Im ersten Teil bezeichnete ich die klangBilder als Messe der individuellen Art: Sie beeindruckt nicht durch die Zahl der Aussteller oder Besucher, gibt beiden dadurch aber die Möglichkeit zum intensiven Dialog. Uns erlaubt eine solche Veranstaltung, spannende Ketten ausführlicher vorzustellen als bei den fast unüberschaubaren Großveranstaltungen.
Russell Kaufmann lässt keine Messe in Wien aus. Sein Modell „Red“ überzeugte auch den Kollegen Banholzer, der sich vor etwas mehr als einem halben Jahr an dieser Stelle ausführlich mit der Box beschäftigte. Russel K. wird in Österreich von Raum Akustik vertrieben
Der teilaktive Lautsprecher raditar 12 stahlt die Schallwellen des Mittel-Hochton-Koax-Chassis rundum ab, daher ist ein Mindestabstand zur nächsten Wand von 75 Zentimetern Pflicht. Eine vollaktive Version ist auf Wunsch erhältlich. Die Preise beginnen bei 30.000 Euro
Klaus Leesemann ist der Chef der schallmanufaktur.at und der Entwickler des raditar und des aktiven radipotar. Er hat sich auf kundenspezifische Lösungen spezialisiert, wobei die Raumentzerrung von Trinnow eine nicht unwesentliche Rolle spielt
Bleiben wir bei rundum abstrahlenden Schallwandlern: Marantz führte seine Elektronik mit Duevel vor
Tube Profi Robert Losonci zeigte den JJ 322, einen in Doppelmono aufgebauten Vollverstärker mit zwei parallelgeschalteten 300B je Kanal. Der Verstärker mit den beiden faszinieren Pegelanzeigen kostet 5.000 Euro
Der JJ 828 ist mit vier im Push-Pull-Modus arbeitenden KT 88 je Kanal ausgestattet und liefert mindestens zweimal 75 Watt. Hier wurde der Stereo-Vollverstärker mit KT 88 JJ Blue bestückt
Der riemengetriebene Block PS-100+ ist ein Subchassis-Laufwerk und wie der Arm in Kooperation mit ProJect entstanden
Sennheiser zeigte den IE 800S. „Die Weiterentwicklung eines Meisterwerks“ hatten wir Ihnen in einer News ja schon genauer vorgestellt. Der In-Ear kostet knapp 800 Euro
Der HDV 820 ist eine Eigenentwicklung von Sennheiser. Für etwa 2400 Euro bekommt man einen Kopfhörer-Verstärker mit symmetrischen und unsymmetrischen Ausgängen. Ein Sabre ESS 9032 wandelt die Signale, die an einem der drei Digital-Eingänge ankommen. Analoges wird an Cinch- und XLR-Buchsen akzeptiert
Recht neu ist auch der HD 660 S, ein offener audiophiler Kopfhörer mit einer Impedanz von 150 Ohm zum Preis von etwa 500 Euro
Auch das sind die klangBilder: Tasteninstrumente aus dem Klavierhaus G.I. Stingl
Wie wichtig die Raumakustik für das musikalische Endergebnis einer Kette ist, wird viel zu oft unterschätzt. Wolfgang Sauter von Pro Performance zeigt auf jeder klangBilder-Messe, dass Akustikelemente nicht häßlich sein müssen
Hier ein Blick hinter die Paneele von Artnovion
Live-Act-Audio-Chef Molitor neben dem Topmodell der Emotion Line, der LAS 115
Die LAS 115 eine 1,25 Meter hoher Bassreflex-Box mit einem 38-er Koax-Chassis zum Preis von 30.000 Euro. Der Wirkungsgrad soll bei 98 dB liegen
Vorne zwei kleinere Geschwister der LAS 115, hinten das kleinste Modell der Reference Linie
Longtone Hifi präsentiert eine Kette mit Naim-Elektronik und Neat-Lautsprechern. Ganz links die Neat Acoustics Iota Xplorer zum Paarpreis von 4500 Euro
Die Lautsprecher von Ichos wurden mit Files und Schallplatten vorgeführt. Die Verstärkung übernahm ein Lyric Ti 200, bei dem je zwei EL34, KT 88, KT 120 oder KT 150 parallel single ended in Class-A arbeiten
Die N° Four ist das neuste und kleinste Modell in der Ichos-Hierarchie. Es besitzt einen 21-cm-Tiefmitteltöner mit speziell behandelter Papiermembran und einen Kompressionstreiber mit Phaseplug. Der Wirkungsgrad liegt bei 92 db und der Paarpreis bei 6500 Euro
Den Lyric Ti 100 gibt es inzwischen in einer Mk-II-Version. Ein neuer Netztrafo mit größerem Eisenkern soll für mehr Leistungsreserven und ein geringeres Streufeld sorgen. Der neue Ausgangstrafo erhöht die Bandbreite, und die neuen Kondensatoren besitzen eine höhere Spannungsfestigkeit. Alle Maßnahmen zusammen versprechen ein noch höheres klangliches Niveau
Wolf von Langa führte mit AirTight-Elektronik und Digital-Equipment von Totaldac vor. Der Plattenspieler ist ein Garrard mit Schick-Arm. Die Schallwandler sind Audio Frame Chicago zum Paarpreis von 37.000 Euro
Die Mittelhochton-Einheit der Audio Frame Chicago: der Field-Coil-Mitteltöner von Wolf von Langa und ein Air-Motion-Transformer von Mundorf
MO Sound-Lautsprecher waren in Form und Material schon immer etwas Besonderes. Nun ist zum Breitband-Chassis in der Porzellan-Kugel ein Acht-Zoll-Tieftöner in einer Beton-Halbkugel hinzugekommen. Das gesamte System hört auf den Namen „Bass“ und kostet 6000 Euro
