tests/14-06-23_nsd
 

North Star Design Impulso

23.06.2014 // Wolfgang Kemper

Beim Besuch der diesjährigen Highend haben mich verschiedene italienische Hersteller beeindruckt. Sie waren mir teils unbekannt, zeigten auffallend originell gestaltete Geräte und glänzten mit bemerkenswerten technischen Merkmalen. North Star Design stammt zwar aus Italien, ist aber wahrlich kein Newcomer. Der Impulso DAC entpuppt sich als musikalisches Bonbon

Eine übersichtliche Rückansicht mit je zwei koaxialen und Lichtleiter-Digitaleingängen. Der Ausgang ist wahlweise symmetrisch XLR oder Cinch unsymmetrisch. Neben der Kaltgerätebuchse der harte Netzschalter. Die vier Standfüße des Impulso bestehen aus Kunststoff und sind wertig in Aluminium gefasst
Eine übersichtliche Rückansicht mit je zwei koaxialen und Lichtleiter-Digitaleingängen. Der Ausgang ist wahlweise symmetrisch XLR oder Cinch unsymmetrisch. Neben der Kaltgerätebuchse der harte Netzschalter. Die vier Standfüße des Impulso bestehen aus Kunststoff und sind wertig in Aluminium gefasst

Es ist einige Jahre her, dass ich das Thema Computer-HiFi anging und mich auf die Suche nach einem geeigneten DA-Wandler mit USB Schnittstelle machte. Das Auswahl-Kriterium war damals, dass er als externer Wandler und Spielpartner meines Primare CD-DVD-Spieler DVD 30 – per koaxialer SPDIF oder AES/EVerbindung – diesen mindestens auf das musikalische Niveau des T+A D-10 Spielers liften sollte. Von North Star Design war damals der Essensio in der engeren Wahl. Der Antelope hatte jedoch am AES/EBU-Eingang die Nase vorn und wurde deshalb meiner. Heute verhalten sich die Dinge anders. Im Regelfall ist das Können eines Digital-Analog-Wandlers für Computer-HiFi, also per USB, relevant. Und in dieser Hinsicht war der NSD schon vor vier Jahren hervorragend. Nun hat sich North Star Design auf die Fahne geschrieben, seine Geräte gegenüber den Vorgängern signifikant zu verbessern. Dass ließ mich natürlich aufhorchen und so bekam ich wunschgemäß kurz nach der Highend vom neuen Deutschland-Vertrieb WOD ein schwarzes Exemplar des neuen Impulso zugeschickt, der mit 1400 Euro in der gleichen Preisliga antritt.

Das Display zeigt links den gewählten Eingang, rechts die Auflösung an. Die Plus-Minus Taster erlauben die Wahl des Eingangs oder zusammen mit dem Standby-Taster die Steuerung durch das Menü
Das Display zeigt links den gewählten Eingang, rechts die Auflösung an. Die Plus-Minus Taster erlauben die Wahl des Eingangs oder zusammen mit dem Standby-Taster die Steuerung durch das Menü

Was das Design anbelangt, fiel der North Star Design schon bei der ersten Begegnung angenehm aus dem Rahmen des Gewohnten. Die silbrig polierte, wellig geschliffene Alu-Front gestaltete den DAC auffällig attraktiv. Dagegen wirkt der schwarze Impulso mit seiner matt schwarzen, vier Millimeter starken Aluminiumfront heute sehr dezent. Dies gilt, solange er nicht eingeschaltet ist und nur die rote Standby LED leuchtet. Aber keine Sorge, nach wie vor gibt es diese horizontal gewellte glänzende Aluminium Front. Die Ausführung heißt dann classical-silver, auch eine matt-silbrige Alu-Fassade namens satin-silver kann man sich aussuchen. Mit andern Worten, den Impulso erhält man auf Wunsch dezent zu vorhandenen Komponenten passend oder eben als Eye-Catcher mit welliger Front. Unübersehbar wird der Impulso in jedem Fall, sobald er eingeschaltet ist. Sein Display zeigt auch auf größere Entfernung prima ablesbar blinkend den gewählten Eingang an.


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