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Auralic Sirius G2.1

02.02.2021 // Dirk Sommer

Der Sirius verfügt über eine Vielzahl von Ein-und Ausgängen. PCM bis 384 Kilohertz und DSD512 sind jedoch nur über USB und eine der Lightning-Link-Buchsen möglich
Der Sirius verfügt über eine Vielzahl von Ein-und Ausgängen. PCM bis 384 Kilohertz und DSD512 sind jedoch nur über USB und eine der Lightning-Link-Buchsen möglich

Wenn man die Ausführungen Rob Watts, der die Digital-Komponenten für Chord Electronics entwickelt, zu Filterlängen und die damit korrelierende Fähigkeit, Transienten wiederzugeben, kennengelernt und sich davon hat überzeugend lassen, vor allem aber, wenn man den M-Scaler mit seinem Million-Tap-Filter im Zusammenspiel mit dem DAVE gehört hat, wird man – wie ich – dem Upsampling sehr aufgeschlossen gegenüber stehen. Natürlich gibt es auch beim Upsampling qualitative Unterschiede – und zwar nicht nur hinsichtlich der Länge der dazu eingesetzten Filter: Selbst dieselben Algorithmen dürfen einen unterschiedlichen Einfluss auf den Klang nehmen, abhängig davon, ob sie auf einem Rechner laufen, der auch andere Aufgaben erledigt – wie etwa beim Aries G2.1 – oder eine eigene Rechen-Plattform für sich beanspruchen können wie im Sirius. Anders als im Analogbereich, wo der kürzere Signalweg fast immer der bessere ist, zahlt es sich nach den Erfahrungen des Kollegen Roland Dietl und mir in der digitalen Welt meist aus, unterschiedliche Aufgaben bei der Signalspeicherung, -bereitstellung und -aufbereitung sowie die Wandlung auf verschiedene Geräte zu verteilen.

Erfahrungsgemäß klingt es am besten, wenn Auralic-Komponenten über die Lightning-Link-Buchsen kommunizieren
Erfahrungsgemäß klingt es am besten, wenn Auralic-Komponenten über die Lightning-Link-Buchsen kommunizieren

Da ich in meinem Hörraum die Möglichkeit habe, die Lautsprecher allein nach akustischen Anforderungen aufzustellen, brauche ich den Sirius weder mit einer Laufzeitkorrektur noch mit einer Balance-Verstellung zu belasten und kann auch auf den graphische Equalizer verzichten. Die Proteus G2 Processing-Platform übernimmt lediglich das Re- respektive Upsampling. In Verbindung mit dem DAVE-Wandler sind bei PCM 352,8 respektive 384 Kilohertz und bei DSD rund 11,3 MHz respektive DSD256 über DoP möglich. Um den Sirius möglichst bequem mit dem Chord Electronics M-Scaler vergleichen zu können, ist der Aries G2.1 wie üblich über ein Lacorde-Statement-USB-Kabel mit dem M-Scaler und dieser über zwei BNC-Kabel mit dem DAVE verbunden. Am Lightning-Link-Ausgang – zwischen Auralic-Komponenten ist diese Verbindung erfahrungsgemäß die klanglich vorteilhafteste – des Aries G2.1 habe ich über ein Audioquest-Diamond-HDMI-Kabel an den Sirius angeschlossen. Dieser schickt seine Signale über ein Diamond-USB an den entsprechenden Eingang des DAVE. So kann ich in Auralics Lightning-DS-App mit einigen Finger-Tipps zwischen dem USB- und dem Lightning-Link-Ausgang des Aries wählen und brauche anschließend nur noch den entsprechenden Eingang des DAVE zu wählen: ideale Vergleichsbedingungen!

Drei lineare „Purer-Power“-Netzteile versorgen die Ausgänge und die Proteus-Processing-Plattform
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