tests/25-07-15_silentpower
 

SilentPower OMNI USB

15.07.2025 // Roland Dietl

Die grüne LED am OptiLink signalisiert, dass dieser mit Strom versorgt wird
Die grüne LED am OptiLink signalisiert, dass dieser mit Strom versorgt wird

Vom OptiLink geht es über die Glasfaserverbindung zum OMNI USB und von da mit einem „normalen“ USB-Kabel in meinem PS Audio DirectStream DAC. Der OMNI USB wird über das mitgelieferte Standard-Netzteil (Schalt-Netzteil) mit Strom versorgt. Sobald die Glasfaserverbindung steht, leuchten am OptiLink zwei weitere LEDs in weiß und blau. Im OMNI USB schalte ich alle nicht benötigten USB Ports ab. Schön wäre noch die Option gewesen, bei den USB Ports die 5 Volt Spannung auf der USB-Leitung zum DAC ein- und ausschalten zu können. Darüber hinaus deaktiviere ich die S/PDIF Ausgänge, da ich mich im Hörtest auf die USB-Verbindungsstrecke konzentrieren möchte. Anschließend lasse ich OptiLink und OMNI USB einige Tage durchlaufen. Dann kann’s endlich losgehen. Der Akku ist zwischenzeitlich vollgeladen. Doch wie schalten wir jetzt in den Batteriebetrieb? Ganz einfach: Stecker ziehen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Denn wenn der OMNI USB an ein externes Netzteil angeschlossen ist, wird er immer von diesem mit Strom versorgt statt aus dem Akku; einen Umschalter gibt es nicht. Ich habe deshalb den OMNI USB immer im ausgeschalteten Zustand vollständig aufgeladen und danach sofort wieder den Stecker gezogen. Einen Vorteil hat diese Methode: Wir können ganz sicher sein, dass der OMNI USB wirklich keine irgendwie geartete Verbindung zum Stromnetz hat.

Der Anschluss für die optische Verbindung am OptiLink
Der Anschluss für die optische Verbindung am OptiLink

Der OMNI USB bringt eine signifikante klangliche Verbesserung, die sofort und ohne große Schwierigkeiten hörbar ist. Alle Aufnahmen – ganz gleich welches Genres – klingen deutlich sauberer und natürlicher. Die Höhen gewinnen an Geschmeidigkeit, das so wichtige Timing ist wesentlich straffer und in der Räumlichkeit gibt es klare Veränderungen. Ganz wichtig: Von dem oft so nervigen Computer-Sound ist nichts zu hören. Sehr gut lässt sich das mit dem „Intermezzo from Goyescas“ von Enrique Granados mit dem New Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Rafael Frübeck des Burgos (Decca Legacy Volume One - FIM UHD) aufzeigen. Die exzellente Aufnahme ist für mich geradezu prädestiniert für anspruchsvolle Vergleiche: große tief gestaffelte Orchesterbesetzung, ausdrucksstarke, massive Streichereinsätze zu Beginn und in der Mitte, markante Bläser, filigrane Piano- und Fortissimo-Passagen im Wechsel.

Das Anschlussfeld des OMNI USB von links nach rechts: Eingang für die externe Stromversorgung, optische und koaxiale S/PDIF-Ausgänge, die SFP-Module für die optische Übertragung, ein einfacher USB-C Port sowie ganz rechts grün umrandet die fünf Pure USB Ports
Das Anschlussfeld des OMNI USB von links nach rechts: Eingang für die externe Stromversorgung, optische und koaxiale S/PDIF-Ausgänge, die SFP-Module für die optische Übertragung, ein einfacher USB-C Port sowie ganz rechts grün umrandet die fünf Pure USB Ports


