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Test.
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Ferrum OOR

14.09.2021 // Dirk Sommer

Selbstverständlich sind alle zum Anschluss des OOR benötigten Einstellungen in der aktuellen Firmware des Hypsos hinterlegt
Selbstverständlich sind alle zum Anschluss des OOR benötigten Einstellungen in der aktuellen Firmware des Hypsos hinterlegt

Abschließend verfrachte ich die beiden Ferrums noch ins Wohnzimmer, wo sie ihre gemeinsamen Fähigkeiten als Vorstufe im Vergleich zum Brinkmann Marconi demonstrieren sollen. Während ich einen meiner Test-Tracks zweimal über die Marconi höre, staune ich mal wieder darüber, wie viel besser die Kette klingt, seit ein Hypsos den Auralic Aries Femto mit Energie versorgt. Noch mehr staune ich, als OOR mit einem zweiten Hypsos die Vorverstärkung übernimmt. Nun kommt die Wohnzimmer-Anlage der im Arbeitszimmer noch ein ganzes Stückchen näher: Der Mitteltonbereich erklingt deutlich differenzierter und offener, und dynamisch hat die Wiedergabe auch noch ein wenig zugelegt. Vielleicht sollte ich den Marconi nach fast 20 Jahren Dauerbetrieb mal beim Hersteller ein wenig entstauben lassen. Egal, OOR und Partner machen jedenfalls auch als Vorstufe eine hervorragende Figur.

STATEMENT

Schon mit dem serienmäßigen Schaltnetzteil erweist sich OOR als einer der besten Kopfhörerverstärker, den ich je gehört habe. Es erfüllt alle Hifi-Kriterien mit Bravour und besitzt darüber hinaus das so schwer zu beschreibende gewisse Etwas. Und das gilt in Kombination mit einem Hypsos erst recht. Kopfhörer-Aficionados, aber auch alle, die eine spartanisch ausgestattete, aber enorm gut klingende, und dafür im besten Wortsinne preiswerte Vorstufe suchen, sollten dieses Duo ganz oben auf ihre Wunschliste setzen. Ferrums zweiter Wurf ist mindestens ebenso gelungen wie der Erste!
Gehört mit (Hörraum)
NAS Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil, WDMyCloud
Streamer Auralic G2.1 mit 2TB SSD
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler Ferrum Hypsos
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil
LAN-Switch SOtM sNH-10G i mit Keces P8, Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme
10-MHz-Clock SOtM sCLK-OCX10 mit Keces P8 und AudiaZ DC-Kabel
Kopfhörerverstärker SPL Phonitor x
Kopfhörer Audeze LCD-X, SendyAudio Aiva und Peacock
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Swiss Cables, SOtM dBCL-BNC, AudiaZ Clock-Kabel, Ansuz Digitalz D-TC Supreme und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Artesania Audio Exoteryc, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P3 und SBooster BOTW P&P Eco MKII, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter
Gehört mit (Wohnzimmer)
D/A-Wandler Mytek Manhattan II
Streaming-Bridge Auralic Aries Femto mit Ferrum Hypsos
Vorverstärker Brinkmann Marconi
Endstufe Eintein The Poweramp
Lautsprecher Acapella Violon VI
Kabel Swiss Cables Reference (Plus), Habst Ultra III, SunWire Reference
Zubehör Einstein The Octopus, HighEndNovum Multivocal Resonator, Harmonix Füße, Audioquest Jitterbug, Franc Audio Accessories und Acoustic System Füße, Sieveking Quantum Noise Resonator
Herstellerangaben
Ferrum OOR
Verstärkung -4dB, +6dB, +16dB symmetrisch, -10dB, 0dB, 10dB unsymmetrisch
Schaltung Fully balanced, proprietary discrete power amp technology
Eingänge XLR, RCA, 2,5-Millimeter-Netzteilbuchse, innen positiv, spezielle 4-polige Buchse für Gleichstrom
Kopfhörerausgänge 4-polig XLR, 6,35-Millimeter Klinke
Frequenzgang 20Hz – 100kHz bei ±0,1dB
Ausgangsleistung 400mW an 300Ω, 2W an 60Ω unsymmetrisch, 1.600mW an 300Ω, 8W an 60Ω symmetrisch
Eingangsimpedanz 94kΩ
Ausgangsimpedanz 22Ω Vorstufenausgang (unsymmetrisch), 44Ω Vorstufenausgang (symmetrisch), < 0,3Ω Kopfhörerausgänge
Leistungsaufnahme <15W im Leerlauf
Netzteil 100/240V Wechselstrom zu 22-30V Gleichstrom
Abmessungen (B/H/T) 21,7/5,0/20,6cm
Gewicht 1.8kg
Preis 2.000 Euro, inkl. Hypsos 3.000 Euro

Vertrieb
HEM Electronics Marcin Hamerla
Anschrift Aleje Jerozolimskie 475
05-800 Pruszków
Poland
Telefon +48 22 823 7238
E-Mail info@hem-e.com
Web ferrum.audio


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