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Keces Ewave

09.01.2026 // Dirk Sommer

Nein, wir werden nicht zur PR-Abteilung von Keces oder Robert Ross' Vertrieb, der die Produkte aus Taiwan in Europa betreut und hierzulande vertreibt. Doch bei einem Gespräch über den Ephono+ merkte Robert Ross an, dass er soeben das erste Null-Serien-Modell des Keces-Switch erhalten habe und uns zusenden könne. Da konnte ich nicht widerstehen.

Da die Serienmodelle noch im Januar ausgeliefert werden, kann ich mir mit dem Bericht über das Switch auch nicht allzu lange Zeit lassen, wenn hifistatement.net das erste Magazin sein möchte, dass über die relativ preisgünstige Komponente berichtet. Dafür nehme ich gerne in Kauf, dass zwei Tests von Keces-Produkten nacheinander erscheinen – nur durch die neunteilige Vorstellung der Autoren und Fotografen unseres Magazins getrennt.

Mit den Kippschaltern lassen sich die acht Ports einzeln aktiveren. Numero 1 ist als „Eingang“ vorgesehen und verfügt über eine eigene Stromversorgung
Mit den Kippschaltern lassen sich die acht Ports einzeln aktiveren. Numero 1 ist als „Eingang“ vorgesehen und verfügt über eine eigene Stromversorgung

Keces nennt sein Switch „Ewave“, hat es in einem gut verarbeiteten, recht unauffälligen Gehäuse untergebracht und mit acht LAN-Ports ausgestattet. Jeder einzelne von ihnen kann durch einen Schalter auf der Frontplatte ein- und ausgeschaltet werden, um „Übersprechen zu reduzieren und die Signalintegrität aufrechtzuerhalten“, wie es in der Produktinformation heißt. Dort wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Ports 1 und 2 bis 8 von gegeneinander isolierten Stromversorgungen gespeist werden und der Port 1 vorzugsweise als „Eingang“ verwendet werden sollte. Alle Ports unterstützen Datenraten von 1000, 100 und 10 Megabit pro Sekunde. Eine Limitierung der Datenraten ist nicht möglich. Die von Robert Ross zur Verfügung gestellten Informationen zum Ewave sind übrigens umfangreicher als die zu anderen Keces-Geräten, unter anderem deshalb, weil er in seiner begleitenden E-mail recht detailliert ausführt, warum ein übliches Netzwerk-Switch für Streaming-Anwendungen nicht wirklich geeignet ist. Aber nach der Vielzahl von Tests von Switches für audiophile Zwecke an dieser Stelle kann ich auf die Wiederholung seiner Argumente verzichten, da den Lesern von hifistatement der Nutzen von Signalverteilern speziell für Audio-Anwendungen hinlänglich bekannt sein dürfte.

Die Anzeige der aktiven Ports und der verarbeiteten Datenrate lässt sich abschalten
Die Anzeige der aktiven Ports und der verarbeiteten Datenrate lässt sich abschalten


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