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AIM Kabel: Interview mit Akira Oshima und Johnny Lee

20.12.2024 // Dirk Sommer, Birgit Hammer (Fotos)

JL: Im Moment konzentrieren wir uns auf digitale Kabel. Aber es könnte sein, dass wir in ferner Zukunft Lautsprecherkabel entwickeln.
DS: Wenn Sie sagen, dass Sie Kabel herstellen, bedeutet das, dass Sie die Metallarbeiten selbst ausführen und die Drähte selbst ziehen? Oder kaufen Sie die Drähte bei Lieferanten und stellen Ihre Kabel daraus her?
JL: Wir entwerfen die Kabel. Aber wir ziehen sie nicht selbst. Dafür haben wir Lieferanten. Aber wir entwerfen alles und bitten sie, unsere Spezialkabel herzustellen.
DS: Nur um einen Eindruck davon zu bekommen, wie groß das Unternehmen ist: Wie viele Mitarbeiter arbeiten in der Fertigung?
JL: Insgesamt haben wir 75 Mitarbeiter in unserem Unternehmen.
DS: Aber wie viele davon konfektionieren wirklich Kabel auf die gewünschte Länge zu und versehen sie mit Stecker?
JL: Wir haben tatsächlich sechs Leute, aber sie sind wirklich erfahren. Darüber hinaus es gibt Leute aus einer jüngeren Generation, die wir ausbilden. Aber wir rechnen sie nicht in die genannten Zahlen mit ein. Es gibt mehr Leute, die die Inspektion und Qualitätskontrolle durchführen.
DS: In wie vielen Ländern verkaufen Sie Ihre Kabel?
JL: Es werden immer mehr und wir haben gerade einen neuen Vertriebspartner bekommen. Aber im Moment sind es 15 Länder.
DS: Wie hat Krey Ihre Marke entdeckt?
JL: Krey, das ist Dein Part.

Eine Diskussion unter Kollegen
Eine Diskussion unter Kollegen

Krey Baumgartl: Eishi war in München an unserem Stand und gab mir seine Visitenkarte. Er sagte, dass sie Kabel herstellen, aber dann passierte eine Weile nichts. Später erhielt ich eine E-Mail mit der Vorstellung einiger Kabel. Ich fand es interessant, dass es ein Unternehmen gibt, das ausschließlich HDMI-, USB- und Ethernet-Kabel fertigt. Also nahmen wir Kontakt mit Hiroko auf und dann ging es langsam los.
DS: Wann haben Sie mit dem Vertrieb begonnen?
JL: Vor vier Jahren
DS: Ist das Geschäft inzwischen erfolgreich?
KB: Es wächst. Für Europa ist es eine neue Marke...
JL: Wissen Sie, unser Name ist nicht sehr bekannt, besonders in Europa. Und das Geschäft wächst langsam. Aber Krey hilft uns sehr und Ihre Test auch. Mit dieser Unterstützung wächst die Marke.
DS: Haben Sie Pläne für neue Produkte in der Zukunft, abgesehen von den zuvor erwähnten analogen Kabeln?
JL: Im Moment denken wir über neue Ethernet-Kabel nach. Wir hoffen, dass sie im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Eines davon wird das neue Topmodell sein, das besser ist als das NA9. Außerdem planen wir ein neues Modell, das zwischen dem NA2 und dem NA6 angesiedelt ist.
KB: Im Moment haben wir eine kleine Lücke: Wir haben das Einstiegsmodell für 150 Euro und das nächste für 700 Euro. Etwas dazwischen wäre also sehr hilfreich, weil es ein sehr interessanter Preisbereich ist.
DS: Und was ist der Hauptunterschied, wenn Kabel teurer und besser werden? Was ändert sich?
JL: Nun, die Klangqualität.

Krey Baumgartl von IAD betreut AIM in Deutschland
Krey Baumgartl von IAD betreut AIM in Deutschland

DS: Ich meinte, was technisch anders ist: Ist es die Reinheit des Kupfers oder des Silbers? Was ist der technische Unterschied zwischen Kabeln verschiedener Qualitätsstufen?
JL: Natürlich das Material. Für das NA10, die höchste Stufe, denken wir über eine reine Silberbeschichtung nach. Aber ich sollte nicht so viel darüber reden.
DS: Dann sprechen wir doch bitte über das hochwertigste Kabel, das Sie bereits anbieten, das NA9. Hat es mehr Abschirmungsschichten als die günstigeren?
KB: Erläutere doch bitte den Unterschied zwischen dem NA6 und dem NA9, bei dem der Preis von 700 auf 1.300 Euro springt. Das ist fast das Doppelte. Worin besteht also der Unterschied zwischen diesen beiden Serien?


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