Unison Research? Genau, das sind doch diese schmucken Röhrengeräte aus Treviso mit den edlen Holzapplikationen am Gehäuse. Und stopp! Unisons neueste Vor-/Endstufenkombi hört auf die Namen Unico PRE v2 und Unico DM v2 und passt einfach in keine Schublade. Wir fühlen diesen Wandlern zwischen den Welten auf den hifidelen Zahn.
Die neue Unico-Serie kommt in vollständig überarbeitetem Design daher. Sie besticht durch ihre sehr moderne Designsprache, die mir persönlich ausgesprochen gut gefällt, insbesondere in der schwarzen Ausführung, die von der Marketing-Abteilung Midnight Black getauft wurde. Passenderweise gibt es auch noch eine goldene Variante, die auf den Namen Velvet Gold hört. Wer sich vor dem Weiterlesen ein wenig mit Hintergründen zur Firmengeschichte von Unison Research einstimmen möchte, dem empfehle ich Vorab den Artikel Ein Besuch bei Unison Research und Opera.

Die Unico-Produktfamilie, die erstmals offiziell mit Unico PRE und Unico DM eingeführt wurde, bewegt sich äußerlich deutlich weg von den bisweilen etwas bieder anmutenden Holzausführungen vergangener Tage. Dafür gibt es von mir ein erstes Chapeau! Die Frontplatten der Geräte sind aus 15 Millimeter dicken Aluminiumblöcken gefräst, die Gehäusedeckel bringen es immerhin noch auf eine Stärke von zwei Millimetern. Nicht kleckern, sondern klotzen scheint hier die Devise. Diese solide Haptik punktet bei mir. Die Gehäuse sind robust, verwindungssteif und erstklassig verarbeitet, Spaltmaße sind genau, insgesamt ist die Verarbeitung auf Top-Niveau. Ein sehr schönes, gelungenes Design-Gimmick sind die in Holz eingefassten Firmenlogos, die als Ein-Aus-Schalter fungieren. So bleibt Unison Research seiner Holz-Tradition auf dezente Weise treu und erhöht den Wiedererkennungswert der Marke.


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