Süddeutsche Hifi-Tage 2025

23.09.2025 // Dirk Sommer, Birgit Hammer (Fotos)

Im vergangenen Jahr fanden die Süddeutschen Hifi-Tage im Le Meridien in der Stuttgarter Innenstadt ein neues Zuhause. Nach den Zeiten der Pandemie und einem Experiment in Ettlingen wurde die Wahl des verkehrsgünstig gelegenen Veranstaltungsorts mit einem deutlichen Zuwachs bei den Besucherzahlen honoriert. Heuer wurde erstmals Eintrittsgeld erhoben.

Das hatte natürlich keinen geringen Einfluss auf den Zuspruch, den die Messe fand. Am Wetter kann es jedenfalls nicht gelegen haben, denn wie im Vorjahr herrschte am Samstag allerbestes Spätsommerwetter, erst am Sonntag kurz vor Ende der Show trübte es sich ein wenig ein. Diesmal waren wir am Sonntag statt am Samstag angereist, um schon verschiedene, erste Einschätzungen der veränderten Rahmenbedingungen bekommen zu können. Die stimmten nur in einem Punkt überein: Es kamen dieses Mal deutlich weniger Besucher als 2024. Manche Aussteller sprachen sogar von einem Rückgang von 50 Prozent, wobei dieser recht negative Eindruck wahrscheinlich auf die Tatsache zurückzuführen war, dass die Zahlen vom Samstag nicht wie sonst üblich die des Sonntags deutlich übertrafen. Das Messegeschehen hatte sich ein wenig auf den zweiten Tag verlagert.

Interessant war, wie die Aussteller die Veränderungen bewerteten: Gerade größere Vertriebe mit eher hochpreisigen Produkten bedauerten zwar auch den Rückgang, waren aber keinesfalls enttäuscht, da das Publikum diesmal stärker ihre Zielgruppe repräsentierte. Weniger etablierte Firmen betonten, dass die Zahl derer, die Neues entdecken konnten, diesmal ein Gutes Stück geringer sei. Am wenigsten zufrieden waren die Anbieter von Tonträgern, da hier der Umsatz stark mit der Besucherzahl korrelierte. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Idee, auf Regionalmessen Eintritt zu erheben, langfristig durchsetzen wird. Noch ist dies bei den Deutschen Hifi-Tagen in Darmstadt am 18. und 19. Oktober und der Finest Audio Show in Zürich am 1. und 2. November nicht der Fall. Doch nun zu den Personen und Geräten, die die Süddeutschen HiFi-Tage interessant machten.

Im großen Saal von Audio Reference wurde unter anderem mit den Perlisten S7t Black Edition zum Preis von 35.000 Euro vorgeführt. Unterstützt wurden sie von zwei D8is mit je 3.000 Watt und acht 8,5-Zoll-Bässen zum Stückpreis von 18.000 Euro
Im großen Saal von Audio Reference wurde unter anderem mit den Perlisten S7t Black Edition zum Preis von 35.000 Euro vorgeführt. Unterstützt wurden sie von zwei D8is mit je 3.000 Watt und acht 8,5-Zoll-Bässen zum Stückpreis von 18.000 Euro

Das Konzept der Lautsprecher erläuterte Perlistens technischer Direktor Erik Wiederholtz
Das Konzept der Lautsprecher erläuterte Perlistens technischer Direktor Erik Wiederholtz

Der dCS Lina DAC X verbindet die analoge Lautstärkereglung des Kopfhörerverstärkers mit dem Network DAC. Das größere Gehäuse erlaubt einen größeren Abstand zwischen Netzteil und Audio-Schaltung. Der Wandler zum Preis von 16.880 Euro ist zum Test bestellt
Der dCS Lina DAC X verbindet die analoge Lautstärkereglung des Kopfhörerverstärkers mit dem Network DAC. Das größere Gehäuse erlaubt einen größeren Abstand zwischen Netzteil und Audio-Schaltung. Der Wandler zum Preis von 16.880 Euro ist zum Test bestellt

Auf der Freifläche im Saal Elysée II war bei Fast Audio der AirTight Entzerrervorverstärker ATE-5 zu sehen. Die Röhren-MM-Phonostufe steht mit knapp 10.000 in der Preisliste
Auf der Freifläche im Saal Elysée II war bei Fast Audio der AirTight Entzerrervorverstärker ATE-5 zu sehen. Die Röhren-MM-Phonostufe steht mit knapp 10.000 in der Preisliste

Fast Audio präsentierte auch die beiden Takumi Plattenspieler des Levels 2.1: Der Preis von 1.800 Euro beinhaltet auch den MM-Tonabnehmer Audio Technica AT3600L
Fast Audio präsentierte auch die beiden Takumi Plattenspieler des Levels 2.1: Der Preis von 1.800 Euro beinhaltet auch den MM-Tonabnehmer Audio Technica AT3600L

Den Takumi Level 2.1 gibt es auch mit schwarzer Basis-Platte. Hier mit im Bild der Speed-Controller zur Geschwindigkeitswahl oder Feineinstellung
Den Takumi Level 2.1 gibt es auch mit schwarzer Basis-Platte. Hier mit im Bild der Speed-Controller zur Geschwindigkeitswahl oder Feineinstellung

Dieser MM-Tonabnehmer namens Clipper wird von der Japanischen Firma Jico gefertigt, die sich mit ihren Ersatznadeln einen guten Ruf erarbeitet hat. System und Headshell sind für 600 Euro zu haben
Dieser MM-Tonabnehmer namens Clipper wird von der Japanischen Firma Jico gefertigt, die sich mit ihren Ersatznadeln einen guten Ruf erarbeitet hat. System und Headshell sind für 600 Euro zu haben

Feine Koetsus wohin man schaut: Axiss kümmert sich nicht nur um den Vertrieb der legendären Abtaster, sondern hat sich auch bei der Produktion engagiert. Demnächst mehr zum Thema
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Ebenso schlicht wie massiv: Das direkt angetriebene Laufwerk Motus von STST zum Preis von 4.500 Euro
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