Eines möchte ich gern noch los werden: Das Preisniveau der gezeigten Geräte auf der Highend ist schon ziemlich abgedreht. Es gab aber auch viele deutlich günstigere Produkte, als die von mir im Messebericht gezeigten. Bedenken Sie bitte, dass die Hersteller auf dieser Veranstaltung natürlich gern ihr Bestes zur Schau stellen. Ich versichere Ihnen nach meinem Rundgang: Es geht auch musikalisch hervorragend für weniger Geld. Hier nun meine letzten Impressionen für Sie – ohne Rücksicht auf das Preisschild.
Links die ganz Große von Lansche Audio: die No.8.2. mit integriertem aktiven Subwoofer und einem Gewicht von 400 Kilogramm. Sie und die kleineren Modelle brillieren nicht allein durch den Corona Ionen Hochtöner
Bei Progressive Audio konnte man die kleine Zwei-Wege Bassreflex Extreme 1 hören. Die gibt es in zwei Varianten: passiv für 4000 Euro das Paar und aktiv für 7000 Euro
Synthesis aus Italien hat in ihrer Roma Serie ein, wie ich finde, höchst interessantes Gerät: Der Roma 41DC+ Kopfhörer-Verstärker mit Zwei-Watt-Classe-A-Ausgangsleistung. Der Kopfhörer wird mittels BLS genannter Impedanz-Anpassung optimal betrieben. Die DA-Wandler-Sektion kann PCM bis zu 32Bit/384KHz und sogar vierfach DSD über USB. Rechts im Bild Der Vollverstärker 510AC, eine Pentode mit 80 Watt und fünf Line-Eingängen, Preis 3200 Euro
Im Raum von AudioNet spielte die Audiovector R11 Arreté, die zwischen 90Hz und 45kHZ eine Frequenzgang-Linearität von 0,7 Dezibel aufweist und auch vom Finish her einen bestechenden Eindruck macht
AudioNet-Elektronik ist nach wie vor ein Highlight für anspruchsvolle Kenner
Der darTZeel LHC-208 kostet 12500 Euro, kombiniert einen Verstärker mit 200 Watt an 8 Ohm mit einem DA-Wandler samt Streamer in einem Gehäuse und lässt sich per Tablet bedienen. Optional gibt´s auch eine Fernbedienung. Der Wandler beherrscht PCM bis 352,8/24 und DSD128
Gaudios zeigt seine Produktvielfalt auf höchstem Niveau in dieser Kette: Lautsprecher Marten Supreme 2, Mono-Endstufen darTZeel NHB-458, Vorverstärker darTZeel NHB-18NS, Plattenspieler Brinkmann Balance und, Phonostufe Whest Audio Reference V MK4
Mola-Mola aus Groningen in den Niederlanden macht Musik mit der Vorstufe Makua für 10000 Euro und den Classe-D-Mono-Endstufen Kaluga mit 400 Watt an 8 Ohm für 5000 Euro. Die Verkabelung stammt von Kubala-Sosna, die Lautsprecher kommen von Lansche Audio
Die neue Elac FS 267 an Primare Elektronik. Das Paar kostet 2780 Euro. Im 2 ½ Wege System arbeitet der Elac Jet 5 Hochtöner
KEFs Blade Two für 19000 Euro das Paar ist mit dem neuen Uni-Q Mittelhochtöner ausgestattet. Ebenso die anspruchsvollen Reference Modelle 5, 3 und 1. Sie sind schön verarbeitet und in verschiedenen Ausführungen zu bekommen
Hier spielt die KEF Reference 5 an der neuen Arcam Elektronik, die in Kürze erhältlich sein soll
Was immer sie abspielen möchten, die neuen Arcam Geräte sind höchst flexibel
Der recht neue, verbesserte und dennoch im Preis deutlich gesenkte DragonFly von Audioquest – ein USB-Dac für den Computer mit kleinem Klinkenstecker für Kopfhörer oder aktive Lautsprecher
Die Kabelauswahl bei Audioquest ist vielfältig…
… für alle erdenklichen Audio- und Video-Anwendungen in abgestuften Preiskategorien
Die Chario Academy für 27000 Euro in ungewöhnlicher Umgebung im Zusammenspiel mit Electrocompaniet
Bei Transrotor mal kein neuer Plattenspieler, sondern ein Top-Tonabnehmer mit Namen Figaro. Das Low-Output-MC wird handgefertigt und besitzt eine extrem geringe Masse,. Es soll extreme impulstreu sein und wird 2500 Euro kosten. Ein Test in Hifistatement ist fest verabredet
Der Devialet 400 für 12900 Euro oder auch noch leistungsstärker der Devialet 800. Hierbei handelt es sich jeweils um ein Doppelt-Mono Konzept
Im Durchgang zur Magico-Vorführung der Ultimate III: Die Magico S 3 aus Aluminium für Paarpreis 25000. Ihr gegenüber Verstärker von Nelson Pass
Das neue Topmodel von Martin Logan heißt Neolith und wird hier von zwei Moon 880M mit 1600 Watt bespielt. Hier ist dem Elektrostaten ein 12-Zoll-Carbon-Bass zugeordnet, der im geschlossenen Gehäuse von 250 bis 60Hz arbeitet. Rückseitig übernimmt ein 15-Zoll-Aluminium-Bass im Bassreflex-Gehäuse den Part unterhalb von 60Hz. Das Gehäuse des Monolith besteht aus Verbundwerkstoff. Der Elektrostat hat 35 Prozent mehr bewegte Fläche als die Martin Logan Statement und wird 60 bis 70 Tausend Euro kosten. Verkabelt ist sie mit Shunyata Research
NAD stellt neue Modelle in der Master Serie vor: Links oben der neue M12 Vorverstärker-DA-Wandler, der zwei HDMI-Anschlüsse besitzt. So können auch Audio BluRays in hoher Auflösung wiedergegeben werden. Optional kann er noch vielseitiger ausgestattet werden. Ihm rechts zur Seite steht der M22 Hybrid Endverstärker, der mittels NAD-eigener Schaltung 2 x 250 Watt liefert
Die PQS-302 ist eines der Topmodelle von German Physiks. Im Zusammenspiel mit den Esoteric Grandioso M1 Monoblöcken klang es ausgezeichnet. Der DDD-Wandler ermöglicht einen besonders großräumigen Sweetspot
Farbenfroh ist schön. Bei der neuen Ultimate für 7450 Euro pro Paar ist das Gehäuse aus reinem Polyester. Es ist in beliebigen Farben erhältlich und selbst im Falle unachtsamer Mitbewohner eine unproblematische Angelegenheit, weil Polyester leicht reparabel ist
Ab sofort im Vertrieb bei WOD ist der italienische Hersteller North Star Design. Die bauen schon seit Jahren hochkarätige DA-Wandler zu vernünftigen Preisen. Mit Wandlerchips von Sabre lösen sie PCM bis 384kHz auf und können auch DSD bis 5.6Mbit. Den kleinen Intenso habe ich zum Test geordert
Audio Research, bitteschön. Im Vordergrund drei Geräte der neuen Galileo Linie: ganz vorn die Stereo-Endstufe GS 150, dahinter links der GSPre Vorverstärker, rechts der Vollverstärker Gsi75 mit integriertem auch DSD-fähigem DA-Wandler
Wie wäre es mit McIntosh?
