tests/23-02-28_spl
 

SPL Diamond

28.02.2023 // Klaus Schrätz

Mit dem Diamond präsentiert SPL electronics einen DAC mit integriertem Vorverstärker zur Wiedergabe ausschließlich digitaler Quellen. Er wandelt PCM-Audio mit einer Auflösung von 32 Bit und einer Abtastrate von bis zu 768 Kilohertz. Direct Stream Digital wird bis zu einer Auflösung von DSD256 respektive 11,2 Megahertz unterstützt.

Es gibt ihn, wie alle Geräte aus der Professional-Fidelity-Produktfamilie, mit silberfarbener, schwarzer oder roter Front. Das übrige Gehäuse ist stets schwarz. Mir persönlich gefällt das Design ausgesprochen gut, die abgerundeten vier Kanten der Gehäuseseiten harmonieren perfekt mit den Bedienelementen auf der Front und deren klarer Beschriftung. Ob man nun die silberfarbene, schwarze oder rote Frontblende wählt, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.

Den Diamond bekommt man mit silberfarbener, schwarzer oder roter Front
Den Diamond bekommt man mit silberfarbener, schwarzer oder roter Front

Es ist ein interessanter Ansatz ausschließlich eine Signalverarbeitung für rein digitale Quellen in einem Kombigerät aus DAC und Vorverstärker zuzulassen. Wer also keine analogen Quellen wie Plattenspieler oder Tonbandgerät als Abspielgeräte benutzt, der ist mit dem Diamond mit der Anschlussmöglichkeit von insgesamt sechs digitalen Stereoquellen bestens bedient. Der Diamond bietet je einen USB- und AES-Eingang sowie je zwei optische und koaxiale Eingänge. Über USB kann sowohl PCM-Audio als auch DSD-Audio gewandelt werden. PCM-Audio wird im S/PDIF-Format sowohl koaxial (Cinch), optisch (Toslink F06) als auch symmetrisch (AES/EBU) empfangen. Die Quellenwahl erfolgt über den Schalter auf der Front. Der ausgewählte Eingang wird auch im roten Punkt-Matrix-LED-Display angezeigt: USB, COA1, COA2, OPT1, OPT2 oder AES. Weiterhin ist es möglich, eine externe Word Clock als Taktgeber anzuschließen. Die Lautstärkeregelung erfolgt analog und wird mit einem massiven, aus Aluminium gefrästen Drehknopf eingestellt. Das qualitativ hochwertige Alps-RK27-„Big Blue“-Potentiometer vermittelt ein angenehmes weiches Drehgefühl. Die analoge Lautstärke-Regelung sorgt auch bei niedrigen Lautstärken für hochaufgelöste Dynamik.

Links im Bild der Lautstärkeregler, gefolgt von der Auswahlmöglichkeit externe oder interne Clock, dann der Eingangswahlschalter
Links im Bild der Lautstärkeregler, gefolgt von der Auswahlmöglichkeit externe oder interne Clock, dann der Eingangswahlschalter


  • Wilson Benesch Prime Meridian System

    Der erste, recht lange Artikel über Wilson Beneschs Prime Meridian System beschäftigte sich nur mit der Laufwerkseinheit, bestehend aus OMEGA Drive, ALPHA Drive, dem FrACTal Dämpfungssystem, in dem Motor und Tonarm montiert sind, und dem R1 Rack. Nun geht es neben der Vorstellung des Tonarms und des Abtasters endlich um den Klang des Plattenspielers. Dass der Plattenteller des Prime Meridian Systems von einem Motor mit dem anderthalbfachen Durchmesser einer Langspielplatte und damit vom größten Antrieb,…
    04.03.2026
  • Wilson Benesch Prime Meridian System – eine Annäherung

    Den ersten Plattenspieler von Wilson Benesch beschrieb ich 1996, den zweiten zwei Jahre später. Da sollte es kein großes Ding sein, auch den dritten für einen Test zu bekommen. Dachte ich. War es dann aber doch – aus mehreren Gründen: Er ist ein wirklich großes Ding, wiegt über 350 Kilogramm, und das dazugehörige White Paper umfasst 138 Seiten. Dass das Prime Meridian System, wenn ich mich richtig erinnere, das bisher teuerste Testobjekt in der Geschichte…
    24.02.2026
  • Takumi TT level 2.1DC

    Der Niederländer Rik Stoet, bekannt durch Röhrenverstärker, die unter den Markennamen Heart und Stoet Kit vertrieben wurden, hat eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: Die Entwicklung und Herstellung von Plattenspielern. Als mir der Takumi TT level 2.1DC Plattenspieler zum Test angeboten wurde war mein erster Gedanke: Endlich wieder Vinyl, endlich wieder analog. Nicht, dass mir das Testen von digitalen Audiokomponenten zu irgendeiner Zeit langweilig geworden wäre, aber das analoge Hören, der Umgang mit den Schallplatten,…
    17.02.2026
  • Gold Note HP-10 deluxe und PSU-10 Evo

    Der Gold Note HP-10 deluxe Kopfhörer-Verstärker spricht auf den ersten Blick eher den anspruchsvollen Nutzer an. Er bietet vielfältige Möglichkeiten, die in dieser Kombination wohl einzigartig sind. Anders als moderne Alternativen aus Fernost setzt Gold Note auf hochkarätige Analog-Technik. Nutzt der Bedienungskomfort auch der Klangqualität? Die Typenbezeichnung deluxe täuscht. Denn die zwei weiteren, preisgünstigeren Alternativen, der Gold Note HP-10 BT oder der HP-10 ohne jeglichen Zusatz, sind keineswegs weniger luxuriös. Ihnen fehlt nur etwas Ausstattung,…
    10.02.2026
  • Alluxity Int One mkII

    Die Marke Alluxity war mir bisher fremd. Kann passieren. Das änderte sich schlagartig, als der dänische Vollverstärker Int One mkII in meinem Hörraum landete und ich mich ausgiebig mit ihm beschäftigen durfte. Achtung, Spoiler: Man sollte sich die Marke merken. Ich gebe es zu: Ich bin ein Dänemark-Fan. In jungen Jahren habe ich dort regelmäßig zwischen den Dünen am Strand geurlaubt und später dann einige wunderbare Jahreswechsel in gemütlichen Holzhäusern erlebt. Zudem ist mir der…
    27.01.2026
  • Rega Mercury / Solis

    Hifistatement hatte die Möglichkeit, Regas brandneue, im November 2025 erschienene Vor-/Endstufenkombination Mercury/Solis umfassend zu testen. Die Vorstufe hat einen hochwertigen DAC an Bord, die Endstufe liefert circa 300 Watt Ausgangsleistung an vier Ohm Impedanz. Mit diesen Boliden liefert Rega sein Verstärkerstatement! Der Name Rega löst bei mir unmittelbar diverse positive Assoziationen hervor, bislang zugegeben allesamt in der rein analogen Welt der Plattenspieler und Tonabnehmer verortet. So besaß ich unter anderen bereits einen Planar 1 oder…
    20.01.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.