tests/26-08-28_sumiko
 

Sumiko Starling

28.08.2026 // Klaus Schrätz

Hier kann man sehr schön die offene Gehäusekonstruktion sehen
Hier kann man sehr schön die offene Gehäusekonstruktion sehen

Die Montage der Nadelspitze mittels einem Tröpfchen Klebstoff auf dem Nadelträger senkt im Vergleich zu in einer Fassung befestigten Nadeln die Masse der bewegten Teile. Ebenso ist das sehr steife Borstäbchen mit seinen 0,3 Millimeter Durchmesser leichter als ein Nadelträger aus Aluminium. Die Spulen des Generators sind aus extra dünnem Kupferdraht gewickelt, was ebenfalls zu einer geringen beweglichen Masse führt. Die Spulen werden aus speziell ausgewähltem, hochreinem Kupfer gewickelt, das Signale mit minimalen Verlusten und Verzerrungen übertragen kann. Für den Dämpfer verwendet Sumiko eine spezielle synthetische Gummimischung, um Resonanzen zu kontrollieren, Verzerrungen zu minimieren und eine gute Spurführung zu ermöglichen.

Der Bor Nadelträger sitzt fest im Aluminiumröhrchen, an dessen Ende sich die kreuzförmige Spule befindet
Der Bor Nadelträger sitzt fest im Aluminiumröhrchen, an dessen Ende sich die kreuzförmige Spule befindet

Alle Tonabnehmer der Reference-Serie besitzen ein offenes Gehäuse mit einer vergleichsweise massiven Montageplatte aus einer speziellen Aluminiumlegierung. Diese Gehäusekonstruktion senkt das Risiko von resonanzbedingten Verzerrungen und Verfärbungen, die durch herkömmliche Tonabnehmergehäuse entstehen können. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung der neuen Tonabnehmern lag Sumiko zufolge auf der Resonanzkontrolle – die massiven Montageköpfe kommen ja nicht von ungefähr. Um interne Resonanzen weiter zu reduzieren werden die einzelnen Komponenten des Magnetkreises mechanisch gedämpft. Der Tonabnehmer wiegt 9,5 Gramm, so dass sich bei einer lateralen Nadelnachgiebigkeit von zwölf Mikrometer pro Millinewton die Montage in einem Tonarm mit mittlerer bis schwerer Masse empfiehlt.

Wie oben beschrieben besteht der Nadelträger beim Starling aus Bor und der daran befestigte Diamant besitzt einen MicroRidge-Schliff. Als Vergleichssystem diente ein Benz Micro Glider Tonabnehmer, ein Klassiker bei Systemen mit einer offenen Bauweise. Beim Glider ist der Nadelträger ebenfalls aus Bor und der Diamant besitzt genau wie der beim Starling einen MicroRidge-Schliff.


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