Das Feature der Fernbedienbarkeit ist wohl einzigartig und ich persönlich empfinde es als sehr sinnvolle Ausstattung. Zwei Vorteile sind hierdurch geboten: Erstens können Sie bei stehendem Teller den Tonarm auf die Platte absenken, in Ruhe Platz nehmen, zum Beispiel ein Glas Wein einschenken, um dann per Fernbedienung ins Musikgeschehen einzusteigen. Die Einlaufrille reicht dem Stabi M üblicherweise zum Erreichen der Soll-Drehzahl. Zugegeben, dies geht auch alles ohne den Komfort des Fernstarts, wenn man erst den Wein einschenkt und dann den Tonarm absenkt. Aber: Finden Sie es nicht auch immer wieder nervend, wenn Sie am Ende der Plattenseite den Arm anheben sollen, um das gleichförmige Knacken der Auslaufrille nicht mehr ertragen zu müssen? O.k., man kann auch den Eingang des fernbedienbaren Verstärkers umschalten. Aber ist es nicht entspannend und dem Musikgenuss förderlich, wenn ich einfach am Ende der Seite einen Augenblick verweilen und das Erlebte auf mich wirken lassen kann? Die Kuzma Fernstopp-Funktion macht es möglich. Für mich ist dies eine durchaus sinnvolle Komfortausstattung. Erfreulich, da sie nicht mit großem technischen Aufwand zustande kommt, sondern vor allem, weil ein kluger Kopf nachgedacht hat. So eine Fernbedienung kann sich so mancher der Mitbewerber aber auch gar nicht leisten. Warum? Die Voraussetzung hierfür ist ein Motor, der den Teller in kürzester Zeit auf Nenndrehzahl bringt. Der Gleichstrommotor in Verbindung mit einem sehr festen Riemen schafft dies in zwei Sekunden! Dies ist dem enormen Drehmoment des Motors zu danken.


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