tests/25-03-28_lumin
 

Lumin T3X

28.03.2025 // Klaus Schrätz

Der neue Lumin T3X Netzwerkplayer ist das Nachfolgemodell des hochgelobten Lumin T3 Netzwerkplayers und wartet mit einem neuen linearen Netzteil mit Ringkerntransformator und der Möglichkeit einer optischen Netzwerkverbindung auf.

Der LUMIN T3X High-End-Netzwerkstreamer besitzt ein massives Aluminiumgehäuse, das die internen Komponenten vor mechanischen Vibrationen und elektromagnetischen Störungen schützt. Das neu entwickelte lineare Netzteil beinhaltet einen speziell gewickelten, großzügig dimensionierten Ringkerntransfo. Das Netzteil ist durch ein extra Metallgehäuse von den übrigen elektronischen Komponenten getrennt, hierdurch sollen Störungen minimiert und eine dynamische und detailreiche Musikwiedergabe garantiert werden. Durch die Möglichkeit über den nun vorhandenen SFP-Port eine optische Netzwerkverbindung herzustellen wird eine elektrische Isolation gewährleistet, um digitale Netzstörungen zu eliminieren und eine klarere Signalübertragung zu gewährleisten. Als Digital-Analog-Wandler werden zwei ESS ES9028PRO Sabre DACs in einer Dual-Mono-Konfiguration eingesetzt.

Kompakt, zeitlos elegant und ohne Knöpfe oder Schalter an der Frontseite. Der Lumin T3X ist in schwarz eloxiertem Aluminium oder silberfarben eloxiertem Aluminium erhältlich
Kompakt, zeitlos elegant und ohne Knöpfe oder Schalter an der Frontseite. Der Lumin T3X ist in schwarz eloxiertem Aluminium oder silberfarben eloxiertem Aluminium erhältlich

Der T3X bietet eine wahre Fülle an Ausstattung und Vielseitigkeit. Streaming-Einheit und DAC beherrschen HiRes bis PCM 384 Kilohertz und 32 Bit und DSD512 respektive 22.6 Megahertz und 1-bit. Von FLAC über Apple Lossless (ALAC), WAV und AIFF bis zu DSF (DSD) und DIFF (DSD) werden alle gängigen Audio-Dateiformate unterstützt. Ebenfalls kann der T3X beide Stufen der Decodierung von MQA-Streams durchführen, so dass man hochaufgelöste Musikdaten bis zu 384 Kilohertz und 24 Bit erhalten kann. Er arbeitet mit dem Streaming-Protokoll UPnP einschließlich der Erweiterung OpenHome, RAAT von Roon (Roon Ready), TIDAL-Connect, Spotify-Connect und ist AirPlay-kompatibel. Da auf der Frontseite keine Bedienelemente vorhanden sind und auf der Rückseite lediglich ein Netzschalter, ist man bei der Bedienung auf eine kompatible App oder eine optional erhältliche Fernbedienung angewiesen. Die Streaming Funktion bietet viele Eingangsoptionen, so das man die bevorzugte Musikwiedergabesoftware verwenden kann. Die für die Betriebssysteme IOS und Android erhältliche Lumin App dient als Streaming-Plattform. Über die App stehen zudem Qobuz als auch TuneIn bereit. Als besonderes Feature empfinde ich die Möglichkeit, 100 Radiosender zu empfangen, die ausschließlich hochaufgelöste Musikdateien im FLAC Format streamen. Also kein verlustbehaftetes MP3 Format, sondern Dateien ab einer Auflösung von 44,1 Kilohertz und 16 Bit bis zu 192 Kilohertz und 24 Bit Worttiefe. Mit der Lumin App kann die komplette Steuerung des T3X übernommen werden, inklusive Lautstärkeregelung, die Wahl der Ein- und Ausgänge und vieles mehr.

Das Anschlussfeld von links nach rechts: Analoge Ausgänge symmetrisch und unsymmetrisch, Digital-Ausgang S/PDIF koaxial (BNC), SFP-Port zur optischen Netzwerkverbindung, Ethernet RJ45-Netzwerkanschluss, 2 USB-Ports, Erdungsbuchse, 230 Volt Anschluss und Netzschalter
Das Anschlussfeld von links nach rechts: Analoge Ausgänge symmetrisch und unsymmetrisch, Digital-Ausgang S/PDIF koaxial (BNC), SFP-Port zur optischen Netzwerkverbindung, Ethernet RJ45-Netzwerkanschluss, 2 USB-Ports, Erdungsbuchse, 230 Volt Anschluss und Netzschalter

