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SV-Audio by Storgaard & Vestskov Frida

26.08.2025 // Carsten Bussler

Frida von Storgaard & Vestskov hat mich bereits auf den Hamburger HiFi-Tagen 2024 derart verblüfft, dass ich lange im Raum der Dänen verweilte und der Vorführung gespannt zuhörte, strafte der Lautsprecher seine physische Größe offensichtlich Lügen. Nun hat diese Pretiose endlich den Weg von Bornholm zu mir nach Hause gefunden.

Für alte HiFi-Hasen wie mich werden lichte Momente auf Messen und Ausstellungen zunehmend seltener, damit spiele ich nicht auf meinen verblassenden persönlichen Geisteszustand an, sondern auf rare Neuerungen, die mich wirklich begeistern können. Aber was soll die arme Branche auch immer wieder Neues erfinden? Als ich am allerwenigsten damit rechnete, Anfang 2024 auf den Hamburger HiFi-Tagen, hat mich die Verführung des Messedebütanten SV-Audio by Storgaard & Vestskov umgehauen. Als Nordlicht ist diese jährliche Veranstaltung zu Jahresbeginn gefühltes Heimspiel und Pflichtprogramm für mich und alle regelmäßigen Aussteller sind mir wohlbekannt. Diese sympathischen Dänen jedoch kannte ich nicht: Storgaard & Vestskov.

Casper Vestskov Poulsen, CEO, Gründer und Designer der Frida, bringt über 25 Jahre Erfahrung aus dem Bereich des CNC-Fräsens mit. Die aufwändig CNC-gefertigte Frontplatte aus Luftfahrzeug-Aluminium mit einer gefrästen Struktur zur Reflexionsminimierung trägt seine Handschrift
Casper Vestskov Poulsen, CEO, Gründer und Designer der Frida, bringt über 25 Jahre Erfahrung aus dem Bereich des CNC-Fräsens mit. Die aufwändig CNC-gefertigte Frontplatte aus Luftfahrzeug-Aluminium mit einer gefrästen Struktur zur Reflexionsminimierung trägt seine Handschrift

Gepolt auf Analoges, Röhrenverstärker und Hochwirkungsgradlautsprecher, gehören Regallautsprecher mit mittelmäßigem Wirkungsgrad auch nicht gerade in mein Beuteschema. Aber was mich bereits beim Vorbeischlendern und einem ersten kurzen Hineinhören faszinierte, berichtete ich bereits in meinem Beitrag zu den Norddeutschen Hifi-Tagen 2024: „Diese junge Firma stellte ihre beiden Lautsprecher „Frida“ und „Gro“ vor, von denen gerade der kleinere Zweiweger spielte und mich nachhaltig begeisterte. Frida klang äußerst lebendig und die Musik löste sich sehr gut von den Lautsprechern, die akustisch quasi unsichtbar wurden. Sie spielten sehr klar und neutral, mit erstaunlich kräftigen, schön konturieren und knorrigen Bässen. Meine Frage, ob irgendwo ein versteckter Subwoofer Unterstützung leisten würden, wurde verneint, und wie jeder weiß: Dänen lügen nicht! Sehr beeindruckend, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass die umfunktionierten Hotelzimmer ohnehin schwierige akustische Bedingungen bieten.“

Frida als Regallautsprecher zu bezeichnen, klingt fast höhnisch, vielmehr bilden Standfuß und Box eine symbiotische High-Tech-Skulptur. Ohne den obligatorischen Standfuß verlöre die Frida wesentliche Klangmerkmale
Frida als Regallautsprecher zu bezeichnen, klingt fast höhnisch, vielmehr bilden Standfuß und Box eine symbiotische High-Tech-Skulptur. Ohne den obligatorischen Standfuß verlöre die Frida wesentliche Klangmerkmale


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