
Auf meine Frage zur Entwicklung seines Unternehmens, nennt Oliver Göbel ein paar essenzielle Punkte, die ihn dorthin gebracht haben, wo er nun steht. Natürlich gehört dazu die intensive Auseinandersetzung mit der Biegewellen-Technologie, mit der er sich bereits während seiner industriellen Tätigkeit beschäftigte und die heute untrennbar mit dem Namen Göbel verbunden ist. Oder der Start seiner ersten Lautsprecherserien im unteren Preissegment, die noch im Wettbewerb zu den Großserien bekannter Hersteller standen. Die Technologie und der Klang fanden schon damals Anerkennung, dennoch, der Markt in diesem Preissegment bot zu geringe Entwicklungschancen. Aus heutiger Sicht ein Glück, denn damit begann die Entwicklung und die Geschichte dieser außergewöhnlichen Lautsprecher, die nicht auf konventionelle Lösungen zurückgreifen, sondern ans Limit eines Denkansatzes und einer Entwicklung gehen.

In der Vergangenheit hat Dirk Sommer immer wieder über die Entwicklung, das Unternehmen und die Produkt berichtet. Falls Sie die Marke und die Produkte noch nicht kennen, sind seine beiden Testberichte zur Göbel Epoque Fine und zuletzt zur Göbel Divin Comtesse lesenswert. Kommen wir zum eigentlichen Grund unseres Besuchs, dem neuen Ultra-High-End-Standlautsprecher Divin Monarque. Die Positionierung im Gesamtprogramm ist klar und definiert den Kundenwunsch nach einer kompakteren Version des Spitzenmodells, der Divin Majestic. Entsprechend übernimmt sie wesentliche Technologien und konstruktive Prinzipien des Flaggschiffs Divin Majestic, übersetzt diese jedoch in eine kompaktere Bauform, mit derselben kubistischen Formensprache. Auf den ersten Blick sind sie deshalb leicht verwechselbar, wäre da nicht der Größenunterschied von circa 30 Zentimetern in der Höhe und die „einteilige“ Konstruktion der Monarque.

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