Dieses Jahr beginne ich meinen Rundgang im Stadion. Denn während in den Hotelräumen derselbe Charme wie jedes Jahr herrscht – hier geben sich etablierte Marken und kleine Manufakturen die Klinke in die Hand – expandiert die Messe gerade im Stadion stark.
Letztes Jahr wirkten selbst große Marken etwas überfordert die neugewonnene Fläche angemessen zu nutzen. Nicht jeder schaffte es, in den großen Hörräumen die Anlagen in Szene zu setzen. Einige Systeme spielten dabei in recht nüchterner Deckenbeleuchtung. Da muss man schon anmerken: Im Hotel herrscht mitunter deutlich mehr Flair. Ich sehe die Erschließung der neuen Flächen im letzten Jahr eher als Testlauf und bin wahnsinnig neugierig, wie sich die erneute Erweiterung in diesem Jahr offenbart. In dieser ersten Fotoserie können sie sich selbst davon überzeugen.
An Attraktionen wird es dieser Show zweifellos nicht mangeln. Unter anderem spielt die Wilson Audio Autobiography ihre öffentliche Weltpremiere. Gemeinsam mit einem dCS Varèse und Elektronik des slowenischen Herstellers Ubiq Audio Labs möchte Wilson wie auch schon auf der High End mit der teuersten Anlage der Show Maßstäbe setzen. In Polen dürfte es wohl das teuerste System sein, das jemals öffentlich gezeigt wurde. Aber auch andere Hersteller wollen auf der Audio Video Show zeigen, was maximal möglich ist. So gibt es auch die gewaltige Acapella Sphäron Excalibur an Energèia-Verstärkern zu hören. Etliche weitere Superlative von beispielsweise Göbel, YG Acoustics, Ideon, Estelon oder Lumen White sind ebenfalls vertreten. Insgeheim freue ich mich aber besonders auf neue Entwicklungen von kleinen polnischen Herstellern, die bei uns meist vollkommen unter dem Radar fahren. Sie werden sie in den folgenden ausführlicheren Berichten der nächsten Tage sicherlich entdecken. Viel Spaß!
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