  • Wilson Benesch Prime Meridian System

    Der erste, recht lange Artikel über Wilson Beneschs Prime Meridian System beschäftigte sich nur mit der Laufwerkseinheit, bestehend aus OMEGA Drive, ALPHA Drive, dem FrACTal Dämpfungssystem, in dem Motor und Tonarm montiert sind, und dem R1 Rack. Nun geht es neben der Vorstellung des Tonarms und des Abtasters endlich um den Klang des Plattenspielers. Dass der Plattenteller des Prime Meridian Systems von einem Motor mit dem anderthalbfachen Durchmesser einer Langspielplatte und damit vom größten Antrieb,…
    04.03.2026
  • Wilson Benesch Prime Meridian System – eine Annäherung

    Den ersten Plattenspieler von Wilson Benesch beschrieb ich 1996, den zweiten zwei Jahre später. Da sollte es kein großes Ding sein, auch den dritten für einen Test zu bekommen. Dachte ich. War es dann aber doch – aus mehreren Gründen: Er ist ein wirklich großes Ding, wiegt über 350 Kilogramm, und das dazugehörige White Paper umfasst 138 Seiten. Dass das Prime Meridian System, wenn ich mich richtig erinnere, das bisher teuerste Testobjekt in der Geschichte…
    24.02.2026
  • Takumi TT level 2.1DC

    Der Niederländer Rik Stoet, bekannt durch Röhrenverstärker, die unter den Markennamen Heart und Stoet Kit vertrieben wurden, hat eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: Die Entwicklung und Herstellung von Plattenspielern. Als mir der Takumi TT level 2.1DC Plattenspieler zum Test angeboten wurde war mein erster Gedanke: Endlich wieder Vinyl, endlich wieder analog. Nicht, dass mir das Testen von digitalen Audiokomponenten zu irgendeiner Zeit langweilig geworden wäre, aber das analoge Hören, der Umgang mit den Schallplatten,…
    17.02.2026
  • Gold Note HP-10 deluxe und PSU-10 Evo

    Der Gold Note HP-10 deluxe Kopfhörer-Verstärker spricht auf den ersten Blick eher den anspruchsvollen Nutzer an. Er bietet vielfältige Möglichkeiten, die in dieser Kombination wohl einzigartig sind. Anders als moderne Alternativen aus Fernost setzt Gold Note auf hochkarätige Analog-Technik. Nutzt der Bedienungskomfort auch der Klangqualität? Die Typenbezeichnung deluxe täuscht. Denn die zwei weiteren, preisgünstigeren Alternativen, der Gold Note HP-10 BT oder der HP-10 ohne jeglichen Zusatz, sind keineswegs weniger luxuriös. Ihnen fehlt nur etwas Ausstattung,…
    10.02.2026
  • Alluxity Int One mkII

    Die Marke Alluxity war mir bisher fremd. Kann passieren. Das änderte sich schlagartig, als der dänische Vollverstärker Int One mkII in meinem Hörraum landete und ich mich ausgiebig mit ihm beschäftigen durfte. Achtung, Spoiler: Man sollte sich die Marke merken. Ich gebe es zu: Ich bin ein Dänemark-Fan. In jungen Jahren habe ich dort regelmäßig zwischen den Dünen am Strand geurlaubt und später dann einige wunderbare Jahreswechsel in gemütlichen Holzhäusern erlebt. Zudem ist mir der…
    27.01.2026
  • Rega Mercury / Solis

    Hifistatement hatte die Möglichkeit, Regas brandneue, im November 2025 erschienene Vor-/Endstufenkombination Mercury/Solis umfassend zu testen. Die Vorstufe hat einen hochwertigen DAC an Bord, die Endstufe liefert circa 300 Watt Ausgangsleistung an vier Ohm Impedanz. Mit diesen Boliden liefert Rega sein Verstärkerstatement! Der Name Rega löst bei mir unmittelbar diverse positive Assoziationen hervor, bislang zugegeben allesamt in der rein analogen Welt der Plattenspieler und Tonabnehmer verortet. So besaß ich unter anderen bereits einen Planar 1 oder…
    20.01.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.