
Hier bevorzugt er auch das Filter 3, das beim Varèse fix eingestellt ist. Beim Vivaldi hat man aber nicht die freie Wahl, wie in dessen Test beschrieben wurde: Einige Filter sind nur bei einer Abtastrate von 44,1 Kilohertz verfügbar. Beim Vivaldi sind die Filter im Upsampler und Wandler also nicht immer die, die man für beide ausgewählt hat. Abhängig vom Programmmaterial können sie sich durchaus unterscheiden. Nun achtet Alasdair McDonald darauf, dass auch in beiden Vivaldi-Komponenten die Filter 3 aktiv sind und durch die Abtastrate des ausgewählten Musikstücks nicht ungewollt verändert werden. In dieser Konfiguration kommt der Vivaldi dem Klang des Varèse am nächsten. Für einen möglichst fairen Vergleich der beiden dCS-Systeme müsste man sich also auf eine Abtastrate von von 44,1 Kilohertz beschränken oder aber sicherstellen, dass am Vivaldi-Streamer und -DAC sowie am Varèse die gleichen Filter aktiv sind – was natürlich bei einer Vorführung vor größerem Publikum, dessen Musikwünsche man erfüllen möchte, beinahe unmöglich ist.

Nach dieser Erkenntnis gibt Alasdair McDonald mir noch einen Crash-Kurs in Sachen Varèse-Technik, bevor er wieder Richtung Flughafen aufbrechen muss. Meiner Gattin, dem inzwischen eingetroffenen Kollegen Achim Schneider und mir bleibt noch ein wenig Zeit, die noble Kette im Hamburger Vorführraum mit einigen unser Lieblingsstücke zu genießen. Hoffentlich klappt es mit der Lieferung dieses absoluten Ausnahme-Wandlers nach Gröbenzell wirklich noch vor der High End!

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