefaltetes Dipol-Bass-Modul, das wie das erst vor kurzem offiziell vorgestellte Børresen Bass Modul, das BM3, mit Acht-Zoll-Treibern bestückt ist. Beim BM3 sind das vier Stück, beim jedem der beiden Bass Module der M8 sechs Chassis. Hier kommen die IronFree8-Gold-Signature-Tieftöner zum Einsatz, deren Sandwich-Mebranen aus zwei Kohlefaserschichten bestehen, in deren Mitte sich eine Aramid-Wabenstruktur befindet. Da ein Dipol eine Abstrahlcharakteristik in Form einer Acht hat, hat der Raum seitlich der Module so gut wie keinen Einfluss auf den Klang. Leider nannte weder Michael Børresen noch die Produktinformation die Frequenz, bis zu der die Dipol-Bässe aktiv sind. Das dürfte daran liegen, dass diese nicht durch eine zur M8 Gold Signature gehörenden Frequenzweiche definiert wird, sondern in diesem Fall wie von der Audio Group Denmark empfohlen von der in die Vorstufe C-880 integrierten aktiven Frequenzweiche. Durch die Wahl der Übernahmefrequenz ist es möglich, Probleme der Raumakustik zu kompensieren. Aus dem Einsatz einer aktiven Weiche in der Vorstufe folgt auch, dass für den Betrieb der M8 vier Endstufen benötigt werden.

Der Blick ins Foyer
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