tests/23-01-03_lyngdorf
 

Vollverstärker Lyngdorf TDAI 3400 inkl. D/A-Wandler

03.01.2023 // Bert Seidenstücker

Das Innenleben präsentiert sich aufgeräumt. Auffällig, vor dem Hintergrund der gebotenen Leistung, die Abwesenheit von großen Kühlkörpern
Das Innenleben präsentiert sich aufgeräumt. Auffällig, vor dem Hintergrund der gebotenen Leistung, die Abwesenheit von großen Kühlkörpern

Bevor die musikalische Positionsbestimmung ansteht, noch ein Blick auf das Exterieur: Aus mattschwarz eloxiertem Aluminium besteht das solide gefertigte Gehäuse, ein Material, das gut mit dem reduzierten Design harmoniert. Dominiert wird die leicht raue Front von drei Elementen: links eine dunkle Scheibe über einem Display, das mit weißer Schrift auch in größerer Entfernung über den Betriebszustand informiert. Etwas außermittig platziert in gleicher Haptik eine Maskierung, die den Fernbedienungsempfänger verdeckt. Mit einer großen Schwungmasse gesegnet beherrscht der Impulsgeber für die Volumenkontrolle die rechte Seite. Gedreht oder auch gedrückt werden will sein kleineres Pendant, um die Signalquelle auszuwählen respektive die Menüpunkte anzusteuern. Musik- oder Update-Daten finden über die frontseitige USB-A-Buchse ihren Zugang, ein Mobiltelefon kann daran aber ebenso geladen werden. Die beiden Klinkenbuchsen sind mit „MIC“ und „Headphone“ eindeutig beschriftet, die Standby-Taste gibt ebenfalls keine Rätsel auf. Ein harter Netzschalter befindet sich auf der Rückseite. Das Ganze sieht aufgeräumt, schick und ausgesprochen hochwertig aus, eine Ästhetik, die gerne mit unseren nordischen Nachbarn verbunden wird.

Auch ohne Zusatzmodule ist der Lyngdorf eine gut ausgestattet Kraft- und Schaltzentrale. Mit den Erweiterungen findet zudem ein Plattenspieler einen elektrischen Zugang
Auch ohne Zusatzmodule ist der Lyngdorf eine gut ausgestattet Kraft- und Schaltzentrale. Mit den Erweiterungen findet zudem ein Plattenspieler einen elektrischen Zugang

Gleichfalls klar strukturiert ist die Rückseite, obwohl eine Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten versammelt sind. Einige dieser Optionen resultieren aus den beiden zusätzlich beim Testgerät installierten Modulen: Da wäre zum einen das High-End-Eingangsmodul für hochklassige analoge Zuspieler. Es umfasst vergoldete Cinch-Buchsen nebst entsprechender Verstärkung für einen MM-Tonabnehmer. Hochpegelsignale finden Einlass über ein Paar von hochwertigen Bauteilen flankierte symmetrische XLR-Buchsen respektive über technisch feine unsymmetrische Cinch-Eingänge. Zum anderen gibt es eine HDMI-Einheit für drei namensgleiche Verbindungen. Hier finden auch 4K-HDR-Quellen einen deckungsgleichen Anschluss. Ausgangsseitig übernehmen ein CEC- und ein ARC-kompatibler HDMI-Kontakt den Datentransfer. Bildquellen lassen sich mit diesem Verbund umfänglich verwalten, wie ein Test mit einem Bluray-Player, Magenta TV und einem Display zeigte. Die Ausgabe des Tones erfolgt „nur“ in Stereo, eine mehrkanalige Option besteht in diesem Setting nicht.

Weitere Optionen bietet das HDMI-Modul
Weitere Optionen bietet das HDMI-Modul


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