
Solange die zweite Basis nicht genutzt wird, kann der mitgelieferte Mitlaufbesen – übrigens ein Klassiker im Transrotor-Programm – dort platziert werden und seine wirkungsvolle Reinigungsarbeit auf dem Vinyl verrichten. Auf der linken Alu-Wange befindet sich eine weitere praktische Vorrichtung. Eine Ablage für das Plattengewicht, die zur Fixierung desselben mit einem Dorn ausgestattet ist. Für Dirk Räke ist es ein eher unwichtiges Accessoire, im täglichen Betrieb habe ich die pfiffige Vorrichtung jedoch schätzen gelernt. Man muss nicht ständig einen Ablageplatz suchen, sondern weiß immer, wohin mit dem Gewicht.
Eine weitere technische Verbesserung, die das Entwicklerteam ausgetüftelt hat, ist dem Firmenchef besonders wichtig: die neuen Füße mit integriertem Dämpfungssystem. Die drei runden, mit Silikon gefüllten Dämpfungselemente, sollen dem Scala nicht nur einen sicheren Stand verleihen, sondern gleichzeitig Trittschall- und niederfrequente Schwingungen des Plattentellers eliminieren. Meine Erfahrungen mit den Dämpfungselementen unter dem Chassis sind positiv. Auf der mit Bleischrot gefüllten Schichtbirkenholz-Tragfläche des Copulare Racks ließ sich das Laufwerk zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen. Dirk Räke fragte mich, ob ich den Klopftest während des Betriebes gemacht hätte – habe ich natürlich gemacht. Auch dabei war vom Laufwerk kein störender Mucks zu vernehmen. „Die Füße sind aus dem Industriebereich, die haben wir nicht selbst entwickelt. Aber durch die neuen Dämpfungselemente ist der Scala unkritischer in der Aufstellung. Das ist ein echter Vorteil gegenüber dem Max, der ansonsten mit dem Plattenteller, dem Lager sowie der gleichen Grundform sehr viel Gemeinsamkeiten mit dem Newcomer hat.

Dirk Räke weiß, dass viele Kunden ihre Plattenspieler nicht auf ein teures Hifi-Rack stellen, sondern zum Beispiel auf wohnraumfreundliche Regale oder sogar auf Sideboards. Deswegen gibt es optional eine Acryl-Basis, die insbesondere auf solch Hifi-untypischen Stellplätzen für einen sicheren und nochmals dämpfenden Stand sorgt. Hier sind es vier Industriefüße, auf denen die Acrylplatte ruht und die im Inneren mit jeweils drei Silikonstiften gefüllt sind, die durch das Gewicht des Laufwerks leicht auseinandergedrückt werden und so eventuelle Schwingungen aufnehmen und für eine zusätzliche Dämpfung des Players sorgen. „Das sind sozusagen extra Dämpfer, die bei äußeren Einflüssen etwa durch rumpelnde Straßen- oder U-Bahnen, die manchmal ganze Altbauten in Schwingungen versetzen, sehr hilfreich sind“, erklärt Räke.
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