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Analogmagik

04.04.2018 // Dirk Sommer

Kommen wir noch einmal auf die Ermittlung des Vertikalen Abtastwinkels. Dazu soll man die Höhe des Tonarms variieren und schließlich die Einstellung wählen, bei der die geringsten Intermodulationsverzerrungen auftreten. So weit, so logisch. Nur verändert man bei den drei verwendeten Armen zusammen mit dem Winkel leider auch gleichzeitig die Auflagekraft und minimal auch den Überhang, wie Dietrich Brakemeier bei einem Anruf bestätigte. Daher war es für ihn nicht verwunderlich, dass sich bei einer sehr kleinschrittigen Höhenveränderung kein klares Verzerrungsminimum erkennen ließ. Natürlich verzichtete er nicht darauf, kurz anzumerken, dass dies bei seinen Tonarmen und Headshells konstruktionsbedingt nicht so sei.

Auch die Einstellung der optimalen Auflagekraft ist nicht ganz einfach: Richard H. Mak empfiehlt, mit dem größten und dem niedrigsten vom Hersteller angegebenen Wert ein Sieben-Kilohertz-Singal sowie eines mit 300 Hertz abzuspielen und sich dann für das Auflagegewicht zu entscheiden bei dem die wenigsten Verzerrungen auftreten. Da sowohl Lyra als auch Transrotor nur einen Bereich von 0,1 Gramm angeben, Einstein aber 0,2 Gramm Toleranz zugesteht, habe ich letzteren Tonabnehmer ausgewählt.

Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft
Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft

Die Verzerrungen bei der Abtastung des 300-Hertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft
Die Verzerrungen bei der Abtastung des 300-Hertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft

Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,4 Gramm Auflagekraft
Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,4 Gramm Auflagekraft


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