tests/26-01-27_alluxity
 

Alluxity Int One mkII

27.01.2026 // Achim Schneider

Meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht: Bereits beim Auspacken des Verstärkers wurde klar, dass hier ein echtes Schmuckstück angeliefert wurde. Ich platzierte den schicken Dänen zuerst einmal völlig freistehend auf dem Tisch, damit ich ihn von allen Seiten begutachten konnte. Wer ein Faible für schlichtes skandinavisches Design hat, der kann sich an dem schwarzen Gehäuse inklusive des fünf Zoll großen Touchscreens mit 800 mal 480 Pixeln, über das der Verstärker alternativ per Fernbedienung bedient wird, gar nicht sattsehen. Das Gerät bringt stattliche 17,5 Kilogramm auf die Waage. Warum es so schwer ist, das verrate ich später. Neben der sauberen Verarbeitung fällt direkt der eingefräste Namenszug auf der Oberseite ins Auge. Die sauber angephasten Kanten sowie die jeweils sechs ovalen „Lüftungsschächte“ auf jeder Seite sind echte Augenschmeichler. Schon optisch und haptisch sorgt der Alluxity für Emotionen.

Die Fernbedienung ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Ihre Tasten sind beleuchtet, sie liegt gut in der Hand und bietet ein wunderbares Anfassgefühl
Die Fernbedienung ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Ihre Tasten sind beleuchtet, sie liegt gut in der Hand und bietet ein wunderbares Anfassgefühl

Genau das Schaffen von Emotionen gehört zur Philosophie des dänischen Hifi-Produzenten. In der Entwicklungsphase eines Produktes gibt es unzählige Sitzungen, in denen der Familienrat mit Mutter Britta (sie ist ursprünglich Modedesignerin), Sohn Alexander und Vater Hans-Ole über das Design diskutieren. Dass die klangliche Qualität überzeugen muss, ist selbstverständlich. Aber auch der optische Eindruck soll die Kundschaft ansprechen. Das Ziel von Alluxity ist, Audiogeräte anzubieten, die sich optimal in den Wohnraum einfügen, ohne ihn zu dominieren und die ein perfektes Hörerlebnis bieten. Da nicht jeder auf das gängige Schwarz steht, werden die Geräte in weiteren Farben wie Weiß, Mitternachtsblau, Titangrau und Titanorange angeboten. Natürlich werden auch Sonderwünsche erfüllt.

Zur Philosophie des skandinavischen Minimalismus von Firmengründer Alexander Vitus Mogensen gehört die unkomplizierte Bedienung über das stylische Touchpad
Zur Philosophie des skandinavischen Minimalismus von Firmengründer Alexander Vitus Mogensen gehört die unkomplizierte Bedienung über das stylische Touchpad

Der Blick auf die Rückseite überraschte mich ein wenig. Nicht, dass es dort unaufgeräumt wirkte oder weniger Qualität geboten wurde. Was mich erstaunte, war die übersichtliche Anzahl von Anschlussmöglichkeiten. Das dürfte man wohl dänischen Purismus nennen. Neben drei Cinch-Anschlüssen gibt es zwei XLR-Eingänge. Alle Buchsen stammen von Furutech. An der linken und rechten Außenseite befinden sich die kernigen Schraubanschlüsse für die Lautsprecherkabel. Der Netzanschluss liegt in der Mitte und darüber befindet sich eine Buchse fürs Netzwerkkabel, über die Firmware-Updates vorgenommen werden können.


  • Ortofon MC Vertex

    Die bisherigen Topmodelle von Ortofon, das Anna, das Anna Diamond und das Diamond, ähnelten einander auch optisch stark. Das Vertex macht schon durch sein Erscheinungsbild klar, dass es anders ist. Es ist der erste Tonabnehmer mit einem Diamanten mit Vertex-Schliff. Soweit mir bekannt, ist das der erste neue Nadelschliff seit rund 40 Jahren. Aber das ist nicht die einzige Veränderung gegenüber dem MC Diamond: Der Generator des Vertex besitzt einen deutlich höheren Innenwiderstand, die Nadelnachgiebigkeit…
    15.09.2026
  • Phonar Veritas M4.2 SE

    Es hat mir bislang stets Vergnügen bereitet, mich mit Phonar Lautsprechern zu beschäftigen. Nach einem Test kaufte ich die Veritas 9.2 SE und genieße seitdem ihre Musikalität. Phonar überzeugte immer wieder mit einem außergewöhnlich attraktiven Preis-Klang-Verhältnis. Bestätigt die neue, kompakte Phonar Veritas M4.2 SE diese Erfahrungen? Mein eindrucksvollstes Phonar-Erlebnis hatte ich vor zwei Jahren mit der Standbox Veritas p4.2 Next, die aktuell für einen Paarpreis von 2400 Euro auf der Phonar-Website zu sehen ist. Genau…
    08.09.2026
  • Ayon Iris Signature Streamer

    Auf der High End Vienna haben Dirk Sommer und ich den Ayon Iris erstmals entdeckt – nun steht der außergewöhnliche Streaming-Player bei uns bereits zum Test. So frisch ist der Iris, dass selbst die Roon-Zertifizierung zum Testzeitpunkt noch läuft. Brandneu, doch der Iris kommt keineswegs aus dem Nichts: Wer die Entwicklung der digitalen Ayon-Komponenten verfolgt hat, erkennt eine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Thema Streaming. Auch wir konnten diesen Weg begleiten – nach dem S3 und…
    01.09.2026
  • Sumiko Starling

    Mein letzter Test eines Tonabnehmersystems befasste sich mit dem Sumiko Oriole. Nun drehen sich für diesen Test meine Schallplatten unter dem Sumiko Starling, dem teuersten System aus der Sumiko Referenz Serie. Nachdem ich überaus positiv überrascht vom Test des Oriole war und dies Peter Laitenberger vom deutschen ATR Vertrieb mitteilte, empfahl mir dieser mir doch einmal das Sumiko Starling anzuhören. Gesagt, getan und bereits wenige Tage später kam das kleine Päckchen mit dem Starling zu…
    28.08.2026
  • Ayon Spark V

    Der Röhrenvollverstärker Spark ist mittlerweile seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil des Produktportfolios von Ayon. Preislich eher im Einstiegssegment der Österreicher und nominell unterhalb der Evolution-Serie angesiedelt, hat dieses Gerät aufgrund der eingesetzten russischen Triode 6C33 das Potenzial zum Hidden Champion. Spätestens seit meinem Test des Boliden Ayon Crossfire Evo maße ich mir an, ein Kenner der Marke Ayon zu sein, zumal mir diverse andere Geräte der Marke im Laufe der Jahre zu Gehör…
    25.08.2026
  • Eversolo T10

    Eversolos Streamer DMP-A10 beeindruckte mit seinem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis und seiner prallen Ausstattungsfülle. Aber in meiner Kette im Wohnzimmer mit M-Scaler und HUGO 2 arbeitet er nur als reiner Datenlieferant. Kann das Eversolos neuer Streaming Transport T10 noch besser? Zumindest nach dem ersten Blick auf das rückseitige Anschlussfeld darf man das vermuten, denn dort befinden sich wie beim Eversolo DAC-Z10 zwei BNC-Anschlüsse für die Verbindung mit einer externen Clock, entweder mit einer Impedanz von 75 oder…
    21.08.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.