Norddeutsche HiFi-Tage 2017 – Teil 1

06.02.2017 // Matthias Jung

Auch dieses Jahr wieder im Norden der Republik, die Norddeutschen Hifi Tage vom Hifi Studio Bramfeld. Inzwischen fest etabliert hat sich die Veranstaltung zu einer der größten und beliebtesten Hifi-Messen des Landes entwickelt.

Dieses Jahr wurde die Ausstellungsfläche erweitert es gab mehr Aussteller und wieder mehr Publikum, als in den letzten Jahren. Wer befürchtet hat, dass dies in den doch relativ engen Räumlichkeiten des Holiday Inn an den Elbbrücken jetzt ins Chaos führen würde, sah sich angenehm überrascht. Durch die Entzerrung mit einer weiteren Etage, gab es zumindest im unteren Bereich ein wenig mehr Platz, während es in den Etagen 16 – 18 noch etwas enger zuging. Dafür war die Organisation wieder erste Klasse, das flutscht inzwischen richtiggehend. Wolfgang Borchert vom Hifi-Studio Bramfeld und sein Team hatten alles souverän im Griff und haben – trotz der der Routine – immer noch diese ganz spezielle Freundlichkeit bei jeder auch noch so unmöglichen Frage.

Durch die Fülle von Neuheiten und auch neuen Ausstellern gab es manchmal noch einige Probleme mit der Raumakustik, was aber in der Nacht von Samstag auf Sonntag teilweise abgestellt wurde. Während sich die letzten Jahre Streaming-Audio in den Vordergrund gespielt hatte, was auch aus keiner Vorführung mehr wegzudenken ist, gab es auch wieder etliche reine CD-Player und viele Plattenspieler zu hören. Durch die friedliche Koexistenz der unterschiedlichen Medien war so wirklich für jeden etwas dabei. Auch die beachtliche Anzahl von Röhrengeräten trägt zur Vielfalt bei.

Was definitiv nicht besser geworden ist, ist die Musikauswahl in den Vorführungen. Wenn ich noch einmal die Eagles höre, drehe ich durch! Gerade im Hinblick auf das bemerkenswert insgesamt jüngere und internationalere Publikum hin – sogar Familien mit Kindern habe ich gesehen – wäre es schön, wenn sich hier mal etwas getraut und über den Tellerrand hinaus geguckt werden würde. Aber auch hier gab es natürlich einige Ausnahmen. Man sieht, Hifi lebt und in Hamburg ganz besonders.

Übrigens, das Wetter war zumindest am Samstag sehr untypisch: trocken und nicht nur bedeckt, dafür kalt – aber drinnen war es ja warm.

 

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