Oder lieber Wadia?
Die Sonus Faber Lilium in einer der vielen möglichen Gehäuse-Varianten; hier überwiegt creme-weiß. Das Paar kostet 50000 Euro
Neue Mono-Endstufen von Krell: die Solo 575 für 11250 Euro und die Solo 375 für 8750 Euro
Oben der Streamer Krell Connect, der wahlweise mit oder ohne integriertem DA-Wandler erhältlich ist. Der Illusion mit ausgelagertem Netzteil (unten) ist der überragende Vorverstärker bei Krell. Eine Besonderheit ist, dass optional eine aktive Frequenzweiche integriert werden kann. In jedem Fall ist er der perfekte Spielpartner für die neuen Krell Monos
Im Herbst ergänzt Velodyne das umfangreiche aktive Subwoofer Angebot um den hochwertigen DS-10, der 2.600 Euro kosten soll und mit einem 10-Zoll-Chassis bestückt ist. Neben dem sauberen Tiefbass überzeugt Velodyne durch die bei sämtlichen Modellen integrierte Einmessautomatik. Hifistatement wird sich diesem Thema in den nächsten Monaten widmen
Bei Audio Reference gibt es dieses ausbaubare Audio-Rack mit Carbon-Böden. Es kommt von Bassocontinuo und heißt Aeon
Der komplett mit Tonarm ausgestattete Plattenspieler Lyra von EAT ist eine Subchassis-Konstruktion. Sein Preis liegt bei 3000 Euro
Mächtig Eindruck macht der neue Vollverstärker Momentum von Dan D´ Agostino. Das Netzteil bildet den Sockel. 200 Watt an 8 Ohm und 800 Watt an 2 Ohm stellt er locker zur Verfügung. Der Preis: 49000 Euro
Meridian hat seine hochklassigen und bewährten aktiven DSP-Lautsprecher 7000 überarbeitet. Das verbesserte Ergebnis heißt DSP 7200 und kostet 28000 Euro. Besonderheit dieses im Detail hochwertig bestückten Aktiv-Lautsprechers ist die Option, ihn über den integrierten DSP an die Raumgegebenheiten anzupassen. In der Mitte steht der Meridian 818v2
Seit Jahren inszeniert Dirk Halfmann auf der Highend bei Canton eine Vorführung mit abwechslungsreichen Musikbeispielen
Inzwischen dürfte es sich herumgesprochen haben: In Sachen High End ist in diesem Jahr alles anders. Sie findet nicht wie üblich im Mai und oft beginnend am Tag von Christi Himmelfahrt in München, sondern erstmal im Austria Center Vienna in der österreichischen Hauptstadt statt und beginnt heuer an Fronleichnam, dem 4. Juni. An der Dauer hat sich natürlich nichts geändert: Vier Tage lang werden spannende Innovationen und bewährte Klassiker präsentiert. Wie üblich sind die beiden…
Heute steht zuerst ein Ausflug auf die Hifideluxe an, danach berichte ich über meine Highlights in der Halle 4 der HIGH END. Dort konnte man die ganze Bandbreite unserer Branche erleben, von audiophil grenzwertig, dafür aber optisch ein Hingucker, bis zu kostspieligem Nobelhifi. Und Dirk Sommer beschreibt den neuen Plattenspieler von Wilson Benesch. An meinen ersten Bericht über das Atrium 4.2 auf der HIGH END schließt sich die Hifideluxe im Schwabinger Marriott Hotel nahtlos an:…
Wie üblich nehme ich Sie ohne weitere Umschweife mit auf den zweiten Teil meines Messerundgangs. Die zu Beginn des ersten Teils gestellte Frage ist zum Messeende beantwortet worden. Alle Hersteller waren in der Pandemiezeit unglaublich produktiv. Bei so vielen Neuheiten haben wir selbst mit drei Redakteuren das ein oder andere übersehen. Im Vertriebsraum von WOD treffe ich praktischerweise wie alljährlich auch gleich auf Johnnie Bergmann und seine Plattenspieler. Dieses Jahr hat er den Plattenspieler Galder…