Kristalltone fertigt diesen D/A-Wandler mit Class-A-Ausgangsstufe im Steingehäuse zum Preis von 7000 Euro. Das Programm beinhaltet darüber hinaus noch Kabel und Kristall-Gerätebasen. Die Kristalle sollen Elektrosmog entgegenwirken und für eine „Entstressung des Raums“ sorgen
Dieser apart gestaltete Lautsprecher ist kein fester Bestandteil des Kristalltone-Portfolios und wird nur auf Anfrage gefertigt
Bushgetta verblüffte in den vergangenen Jahren mit ausgesprochen erwachsen klingenden Lautsprecher-Bausätzen zu sehr kundenfreundlichen Preisen. Diesmal zeigte man diese „Lautsprecher“ für die Beschallung von öffentlichen Räumen oder den Musikgenuss im Hintergrund
Die dünne Holzplatte wird nach dem NXT-Prinzip zum Schwingen angeregt und erreicht einen Wirkungsgrad von 88 dB. Zusammen mit einem ab circa 120 Hertz einsetzenden Subwoofer klang das System wirklich überzeugend. Zwei Wandler kosten 280 Euro – natürlich ohne die Stative und den Subwoofer
Idealsound aus Franken präsentierte die isodynamischen Schallwandler von fonica. Das Paar „Flag L“ ist aktiv und kostet 11.500 Euro. Die Bespannung der Paneele kann nach Kundenwunsch gestaltet werden
Auch Hauer Analog war in diesem Jahr wieder auf der Messe vertreten: Diese imposante Analogskulptur bringt 65 Kilogramm auf die Waage und ist mit einen Tonarm aus eigener Fertigung ausgestattet. Der Preis für das Laufwerk liegt bei etwas 25.000 Euro
Diese Perspektive lässt den aufwändigen Aufbau erkennen. Bisher verwendet Franz Hauer für seine Konstruktionen noch den Motor eines Thores 320. Ein Antrieb mit eigener Steuerungselektronik befindet sich bereits in der Entwicklung
Die ungemein beeindruckende Sigma Acoustics MAAT soll einen Wirkungsgrad von 100 db bei einer Impedanz von acht Ohm besitzen – und das ohne Hörner! Der Frequenzgang wird mit 16 bis 30.000 Hertz angegeben. Leider fand die Vorführung in einem recht dunklen Raum statt
Die MAAT wurden mit Röhrenelektronik von Audio Tekne angesteuert, das Signal lieferte Touraj Moghaddams bestens beleumundetes Vertere-Laufwerk mit dem firmeneigenen Tonarm
Ein Audio Tekne TEA-2000 entzerrte das Phonosignal
Quellenwahl und Pegelregelung übernahm ein Audio Tekne TFA-9501
Die Leistung von etwa 15 Watt lieferten zwei Audio Tekne TM-8801 mit je zwei 300B im Push-Pull-Betrieb
Dass es bei Sigma Acoustics auch etwas kleiner geht beweist die Orchestra
Der mit einem Bändchen und einem Accuton-Mitteltöner bestückte Lautsprecher besitzt einen Wirkungsgrad von 91 db und kostet 20.000 Euro
Sigma Acoustics-Entwickler Aldo Zaninello neben seinem 157.000-Euro Boliden: Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen auf der Audio Show in Warschau
Das Wahrheitsserum für die Einschätzung der Messe: Thomas Köberls Auswahl von fast ausschließlich österreichischen Winzern. Wie immer klasse: die Weine von Uhler, heuer ein gemischter Satz und der Riesling, der den Autor schon im letzten Jahr begeisterte
Leider kommen die Süddeutschen Hifi-Tage nicht zur Ruhe: Nach längerer Zeit im Holiday Inn Stuttgart gab's einen Abstecher in die Nähe von Karlsruhe, danach zwei gelungene Messen im Le Meridien in der Nähe des Stuttgarter Bahnhofs und nun den kurzfristigen Umzug ins Mövenpick am Flughafen. Dort zählten die Veranstalter etwas über 1000 Besucher. Wir reisten mit dem Auto an, zogen ein Parkticket für die Hotelgarage und mussten feststellen, dass die diese komplett besetzt war. Nach…
Vor zwei Wochen eröffnete Alfred Rudolph pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum das Audio Forum Duisburg neu. Seit sein Sohn Richard die Entwicklung und Fertigung der Acapella-Lautsprecher und Unbelievable Audio deren Vertrieb übernahm, kümmert er sich unter dem Stichwort Acapella Vintage um ältere Modelle der Marke und natürlich um LaMusika. LaMusika war von Anbeginn ein ganzheitliches Konzept. Dabei geht es nicht um einzelne Komponenten, sondern um eine Kette mit aufeinander abgestimmten Geräten. Neben speziellen, von Alfred Rudolph…
Zum 50-jährigen Jubiläum wird das Audio Forum Duisburg neu eröffnet. Das Ziel von Acapella-Senior-Entwickler Alfred Rudolph ist die Weitergabe seines ganzheitlichen Ansatzes „LaMusika“. LaMusika war schon immer der Kerngedanke bei der Entwicklung von Acapella Lautsprechern. Erst wenn die Musik in der Zeit spielt, spielen die Lautsprecher Musik. Für alle Musikfreunde ist LaMusika im Audio Forum nun in Form von Hausmessen und in Zusammenarbeit mit synergiestarken Hersteller- und Händler-Kooperationen, wie zum Beispiel mit music & more…