tests/22-04-07_waversa
 

Waversa WUSB- und WLAN-Isolator-EXT-Reference

07.04.2022 // Roland Dietl und Dirk Sommer

Im Herbst letzten Jahres beschäftigten wir uns eingehend mit Waversas USB-, LAN- und S/PDIF-Filtern EXT-1. Letzteren probierte Roland Dietl in seiner Anlage, ich widmete mich den beiden übrigen, und die brachten so deutliche Verbesserungen, dass ich zwei LAN-Filter erwarb. Nun stellt Waversa die EXT-Reference Versionen vor.

Beim letzten Mal fanden im Artikel nur die USB- und LAN-Filter Erwähnung, da die S/PDIF-Version in gleicher Weise überzeugte. Nun haben Roland Dietl und ich uns die USB- und LAN-Varianten geteilt und berichten unabhängig voneinander darüber. Doch bevor der Kollege seine Erfahrungen mit dem EXT-Reference beschreibt und kurz erklärt, warum die Isolation eines D/A-Wandlers von den vorgeschalteten Komponenten sinnvoll ist, wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, was Dr. Collin Shin, der – wenig auskunftsfreudige – Entwickler des Isolators Stefan Harms, dem Waversa-Produktmanager beim deutschen Vertrieb ATR - Audio Trade, über den Isolator mitteilte: „Die interne Struktur des EXT-Reference unterscheidet sich vollkommen von der des EXT-1. Der EXT-Reference ist kein Filter, verhindert aber, dass Störungen zur angeschlossenen Komponente gelangen. Der EXT-Reference ist zehnmal leistungsfähiger als der EXT-1. Die Technologie beruht auf der Grundlage modernster Quantenphysik. Wir haben mehr als 100 Prototypen entwickelt, von denen einige von CCTV – China Central Television – verwendet werden, um das Rauschen von Kamera-Sensoren und das Pixelrauschen des Fernsehers zu reduzieren.“

Der Waversa WLAN-Isolator-EXT-Reference besitzt ein aus dem Vollen gefrästes Gehäuse
Der Waversa WLAN-Isolator-EXT-Reference besitzt ein aus dem Vollen gefrästes Gehäuse

Roland Dietl äußert sich zum Glück sehr viel konkreter: Machen wir uns nichts vor: Wer seine Musiksammlung digital verwaltet, hat einen Computer in seiner Anlage und das gilt auch dann, wenn die Geräte HiFi-gerecht hübsch verpackt sind und/oder beschönigend als Streamer, Bridge, Transporter oder ähnliches bezeichnet werden. Computer sind allesamt mehr oder weniger große Dreckschleudern, die ein breites Spektrum an hochfrequenten Störungen erzeugen. Ein besonderes Augenmerk sollte deshalb auf die Entkopplung der Computer-Seite vom hochempfindlichen Audio-Bereich gelegt werden. Doch gerade die im Heimbereich gängigste Verbindung über USB kann dazu erst einmal nicht allzu viel beitragen. In den Spezifikationen dieser Schnittstelle ist eine Störentkopplung der miteinander verbundenen Geräte grundsätzlich nicht vorgesehen. Hinzu kommt, dass USB selbst – was vielleicht weniger bekannt ist – ebenfalls mit einem eigenen leistungsfähigen Prozessor arbeitet, der an dieser Stelle weitere Störgeräusche erzeugen kann.

Auf der Rückseite sind zwei Buchsen zu finden. Ein- und Ausgang sind nicht definiert
Auf der Rückseite sind zwei Buchsen zu finden. Ein- und Ausgang sind nicht definiert


  • Wilson Benesch Prime Meridian System – eine Annäherung

    Den ersten Plattenspieler von Wilson Benesch beschrieb ich 1996, den zweiten zwei Jahre später. Da sollte es kein großes Ding sein, auch den dritten für einen Test zu bekommen. Dachte ich. War es dann aber doch – aus mehreren Gründen: Er ist ein wirklich großes Ding, wiegt über 350 Kilogramm, und das dazugehörige White Paper umfasst 138 Seiten. Dass das Prime Meridian System, wenn ich mich richtig erinnere, das bisher teuerste Testobjekt in der Geschichte…
    24.02.2026
  • Takumi TT level 2.1DC

    Der Niederländer Rik Stoet, bekannt durch Röhrenverstärker, die unter den Markennamen Heart und Stoet Kit vertrieben wurden, hat eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: Die Entwicklung und Herstellung von Plattenspielern. Als mir der Takumi TT level 2.1DC Plattenspieler zum Test angeboten wurde war mein erster Gedanke: Endlich wieder Vinyl, endlich wieder analog. Nicht, dass mir das Testen von digitalen Audiokomponenten zu irgendeiner Zeit langweilig geworden wäre, aber das analoge Hören, der Umgang mit den Schallplatten,…
    17.02.2026
  • Gold Note HP-10 deluxe und PSU-10 Evo

    Der Gold Note HP-10 deluxe Kopfhörer-Verstärker spricht auf den ersten Blick eher den anspruchsvollen Nutzer an. Er bietet vielfältige Möglichkeiten, die in dieser Kombination wohl einzigartig sind. Anders als moderne Alternativen aus Fernost setzt Gold Note auf hochkarätige Analog-Technik. Nutzt der Bedienungskomfort auch der Klangqualität? Die Typenbezeichnung deluxe täuscht. Denn die zwei weiteren, preisgünstigeren Alternativen, der Gold Note HP-10 BT oder der HP-10 ohne jeglichen Zusatz, sind keineswegs weniger luxuriös. Ihnen fehlt nur etwas Ausstattung,…
    10.02.2026
  • Alluxity Int One mkII

    Die Marke Alluxity war mir bisher fremd. Kann passieren. Das änderte sich schlagartig, als der dänische Vollverstärker Int One mkII in meinem Hörraum landete und ich mich ausgiebig mit ihm beschäftigen durfte. Achtung, Spoiler: Man sollte sich die Marke merken. Ich gebe es zu: Ich bin ein Dänemark-Fan. In jungen Jahren habe ich dort regelmäßig zwischen den Dünen am Strand geurlaubt und später dann einige wunderbare Jahreswechsel in gemütlichen Holzhäusern erlebt. Zudem ist mir der…
    27.01.2026
  • Rega Mercury / Solis

    Hifistatement hatte die Möglichkeit, Regas brandneue, im November 2025 erschienene Vor-/Endstufenkombination Mercury/Solis umfassend zu testen. Die Vorstufe hat einen hochwertigen DAC an Bord, die Endstufe liefert circa 300 Watt Ausgangsleistung an vier Ohm Impedanz. Mit diesen Boliden liefert Rega sein Verstärkerstatement! Der Name Rega löst bei mir unmittelbar diverse positive Assoziationen hervor, bislang zugegeben allesamt in der rein analogen Welt der Plattenspieler und Tonabnehmer verortet. So besaß ich unter anderen bereits einen Planar 1 oder…
    20.01.2026
  • Final UX5000

    Im Oktober habe ich den UX5000 in Warschau auf der Audio Video Show das erste Mal gehört. Zugegeben, Bluetooth-Overear-Kopfhörern gilt nicht unbedingt mein größtes Interesse, aber der UX5000 machte mich mit einigen Features neugierig auf einen Test. Final platziert das Modell an der Spitze seines Bluetooth-Kopfhörer-Line-Ups. Allein optisch spricht mich der UX5000 an. Schlicht und unauffällig, ohne ein Statement setzten zu wollen, um sich zwanghaft von der Masse abzuheben. Aber genau diese unaufgeregte Präsentation in…
    16.01.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.