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Eine Acapella Hyperion zieht um

13.02.2026 // Dirk Sommer

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DS: Für mich haben die das immer schon. Wie gesagt, ich kenne die Firma seit 1978 oder 1979. Acapella ist eine Legende unter High-End-Fans.
ML: Ja, Acapella ist für, ich sag mal, um Deutschland angesiedelte Experten eine absolute Spitzenfirma. Wenn man aber Leute fragt, die sich einfach nur für Musik interessieren oder für tolle Stereoanlagen, käme kein Mensch aus der Nicht-Audio-Szene auf die Idee, nach einem Acapella-Lautsprecher zu fragen. Und es gibt so viele Leute auf der Welt, die sich einen Acapella-Lautsprecher leisten könnten, die den Platz haben, die das Geld haben und die gar nicht wissen, wie viel Live-Haftigkeit in der Musik sie verpassen. Von daher habe ich zwei Ziele: Das eine ist, die Leute dazu zu bringen, rauszufinden, wie viel Musik bieten kann, wenn man sie zu Hause hört. Das andere, unsere Händler dabei zu unterstützen, dass sie möglichst viele von diesen Menschen erreichen und einfach dieses Live-Gefühl von Musik bekannter machen.
DS: Wie heißt deine Firma?
ML: Sie heißt Unbelievable Audio GmbH. Ich arbeite als Distributor. Das heißt, ich beliefere keine Endkunden, sondern ich übernehme ausschließlich die Betreuung von Händlern und von sehr großen Projekten. Und ich glaube, dass wir gemeinsam mit dem jetzt wachsenden Händlernetz Acapella so breit aufstellen können, dass es die Bekanntheit bekommt, die es verdient.
DS: Kannst Du ganz kurz was zu deinem beruflichen Werdegang sagen?
ML: Ich bin eigentlich IT-ler und bin über die IT und IT-Sicherheit, für die ich immer noch ab und zu tätig bin und einspringe, wenn Not am Mann ist, im Mittleren Osten mit sehr, sehr großen Projekten und mit ganz, ganz viel High-End-Equipment in Verbindung gekommen. Ich habe in den letzten Jahren ungefähr die Hälfte meiner Zeit mit IT verbracht und die andere mit allem, was es so auf dem Markt an High-End-Equipment gibt. Ich habe in den Projekten, in denen ich gewesen bin, dafür gesorgt und mitgeholfen, dass die Komponenten richtig installiert, in Betrieb genommen und ausgerichtet werden. Und dadurch ist mein alter High-End-Virus wieder erwacht.
Durch den Kontakt mit Alfred und dem Hypersphere-Projekt habe ich mich dann entschieden, die nächsten Jahre meines Berufslebens sehr intensiv mit der Familie Rudolf zu verbringen. Es macht einfach Spaß. Wir haben die Leidenschaft für Musik gemeinsam. Der eine kann das besser, der andere jenes. Richard kann sich auf seine Leidenschaft, die Entwicklung, die Musik, die Optimierung von Systemen und die Produktion konzentrieren. Als Maschinenbauer ist er dafür prädestiniert, die physische Produktion, die ja, nicht in China, sondern in Duisburg stattfindet, mit wirklich atemberaubender Qualität hinzubekommen. Ich versuche halt, die Beziehungen zu Händlern, zu Menschen, zu Musikliebhabern zu intensivieren und einfach Musik in die Welt zu kriegen.

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DS: Welche Rolle spielt Isen dabei? Werden dort alle Acapella-Lautsprechermodelle zu hören sein?
ML: Leider nicht. In Isen, wie auch im Audioforum, das früher der Referenzraum war, streben wir an, aus jeder Produktreihe mindestens einen Vertreter vorführbereit zu haben. Wir werden die Lautsprecher in Isen durchwechseln. Wir haben dort vier Räume zur Verfügung, in denen wir jeweils ein bis maximal zwei Anlagen aufstellen können. Wir werden, je nachdem, welche Lautsprecher gerade frisch überarbeitet sind oder welche gerade besonders gefragt sind, dann die entsprechenden Modelle nach Isen stellen. Die restlichen Lautsprecher braucht Richard, um sie weiterzuentwickeln. Wir werden durch einen stetigen Austausch der meisten Lautsprecher sicherstellen, dass man alle Lautsprecher einmal in Isen hören kann. Gleichzeitig haben einige Händler Bereitschaft signalisiert, auch Systeme bei sich in den Showrooms aufzubauen und permanent vorzuhalten, so dass man dann in absehbarer Zeit praktisch alle Acapella-Lautsprecher irgendwo hören kann.

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