Um etwas mehr über den Probanden aus erster Hand zu erfahren, bat ich den Chef von Alluxity, Alexander Vitus Mogensen, per Mail um ein Interview. Es dauerte nicht lange, da erhielt ich eine Antwort. Allerdings nicht von Alluxity-Gründer Alexander, sondern von seinem Vater Hans-Ole, dem Kopf von Vitus Audio. Der sagte mir ein Interview zu und ich war äußerst gespannt zu erfahren, warum er mein Gesprächspartner sein würde. So groß wie die Neugier war meine Überraschung, als Vater Vitus mir erzählte, dass sein Sohn nicht mehr in der Firma aktiv ist und sich stattdessen beruflich neu orientieren würde. „Ich habe die Firmenanteile meines Sohnes übernommen und bin seit dem 1. Januar 2026 alleiniger Inhaber von Vitus Audio und Alluxity“, erklärte er. Somit sei die Marke Alluxity nun in die AVA Group integriert.

Auf die Qualität habe die Veränderung selbstverständlich keine Auswirkungen, betont Hans-Ole Vitus. Einzig der Markenname ist leicht modifiziert – Alluxity by AVA heißt es nun. Wirft man einen Blick auf die Bilder unseres Fotografen Helmut Baumgartner, dann wird schnell klar, warum Der CEO der AVA Group die Alluxity-Serie „den kleinen Bruder von Vitus Audio“ nennt. Schon beim Gehäuse wird deutlich, dass bei der Entwicklung und Herstellung keine Kompromisse eingegangen wurden. Der Int One mkII ist aus einem Alublock gefräst und die verbauten Platinen, auf der sich reichlich SMD-Bauteile befinden, werden in der eigenen Produktionshalle gefertigt. Die beiden diskret aufgebauten Monosektionen werden von einem eigens für den Alluxity hergestellten Ringkerntransformator gespeist. Für den guten Klang hat sich Alexander Mogensen gemeinsam mit seinem Vater für die bereits bei Vitus überzeugenden Leistungstransistoren der Marke Sanken entschieden. Der kraftvolle Vollverstärker beginnt im Class-A- und geht dann über in den Class-A/B-Betrieb. Leider gibt es keinen Phono- oder Digitaleinschub. Aber dafür ist das knappe Alu-Kleid zu eng. Schade.
Was ist anders gegenüber dem Vorgänger Int One? Der mkII verfügt über einen neu gestalteten Vorverstärkerzug, der nun komplett symmetrisch arbeitet, wodurch der Vollverstärker von Eingang bis Ausgang vollständig symmetrisch ist. Das Upgrade soll für geringeres Rauschen, eine höhere Auflösung sowie eine bessere Bandbreite sorgen und es bietet eine um sechs Dezibel höhere Gesamtverstärkung. Zudem wurde die Anzahl der Lautstärkestufen deutlich erhöht, um Schritte von eine Dezibel im Bereich von minus 79 bis plus 13 Dezibel zu ermöglichen. Dadurch kann die Feinabstimmung der Musikwiedergabepegel präziser geregelt werden als beim Vorgänger.

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