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Final UX5000

16.01.2026 // Finn Corvin Gallowsky

Im Oktober habe ich den UX5000 in Warschau auf der Audio Video Show das erste Mal gehört. Zugegeben, Bluetooth-Overear-Kopfhörern gilt nicht unbedingt mein größtes Interesse, aber der UX5000 machte mich mit einigen Features neugierig auf einen Test. Final platziert das Modell an der Spitze seines Bluetooth-Kopfhörer-Line-Ups.

Allein optisch spricht mich der UX5000 an. Schlicht und unauffällig, ohne ein Statement setzten zu wollen, um sich zwanghaft von der Masse abzuheben. Aber genau diese unaufgeregte Präsentation in Verbindung mit der auch haptisch spannenden Oberfläche sorgt dann doch wieder für eine starke Eigenständigkeit. Trotz Plastik vermittelt die Oberfläche durchaus Qualität und Wertigkeit. Final nennt sie nicht ohne Grund „shibo“, was etwas frei übersetzt rau oder texturiert bedeutet. Auch das Kopfband und die magnetisch gehaltenen Ohrpolster aus Kunstleder fühlen sich gut an und runden den positiven Ersteindruck ab.

Das stabile Case gehört zum Lieferumfang
Das stabile Case gehört zum Lieferumfang

Das auf der Innenseite der Polster groß aufgedruckte „L“ und „R“ lässt keine Missverständnisse aufkommen. Das ist jetzt keine bahnbrechende Idee und ich bin mir sicher, dass man die Seiten im Alltag ohnehin kaum verwechseln wird, aber immerhin ein kleines Detail, das zeigt, dass auch scheinbaren Nebensächlichkeiten Beachtung geschenkt wurde. Die Größenverstellung mittels des üblichen Schiebemechanismus funktioniert gut und ist robust. Der Tragekomfort der mittelgroßen, etwas härteren Ohrmuscheln ist angenehm. Der dynamische Treiber ist mit 40 Millimetern genau so groß, wie die Treiber so ziemlich aller Konkurrenzprodukte. Das Rechenzentrum des Kopfhörers ist ein Qualcomm QCC3095 System-on-a-Chip. Mal abgesehen davon, dass Qualcomm einer der global Player in Sachen Mikrochips insbesondere im Smartphonesektor)ist, sagt mir die Bezeichnung nicht viel. Ich weiß nur, dass er der aufwendigste Chip der 30xx-Reihe ist und eine verlustlose Bluetooth-Übertragung ermöglicht. Mit Qualcomms eigenem aptX- und Sonys LDAC-Codec unterstützt er neben dem eher rudimentären Bluetooth-Standard SBC und anderen die zwei wichtigsten hochauflösenden Bluetooth-Codecs.

Alle wichtigen Funktionen wie Play/Pause, Vor/Zurück und die Lautstärke lassen sich über den praktischen kleinen Stick steuern
Alle wichtigen Funktionen wie Play/Pause, Vor/Zurück und die Lautstärke lassen sich über den praktischen kleinen Stick steuern


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