tests/20-01-14_pro-ject
 

Pro-Ject RPM 9 Carbon SuperPack

14.01.2020 // Carsten Bussler

Die Lagerachse zur Aufnahme der unter dem Plattenteller befindlichen Lagerbuchse
Die Lagerachse zur Aufnahme der unter dem Plattenteller befindlichen Lagerbuchse

Der fette Plattenteller verfügt über eine schwingungsdämpfende Ringeinlage aus Gummi
Der fette Plattenteller verfügt über eine schwingungsdämpfende Ringeinlage aus Gummi

Schließlich wird dem Laufwerk der seinerseits über drei kleine Gummifüße entkoppelte Motor zur Seite gestellt und per Distanzlehre korrekt positioniert. Der Motor an sich ist übrigens ein extrem ruhiger und leiser Vertreter seiner Art. Der Antriebsriemen wird anschließend um den Plattenteller und um die Riemenscheibe der Motorachse – Pulley – geschlungen. Das Ganze passiert bitteschön nicht mit schweißigen Fingern, sondern mithilfe der dem Paket beiliegenden Handschuhe, um vorzeitiges Altern des Riemens und Schlupf durch einen fettigen Tellerrand zu vermeiden. Das Umschalten zwischen den Drehzahlen 33 und 45 UPM erfolgt durch einen kurzen Tastendruck auf den mit STBY bezeichneten Schalter.

Die Motoreinheit mit Pulley und Antriebsriemen erlaubt das Umschalten der Drehzahl per Tastendruck
Die Motoreinheit mit Pulley und Antriebsriemen erlaubt das Umschalten der Drehzahl per Tastendruck

Der korrekte Abstand zwischen Plattenteller und Pulley wird per Distanzlehre eingestellt
Der korrekte Abstand zwischen Plattenteller und Pulley wird per Distanzlehre eingestellt

Ein weiteres Schmankerl dieses Pakets ist ganz gewiss der Tonarm 9cc Evolution. Das Carbonrohr mit integrierter Headshell ist klanglich vorteilhaft, weil es keine mechanischen Übergänge gibt. Nachteil: Die Montage von Tonabnehmern gerät im Vergleich zu abnehmbaren Headshells viel fummeliger und es ist sehr viel Sorgfalt angebracht, um zum Beispiel die Präzisions-Kugellager des Tonarmlagers nicht durch unnötige Belastungen beim Umbau zu beschädigen. Perfektionisten bauen gleich den ganzen Arm aus und legen ihn auf den Rücken… Was mir aber alles völlig egal ist, denn wie bereits erwähnt bin ich ja ein Tonabnehmer-Montagemuffel und lasse sowas gerne von Experten vornehmen, die das besser können als ich.


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