Audioquest Beetle

09.03.2018 // Finn Corvin Gallowsky

Mit meinen Vision Ears V6 X2 kann ich mich nochmal vom bisher gemachten Klangeindruck überzeugen. Der hörbare Unterschied fällt in dieser Kombination geringer aus und diesmal gefällt mir der etwas kompaktere, wenn auch minimal schlechter auflösende Klang des FiiO an den In-Ears besser, obwohl das Grundrauschen an der Smartphone/DAC-Kombi etwas geringer ausfällt. Massiv stört mich die wenig fein abgestufte Lautstärkeregelung des Android Devices, allerdings gibt es nichts, was man mit einer entsprechenden App aus dem Playstore nicht hinbiegen könnte. Auf der anderen Seite bin ich kein großer Fan solcher hingefrickelten Lösungen, denn derartige Apps überschreiben die 15 Lautstärkeschritte von Android und warnen teilweise explizit davor, dass Android die gesetzten Lautstärken unter Umständen wiederum überraschend überschreiben könnte. Mit etwaigen Lautstärkesprüngen möchte ich mir nicht meine In-Ears zerschießen und schon gar nicht meine Ohren. Um das Smartphone aber zum hochwertigen Zuspieler an der Hi-Fi Kette zu machen, ist Audioquests Beetle hingegen der Clou! Auch wenn man den Klang seines Fernsehers, Blu-Ray-Players, der Spielekonsole, praktisch allem, was einen S/PDIF-Ausgang besitzt, aufwerten möchte, ist der Beetle zur Stelle. Darüber hinaus gewinnen viele Geräte durch den Bluetooth-Chip an Konnektivität.

STATEMENT

Am liebsten möchte ich den kleinen Krabbler gar nicht wieder abgeben. Aufwartend mit einem offenen Klangbild, erstaunlicher Feinauflösung und einem sehr natürlich anmutenden Frequenzverlauf, hat es mir der Beetle angetan. Er sei jedem empfohlen, der einen soliden DAC ohne viel Schnickschnack zu einem fairen Preis sucht.
Gehört mit
Computer ThinkPad T410, Intel i5-560M @ 2,66GHz, 8GB, Windows 7 Professional SP1 (foobar2000)
Smartphone Motorola X 2nd Gen, 32GB, Android 6.0 (Onkyo HF Player)
High-Res Player FiiO X5 III (FiiO Music App)
In-Ears Vision Ears VE6 X2
Vollverstärker Pioneer A-878
Lautsprecher Magnat Quantum 807
Kabel Audioquest USB & OptiLink Pearl, Audioquest Tower
Herstellerangaben
Audioquest Beetle
Optischer Eingang 24 bit/96 kHz
Asynchrones Bluetooth upgradefähige Software
Asynchroner USB-Eingang 24 bit/96 kHz
Analoger Ausgang 3,5 mm
Sonstiges Mikrocontroller der Mikrochip-MX-Serie
ESS9010 DAC (Minimalphasenfilterung)
Bitperfekte digitale 64-Bit-Lautstärkeregelung (nur USB und Bluetooth)
Ausgabespannung 1,35 V
Preis 200 Euro

Vertrieb
AudioQuest BV
Anschrift Hoge Bergen 10
4704RH Roosendaal
Niederlande
Telefon 0800 181 5284 (kostenlos)
E-Mail rdrees@audioquest.nl
Web www.audioquest.nl


  • Audioquest DragonFly MQA-Upgrade

    Hochkarätiges Hifi-Equipment hat seinen Preis. Aber manchmal, wenn auch selten, bekommt man etwas geschenkt. Zu den Gewinnern gehören diesmal alle Besitzer eines Audioquest DragonFly red oder black USB-D/A-Wandlers. Denn diese werden jetzt per Upgrade MQA-fähig. Wer von Ihnen, lieber Leser, den Audioquest DragonFly nicht kennen sollte, findet fast alles Wissenwerte im Test von Dirk Sommer. Der DragonFly wurde entwickelt, um den Kopfhörer-Anschluss am Laptop, sei es Apple oder Windows, auf eine besseres klangliches Niveau zu…
    16.06.2017
  • Audioquest NightOwl Carbon

