Der Besuch von Angus Leung, dem Firmenchef von WestminsterLab und Marketing-Beauftragten von Lumin, und Krey Baumgartl vom Deutschland-Vertrieb IAD vor der High ist schon fast zur Tradition geworden. Aber auch zwischen den Messen schauen die beiden glücklicherweise gern mal vorbei. Dieses Mal ging es um den Vollverstärker Omne von WestminsterLab.
Wenn Ihnen der Name des Verstärkers bekannt vorkommen sollte, dürfte es daran liegen, dass hifistatement.net bereits im Februar des vergangenen Jahres über dessen Vorstellung im Hifi-Studio Wisseling in Hamburg kurz vor den Norddeutschen Hifi-Tagen berichtete. Damals hatte der Elektronik-Spezialist aus Hong Kong einen noch nicht spielbereiten Prototypen dabei, um zumindest schon einmal die Mechanik des Gehäuses und die hohe Packungsdichte an Transformatoren und Platinen zu demonstrieren. Das Konzept des Vollverstärkers erschien mir so spannend, dass ich gleich einen Test mit Angus Leung vereinbarte. Allerdings erwies sich der angepeilte Fertigstellungstermin ebenso wie die Kalkulation des Preises als ein wenig zu optimistisch: Der Omne ist jetzt in Silber und Schwarz lieferbar und soll 40.000 Euro kosten.

Zumindest ersteres hat mit dem Hang zur Perfektion seines Entwicklers zu tun. Denn der wollte, wie er es nannte, mit dem Omne nicht nur „das ganze WestminsterLab Erlebnis“ bieten, auch wenn die Stromversorgung aus Platzgründen ein wenig moderater ausfallen musste als beim Trio aus Vor- und zwei Mono-Endstufen und die Kanaltrennung aus dem gleichen Grund um Nuancen weniger hoch sein würde. In den jetzt insgesamt mehr als drei Jahren Entwicklungszeit verabschiedete er sich von den für den Quest zugekauften Kontrollschaltungen, die dort auch für die Lautstärkeregelung, die Eingangswahl, die Anzeige und die Infrarot-Fernbedienungs-Schaltung zuständig waren. In der Vorstufensektion des Omne werden diese Funktionen von WestminsterLab-Eigenentwicklungen übernommen, da Angus Leung davon überzeugt war, dass die zuvor verwendeten Lösungen nicht das volle Potential seiner Verstärkerschaltung erkennen ließen. Auf weitere Details verzichte an dieser Stelle, da ich dem in nicht allzu ferner Zukunft erscheinenden Testbericht von Thomas Heinemann keinesfalls vorgreifen möchte.

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