An dieser Stelle tausche ich den Pier Audio Verstärker gegen den mehr als doppelt so teuren Soulnote A2: Da kommt dann auch wieder das HMS zum Einsatz, so dass, wenn Sie so wollen, jetzt preislich mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, einfach um zu ermitteln, was aus der Phonar Veritas M4.2 SE herauszukitzeln ist. Vor allem der Soulnote, aber auch das HMS liefern jetzt jede Menge feinster Auflösung. Dies überträgt die Phonar angenehm gelassen in eine verbesserte räumliche Darstellung, indem sie dem Gesang und den Instrumenten mehr Plastizität und Aura zugesteht. Besonders positiv auffällig ist die nuanciertere Tieftonwiedergabe. Das Bassspiel ist konturierter, die Töne platzen fast wie Seifenblasen in den Raum. Auch wenn ich weiß, dass meine großen Phonar Veritas SE hier noch mehr Intensität vermitteln, die M4.2 SE schafft es auch jetzt wieder, charmant über ihre minimalen Defizite hinsichtlich tiefster Töne hinweg zu spielen und stattdessen den Zuhörer in den Bann der Musik zu ziehen. Der finanzielle Mehraufwand durch Verstärker und Kabel spiegelt sich zweifelsfrei in einer noch spannenderen Darbietung, aber grundsätzlich ändert sich nicht viel gegenüber der vorigen Konfiguration, weil die kleinen Phonar sich mit ihrem bewundernswerten musikalischen Charakter durchsetzen. Ich höre in der Luxus-Konfiguration noch einmal den Karneval der Tiere: Da gesellt sich zur feinen Detailzeichnung noch eine beschwingte Lebendigkeit, die ausgezeichnet zu dieser Musik passt und das Spektakel noch mitreißender vor Augen führt. Auch das Marian McPartland Trio soll zeigen, inwieweit sich der Mehraufwand bei den Zuspielern auswirkt. Deutlich ist der Unterschied beim Klavier, das jetzt sauber und extrem klar klingt – vielleicht sogar ein bisschen zu viel des Guten. Das lässt sich mit der Ein-Dezibel-Absenkung am Anschlussterminal ins Positive kompensieren, so dass das Klavier an Volumen gewinnt. Die Drums profitieren ebenso vom gesteigerten Detailreichtum. Die Eingangskonfiguration hat mich bei dieser Musik aber emotional mehr angesprochen. Es müssen also nicht unbedingt kostspielige Zuspieler sein, um die Phonar Veritas M4.2 SE grandios klingen zu lassen. Wie bei allen Phonar-Lautsprechern, die ich bei mir hören durfte, ist es auch hier: Ich würde sie am liebsten behalten. Die Veritas M4.2 SE besitzt das gewisse Etwas an Musikalität, was bedeutet, dass ich mit ihr gerne und unangestrengt in die Musik eintauche, ganz unabhängig in welchem Genré ich mich bewege. Insofern besitzt diese Phonar keine Ausprägung, die einem Musikstil besonders dienlich wäre, sondern ist in dieser Hinsicht ein perfekter Allrounder.

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Gehört mit
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| CD-Laufwerk | Wadia WT 3200 |
| Streamer | PS Audio Bridge II, Eversolo T-8 |
| Server | Dell i7 mit Windows 11, AudiophileOptimizer 3.0, Roon Core und Minimserver |
| Player | Software Roon, JPLAY, Bubble UPnP |
| Switch | Chord Company English Electric 8 |
| Reclocker | Mutec M-3+ Smartclock USB |
| DA-Wandler | PS Audio Direct-Stream-DAC mit Trafo-Tuning und Plixir Elite BDC Linearnetzteil für die Analog-Platine und Furutech Netzanschluss |
| Vollverstärker | Soulnote A-2, Pier Audio MS-880SE |
| Lautsprecher | Analysis-Audio Epsylon, Phonar Veritas P9.2 SE mit Sockel |
| Zubehör | Audioquest Diamond USB, Habst USB Ultra-3 und DIII AES/EBU, JIB Boaacoustic Silver Digital Krypton AES/EBU und Black Edition Digital S/PDIF, Audio-gd NF Cinch und XLR, QED Genesis Silver Spiral oder HMS Armonia Carbon LS oder Shunyiata Constellation Andromeda Speaker, MudraAkustik Max Netzleiste und Netzkabel, AHP Reinkupfer- und Synergistic Research Quantum Blue Sicherungen, Raum-Absorber von Mbakustik und Browne Akustik, Audioquest Fog Lifters |
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Herstellerangaben
Phonar Veritas P4.2 SE
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| Konzept | 2 Wege Bassreflex Kompaktlautsprecher |
| Belastbarkeit | 90 / 120 Watt |
| Wirkungsgrad | 87,5 dB (1 W/1m) |
| Frequenzbereich | 38 - 40000 Hz |
| Trennfrequenzen | 2200 Hz |
| Nennimpedanz | 6 Ohm |
| Hochtöner | Scan Speak Illuminator-Serie 27 mm |
| Tief-Mitteltöner | 160 mm |
| Abmessungen | H 35 x B 20 x T 28 cm |
| Gewicht | 8,8 kg / Stück |
| Ausführungen |
Walnuss, matt Schwarz, Hochglanz Schwarz, Hochglanz Weiß, gegen Aufpreis RAL-Farben |
| Herstellergarantie | 60 Monate |
| Paarpreis | 2400 Euro |
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Vertrieb
Phonar Akustik GmbH
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|---|---|
| Anschrift | Industriestr. 8 – 10 24963 Tarp |
| Telefon | +49 4638 89240 |
| info@phonar.de | |
| Web | www.phonar.de |