Raidho zeigte, wie bereits letztes Jahr, einen großen Querschnitt durch das Markenportfolio zu dem auch Scansonic HD gehört. Ein Scansonic HD Lautsprecher wird wohl schon bald bei uns im Test sein. In der von Morten Nielsen, der inzwischen CEO des Mutterkonzerns Dantax Radio A/S ist, moderierten Vorführung spielte zunächst Scansonics M30.2 (3.500 Euro pro Paar) an einer Weltpremiere, dem von Andy Moore vorgeführten Leema Acoustics iD85. Der Class-AB-Vollverstärker leistet 85 Watt pro Kanal und verfügt über einen internen DAC. Er wird 2.500 Euro kosten. Raidhos mächtige TD3.10 (ab 120.000 Euro) schloss die Vorführung eindrucksvoll. Ein Leema Tucana II Integrated betrieb die Lautsprecher gemeinsam mit einem Leema Hydra II in Bi-Amping-Konfiguration.
Sonoro ist eine weitere Marke, die versucht, die monetäre Einstiegshürde in ernst zu nehmendes HiFi so niedrig wie möglich zu setzen. In angenehmer Hörraumatmosphäre wurden ebenfalls geschlossene Vorführungen abgehalten. Für ihre Signature-Reihe ist Sonoro eine Kooperation mit dem Fink Team eingegangen. Hinter der Entwicklung stecken folglich echt HiFi-Veteranen. Die Orchestra Shaped Signature kostet 3.000 Euro und spielte in der Vorführung gemeinsam mit Sonoros Maestro Quantum Verstärker (2.000 Euro) offen, leichtfüßig und zugänglich. Ein Gesamtsystem für gerade so unter 5.000 Euro, das sich definitiv nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.
Audionostrum zeigte die große Triton (ab 22.000 Euro pro Paar) und kleinere Saturn Pandora (15.000 Euro proPaar) mit passenden Ständern (4.900 Euro pro Paar). In der Saturn Pandora ist das besondere, von Audionostrum entwickelte, Orbital Driver System verbaut. Ein Mittel-/Hochtöner ist in einem Horn untergebracht. Von vorne, aus gegenüberliegender Richtung spielt ein (Ultra-)Hochtöner in das Horn. So soll ein besonders natürlicher Mittelhochtonbereich entstehen. Trotz hoher Präsentationslautstärke blieb die Saturn Pandora entspannt und anstrengungsfrei.
Abschließend noch einige weitere Fotos interessanter Produkte und Vorführungen mit Bildunterschriften:
Mit Manger, Transrotor, SPL und beaudioful kam in diesem Hörraum ein sehr stimmiges Markenarrangement zusammen
Besonders Transrotors Massimo Nero TMD (ab 4.600 Euro) mit seiner für ein Masselaufwerk kompakten Bauform sprach mich an – dieses Jahr scheint für mich das Jahr klarer Formen zu sein
Den Einstieg in die Welt von Transrotor bietet jedoch der Max Nero ab 3.200 Euro
Revox‘ B77 MK III kostet knapp 17.000 Euro
Die fließenden Formen von Mola Mola Makua Pre (9.600 Euro), Mono-Poweramp Ossetra (9.000 Euro) und Wandler Wandler Tambaqui (11.000 Euro) passen wunderbar zu den Vivid Audio Giya G2 Cu (55.000 Euro) und waren optisch toll in Szene gesetzt
PMCs fenestria (etwa 90.000 Euro) an AVM Elektronik konnte mich dieses Jahr auf der Messe wirklich begeistern
Lampizators Poseidon 2 DAC (etwa 30.000 Euro) spielte mit weiterer Lampizator Elektronik an Qualio IQ (ab 8.000 Euro)
Lansche Audios Aura Dynamics (Preis auf Anfrage) spielten an Elektronik von Vitus und Alluxity. Der Alluxity Int One mkII war gerade bei Hifistatement im Test
Als Zuspieler fungierte ein Reed Muse 1c Laufwerk (13.400 Euro) mit 5T Tonarm (17.160 Euro), Soundsmith Sussuro MK II Gold MI (6.500 Euro) und Staltmanis LAB Ultimate 8W Phonostage
ATE zeigte den Imagine Monitor mit ihrer Ring Mode Drive Technologie und Sub-Unterstützung (zusammen 19.000 Euro)
Der Ring Mode Driver kommt ohne Sicke aus und soll linear von 250 bis 35.000 Hertz spielen
Die Formsprache des Thorens EMT 128 Vorverstärkers und des EMT 928 Plattenspieler gefiel mir
Der Phono-Pre ist für etwa 12.000 Euro, der Plattenspieler für etwa 9.600 zu haben
Die Thivan Eros-9X (7.800 Euro pro Paar) spielten weitaus feinfühliger als ihre Größe es vermuten ließ
Angetrieben wurde sie von einem Mavis MMS-1 Streamer/DAC (7.600 Euro) und einem M90P (9.200 Euro) Hybrid-Verstärker
Der Lausprecher audiophile FAST folgt dem Line-Array-Prinzip. Hier als Modell
Mit integriertem Verstärker und DSP kostet das Paar 9.800 Euro
Auf der Messe wurde ein MiniDSP als Weiche eingesetzt
Die Verstärkung übernahm Benchmarks AHB2 (4.000 Euro)
Innuos nutzte die Austattung des Messraums für ein fantasievolles In-Szene-Setzen ihrer Geräte. Hier sieht es aus, als würden Stream3 (5.800 Euro), LPS1 (1.150) und Stream1 (2.250 Euro) in einem exklusiven Restaurant konspirative Gespräche führen
Ein weiteres Gerätedesign, das mir vollumfänglich zusagt: Modern, elegant und zeitlos zugleich
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16.03.2026
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