Kommen wir nun zum Tonarm. Dieser wurde ebenfalls von Rik Stoet entwickelt. Für das steife und zugleich leichte Tonarmrohr wird dünnwandiges Titan verwendet. Mit 15 Gramm effektiver Masse ist der Neun-Zoll-Tonarm mittelschwer. Absolut ungewöhnlich in dieser Preisklasse ist das aufwändige kardanische Lager des Arms mit vorgespannten Präzisionslagern. Diese sollen für extrem niedrige Reibung sorgen und praktisch kein Spiel besitzen, so dass sich der Tonabnehmer frei und exakt bewegen kann. Das am Rohr angesetzte Headshell ist durch eine Verschraubung fest fixiert. Gegenüber einer Lösung mit SME-Bajonettverschluss entfallen damit mechanisches Spiel und elektrische Kontaktübergänge auf dem Signalweg. Um weitere Kontaktübergänge zu vermeiden ist das Tonarmkabel des TT level 2.1DC intern verlötet und durchgeführt bis hin zu den Cinch-Steckern, die zum Anschluss an den Phono-Vorverstärker dienen.
Der Tonarm ist im Zusammenspiel mit dem Laufwerk und dem Abtastsystem sehr gut einstellbar. Die Höhe des Arms und sein vertikaler Abtastwinkel sind mit verschiedenen Verschraubungen am Lager ebenso anpassbar wie die Höhe der Tonarmlift-Bank. Der gut gedämpfte Lift senkt beim Umlegen des Lifthebels den Arm wunderbar geschmeidig und gleichmäßig Richtung Schallplatte. Zur Kompensation der Skating-Kräfte besitzt der Takumi eine berührungsfrei arbeitende magnetische Antiskating-Einrichtung. Die Auflagekraft wird statisch über das dreiteilige Gegengewicht eingestellt, das auf dem Tonarmrohr-Ende verschiebbar ist.

Werkseitig wird der Takumi level2.1DC mit einem bereits eingebauten und justierten Audio Technica AT3600L System geliefert. Mt diesem preiswerten MM-Abtaster wird jeder Takumi-Plattenspieler im Zuge des Qualitäts-Checks geprüft und justiert. Also fand der erste Hörtest mit diesem System statt. Das klang schon recht ordentlich, mit einer guten Durchzeichnung und einer frischen Wiedergabe der Musik. Im Bassbereich fehlen ein paar Prozent und auch in der räumlichen Abbildung besteht noch Verbesserungspotential. Zu einem Preis von rund 1800 Euro bekommt man hier ein komplettes Paket, das in so mancher HiFi-Anlage für Wohlklang sorgen könnte.

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