Ein weiteres besonderes Feature des T3X ist die Möglichkeit des Echtzeit-Upsamplings. Für alle nativen Dateien ist ein Upsampling auf bis zu DSD256 oder PCM mit 384 Kilohertz möglich. Erwähnenswert ist, dass der T3X ausschließlich für die Netzwerkwiedergabe gedacht ist. Er muss also zwingend über ein elektrisches oder optisches Netzwerkkabel mit dem heimischen Netzwerk verbunden werden. Er hat keine Digital-Eingänge wie S/PDIF für den Anschluss von Quellkomponenten wie CD-Playern oder -Laufwerke oder USB für den Anschluss eines Computers. Die USB-Buchsen sind für ein USB-Speichermedium wie Stick oder Festplatte vorgesehen. Allerdings wird hier über die Lumin-App lediglich ein einfacher Folder View ohne weitere Funktionen angeboten. Der USB-Anschluss kann aber auch als digitaler Ausgang konfiguriert werden, so das er zusammen mit dem BNC-Anschluss die Möglichkeit bietet, ein digitales Signal an ein externes Gerät (DAC) zu senden. Über USB können alle gerade genannten Abtastraten übertragen werden.


  • Ortofon MC Vertex

    Die bisherigen Topmodelle von Ortofon, das Anna, das Anna Diamond und das Diamond, ähnelten einander auch optisch stark. Das Vertex macht schon durch sein Erscheinungsbild klar, dass es anders ist. Es ist der erste Tonabnehmer mit einem Diamanten mit Vertex-Schliff. Soweit mir bekannt, ist das der erste neue Nadelschliff seit rund 40 Jahren. Aber das ist nicht die einzige Veränderung gegenüber dem MC Diamond: Der Generator des Vertex besitzt einen deutlich höheren Innenwiderstand, die Nadelnachgiebigkeit…
    15.09.2026
  • Phonar Veritas M4.2 SE

    Es hat mir bislang stets Vergnügen bereitet, mich mit Phonar Lautsprechern zu beschäftigen. Nach einem Test kaufte ich die Veritas 9.2 SE und genieße seitdem ihre Musikalität. Phonar überzeugte immer wieder mit einem außergewöhnlich attraktiven Preis-Klang-Verhältnis. Bestätigt die neue, kompakte Phonar Veritas M4.2 SE diese Erfahrungen? Mein eindrucksvollstes Phonar-Erlebnis hatte ich vor zwei Jahren mit der Standbox Veritas p4.2 Next, die aktuell für einen Paarpreis von 2400 Euro auf der Phonar-Website zu sehen ist. Genau…
    08.09.2026
  • Ayon Iris Signature Streamer

    Auf der High End Vienna haben Dirk Sommer und ich den Ayon Iris erstmals entdeckt – nun steht der außergewöhnliche Streaming-Player bei uns bereits zum Test. So frisch ist der Iris, dass selbst die Roon-Zertifizierung zum Testzeitpunkt noch läuft. Brandneu, doch der Iris kommt keineswegs aus dem Nichts: Wer die Entwicklung der digitalen Ayon-Komponenten verfolgt hat, erkennt eine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Thema Streaming. Auch wir konnten diesen Weg begleiten – nach dem S3 und…
    01.09.2026
  • Sumiko Starling

    Mein letzter Test eines Tonabnehmersystems befasste sich mit dem Sumiko Oriole. Nun drehen sich für diesen Test meine Schallplatten unter dem Sumiko Starling, dem teuersten System aus der Sumiko Referenz Serie. Nachdem ich überaus positiv überrascht vom Test des Oriole war und dies Peter Laitenberger vom deutschen ATR Vertrieb mitteilte, empfahl mir dieser mir doch einmal das Sumiko Starling anzuhören. Gesagt, getan und bereits wenige Tage später kam das kleine Päckchen mit dem Starling zu…
    28.08.2026
  • Ayon Spark V

    Der Röhrenvollverstärker Spark ist mittlerweile seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil des Produktportfolios von Ayon. Preislich eher im Einstiegssegment der Österreicher und nominell unterhalb der Evolution-Serie angesiedelt, hat dieses Gerät aufgrund der eingesetzten russischen Triode 6C33 das Potenzial zum Hidden Champion. Spätestens seit meinem Test des Boliden Ayon Crossfire Evo maße ich mir an, ein Kenner der Marke Ayon zu sein, zumal mir diverse andere Geräte der Marke im Laufe der Jahre zu Gehör…
    25.08.2026
  • Eversolo T10

    Eversolos Streamer DMP-A10 beeindruckte mit seinem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis und seiner prallen Ausstattungsfülle. Aber in meiner Kette im Wohnzimmer mit M-Scaler und HUGO 2 arbeitet er nur als reiner Datenlieferant. Kann das Eversolos neuer Streaming Transport T10 noch besser? Zumindest nach dem ersten Blick auf das rückseitige Anschlussfeld darf man das vermuten, denn dort befinden sich wie beim Eversolo DAC-Z10 zwei BNC-Anschlüsse für die Verbindung mit einer externen Clock, entweder mit einer Impedanz von 75 oder…
    21.08.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.