    Der NightOwl ist nicht einfach die geschlossene Variante des an dieser Stelle vor knapp anderthalb Jahren vorgestellten NightHawk, Audioquests erstem Kopfhörer in der ebenso langen wie erfolgreichen Firmengeschichte. Das halb-offene Gegenstück zum NightOwl ist der NightHawk Carbon. Momentan gibt es also drei leicht unterschiedliche Modelle – Restbestände des NightHawk, den NightHawk Carbon und den NightOwl Carbon – im Programm des einstigen Kabelherstellers, der inzwischen auch mobile Wandler/Kopfhörerverstärker-Kombinationen wie die DragonFlys, die Niagara-Stromversorgungs-Linie und den Jitterbug,…
    24.02.2017
  • Audioquest DragonFly Black und Red

    Audioquest war lange Zeit beinahe ein Synonym für Kabel. Aber seit ein paar Jahren gibt es den DragonFly, eine praktische, erschwingliche und daher auch sehr erfolgreiche USB-Wandler-Kopfhörer-Kombination. Der DragonFly 1.2 hat nun gleich zwei Nachfolger bekommen: den DragonFly Black und den Red. Inzwischen wurde das Programm auch um den JitterBug, ein wirkungsvolles Filter für USB-Audio-Anwendungen, Stromaufbereiter und einen Kopfhörer erweitert. Bill Low, Gründer und Chef von Audioquest, folgt dabei der Maxime, nur dann Komponenten ins…
    23.05.2016
     
  • Nachtrag: Audioquest Vodka RJ/E (Ethernet)

    Bei der Beschäftigung mit Audioquests Ethernet-Kabeln vor kurzem stellte ich fest, dass zwischen dem mittleren Modell und der Top-Variante Diamond preislich eine enorm große Lücke klafft. Deshalb habe ich das dazwischen angesiedelte Vodka bestellt und gehört. Das Vodka ist wie alle konfektionierten Audioquest Ethernet-Verbindungen in sechs verschiedenen Längen zwischen 0,75 und 12 Metern lieferbar. Die Preise für das Vodka liegen jetzt – im Oktober gab es eine wohl währungsbedingte Preiserhöhung – zwischen 275 bis 1825…
    21.12.2015
  • Audioquest Pearl, Cinnamon und Diamond RJ/E (Ethernet)

    Ein Grund für eine gewisse Zurückhaltung bei Kabeltest ist für mich, wie ich gewiss schon des Häufigeren geschrieben habe, die recht geringe Übertragbarkeit der in der eigenen Kette gefundenen Ergebnisse auf andere Anlagen. Die Vielfalt möglicher Konfigurationen zur Wiedergabe von Musik-Files macht die Sache keinesfalls einfacher. Dennoch: drei Ethernet-Kabel im Vergleich. Die bisherige Beschäftigung mit der Musikwiedergabe über das Netzwerk hat zumindest in meinem Hörraum erbracht, dass die Datenverteilung über Kabel besser klingt als über…
    07.12.2015
  • Audioquest Jitterbug

    Momentan beschäftige ich mich recht intensiv mit Streaming und Kopfhörern. Und deswegen folgen hier ausnahmsweise zwei Produkte eines Herstellers direkt nacheinander, denn in einer größeren Sendung von Audioquest befand sich nicht nur der Nighthawk, sondern auch der Jitterbug, den ich gleich ausprobierte. Es wäre fahrlässig, nicht sofort darüber zu berichten. Audioquest beschreibt den Jitterbug als „USB Data and Power Noise Filter“. Er wird einfach an eine USB-Buchse gesteckt, das Kabel für das anzuschließende Gerät –…
    19.10.2015
 
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen