Freitag, 25 September 2026 00:01

Final Tonalite

Finals Tonalite ist nicht nur ein neuer In-Ear, sondern macht gleichzeitig Finals Timbreanpassung jedem Nutzer mittels einer App zugänglich. Seit der noch etwas kryptischen Ankündigung dieser Technologie auf der High End 2022 habe ich Ihnen über den Entwicklungsprozess berichtet. Das fertige Produkt halte ich persönlich für einen Meilenstein.

Tonalite ist eine grundlegende Neuentwicklung mit neuem Formfaktor und neuer Technik. Die Tonalite In-Ears verfügen über eine eher ovale Form, in der die gesamte Elektronik untergebracht ist. ANC-MEMS-Mikrofone und Prozessoren sollen dabei zum Besten gehören, was der Markt aktuell herzugeben vermag. Außerdem verfügt der In-Ear über Bluetooth 6.0 und unterstützt neben SBC auch AAC und LDAC. Letzterer Codec ist insofern eine sehr kluge Wahl, da das Android Open Source Project Sonys proprietären Codec schon seit Android 8 integriert hat. So ziemlich jedes Android Gerät dürfte folglich LDAC unterstützen. iOS-Nutzer hingegen müssen sich ohne den Einsatz eines externen Bluetoothadapters mit AAC begnügen. Der dynamische 10-Millimeter-Treiber wurde ebenfalls speziell für den Tonalite entwickelt. Er ist von der besonders großen Verzerrungsfreiheit von Finals Diamanttreibern inspiriert und soll der verzerrungsärmste Treiber aller aktuell auf dem Markt befindlicher kabelloser In-Ear-Systeme sein. Die Integration der Touch-Bedienung ist gut gelungen. Sobald man sich daran gewöhnt hat, wo genau die Kopfhörer berührungsempfindlich sind und wo nicht, kommt es eigentlich kaum noch zu Fehleingaben, auch nicht beim Einsetzen- oder Herausnehmen aus den Ohren.

Die Passform der Tonalite empfinde ich als angenehm. Das Kombi-System aus den Eartips und dem zusätzlichen Gummiring, der sich in der Ohrmuschel abstützt, funktioniert bei mir gut. Die Tonalite werden mit vier verschieden Größen Eartips und zwei verschiedenen Gummiringen geliefert. In meinen tendenziell eher kleinen Ohren wird der ideale Sitz recht weit außerhalb des Gehörgangs mit dem zweitgrößten Eartip und dem großen Gummiring erreicht. Andere Kombinationen führen zu einem eher schlechteren Seal. Insgesamt ist die physische Dämpfung somit zwar gut, aber nicht vergleichbar mit einem In-Ear, der samt Comply-Eartip unmittelbar im Gehörgang sitzt. Das gute Noise Cancelling holt diesen Rückstand allerdings zuverlässig auf. Im normalen Modus bietet der Tonalite ein auf Klangqualität und ein auf Geräuschunterdrückung optimiertes ANC. Ersteres ist frei von Druckgefühl oder anderen unangenehmen Wahrnehmungen, die sonst mit ANC verbunden sein können. Letzteres Profil erzeugt bei mir ein minimales aber kaum störendes Druckgefühl. Mit 100 Milliampererstunden in den Kopfhörern soll der Tonalite bis zu neun Stunden lang spielen. Gemeinsam mit den 700 Milliampererstunden des Ladecases soll die Akkulaufzeit bis zu 27 Stunden betragen. Ich habe die Laufzeiten nicht überprüft, wurde aber auch an langen Tagen mit Dauerbetrieb auf Reisen nicht im Stich gelassen. Die Möglichkeit, das Case kabellos zu laden, finde ich persönlich großartig.

Zum Lieferumfang gehörigen verschiedengroße Eartips und das für DTAS benötigte Stirnband samt QR-Markern, die für den Scanprozess auf das Stirnband aufgeklebt werden müssen
Zum Lieferumfang gehörigen verschiedengroße Eartips und das für DTAS benötigte Stirnband samt QR-Markern, die für den Scanprozess auf das Stirnband aufgeklebt werden müssen

Das Alleinstellungsmerkmal der Tonalite ist Finals Digital Twin Audio Simulation, kurz DTAS. Diese Technologie basiert auf Finals Feststellung, dass die sogenannte Head-Related Transfer Function (HRTF) also die individuelle Beeinflussung von Schallereignissen durch unsere Oberkörper-, Kopf- und Ohrmuschelform, nicht nur unsere räumliche Wahrnehmung bestimmt, sondern auch die Wahrnehmung von Klangfarben oder Timbre entscheidend prägt. Im Spatial Audio Bereich ist die HRTF folglich der Dreh- und Angelpunkt schlechthin. Sie kann beispielsweise durch eine Kunstkopfaufnahme nachgeahmt werden. Es gibt auch Systeme, bei denen In-Ears als Mikrofon dienen. Die so gemachte Aufnahme ist dann ideal auf die individuelle HRTF der aufnehmenden Person zugeschnitten. Die Koeffizienten einer HRTF lassen sich auch digital nachbilden. Dazu werden meist gemittelte Datensätze zugrunde gelegt. Apple beispielsweise bietet AirPods-Max-Nutzern die Möglichkeit, ihren eigenen Kopf zu scannen, um die Wiedergabe von Spatial Audio zu verbessern und an die eigene HRFT anzupassen. Dolby Atmos ist in diesem Zusammenhang ein Innovationstreiber. Bei der Wiedergabe über Kopfhörer werden die verschiedenen Kanäle des objektbasierten Mehrkanalformats dann mit Hilfe einer HRTF-Funktion um den Hörer herum platziert. Zwar werden Dolby Atmos Mischungen von Musik immer häufiger, aber nach wie vor ist das Stereoformat der de-facto-Standard. Deshalb zielt Final mit DTAS eben nicht auf das Schaffen einer virtuellen Räumlichkeit ab, sondern möchte Musik im Stereoformat für den Hörer so natürlich wie möglich klingen lassen. Der Schlüssel hierzu ist Timbre. Um die individuellen Faktoren einer HRTF zu bestimmen, müsste man eine Vielzahl akustischer Messungen über sich ergehen lassen. Deshalb simuliert Final die Messungen in einer virtuellen Umgebung mit einem 3D-Modell, dem Digital Twin des Nutzers.


Für die Touchkontrolle stehen verschiedene Belegungsoptionen zur Verfügung. Auf Wunsch kann sie auch vollständig ausgestellt werden
Für die Touchkontrolle stehen verschiedene Belegungsoptionen zur Verfügung. Auf Wunsch kann sie auch vollständig ausgestellt werden

2023 hat Final begonnen, Nutzern in ihrem Hauptquartier in Kawasaki einen 3D-Scan und die anschließende Optimierung ihrer ZE8000 anzubieten. Der Service kostete etwa 400 Euro. Für den Scan war teilweise hochspezialisiertes Equipment notwendig. Die Berechnung des individuellen Profils auf der Grundlage des virtuellen 3D-Zwillings mit einem Hochleistungsrechner hat gute acht Stunden in Anspruch genommen. Um diesem Prozess zu vereinfachen, musste Final einen umfangreichen Datensatz verschiedenster Scans aufbauen. Dazu wurden 2024 auf verschiedenen Audiomessen Scans von Probanden angefertigt. Auf der High End konnte ich an diesem Prozess teilnehmen und habe im Anschluss ein spezielles Paar ZE8000 mit meinem persönlichen Hörprofil erhalten. Zusätzlich zu den Scans war außerdem eine recht umfangreiche Online-Hörsession angesetzt, die zum einen der weiteren Abstimmung meines Hörprofils, zum anderen dem Sammeln weiterer Forschungsdaten diente.

Mit der eigens für den Tonalite entwickelten App wurde der gesamte Prozess so weit vereinfacht, dass er in etwa 10 bis 15 Minuten zu bewerkstelligen ist. Anstatt eines gesamten Scans von Kopf, Ohrmuschel und Oberkörper genügen das fotografische Erfassen der Front und beider Seiten des Kopfes in einem automatischen Prozess innerhalb der App und zwei detaillierte Fotos der Ohren. In Versuchen hat sich herausgestellt, dass anhand dieser Daten und dem Abgleich mit der umfangreichen Datenbank bereits sehr genaue Ergebnisse möglich sind. Nach einigen Minuten Berechnungen auf dem Final Server steht das individualisierte Hörprofil dann bereit. Genau genommen sind es drei leicht verschiedene Hörprofile, sogenannte Timbre Koeffizienten, die gewählt werden können. Korreliert mit den gesammelten Daten ergab sich eine Normalverteilung und so werden lediglich die drei häufigsten Koeffizienten angeboten. Dennoch gibt es die Möglichkeit, in zwei Schritten mit jeweils einer mehrminütigen Unterbrechung zum Datenaustausch auf den In-Ears die Koeffizienten noch präziser anhand eigener Musik zu bestimmen.

Ab Werk ist der LDAC-Modus deaktiviert. Er muss über die Tonalite-App aktiviert werden. Gemeinsam mit der High-Gain- und Low-Latency Option befindet sich die Einstellung im über das Menü-Icon oben links auf der App erreichbare Untermenü „Settings“. Es hat etwas gedauert, bis ich das Menü überhaupt entdeckte und habe dementsprechend eine ganze Weile mit dem AAC-Codec gehört. Obwohl er theoretisch transparent sein soll, erschienen besonders Becken oft unsauber und schlecht aufgelöst. Der Wechsel zu LDAC schaffte Abhilfe. Mit dem aufwendigeren Codec kürzere Akkulaufzeiten in Kauf nehmen zu müssen, stört mich persönlich überhaupt nicht. Dass der Aktionsradius der In-Ears bei abgelegten Zuspielgerät in der Wohnung geringer wird, fällt da schon eher ins Gewicht. Im selben Raum habe ich allerdings sehr selten Verbindungsabbrüche erlebt.

Das Hauptmenü der Tonalite App
Das Hauptmenü der Tonalite App


Im Auslieferungszustand begeistert mich der Sound der Tonalite offengestanden nicht besonders. Der Detailgrad der Wiedergabe ist zwar gut, die Bühne dabei aber eher klein und eindimensional, sowohl in ihrer Breite, besonders in ihrer Tiefe. Der Präsenzbereich rund um 2 Kilohertz, insbesondere oberhalb fällt für meinen Geschmack etwas zu forsch aus. Es fehlt mir einfach ein bisschen Entspanntheit im Sound, obwohl ich sonst eher Typ Etymotic ER4SR bin. Bei Manu Katchés „Keep On Trippin‘“ vom Album Third Round kommt das Gefühl von unbeschwertem, geschmeidigem Groove nicht gänzlich auf, obwohl die Bassline gut dosiert daherkommt. Das Saxophon klingt etwas zu metallisch, wenig organisch und fast gänzlich ohne diese sonst übliche schmeichelhafte Wärme. Mir fällt auf, dass ich bereits durchaus „audiophile Maßstäbe“ anlege. Im Hinterkopf habe ich meine Vision Ears VE7, die selbst zwar noch etwas Luft zu absolutem High-End lassen, aber bereits als Referenz angesehen werden dürfen. Im Vergleich zu dem typischen „Hauptsache Bass“ Sound vieler Wireless-In-Ears, der zudem meist andere Frequenzbereiche verdeckt, zeichnen die Tonalite ein eher neutrales, ausgewogenes Bild.

Das Case der Tonalite beherrscht induktives Laden
Das Case der Tonalite beherrscht induktives Laden

Höre ich Borknagars „Lights“ vom Album True North: Losgelöst von einem frühzeitigen Vergleich, zeigen die Tonalite insgesamt, dass sie jeden Frequenzbereich grundsätzlich beherrschen. Trotz tendenziell eher neutral abgestimmtem Bassbereich lässt sich deutlich feststellen, dass er bis in den Frequenzkeller reicht. Die Bass Drum gerät klingt organisch mit gutem Körper. Im Mitteltonbereich ist für meinen Geschmack insgesamt ohnehin etwas zu viel als zu wenig Pegel vorhanden. Stimmen werden dementsprechend gut durchgezeichnet und detailreich wiedergegeben. Durch den eher präsenten Mittenbereich gerät die Balance zum Hochton jedoch etwas aus dem Gleichgewicht. Die leicht schneidend gemischten Gitarren müssen im oberen Mittenspektrum mit den Becken konkurrieren. Letzteren fehlt es ein wenig an Glanz im oberen Frequenzbereich. Hier scheint der dynamische Treiber von der Physik eingeholt zu werden. Eigentlich sind alle Voraussetzungen für eine gelungene Wiedergabe vorhanden. Dennoch kommt im Song „Lights“ einfach keine Stimmung auf, die Tonalite schaffen es nach wie vor nicht, mit einem spezifischen Charakter oder einer besonderen Fähigkeit zu begeistern. Ich kann zwar alle Instrumente gut isoliert voneinander hören, aber trotzdem bleiben sie eher undefiniert und spannungslos.

Der Autor machte auf der High End dieses Jahres bereits Kontakt mit den Tonalite. Hier erstellt er mittels der Finalite App Fotos seiner Ohren für die Berechnung eines individuellen Timbre-Koeffizients
Der Autor machte auf der High End dieses Jahres bereits Kontakt mit den Tonalite. Hier erstellt er mittels der Finalite App Fotos seiner Ohren für die Berechnung eines individuellen Timbre-Koeffizients

DTAS soll genau hierfür Abhilfe schaffe und aus einem „generischen“ In-Ear ein individualisiertes Hörerlebnis machen. Den Scanprozess hatte ich bereits auf der High End durchlaufen und konnte ihn so zu Hause recht schnell durchführen. Samt Vorbereiten des Stirnbandes mit QR-Markern zur Bestimmung absoluter Positionen und Größenrelationen und Verfeinern der Timbre-Koeffizienten in einem zusätzlichen Schritt, ist mein Profil nach etwa 20 Minuten einsatzbereit. „Lights“ verändert sich dadurch fundamental. Etwas, was ich bereits beim Erstkontakt mit dieser Technologie und den ZE8000 JDH erlebte, nehme ich wieder vor allem anderen wahr: Die Instrumente werden aus ihrer Eindimensionalität herausgelöst, positionieren sich klarer auf der Stereobreite und vor allem überhaupt erst in einer wirklich wahrnehmbaren virtuellen Bühnentiefe. Aus einer eindimensionalen linienhaften Bühne wird eine im Halbkreis aufgespannte Positionierung der Instrumente. Aus fast beliebigen Instrumenten werden charakterstarke Bestandteile der Komposition, mit einem klaren Kern, einer definierten Ausdehnung. Es ist doch recht verblüffend, wie die spezifischen akustischen Eigenschaften jedes Instruments stärker hervorgehoben werden, ohne dass sich die Frequenzbereiche der verschiedenen Instrumente gegenseitig stören oder überlagern würden. Gerade im Chorus entsteht um die Stimme herum viel mehr Raum, die Gitarren rücken insgesamt etwas näher an mich heran, alle Bestandteile des Schlagzeugs werden viel greifbarer. Die bemängelte Konkurrenz zwischen Becken und Gitarren wird aufgelöst indem paradoxerweise beide Instrumente mehr Körper in ihren jeweiligen Grundtonfrequenzen erhalten. Der Biss der Gitarre wird etwas gemildert und dem Treiber wird doch noch etwas mehr Energie im oberen Frequenzbereich entlockt.


Für die Treiberöffnungen werden austauschbare Filter mitgeliefert
Für die Treiberöffnungen werden austauschbare Filter mitgeliefert

Im nächsten Stück auf dem Album, „Wild Father’s Heart“, setzt sich der Trend fort. Gleich das Intro wirkt ohne das personalisierte Timbre seltsam farblos und beliebig. Mit aktiviertem DTAS wird das Zusammenspiel aus Gitarre und Streichern überhaupt erst einfühlsam und ausdrucksstark. Die stark von nordischer Spielweise geprägten Streicher entfalten ihre feinen melancholischen Zwischentöne. Während Cello und Violine gerade im für meinen Geschmack viel zu kurz geratenen sanften Outro des Stücks ohne Timbre-Anpassung synthetisch wirken, bringt DTAS echte akustische Instrumente zum Vorschein und vermittelt einen Eindruck von dem Zusammenspiel aus Korpus, Saiten und Bogen und deren Materialien Holz, Stahl und Rosshaar. In diesem Fall ist das Herausstellen der klanglichen Schönheit der Instrumente bedeutsamer und prägt die Wiedergabe stärker als die Verbesserung der Lokalisation. Dennoch hatte mich bereits beim ZE8000 diese Gleichzeitigkeit von Veränderungen in der räumlichen Instrumentenwahrnehmung mit dem Gefühl von einfach richtigem, authentischen Klangcharakter aka Timbre fasziniert, und ich bin froh, dass diese Verschmelzung auch beim Tonalite vorherrscht. Die Verbesserung der Räumlichkeit fällt mit den Tonalite sogar noch einen Hauch größer aus, obwohl das gar nicht das erklärte Ziel von Finals Ingenieuren ist. In Sachen Timbre klingt der angepasste ZE8000 JDH noch einmal etwas mehr nach „nach Hause kommen“. Im Hochton bleibt er zwar etwas harscher und insgesamt weniger rund und geschmeidig, aber dennoch fühlt er sich noch authentischer an. Der Bassbereich fällt insgesamt, insbesondere in den oberen Bässen, etwas sauberer und aufgeräumter aus, was den Eindruck von weniger Wärme verstärkt. Letztendlich spielen eben nach wie vor zwei verschiedene Treiber in verschiedenen Systemen an verschiedener Elektronik. Dass ein zehnminütiger fotobasierter Scanprozess und automatisierte Optimierung allerdings derart ähnliche Ergebnisse produziert, wie ein aufwendiger vollständiger 3D-Scan des gesamten Oberkörpers und Kopfes samt einem Detailscan der Ohren und anschließender manueller Optimierung zeugt von der hohen Effektivität und Reife von Finals DTAS Algorithmus.

Wird nur ein In-Ear getragen, erkennt dies ein Sensor und summiert das Stereosignal
Wird nur ein In-Ear getragen, erkennt dies ein Sensor und summiert das Stereosignal

Dank DTAS kann ich auch mit „Keep on Trippin‘“ wieder Frieden schließen. Schon die ersten Klavierklänge begeistern unmittelbar. Die Reichhaltigkeit an Klangfarben und das Zusammenspiel von Klavier und Hall werden mit einer Tiefe gezeichnet, die mich sofort in das Musikstück zieht. Manu Katchés Sammelsurium an kleinen Effektbecken ist wie immer unverkennbar und bildet die Grundlage für den unwiderstehlichen Groove des Stücks. Das Saxophon hat überhaupt nichts mehr von der artifiziellen Härte, die ich vorher beschrieben habe. Ganz im Gegenteil, die Balance von warmem Grundton und dem typischen, minimal näselnden Obertonsound des Saxophons ist perfekt getroffen und erzeugt einen wunderbar geschmeidigen Sound, der Details im Anblasen mit Leichtigkeit hörbar macht. Überhaupt erschließt sich mir der musikalische Aufbau des Musikstücks viel intuitiver. Dass zum Beispiel gemeinsam mit dem Saxophoneinsatz eine weitere hohe Tonlage auf dem Piano ergänzt wird, hat vorher kaum eine Rolle gespielt. Jetzt wird die neue hohe Lage aufs genauste herausgearbeitet und klar differenziert von den bereits etablierten tiefen Akkorden abgebildet. Die Spielfertigkeit und der Mikrogroove in diesem grundsätzlich eher simplen Arrangement erschließen sich absolut unbeschwert und lassen ein Stillhalten des Kopfes nicht mehr zu. Spätestens bei der Variation des Stücks und dem Einsatz des Sopransaxophons über dem wunderbar weich vor sich hin blubbernden Basslauf und Manus stärkerer Forcierung des Grooves ist ein nicht-Mitnicken körperlich unmöglich. Erst mit DTAS kann auch der Tonalite zeigen, welch fantastischen Job Produzent Manfred Eicher geleistet hat, das Stück macht so fast so viel Spaß wie auf meiner Anlage.

Die Möglichkeit der Optimierung mit DTAS ist für mich wie in der Einleitung erwähnt ohne Frage ein Meilenstein. Wie bereits initial im Erfahrungsbericht zu den ZE8000 JDH erwähnt, ist die Suche nach dem In-Ear, der genau dem eigenen Geschmack entspricht nicht mehr nötig. Dank ihrer umfangreichen Datenbank konnte Final für die Tonalite bereits eine Grundabstimmung schaffen, die einen Mittelwert darstellt und selbst ohne DTAS schon deutlich näher an meinem persönlichen Hörgeschmack liegt als die Vorstellung vieler anderer Hersteller. Dass DTAS es schafft, sämtliche Faktoren, die mir an diesem Grundsound nicht gefielen, auszumerzen und darüber hinaus ins Gegenteil zu verkehren ist für mich Kaufgrund genug. Der Detailreichtum, die hohe Auflösung, die Natürlichkeit und gute räumliche Darstellung sind für ein Wireless-In-Ear bemerkenswert – der Abstand zu meinem Vision Ears VE7 ist erschreckend gering. Final denkt DTAS sogar noch größer und erforscht Optionen, den Algorithmus für andere ihrer Produkte und beispielsweise Over-Ears verfügbar zu machen.


STATEMENT

Allein aus technologischer Sicht sind Finals Tonalite außergewöhnlich. Auch ohne Betrachtung der Digital Twin Audio Simulation zur Anpassung des Timbres an den persönlichen „Hörabdruck“, ist der Tonalite ein solider kabelloser In-Ear. Er bietet effektives, vor allem angenehmes Noise-Cancelling und ein eigenständiges Grundtuning, das nicht den Massenmarkt bedienen möchte, sondern an uns Connoisseure gerichtet ist.
Gehört mit
Router & Zubehör Fritzbox 7530 (mit SBooster BOTW), Silent Angel Bonn N8 (mit Keces P3)
Server PrimeCore Audio A7
Reclocker Mutec MC-3+ USB
DAC Mytek Brooklyn DAC+ (mit Ferrum HYPSOS), Soncoz SGD1 (mit iFi iDefender+)
Pre-Amp Violectric Pre V630
Endstufe NAD C 275BEE, IOTAVX PA3
Lautsprecher Magnat Quantum 807, Neumann KH 120 A
DAP FiiO M11 Plus ESS (FiiO Music App, Qobuz), HiBy R6 (HiBy Music App, Qobuz)
Smartphone Oppo Find X9 Ultra
Kopfhörerverstärker iFi Micro iDSD Black Label
Kopfhörer Sennheiser HD 800 s, Beyerdynamic dt 880 black edition
In-Ears & Zubehör Vision Ears VE7, Vision Ears VE6 X2, Etymotic ER4SR, iFi IE-Match, Final ZE8000 JDH
Kabel Audioquest Diamond USB & Carbon USB, Chord Company Shawline USB, Belden, Boaacoustic Evolution BLACK.power-16, Furutech LAN-8 NCF Plus, Glockenklang/Eupen, Sommer Epilogue
Herstellerangaben
Final Tonalite
Basisinformationen  
Modell TONALITE (Aussprache: /ˌtoʊ.nəˈliː.teɪ/)
Typ True-Wireless-Stereo-(TWS)-In-Ear-Kopfhörer
Bluetooth-Version Bluetooth 6.0
Unterstützte Codecs SBC, AAC, LDAC
Unterstützte Profile A2DP, AVRCP, HFP, HSP
Wasserbeständigkeit IPX4
Herkunftsland Made in China

Hardware
 
Treiber 10-mm-f-CORE-DTAS-Dynamiktreiber
Mikrofone pro Seite 3 × Infineon IM73A135 MEMS-Mikrofone, 1 × Sprachmikrofon
ANC-Prozessor Sony Semiconductor CXD3784
Chipsatz Airoha AB1585

Akku und Laden
 
Akkukapazität der Ohrhörer 100 mAh
Akkukapazität des Ladeetuis 700 mAh
Wiedergabezeit der Ohrhörer bis zu 9 Stunden
Gesamte Wiedergabezeit mit Ladeetui bis zu 27 Stunden
Ladeanschluss USB-C / kabelloses Laden
Ladezeit Ohrhörer: ca. 1,5 Stunden; Ladecase: ca. 1,5 Stunden (USB-C), ca. 2,5 Stunden (kabelloses Laden); (Ein vollständig geladenes Ladecase ermöglicht zwei vollständige Ladevorgänge beider Ohrhörer)

Audio & Funktionen
 
Geräuschunterdrückung Noise Cancelling mit Priorität auf Klangqualität, Noise Cancelling mit Priorität auf Geräuschreduzierung, Umgebungsgeräuschmodus
Klangmodus DTAS General, DTAS Personalized, DTAS Personalized (Guest Mode)
Equalizer 10-Band-EQ, über die App individuell konfigurierbar
Multipoint-Verbindung über die App aktivierbar
Modus mit niedriger Latenz über die App aktivierbar
Kompatibilität mit Sprachassistenten Siri, Google Assistant und weitere

App & Personalisierung
 
Begleit-App TONALITE (verfügbar im Apple App Store und Google Play Store)
App-Kompatibilität iOS 17 und höher / Android 14 und höher
App-Sprachen Englisch, vereinfachtes Chinesisch, Japanisch
Funktionen Firmware-Updates, DTAS-Einstellungen, Geräuschunterdrückung, Optimierung der Lautstärkestufen, 10-Band-EQ, Multipoint- Verbindung, Modus mit niedriger Latenz
Preis etwa 330 Euro

Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Anschrift Villa Belvedere
Wallufer Straße 2
D-65343 Eltville am Rhein
Telefon +49 6123 9258956
E-Mail info@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/26-09-25_final
Donnerstag, 24 September 2026 10:13

QED Performance Serie

Der britische Kabelspezialist QED präsentiert die neue Generation seiner beliebten Performance Serie. Mit einem neuen Lautsprecherkabel, passenden Bi-Wiring-Brücken und einem deutlich erweiterten Angebot an USB-Audiokabeln deckt die Serie wichtige analoge und digitale Verbindungen. Insgesamt umfasst die neue Performance Familie 13 Modelle.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-24_qed_QED-Performance_range1.jpg

Von Vinyl und CD über TV-Ton bis hin zu hochauflösendem Streaming: Moderne HiFi-Systeme vereinen heute eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen. Genau hier setzt die neue QED Performance Serie an. Sie bietet eine durchgängige Lösung für die analoge und digitale Verkabelung und soll gleichzeitig dafür sorgen, dass sich die passende Verbindung möglichst unkompliziert auswählen lässt.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-24_qed_QED-Performance-Bi-wire-Link_lifestyle1.jpg

QED beschäftigt sich seit fast fünf Jahrzehnten mit der Entwicklung von Audio- und AV-Kabeln. Einen wichtigen Meilenstein setzte das Unternehmen 1979 mit dem QED 79 Strand. Das Lautsprecherkabel gilt als eines der ersten speziell für hochwertige Audiowiedergabe entwickelten Kabel und trug dazu bei, den Einfluss der Kabelkonstruktion auf die Wiedergabequalität stärker in den Fokus zu rücken.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-24_qed_QED-Performance-USB-A-B-cable_lifestyle3.jpg

Auch bei der neuen Performance Serie folgt QED seinem wissenschaftlich orientierten Entwicklungsansatz. Erkenntnisse aus dem QED Genesis Report, dem Forschungsprogramm des Unternehmens zum Einfluss verschiedener Kabelparameter auf die Signalübertragung, fließen bis heute in die Entwicklung neuer Produkte ein. Auch optisch wurde die Performance Serie vollständig überarbeitet. Ein neuer, weicherer und flexiblerer TPE-Mantel (Thermoplastisches Elastomer) erleichtert die Verlegung und sorgt dafür, dass sich die Kabel unkompliziert in unterschiedliche Anlagen integrieren lassen. Silbergraue Steckverbinder verleihen der gesamten Serie gleichzeitig ein modernes und einheitliches Erscheinungsbild. Diese neue Designsprache soll künftig auch bei den QED Serien Reference und Signature aufgegriffen werden und so für eine klar erkennbare gestalterische Linie innerhalb des QED Kabelprogramms sorgen. Bei den Leitern setzt QED auf 99,999 Prozent sauerstofffreies Kupfer. Die meisten Modelle verfügen über 24-Karat-vergoldete Kontakte; bei den USB-Kabeln kommen vernickelte Steckverbinder zum Einsatz.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-24_qed_QED-Performance-Speaker-cable_lifestyle3.jpg

Zu den wichtigsten Neuheiten gehört das QED Performance Speaker Cable. Es verfügt über einen Leiterquerschnitt von 2,5 Quadratmillimeter und nutzt QEDs X-Tube™ Plus Technologie. Die Konstruktion soll den Widerstand reduzieren und eine möglichst gleichmäßige Signalübertragung über den gesamten Audiobereich gewährleisten. Das Ergebnis soll eine saubere, detailreiche und natürliche Wiedergabe mit möglichst geringen Verzerrungen sein. Werkseitig montierte, vergoldete QED Airloc™-Stecker beziehungsweise Kabelschuhe sorgen für eine sichere und dauerhaft zuverlässige Verbindung. Passend dazu bietet QED neue Performance Bi-wire Links an.

Auch die QED Performance Audio Cinch-Verbindungskabel wurden überarbeitet. QED kombiniert hier die Solid Complementary Conductor Technology™ mit Leitern aus 99,999 Prozent sauerstofffreiem Kupfer. Eine aufwendige Abschirmung und die Ferrite Insulation Technology™ sollen störende Einstreuungen reduzieren. Der flexible TPE-Mantel minimiert zugleich mechanisch verursachte Störgeräusche, während vergoldete Cinch-Stecker für einen dauerhaft zuverlässigen Kontakt sorgen.

Einen besonderen Schwerpunkt legt QED bei der neuen Performance Generation auf die zunehmende Zahl digitaler Audioquellen. Neben Digital Audio, Optical und Ethernet umfasst das Programm deshalb jetzt auch verschiedene USB-Verbindungen für den Anschluss von Computern, Streamern, Netzwerkplayern und D/A-Wandlern. Zur Auswahl stehen Verbindungen von USB-A auf USB-B, USB-A auf USB-C, USB-C auf USB-C sowie USB-C auf USB-B. Damit bietet die Performance Serie eine durchgängige Lösung für klassische analoge Komponenten ebenso wie für moderne digitale HiFi- und AV-Systeme.

Auch die Verpackungen der neuen Performance Serie wurden überarbeitet. QED reduziert den Kunststoffanteil und setzt, wo immer möglich, auf recyclingfähige Materialien auf Papierbasis. Alle Produkte entsprechen den europäischen RoHS- und REACH-Anforderungen. Die USB-Kabel verfügen zusätzlich über eine unabhängige USB-IF-Zertifizierung. Beim Performance Speaker Cable kommt anstelle des TPE-Mantels LDPE (Low-Density Polyethylene) zum Einsatz.

In Deutschland, Österreich und den Niederlanden wird QED von IDC Klaassen International Distribution vertrieben: Die neue QED Performance Serie ist über den autorisierten QED Fachhandel erhältlich.

Performance Speaker Cable
2 m 159,00 € UVP
3 m 179,00 € UVP
5 m 239,00 € UVP

Performance Bi-wire Links
0,2 m, zwei Sets 129,00 € UVP

Performance Audio
0,75 m 69,00 € UVP
1,5 m 79,00 € UVP
3 m 119,00 € UVP

Performance Subwoofer
3 m 79,00 € UVP
6 m 129,00 € UVP
10 m 169,00 € UVP

Performance J2J, 3,5 mm
1,5 m 55,00 € UVP
3 m 65,00 € UVP

Performance J2P, 3,5 mm auf Cinch
1,5 m 55,00 € UVP
3 m 65,00 € UVP

Performance Digital Audio
0,75 m 55,00 € UVP
1,5 m 65,00 € UVP
3 m 79,00 € UVP

Performance Optical
0,75 m 65,00 € UVP
1,5 m 79,00 € UVP
3 m 99,00 € UVP

Performance Ethernet
0,75 m 39,00 € UVP
1,5 m 55,00 € UVP
3 m 65,00 € UVP
6 m 79,00 € UVP

Performance USB A–B
0,75 m 39,00 € UVP
1,5 m 55,00 € UVP
3 m 65,00 € UVP

Performance USB A–C
0,6 m 39,00 € UVP
1,2 m 55,00 € UVP

Performance USB C–C
0,6 m 39,00 € UVP
1,2 m 55,00 € UVP

Performance USB C–B
0,6 m 39,00 € UVP
1,2 m 55,00 € UVP

Vertrieb
IDC Klaassen International Distribution & Consulting oHG
Anschrift Am Brambusch 22
44536 Lünen
Telefon +49 231 22178822
E-Mail info@mkidc.eu
Web www.idc-klaassen.com

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-09-24_qed
Mittwoch, 23 September 2026 08:06

KLH Audio Model Four

Nach dem großen Model Seven erweitert KLH Audio seine Heritage-Serie um das neue Model Four. Der kompakte 3-Wege-Lautsprecher verbindet klassisches KLH-Design mit moderner Chassis-Technik und dem traditionellen Acoustic-Suspension-Prinzip im geschlossenen Gehäuse.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-23_klh_Model-7_Mahogany_Lifestyle-1.jpg

Das Model Four arbeitet mit 8-Zoll-Tieftöner, 4-Zoll-Mitteltöner und 1-Zoll-Aluminium-Hochtöner. Der Frequenzgang wird mit 46 Hz bis 20 kHz (+/-3 dB), die Empfindlichkeit mit 88 dB und die Nennimpedanz mit 6 Ohm angegeben. Erhältlich ist es in English Walnut, White Oak und Black Ash; die mattschwarze Riser Base ist im Preis enthalten.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-23_klh_KLH_Model-7_Mahogany_01.jpg

Während das Model Seven als 3-Wege-Lautsprecher mit 13-Zoll-Tieftöner vor allem für größere Räume ausgelegt ist, eignet sich das kompaktere Model Four auch für kleinere und mittelgroße Hörräume. Das Model Seven ist in English Walnut und African Mahogany erhältlich.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-23_klh_KMS-400-Group-3B.jpg

  • 8-Zoll-Tieftöner aus Zellstoff-Papier: Tiefer, kontrollierter Bass aus einem geschlossenen Gehäuse, der bis zu 46 Hertz reicht.
  • 4-Zoll-Mitteltöner aus Zellstoff-Papier: Ein spezieller Treiber für die Frequenzen, auf die es am meisten ankommt: Stimmen, Gitarren, Klaviere – alles, was im Mittelbereich des Mixes liegt.
  • 1-Zoll-Aluminiumkalotten-Hochtöner: Weiche, ausgedehnte Höhen mit weicher Gummisicke. Wie beim Modell Five.
  • Dreistufiger Akustik-Balance-Regler: Eine KLH-Eigenentwicklung – der Drehschalter auf der Rückseite dämpft die Mitten und Höhen um 1,5 oder 3 Dezibel. Dadurch klingt das Modell Four sowohl in einem hellen Raum mit harten Oberflächen als auch in einem gedämpften, mit Teppich ausgelegten Raum hervorragend.
  • Frequenzgang_ 46 Hertz - 20 Kilohertz (±3 Dezibel)
  • Empfindlichkeit im Raum: 88 dB, daher eicht anzusteuern, lässt sich problemlos mit Verstärkern von 30 bis 150 Watt kombinieren.
  • RMS-Belastbarkeit: 150 Watt
  • Spitzenbelastbarkeit: 600 Watt
  • Preis: 2.000 Euro/Paar

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-23_klh_8XwvT4sA.jpg

Vertrieb
G8 & friends GmbH
Anschrift Werner Möhring
Ferdinand-Poggel-Str. 17
59065 Hamm
Telefon +49 5254 660188
E-Mail info@g8friends.de
Web www.g8friends.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-09-23_klh

Leider kommen die Süddeutschen Hifi-Tage nicht zur Ruhe: Nach längerer Zeit im Holiday Inn Stuttgart gab's einen Abstecher in die Nähe von Karlsruhe, danach zwei gelungene Messen im Le Meridien in der Nähe des Stuttgarter Bahnhofs und nun den kurzfristigen Umzug ins Mövenpick am Flughafen. Dort zählten die Veranstalter etwas über 1000 Besucher.

Wir reisten mit dem Auto an, zogen ein Parkticket für die Hotelgarage und mussten feststellen, dass die diese komplett besetzt war. Nach einigem Hin und Her fanden wir dann aber einen Parkplatz gegenüber dem Mövenpick, der sogar noch günstiger war: Hier kostete nicht jede Stunde acht Euro, sondern nur die erste. Durch die verlängerte Parkplatzsuche verpassten wir leider den Messebeginn, so dass wir weder einschätzen, noch mit einem Foto belegen können, wie viele Besucher um 10 Uhr auf den Einlass warteten.

Erfreulicherweise gab es ein paar mehr Ausstellungsräume als zum Zeitpunkt unserer Ankündigung auf der Website der Süddeutschen Hifi-Tage genannt wurden: In der ersten Etage waren 15 Hotelzimmer und ein Saal belegt, während im Erdgeschoss in acht größeren Räumen und einem imposanten Saal Anlagen präsentiert wurden. Letzteren hatte wie so oft Audio Reference mit gleich drei, im Wechsel vorgeführten Ketten aus seinem reichhaltigen Portfolio bestückt. Natürlich waren auch wieder einige Hersteller vertreten, die auch schon an den beiden Ausstellungen im Le Meridian teilgenommen, aber keine Neuentwicklungen im Gepäck hatten. Dennoch werden sie hier Erwähnung finden, da uns die überschaubare Anzahl an Räumen nicht dazu zwingt, selektiv zu berichten.

Das Hifi Kompetenzzentrum Fink aus Freiberg am Neckar unterstützte Audio Referenz: Hier führt Andreas Fink eine Anlage mit Wilson-Audio-Schallwandlern vor
Das Hifi Kompetenzzentrum Fink aus Freiberg am Neckar unterstützte Audio Referenz: Hier führt Andreas Fink eine Anlage mit Wilson-Audio-Schallwandlern vor

Hier sind die Aktiv-Lautsprecher von Meridian zu hören
Hier sind die Aktiv-Lautsprecher von Meridian zu hören

Perlisten-Lautsprecher an einer Kette mit Verstärkern von VTL und Quellen von VPI und dCS
Perlisten-Lautsprecher an einer Kette mit Verstärkern von VTL und Quellen von VPI und dCS


Club-Atmosphäre bei Ascendo im Boardroom 3
Club-Atmosphäre bei Ascendo im Boardroom 3

Die Herrschaften lauschten der Ascendo Live 12, die mit einem 12-Zoll-Coax-Chassis und zwei Bass-Treibern gleicher Größe bestückt ist. Die Gesamtleistung der Endstufen des vollaktiven Lautsprechers mit einer Raumentzerrung liegt bei 6.500 Watt. Der Grundpreis von 55.000 Euro lässt sich durch Sonderwünsche bei Farbe und Füßen sowie durch eine Carbon-Schirmung der Elektronik leicht verdoppeln
Die Herrschaften lauschten der Ascendo Live 12, die mit einem 12-Zoll-Coax-Chassis und zwei Bass-Treibern gleicher Größe bestückt ist. Die Gesamtleistung der Endstufen des vollaktiven Lautsprechers mit einer Raumentzerrung liegt bei 6.500 Watt. Der Grundpreis von 55.000 Euro lässt sich durch Sonderwünsche bei Farbe und Füßen sowie durch eine Carbon-Schirmung der Elektronik leicht verdoppeln

Die Lautsprecher von AP-Elektroakustik aus Neu-Ulm feierten im letzten Jahre Premiere. Beim unveränderten Monitor 30P strahlt ein 220-Millimeter-Konuslautsprecher nach unten ab
Die Lautsprecher von AP-Elektroakustik aus Neu-Ulm feierten im letzten Jahre Premiere. Beim unveränderten Monitor 30P strahlt ein 220-Millimeter-Konuslautsprecher nach unten ab

Zwei dieser 22-Zentimeter-Tieftöner plus ein 500-Watt-Verstärker finden sich auch im Bass-Modul
Zwei dieser 22-Zentimeter-Tieftöner plus ein 500-Watt-Verstärker finden sich auch im Bass-Modul

Lansche Audio zeige auch heuer wieder sein Einstiegsmodell und teilte sich einen Raum mit Danyel Rondthalers So-Real-Audio-Vertrieb
Lansche Audio zeige auch heuer wieder sein Einstiegsmodell und teilte sich einen Raum mit Danyel Rondthalers So-Real-Audio-Vertrieb

Der präsentierte auch ich diesem Jahr den DAC IV Special von SW1X Audio Designs zum Preis von 30.000 Euro
Der präsentierte auch ich diesem Jahr den DAC IV Special von SW1X Audio Designs zum Preis von 30.000 Euro

Die SW1X Audio Designs Line-Vorstufe Pre IV Special
Die SW1X Audio Designs Line-Vorstufe Pre IV Special

Progressive Audios Extreme 1 Signature ist ein vollaktiver Lautsprecher mit zwei analogen 50-Watt-Verstärkern zum Preis von 9.800 Euro, dem der Hersteller nachrühmt, völlig phasenlinear zu sein
Progressive Audios Extreme 1 Signature ist ein vollaktiver Lautsprecher mit zwei analogen 50-Watt-Verstärkern zum Preis von 9.800 Euro, dem der Hersteller nachrühmt, völlig phasenlinear zu sein

Bei Defini geht es nicht um Lautsprecher, sondern um ihre Aufstellung mit oder ohne Defini-Dekoppler
Bei Defini geht es nicht um Lautsprecher, sondern um ihre Aufstellung mit oder ohne Defini-Dekoppler


Diese KEF R7 META stehen auf DC50 Dekopplern. Das Viererset kostet 890 Euro
Diese KEF R7 META stehen auf DC50 Dekopplern. Das Viererset kostet 890 Euro

Die Preise der Dekoppler richten sich nach dem Gewicht, das sie tragen können
Die Preise der Dekoppler richten sich nach dem Gewicht, das sie tragen können

Auch A&L war wieder mit dabei: hier die bekannte Vinyl Engine in gewohnt auffälliger Lackierung
Auch A&L war wieder mit dabei: hier die bekannte Vinyl Engine in gewohnt auffälliger Lackierung

A&Ls Vinyl-Master bietet vier Phonoeingänge entweder symmetrisch per fünfpoliger XLR-Buchse oder unsymmetrisch per Cinch. Der Preis: 4.800 Euro
A&Ls Vinyl-Master bietet vier Phonoeingänge entweder symmetrisch per fünfpoliger XLR-Buchse oder unsymmetrisch per Cinch. Der Preis: 4.800 Euro

Adrejs Staltmanis spielte die vollaktive Reflector Audio, bei der ein DSP dem Faital-10-Zoll-Coax-Chassis den jeweiligen Frequenzbereich zuweist. Der Paarpreis der Boxen mit Sandwich-Gehäuse liegt bei 8400 Euro
Adrejs Staltmanis spielte die vollaktive Reflector Audio, bei der ein DSP dem Faital-10-Zoll-Coax-Chassis den jeweiligen Frequenzbereich zuweist. Der Paarpreis der Boxen mit Sandwich-Gehäuse liegt bei 8400 Euro

Das Lumin Switch ist per Lichtwellenleiter und SFP-Modulen mit dem Router verbunden und wird von der Clock des U2X getaktet
Das Lumin Switch ist per Lichtwellenleiter und SFP-Modulen mit dem Router verbunden und wird von der Clock des U2X getaktet

Der Lumin U2X kommuniziert mit dem Switch per Glasfaser und schickt ein digitales Signal an die Reflector-Audio, die auch für die Lautstärkeregelung zuständig sind
Der Lumin U2X kommuniziert mit dem Switch per Glasfaser und schickt ein digitales Signal an die Reflector-Audio, die auch für die Lautstärkeregelung zuständig sind

Wirklich nachahmenswert: Der Hifi Vertrieb Hölper ließ sich von der Sounds-Clever-Aktion der High End Society inspirieren und zeigte drei Ketten: Sounds Clever Entry, Sounds Clever und Sounds Clever Tube Edition, die alle inklusive Verkabelung teils deutlich unter 5.000 Euro kosten
Wirklich nachahmenswert: Der Hifi Vertrieb Hölper ließ sich von der Sounds-Clever-Aktion der High End Society inspirieren und zeigte drei Ketten: Sounds Clever Entry, Sounds Clever und Sounds Clever Tube Edition, die alle inklusive Verkabelung teils deutlich unter 5.000 Euro kosten

Die hier angestrahlte Indiana Line Utah 5 gehört zur Sounds Clever Tube Edition, die komplett für 2800 Euro den Besitzer wechselt
Die hier angestrahlte Indiana Line Utah 5 gehört zur Sounds Clever Tube Edition, die komplett für 2800 Euro den Besitzer wechselt


Avantgarde Acoustic führte mit der vollaktiven ZERO itron vor. Das Gehäuse beherbergt zwei 10-Watt-Class-A-Verstärker, den 400-Watt-Class-D-Amp für den Bass und die DSP-Elektronik für die Frequenzweiche und die Raumanpassung. Der Preis: 23.000 Euro
Avantgarde Acoustic führte mit der vollaktiven ZERO itron vor. Das Gehäuse beherbergt zwei 10-Watt-Class-A-Verstärker, den 400-Watt-Class-D-Amp für den Bass und die DSP-Elektronik für die Frequenzweiche und die Raumanpassung. Der Preis: 23.000 Euro

Bei Thales war Bewährtes zu sehen, wie etwa das Reference Laufwerk mit dem mechanischen Fliehkraftregler (links)
Bei Thales war Bewährtes zu sehen, wie etwa das Reference Laufwerk mit dem mechanischen Fliehkraftregler (links)

Eine kleine Neuerung gab es allerdings: Daniela Manger hatte ihre Aktiv-Lautsprecher optisch an das Thales-Erscheinungsbild angepasst
Eine kleine Neuerung gab es allerdings: Daniela Manger hatte ihre Aktiv-Lautsprecher optisch an das Thales-Erscheinungsbild angepasst

Harzsch Audio Systems hatte das größte und das kleinste seiner drei Modelle mit nach Stuttgart gebracht. Neuerungen gab es nicht
Harzsch Audio Systems hatte das größte und das kleinste seiner drei Modelle mit nach Stuttgart gebracht. Neuerungen gab es nicht

Roven zeigte die Refyn L mit dem bekannten LMT-Mitten/Hochtontreiber, einem 16-Zentimeter- und zwei 20-Zentimeter Bässen sowie einem zusätzlichen auf der Rückseite montierten Ambient-Hochtöner. Der Schallwandler zum Paarpreis von 16.000 Euro wurde für eine wandnahe Aufstellung konzipiert
Roven zeigte die Refyn L mit dem bekannten LMT-Mitten/Hochtontreiber, einem 16-Zentimeter- und zwei 20-Zentimeter Bässen sowie einem zusätzlichen auf der Rückseite montierten Ambient-Hochtöner. Der Schallwandler zum Paarpreis von 16.000 Euro wurde für eine wandnahe Aufstellung konzipiert

Rowen-Lautsprecher besitzen ein unauffälliges Design, damit sie sich leicht in den Wohnraum integrieren lassen
Rowen-Lautsprecher besitzen ein unauffälliges Design, damit sie sich leicht in den Wohnraum integrieren lassen

Bei der Relco Audio Mantis übernimmt ein Bändchen mit einer Länge von 120 Zentimetern den Frequenzbereich oberhalb von 350 Hertz
Bei der Relco Audio Mantis übernimmt ein Bändchen mit einer Länge von 120 Zentimetern den Frequenzbereich oberhalb von 350 Hertz

Auch Loutd war wieder vertreten. Es gibt für diesen Lifestyle-Lautsprecher kleinere Software-Updates, hardware-seitig ist aber alles beim Alten geblieben, auch beim interessanten Geschäftsmodell: Man kann den Lautsprecher natürlich erwerben, aber auch für knapp 100 Euro im Monat mieten. Letztere Variante werde vor allem von jüngeren Musikfreuden sehr gut angenommen, verriet Jürgen Seidler, einer der vier Loutd-Gründer
Auch Loutd war wieder vertreten. Es gibt für diesen Lifestyle-Lautsprecher kleinere Software-Updates, hardware-seitig ist aber alles beim Alten geblieben, auch beim interessanten Geschäftsmodell: Man kann den Lautsprecher natürlich erwerben, aber auch für knapp 100 Euro im Monat mieten. Letztere Variante werde vor allem von jüngeren Musikfreuden sehr gut angenommen, verriet Jürgen Seidler, einer der vier Loutd-Gründer

Manger Audio, Transrotor und SPL Electronic stellten schon häufig gemeinsam aus. Das zahlte sich auch in Stuttgart wieder aus: Der Klang überzeugte rundum
Manger Audio, Transrotor und SPL Electronic stellten schon häufig gemeinsam aus. Das zahlte sich auch in Stuttgart wieder aus: Der Klang überzeugte rundum


Der Transrotor Bellini TMD vereint Klang und Ästhetik
Der Transrotor Bellini TMD vereint Klang und Ästhetik

Gerd Koeck gründete Art Déco Acoustics, da am Markt erhältliche Lautsprecher seinen Ansprüchen nicht genügten: Der Industrie-Elektroniker entwickelte eine Kombination aus einem Zwei-Wege-Monitor und einem hohen schlanken Bass-Modul, das die erste vertikale Raumresonanz unterdrücken soll. Preis für das aus gefrästen Aluminiumplatten gefertigte System: 67.000 Euro
Gerd Koeck gründete Art Déco Acoustics, da am Markt erhältliche Lautsprecher seinen Ansprüchen nicht genügten: Der Industrie-Elektroniker entwickelte eine Kombination aus einem Zwei-Wege-Monitor und einem hohen schlanken Bass-Modul, das die erste vertikale Raumresonanz unterdrücken soll. Preis für das aus gefrästen Aluminiumplatten gefertigte System: 67.000 Euro

Beim passenden Röhrenvollverstärker liegen nur sieben Bauteile im Signalweg. Die Leistung von zweimal 70 Watt dürfte für das Lautsprechersystem mit einem Wirkungsgrad von 95 Dezibel pro Watt und Meter locker ausreichen. Der anvisierte Preis beträgt 20.000 Euro
Beim passenden Röhrenvollverstärker liegen nur sieben Bauteile im Signalweg. Die Leistung von zweimal 70 Watt dürfte für das Lautsprechersystem mit einem Wirkungsgrad von 95 Dezibel pro Watt und Meter locker ausreichen. Der anvisierte Preis beträgt 20.000 Euro

Tochter Marion und Rolf Gemein mit ihrem neuen Schallwandler mit dem schönen Namen „Klangbrunnen“. Der wurde in Stuttgart erstmals präsentiert, ein Preis steht noch nicht fest
Tochter Marion und Rolf Gemein mit ihrem neuen Schallwandler mit dem schönen Namen „Klangbrunnen“. Der wurde in Stuttgart erstmals präsentiert, ein Preis steht noch nicht fest

Der Hochtöner stammt in der Urversion von Mundorf, wurde jedoch von Rolf Gemein stark modifiziert. Er is mehrfach entkoppelt und lässt sich für unterschiedliche Hörabstände verschieben
Der Hochtöner stammt in der Urversion von Mundorf, wurde jedoch von Rolf Gemein stark modifiziert. Er is mehrfach entkoppelt und lässt sich für unterschiedliche Hörabstände verschieben

Das modulare, aktive Lautsprecherkonzept mit dem Ring-Mode-Drive-Hochtöner von Norman Gerkinsmeyer war auch wieder in Stuttgart zu sehen. Der Hochtöner allein soll volle acht Oktaven wiedergeben können
Das modulare, aktive Lautsprecherkonzept mit dem Ring-Mode-Drive-Hochtöner von Norman Gerkinsmeyer war auch wieder in Stuttgart zu sehen. Der Hochtöner allein soll volle acht Oktaven wiedergeben können

Kii hatte einen großen Saal gemietet, um zwei Systeme unterschiedlicher Größe und Preisklassen demonstrieren zu können
Kii hatte einen großen Saal gemietet, um zwei Systeme unterschiedlicher Größe und Preisklassen demonstrieren zu können

Hier das kleiner der beiden Systeme
Hier das kleiner der beiden Systeme

An Schlichtheit fast nicht zu übertreffen, an Wohlklang auch nur schwer: ein Komplettsystem von Audio Note bei Thomas Wolffs Nordyx Audio
An Schlichtheit fast nicht zu übertreffen, an Wohlklang auch nur schwer: ein Komplettsystem von Audio Note bei Thomas Wolffs Nordyx Audio


Weitaus weniger schlicht: die Audio Note Jinro Shochu, bei der eine 211 rund 20 Watt pro Kanal liefert
Weitaus weniger schlicht: die Audio Note Jinro Shochu, bei der eine 211 rund 20 Watt pro Kanal liefert

Ebenfalls im Vertrieb von Nordyx Audio: SV Audio aka Storgaard & Vestskov. Hier das Topmodell Fenja
Ebenfalls im Vertrieb von Nordyx Audio: SV Audio aka Storgaard & Vestskov. Hier das Topmodell Fenja

Audiaz kooperierte wie gewohnt mit Esoteric Audio
Audiaz kooperierte wie gewohnt mit Esoteric Audio

Eine der wenigen Premieren auf den Süddeutschen Hifi-Tagen: Der Esoteric Grandioso N1 Network Streamer/DAC mit SFP-Lichtwellenleiter-Konnektivität zum Preis 43.000 Euro
Eine der wenigen Premieren auf den Süddeutschen Hifi-Tagen: Der Esoteric Grandioso N1 Network Streamer/DAC mit SFP-Lichtwellenleiter-Konnektivität zum Preis 43.000 Euro

Der Kollege Matthias Böde referierte bei Hifi-ve, dem deutschen Vertrieb von Boulder und YG Acoustics, über verschiedene Reissues und Pressungen
Der Kollege Matthias Böde referierte bei Hifi-ve, dem deutschen Vertrieb von Boulder und YG Acoustics, über verschiedene Reissues und Pressungen

Weitere Informationen

  • Imagefolder events/26-09-22_sdht
  • Social Introtext Leider kommen die Süddeutschen Hifi-Tage nicht zur Ruhe: Nach längerer Zeit im Holiday Inn Stuttgart gab's einen Abstecher in die Nähe von Karlsruhe, danach zwei gelungene Messen im Le Meridien in der Nähe des Stuttgarter Bahnhofs und nun den kurzfristigen Umzug ins Mövenpick am Flughafen. Dort zählten die Veranstalter etwas über 1000 Besucher.
Montag, 21 September 2026 03:39

New@ATR: Elipson

Multithumb found errors on this page:

There was a problem loading image 'images/content/news/26-09-21_atr/pic.jpg'
There was a problem loading image 'images/content/news/26-09-21_atr/pic.jpg'

Elipson gehört zu den traditionsreichsten HiFi-Marken Europas. Seit 1938 entwickelt das französische Unternehmen Lautsprecher, deren außergewöhnliches Design und technische Eigenständigkeit die Geschichte des Lautsprecherbaus nachhaltig geprägt haben. Ab sofort übernimmt ATR – Audio Trade den Vertrieb der Marke in Deutschland.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-21_atr_LIFESTYLE_HORUS_11F_LIGHT-WOOD_01.jpg

Bekannt wurde Elipson vor allem für seine charakteristischen Kugellautsprecher. Ihre Form entstand nicht allein aus gestalterischen Überlegungen, sondern auch, um die akustischen Nachteile klassischer Gehäuse konsequent zu reduzieren. Das Ergebnis entwickelte sich zu einem Designklassiker, der das Markengesicht prägt.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-21_atr_Elipson_soundtree_appartement-HD-ST005.jpg

Diese Verbindung aus technischer Innovation und zeitloser Gestaltung zieht sich bis ins heutige Portfolio. Ob Planet-Serie, Heritage-Linie oder moderne HiFi- und Installationslösungen: Elipson verbindet außergewöhnliche Produkte mit einer unverwechselbaren Markenidentität und bietet damit eine spannende Ergänzung für anspruchsvolle HiFi-Studios und designorientierte Wohnwelten:

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-21_atr_ELIPSON_HERITAGE-XLS-7_25-ANS-SVD_LIFESTYLE_01.jpg

  • Bell – Elegante Designlautsprecher mit dezentem Auftritt, die hochwertige Klangqualität harmonisch in moderne Wohnräume integrieren.
  • Edition – Außergewöhnliche Design- und Jubiläumsmodelle wie die 402 Tribute, BS50 Tribute oder der Sound Tree. Sie unterstreichen den gestalterischen Anspruch der Marke und greifen ihre bewegte Geschichte auf.
  • Heritage – Klassische HiFi-Lautsprecher mit hochwertigen Materialien, großzügigen Gehäusen und einer dynamischen, lebendigen Spielweise. Die Serie verbindet Vintage-Charme mit moderner Lautsprechertechnik.
  • Horus – Vielseitige Stand-, Regal- und Centerlautsprecher für Stereo- und Heimkinoanwendungen. Die Horus-Serie bietet den Einstieg in die Welt von Elipson und richtet sich an anspruchsvolle Musik- und Filmfans.
  • Planet – Die legendären Kugellautsprecher der Marke in zeitgemäßer Interpretation. Sie verbinden außergewöhnliches Design mit einer akustisch optimierten Gehäuseform und zählen bis heute zu den bekanntesten
  • Elipson-Produkten.
  • Prestige Facet II – Die aktuelle Generation der erfolgreichen Prestige-Facet-Serie. Charakteristisch sind die markanten Facettenringe um die Chassis, die zur Optimierung des Abstrahlverhaltens beitragen und das unverwechselbare Erscheinungsbild der Lautsprecher prägen.
  • W35 Xi – Kabelloser High-End-Lautsprecher mit Multiroom-Funktionalität, Streaming-Komfort und der unverwechselbaren Formensprache von Elipson.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-21_atr_ELI_P1_01-Elipson.jpg

Zum Portfolio gehören darüber hinaus Verstärker, Streaming-Komponenten und Plattenspieler, so dass Elipson heute komplette HiFi-Systeme aus einer Hand anbietet.

pic.jpg

Ein weiterer Höhepunkt zeichnet sich bereits ab: Mit der Legacy II bereitet Elipson die Neuauflage seiner renommierten Legacy-Serie vor. Die neue Generation verbindet den Anspruch der ursprünglichen Baureihe mit aktuellen Entwicklungen im Lautsprecherbau und erweitert das Portfolio um eine außergewöhnliche High-End-Familie

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-21_atr_ELI_BS50_LivingRoom2.jpg

Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Anschrift Villa Belvedere
Wallufer Straße 2
D-65343 Eltville am Rhein
Telefon +49 6123 9258956
E-Mail info@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-09-21_atr

Vor zwei Wochen eröffnete Alfred Rudolph pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum das Audio Forum Duisburg neu. Seit sein Sohn Richard die Entwicklung und Fertigung der Acapella-Lautsprecher und Unbelievable Audio deren Vertrieb übernahm, kümmert er sich unter dem Stichwort Acapella Vintage um ältere Modelle der Marke und natürlich um LaMusika.

LaMusika war von Anbeginn ein ganzheitliches Konzept. Dabei geht es nicht um einzelne Komponenten, sondern um eine Kette mit aufeinander abgestimmten Geräten. Neben speziellen, von Alfred Rudolph entwickelten Lautsprechern kommen dabei auch Verstärker von Symphonic Line respektive Rolf Gemein zum Einsatz. Je nach Preislage liefert ein Acapella Plattenspieler oder ein Basismodell von Pro-Ject Signature die Signale. Natürlich wird dies ebenso wie die Elektronik von Alfred Rudolph intensiv modifiziert – vor allem, um störende Resonanzen abzuleiten. Mit diesem Thema hat sich der Entwickler fast sein ganz Leben lang beschäftigt. Er beruhigt Gehäuse, aber auch Baugruppen im Inneren mit Holzelementen und einer plastischen Masse. Ein gutes Bespiel für seine Materialkenntnis ist seine Plattenklemme Musikus, bei der an zwei Stellen wie bei Musikinstrumenten unterschiedliche Hölzer zum Einsatz kommen können. Er favorisiert keine spezielle Kombination, sondern sucht die beiden Holzarten passend zu aktuellen Kette aus. Innerhalb einer Anlage sieht Alfred Rudolph den Lautsprecher niemals als Selbstzweck, sondern immer nur als Botschafter der Musik. Er sieht seine wichtigste Aufgabe darin, Geräte einer Anlage so zu tunen, dass sie auf demselben hohen Niveau musizieren.

Das Publikum im Vorführraum
Das Publikum im Vorführraum

Ein weiteres Anliegen ist es ihm, den Klang der Schallplatte von mechanischen Artefakten zu befreien. Dafür macht er unter anderem die Reibung der Abtastnadel in der Rille verantwortlich. Dieser wirkt er mit dem Auftrag eines extrem dünnen Films von Squalan-Öl, einem gesättigten, hochvernetzten Kohlen/Wasserstoff (C30/H62), entgegen. Wie er nicht müde wird zu demonstrieren, ist es mit dem Auftragen auf die Plattenoberfläche allein nicht getan. Erst nach mindestens fünf Abspielvorgängen hat die Nadel das Öl in die Rillenflanken „eingearbeitet“: Der Klang wird nach dem Aufbringen des Öls mit jedem Abspielen besser.

Der jetzt alleinige Hausherr des Audio Forums
Der jetzt alleinige Hausherr des Audio Forums


Die beiden genannten Themenbereiche kamen natürlich auch bei der Neueröffnung wiederholt zur Sprache. Aber am Freitag und Samstag – sonntags war ich schon zurück in Gröbenzell – gab es kein festgelegtes Programm: Man traf sich in wechselnden Gruppen im Eingangsbereich, um mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln, in Erinnerungen an erste Besuche im Audio Forum zu schwelgen oder begab sich in den Hörraum mit den Sphäron Excalibur. Angetrieben wurde dieser Traum-Lautsprecher von einer Variante des LaMusika-Vollverstärkers,für dem es zum 50jähriges Jubiläum der Firma Audio Forum Winters KG im März 2027 50 Geräte mit einer geschwungenen Front als Jubiläums-Unikate geben wird. Die vielen aufmerksamen Zuhörer im großen Raum genossen es, einmal intensiver einen Lautsprecher vom Kaliber eines Excalibur erleben zu können.. Auf mindesten ebenso so viel Interesse stießen die technischen Erklärungen und Anekdoten aus der Hifi-Szene, mit denen Alfred Rudolph sein Publikum unterhielt. Er saß entspannt in seinem Sessel weit außerhalb des Sweet Spots und ließ sich auch gern auf Fragen ein. Es herrschte eine sehr angenehme, familiäre Atmosphäre auch im großen Raum.

Alfred Rudolphs großes Laufwerk
Alfred Rudolphs großes Laufwerk

Der ist es wohl auch zu verdanken, dass einer der Besucher freundlich fragte, ob man denn nicht auch mal Schlager spielen könnte oder ob das die übrigen Gäste störe. Schnell war man sich einig, dass jeder den ein oder anderen Song aus seinem Lieblingsgenre hören können sollte. Diese Offenheit gegenüber Musikstilen ging aber nicht mit der gegenüber qualitativ mittelmäßigen Quellen wie Streaming einher. So etwas gibt es im Audio Forum nicht: The Beast bezog seine Daten natürlich von einem Netzwerk gebundenen Speicher, auf dem aber leider kein Stück von Helene Fischer zu finden war, das sich der erwähnte Gäste gewünscht hatte. Stattdessen gab es eine Reihe von Liedern von Udo Jürgens. Die hätten mich eher kaltgelassen, hätte Alfred Rudolph nicht sehr kenntnisreich über die verschiedenen Aufnahmeorte und die -umstände berichten können. Mit so viel Hintergrundinformationen wird sogar Musik spannend, der ich üblicherweise nichts abgewinnen kann.

Die Esch-Phonostufe
Die Esch-Phonostufe

So gut es im Audio Forum auch klang und so spannend Alfred Rudolphs Erzählung aus 50 Jahren intensiv erlebter Hifi-Geschichte auch waren: Deshalb war ich nicht nach Duisburg gekommen, sondern vor allem deshalb, weil meine eigene Hifi-Vita vor über 45 Jahren eng mit dem Audio Forum verflochten war. Daran war anfangs das legendäre Album Esther und später das enorm kundenfreundliche Audio-Forum-Programm zum schrittweise Aufbau einer High-End-Kette Schuld. Und wenn es in Studentenzeiten finanziell nicht für eine neue Komponente reichte, waren die Three-Blind-Mice-LPs immer noch ein ausreichender Grund, von Dortmund in die Koloniestraße 203 zu pilgern. Ich habe die Rückkehr an die Anfänge meiner Hifi- oder vielleicht schon High-End-Begeisterung sehr genossen und möchte rückblickend kühn behaupten, dass es ohne das Audio Forum heute wahrscheinlich kein hifistatement.net gäbe.


Die Phonostufe mit resonanzmindernden Holzkörpern
Die Phonostufe mit resonanzmindernden Holzkörpern

Die Steckverbindungen werden mit einer plastischen Masse beruhigt
Die Steckverbindungen werden mit einer plastischen Masse beruhigt

Auch die Steckdosenleiste wurde mit Holz modifiziert
Auch die Steckdosenleiste wurde mit Holz modifiziert

Ein Auswahl an schwingungsdämpfenden Gerätschaften
Ein Auswahl an schwingungsdämpfenden Gerätschaften

So ging Hifi in den Siebzigern: Das Umschaltpult im Eingangsbereich des Audio Forums
So ging Hifi in den Siebzigern: Das Umschaltpult im Eingangsbereich des Audio Forums

Das Hifi-Museum eins: Audiolabor und Revox
Das Hifi-Museum eins: Audiolabor und Revox

Das Hifi-Museum zwei: Burmester und Edge
Das Hifi-Museum zwei: Burmester und Edge

Das Hifi-Museum drei: Thorens und Audiolabor
Das Hifi-Museum drei: Thorens und Audiolabor

Drei ATR Mastercut Recordings
Drei ATR Mastercut Recordings


Das Hifi Museum vier: Der einpunktgelagerte Formula IV
Das Hifi Museum vier: Der einpunktgelagerte Formula IV

Der Autor mit den Hifi-Beratern seiner Jugend: Alfred Rudolph und Peter Mühlmeier
Der Autor mit den Hifi-Beratern seiner Jugend: Alfred Rudolph und Peter Mühlmeier

Information
Audio Forum Duisburg
Adresse AUDIO FORUM
Koloniestraße 203
47057 Duisburg
Öffnungszeiten freitags 13 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr oder nach Vereinbarung
Kontakt Tel. 0172-2626020

Weitere Informationen

  • Imagefolder events/26-09-18_forum
Donnerstag, 17 September 2026 09:28

SilentPower AC iPurifier 2

Der AC iPurifier 2 ist ein kompaktes Mains-Conditioning-Gerät, das EMI/RFI-Störungen und Erdungsprobleme bereits an der Steckdose bekämpft. Mit patentierter Active Noise Cancellation, intelligenten Pol- und Erdungs-Diagnoseanzeigen, integriertem Überspannungsschutz und einer Erdungs-Schnittstelle liefert das Gerät eine saubere Strombasis.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-17_ifi_AC-iPurifier-2-4.jpg

Wesentliche Vorteile des SilentPower AC iPurifier 2

  • Active Noise Cancellation reduziert Netzstörungen um mehr als 40 #dezibel (ca. 100×)
  • LED Diagnostik zeigt Polung, Erdung und Versorgungszustand für schnelles Troubleshooting
  • Eingebauter Überspannungsschutz (max. 22.000 A @ 1.000 V, 8/20 µs) schützt Komponenten bei Spannungsspitzen
  • Zusätzliche 4-Millimeter-Erdungsbuchse (kompatibel mit Groundhog+ Kit) zur sicheren Ableitung von Störgeräuschen
  • Abschaltbaare LEDs zur Minimierung visueller Ablenkung.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-17_ifi_AC-iPurifier-2-3.jpg

Die ANC Technologie analysiert EMI/RFI auf der Netzleitung und generiert ein invertiertes Signal zur gezielten Auslöschung der Störanteile. Ergänzend identifizieren die LED-Indikatoren fehlerhafte Polung oder Erdungsprobleme, so dass Installationen schnell und sicher optimiert werden können.

SilentPower AC iPurifier 2 LED-Diagnose

  • Alle LEDs grün: System normal
  • Polarität (rot): Polung umgekehrt – Steckdosenverdrahtung prüfen oder Gerät umdrehen
  • Erde (rot): Erdungsfehler – Erdung prüfen
  • Alle LEDs aus: Kein Strom oder Fehler –Anschluss prüfen

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-17_ifi_AC-iPurifier-2.jpg

SilentPower AC iPurifier 2: Technische Daten (Auszug)

  • Betriebsspannung: 90–265 V AC
  • Geräuschreduktion: >40 dB (≈100×)
  • Überspannungsschutz (max.): 22.000 A @ 1.000 V (8/20 µs)
  • Abmessungen; Gewicht (Netto): 137 × 40 × 40 mm; 150 g

SilentPower AC iPurifier 2: Anwendungs und Positionierungsempfehlung

  • Direkt neben der AV-Anlage in die Steckdose einstecken
  • Optional zweites Gerät zwischen analoger und digitaler Elektronik zur zusätzlichen Entkoppelung
  • Für hörbare Brumm-/Summ-Reduktion mit iFi Groundhog+ Kit verbinden.

Der AC iPurifier 2 ist zum Preis von 130 Euro über WOD Audio und autorisierte Händler erhältlich.

Vertrieb
WOD-Audio - Werner Obst Datentechnik
Anschrift Westendstr. 1a

61130 Nidderau
Telefon +49 6187 900077
E-Mail info@wodaudio.de
Web www.wodaudio.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-09-17_ifi
Dienstag, 15 September 2026 02:30

Ortofon MC Vertex

Die bisherigen Topmodelle von Ortofon, das Anna, das Anna Diamond und das Diamond, ähnelten einander auch optisch stark. Das Vertex macht schon durch sein Erscheinungsbild klar, dass es anders ist. Es ist der erste Tonabnehmer mit einem Diamanten mit Vertex-Schliff. Soweit mir bekannt, ist das der erste neue Nadelschliff seit rund 40 Jahren.

Aber das ist nicht die einzige Veränderung gegenüber dem MC Diamond: Der Generator des Vertex besitzt einen deutlich höheren Innenwiderstand, die Nadelnachgiebigkeit und das Gewicht des gesamten Abtasters sind etwas geringer, und die Spulen bestehen hier anders als etwa beim MC Diamond aus hochreinem Silber. Selbstverständlich besitzt aber auch das MC Vertex ein Gehäuse, das im Selective-Laser-Melting-Prozess entsteht, bei dem Titan-Partikel mit einem Laser in einer Art 3D-Druck miteinander verschmolzen werden. Dabei werden die Partikel an der Außenseite so stark erhitzt werden, dass sie eine Metallgitterstruktur ausbilden. An bestimmten Stellen im Inneren führt weniger Hitze dazu, dass die Struktur amorph bleibt. Man erhält ein Gehäuse mit sehr hoher Festigkeit und starker innerer Dämpfung. Das ist für Resonanzen weitaus weniger anfällig als ein aus einem massiven Stück Metall mit CNC-Maschinen herausgearbeiteter Körper.

Ortofons Topmodell wird in einer Hochglanz lackierten Box geliefert
Ortofons Topmodell wird in einer Hochglanz lackierten Box geliefert

Natürlich kommt beim neuen Topmodell auch das Wide Range Damping (WRD)-System zum Einsatz, eine Kombination von zwei Dämpfungsgummis unterschiedlicher Härte, zwischen denen eine dünne, aber schwere Platinscheibe verhindert, dass Schwingungen von einem Dämpfer auf den anderen übertragen werden. Das WRD-System sorgt für eine möglichst gleichmäßige Kontrolle der Bewegung des Nadelträgers über einen großen Frequenzbereich. Dazu merkt Dovydas Vaitkus, der das MC Vertex zusammen mit Pawel Wozniak in Kooperation mit Leif Johannsen, Ortofons ehemaligem Chief Officer Acoustic & Research, entwickelte, in einer E-mail an: „Die Formen der Dämpfer sind dieselben wie beim MC Diamond, jedoch unterscheidet sich die Gummimischung. Die Gummimischung wurde entwickelt, um die Dämpfung und die allgemeine Stabilität des Tonabnehmers zu verbessern. Wie üblich wurden die Dämpfer im eigenen Haus bei Ortofon entwickelt, und nach Tests mit mehreren Iterationen wurde die beste Gesamtlösung ausgewählt.“

Auf die Frage, warum man den bewährten Generator geändert habe, schrieb Dovydas Vaitkus: „Der neue Generator basiert auf seinem MC-Diamond/Anna-Vorgänger, der für den Einsatz mit einem nichtmagnetischen Spulenträger ausgelegt ist. Dies erfordert jedoch ein recht großes und schweres Magnetsystem. Für das MC Vertex konnten wir mithilfe von Magnet-Simulationssoftware die Gesamtmasse des Generatorsystems reduzieren und gleichzeitig die gewünschte Ausgangsleistung bei verbesserter Kanaltrennung beibehalten.“ Die verbesserte Kanaltrennung werde durch die Erzeugung eines homogeneren Magnetfelds im Luftspalt erreicht. Dafür sei die Anbringung eines kleinen Schlitzes an einer idealen Position am vorderen Joch verantwortlich. Die Position des Schlitzes sei durch mehrere Optimierungssimulationen ermittelt worden, bis das bestmögliche Ergebnis gefunden worden sei. Die reduzierte Gesamtmasse des Tonabnehmers biete eine bessere Kompatibilität mit verschiedenen Tonarmen und Plattenspielern. Ein Teil der Gewichtsreduzierung sei durch die Verwendung eines leichteren und moderneren Neodym-Magneten höherer Qualität im Vergleich zu dem im magnetischen System des MC Diamond erreicht worden.


Drei Paar Torx-Schrauben verschiedener Länge, ein passender Schraubendreher und eine beleuchtbare Bürste zu Nadelreinigung gehören zu Lieferumfang
Drei Paar Torx-Schrauben verschiedener Länge, ein passender Schraubendreher und eine beleuchtbare Bürste zu Nadelreinigung gehören zu Lieferumfang

Den Grund für den höheren Innenwiderstand nennt Ortofons Elektroakustik-Ingenieur auch: „Es wurden mehr Wicklungen hinzugefügt, um die Ausgangsleistung des Tonabnehmers zu verbessern. Darüber hinaus wurde ein dünnerer Draht verwendet, was ebenfalls die Impedanz erhöhte. Der dünnere Draht ermöglichte es uns, mehr Wicklungen unterzubringen, ohne den Luftspalt zu vergrößern oder die bewegliche Masse von Spulen und Spulenträger zu verändern, was den Frequenzgang beeinträchtigt hätte.“

Für Besitzer von Entzerrervorverstärkern mit MC-Eingang ist die Erhöhung des Innenwiderstands unproblematisch: Man stellt beispielsweise beim Upgrade vom MC-Diamond zum Vertex lediglich einen höheren Lastwiderstand ein oder wechselt – wie etwa bei Einsteins The Turntable's Choice – den Widerstandsstecker. Bevorzugt man allerdings die erste Pegelerhöhung durch Übertrager, sollte man für Tonabnehmer mit einem Innenwiderstand von sechs Ohm wie beim MC Diamond einen anderen Step-Up-Transformer wählen als für das MC Vertex mit einer Impedanz von 19 Ohm. Die Verringerung des Gewichts des Abtasters macht es trotz der leichten Reduzierung der Nadelnachgiebigkeit zumindest in meinem Fundus mit eher mittelschweren Tonarmen leichter, einen geeigneten Spielpartner für das MC-Vertex zu finden, wie die kurze Beschäftigung mit einem Rechner zur Bestimmung der gewünschten Resonanzfrequenz der Tonarm/Tonabnehmer-Kombination zeigt.

Ein Zertifikat mit Seriennummer befindet sich ebenfalls in der Box
Ein Zertifikat mit Seriennummer befindet sich ebenfalls in der Box

Doch nun zur bedeutendsten Innovation beim MC Vertex, dem gleichnamigen Nadel-Schliff. Schon während der High End hatte ich gehört, dass der Vertex-Schliff eine Kombination dem Replicant 100 und dem Micro Ridge sei und das auch in einem Mini-Artikel veröffentlicht. Aber sicherheitshalber habe ich noch einmal bei Dovydas Vaitkus nachgefragt. Seine Antwort: „Ja, in gewisser Weise ist der neue Schliff von beiden inspiriert. Die Form des Vertex-Diamanten ähnelt eher dem Replicant 100, da beide eine sehr breite Kontaktfläche aufweisen. Der Vertex-Diamant verfügt gegenüber dem Replicant 100 über einen verbesserten Abtastradius (niedriges r) und einen größeren Kontaktradius (großes R), was die Wiedergabe der hohen Frequenzen verbessert, insbesondere in den inneren Rillen.


Der Abtastradius ist etwas größer als beim MicroRidge, da dies aufgrund der größeren Kontaktfläche zur Verbesserung der Haltbarkeit des Diamanten beiträgt. Dank dieses Abtastradiuses tastet der Vertex-Diamant in den Innenrillen bis zu 32 Kilohertz ab, was für die stereophone Wiedergabe mehr als ausreichend ist. Der neue Schliff ermöglicht dank seiner langen Kontaktfläche das Abtasten tieferer Rillenregionen. Dies ist ein großer Vorteil bei der Wiedergabe gebrauchter Schallplatten. Am deutlichsten macht sich dies bei den höheren Frequenzen bemerkbar, wo der Verschleiß der Schallplatte am schnellsten voranschreitet. Die Verbindung zwischen Abtast-Diamant und Diamant-Nadelträger wird mittels eines Laserschneidverfahrens mit extrem engen Toleranzen hergestellt, was eine präzise Ausrichtung und Wiederholgenauigkeit gewährleistet. Dadurch sitzt die Nadel in einer engen, mikroskopisch kleinen Bohrung im Nadelträger, was eine extrem hohe Steifigkeit und eine nahezu perfekte Verbindung zwischen den beiden Teilen gewährleistet.“

Das resonanzoptimierte Titangehäuse wird im Selective-Laser-Melting-Verfahren hergestellt
Das resonanzoptimierte Titangehäuse wird im Selective-Laser-Melting-Verfahren hergestellt

Auch ohne den Hinweis, dass der spezielle Nadel-Schliff tieferliegende Bereiche der Rille abtastet, die bisher vom Verschleiß verschont blieben, fällt schon in der Einspielphase auf, dass beim MC Vertex das Laufgeräusch in der Rille sehr niedrig ist. Das mag auch damit zu tun haben, dass die Oberfläche des Diamanten – wie in der Produktinformation nachzulesen ist – per Laser poliert wurde. Nicht nur zum Sammeln von Betriebsstunden habe ich das Vertex in ein Ortofon-LH-9000-Headshell montiert und dieses mit dem firmeneigenen AS-309R verbunden. Da spielt nicht nur zusammen, was beim Hersteller gewiss miteinander entwickelt wurde, sondern darüber hinaus habe ich dem Tonarm auch schon bei unserer Begegnung ein hervorragendes Preis/Klang-Verhältnis attestiert – und auch beim Zusammenspiel mit dem MC-Diamond erwies sich der AS-309R als adäquater Spielpartner.

Der Nadelträger besteht beim MC Vertex aus Diamant
Der Nadelträger besteht beim MC Vertex aus Diamant

Anders als üblich habe ich mir nicht gleich mit Art Farmer und Jim Halls Big Blues einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten des neuen Tonabnehmers verschafft, sondern dem Vertex rund 20 Stunden Einspielzeit gewährt, in denen die Lautstärke gerade mal leicht über der Wahrnehmungsgrenze lag. Mindestens ebenso lange habe ich abends mit Genuss die Neuerwerbungen aus den Plattenläden in Erlangen und Augsburg gehört. Weitere Betriebsstunden sammelte der Abtaster, als der Kollege Thomas Heinemann vor seinem Urlaub mit einigen seiner Lieblingstücke in Erfahrung bringen wollte, was das MC Vertex auch im noch nicht völlig eingespielten Zustand klanglich zu leisten in der Lage ist. Vor den üblichen Test-Scheiben habe ich dann Deep Purples neues Album Splat! gehört – schließlich hat ihr Made In Japan Leif Johannsens Interesse an Hifi geweckt, wie er bei der Vorstellung des Verismo verriet. Das MC Vertex tastet die hohen Pegel der mit 45 Umdrehungen rotierenden LP souverän ab. Schon der erste Song, „Arrogant Boy“ macht richtig Spaß: Ian Gillans Stimme klingt alterslos, die Band legt ein halsbrecherisches Tempo vor, aus den Boxen strömt jede Menge Tieftonenergie. Trotz des enorm dichten Arrangements wirkt der Studiosound des Songs nicht überladen – der feinen Differenzierung des Ortofons sei Dank.


Beim Auflegen des violetten Vinyls habe ich mich ein wenig erschreckt, da sich ein ziemlich breiter Kratzer über den gesamten ersten Track zieht. Der scheint aber recht oberflächlich zu sein, da die Nadel mit dem Vertex-Schliff völlig unbeeindruckt davon durch die Rille gleitet: Kein störendes Geräusch ist zu vernehmen. „Third Call“ weckt Erinnerungen an die – für mich klassischen – ersten sechs Alben: Das beginnt mit dem feinen Hammond-Intro, setzt sich mit dem unwiderstehlichen Midtempo-Groove und dem klar strukturierten Gitarrensolo fort, bevor Don Airey sein Instrument in bester John-Lord-Manier traktiert. Das MC Vertex – und Christoph Stickels Mastering – sorgen dafür, dass das Klangbild nur so vor Energie strotzt und dennoch sehr gut durchhörbar und offen bleibt: Hard Rock und High End in Vollendung!

Die übliche Ortofon-Dreipunktauflage
Die übliche Ortofon-Dreipunktauflage

Das Titelstück von Carla Bleys Life Goes On höre ich noch immer mit Freude. Allerdings prädestinieren es die Aufnahme in natürlicher Akustik, der weit hinabreichende, akustische Elektro-Bass, die sonoren Tiefen des großen Flügels und die energiegeladenen Anblasgeräusche des ansonsten einschmeichelnden Saxophons zum Teststück. All die erwähnten klanglichen Genüsse vermittelt auch das MC Vertex – und ein bisschen mehr: Der große Saal wirkt noch etwas voluminöser, das sehr reduzierte Piano-Intro rhythmisch noch präziser und zum Greifen plastisch, der Bass erklingt gewohnt kraftvoll, doch so wohl definiert, dass er im Hörraum nichts mehr zum Mitschwingen anregt. So gut habe ich den Titel in meinen vier Wänden noch nicht gehört. Auch die beiden ersten Titel auf dem beinahe unverzichtbaren Bang, Barroom And Harp belegen die besonderen Qualitäten des MC Vertex. Es liefert auf allen Gebieten ein Quäntchen mehr: mehr Dynamik, mehr Raum, mehr Definition, mehr Durchhörbarkeit, mehr Klangfarben – und macht damit einfach mehr Spaß. Da die enormen Fähigkeiten des großen Ortofon gleichmäßig auf alle Disziplinen verteilt sind, entwickelt es keinen charakteristischen Eigenklang. Es agiert ungemein stimmig und homogen.

Die Nadel von vorn
Die Nadel von vorn

Abschließend lege ich Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 mit den Duisburger Philharmonikern auf: Auch hier fasziniert das MC Vertex mit einer völlig von den Lautsprechern losgelösten Raumdarstellung und einer weit in die Tiefe reichenden Bühne. Klangfarben, Separierung und Fokussierung der Instrumente respektive Instrumentengruppen lassen keinerlei Wünsche offen und zeigen damit auch, wie gut der Tonabnehmer mit dem firmeneigenen Tonarm harmoniert. Dennoch muss der AS-309R seinen Platz für den Einstein in der Zwölf-Zoll-Variante räumen. Die wiederholte Justagearbeit macht sich klanglich bezahlt: Das Ortofon suggeriert in The Tonearm eine in allen Dimensionen noch einen Hauch weiter ausgedehnte Bühne, die Farben der Instrumente strahlen jetzt noch einen Tick intensiver und der Tieftonbereich erscheint ein bisschen kräftiger, gleichzeitig aber auch farbiger. Obwohl ich in dieser Hinsicht beim Vertex in Kombination mit dem AS-309R wunschlos glücklich war, freue ich mich jetzt über eine noch eine Spur stabilere Abbildung und eine schärfere Fokussierung. Der sehr rigide Einstein-Arm entlockt dem Ortofon noch ein wenig mehr Wohlklang. Ich könnte rundum zufrieden mit dem MC Vertex im AS-309R leben, The Tonearm lässt aber noch mehr seiner enormen Fähigkeiten zur Geltung kommen. Während ich die LP weiterlaufen lasse und auch den zweiten Satz der Symphonie Nr. 15 genieße, fällt mir fast nebenbei auf, dass das fast völlige Verschwinden von Laufgeräuschen die Wiedergabe von mechanischen Artefakten befreit. Das MC Vertex lässt sich die Musik sehr natürlich entfalten: einfach großartig.


Die Seitenansicht der Nadel
Die Seitenansicht der Nadel

Zum Vergnügen lege ich zum Schluss noch die amerikanische Living-Stereo-Pressung von Virgil Fox Encores auf, um zu erfahren, ob sie ein Schnäppchen ist oder nicht. Jedenfalls habe ich die Scheibe für gerade einmal 2,50 Euro in Erlangen erstanden. Nach dem Waschen sieht die LP fast wie neu aus, lässt in leisen und ruhigeren Passage nur sehr geringe Laufgeräusche und ganz selten mal einen Knackser hören. Die Wechselwirkung von Raum und Instrument ist klar nachzuvollziehen. Selbst an Stellen, an den die Musik sehr dicht wird, lassen sich die einzelnen Schallquellen sehr gut voneinander differenzieren. Die der verschiedenen Register der großen Orgel kommen sehr farbig und satt rüber: ein beeindruckendes Klangspektakel – nicht zuletzt wegen des vorzüglich klingenden Ortofon MC Vertex.

STATEMENT

Für das MC Vertex hat Ortofon einen eigenen neuen Nadelschliff entwickelt, der sich durch einen geringeren Abtastradius und einen größeren Kontaktradius auszeichnet – und das hört man: Neben allen klanglichen Meriten überzeugt das MC Vertex durch ungemein leise Rillengeräusche. Aber es wär unfair, diesen Aspekt in den Vordergrund zu rücken, da die Entwickler den übrigen Baugruppen dieselbe Sorgfalt angedeihen ließen. Das Vertex ist eines der weltweit besten Tonabnehmersysteme überhaupt!
Gehört mit
Laufwerk Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil, Einstein Aerolith
Tonarm Einstein The Tonearm 12“ und 9“, Thiele TA01, Ortofon AS-309R mit LH 9000 Headshell
Tonabnehmer Einstein The Pickup, Lyra Etna
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
Vorstufe WestminsterLab Quest
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Børresen T5 SSE
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, ForceLines, Ansuz Speakz D-TC Supreme und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Acapella Basis, Harmonix Room Tuning Disks, Degritter 2, ramar Plattenbürste, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, PowerBox D-TC SUPREME
Herstellerangaben
Ortofon MC Diamond
Ausgangsspannung 0,3mV bei 1kHz und 5cm/sec
Nadelträgermaterial massiver Diamant
Nadelträgeroberfläche Laser poliert
Nadeltyp Vertex Diamond
Nadelradius r/R 4/110 µm
Spulenmaterial Silber hoher Reinheit
Kanalbalance 0,1dB bei 1kHz
Kanaltrennung 30dB bei 1kHz
Frequenzgang 20Hz - 20kHz ±1dB
Dynamische Nadelnachgiebigkeit lateral 9µm/mN
Empfohlene Lastimpedanz >100Ω
Empfohlene Auflagekraft 2,6g (26mN)
Abstastwinkel 23°
Innengleichstrom-Widerstand 19Ω
Gehäusematerial SLM Titanium
Gehäuseoberfläche DLC Beschichtung
Gewicht 15g
Preis 15.000 Euro

Hersteller
ORTOFON A/S
Anschrift Stavangervej 9
DK-4900 Nakskov
Denmark
E-Mail support@ortofon.dk
Web ortofon.com

Vertrieb
Ortofon Deutschland
Anschrift Amelsbürener Strasse 211
48163 Münster
Telefon +49 251 20263053
E-Mail support@ortofon.dk
Web ortofon.com

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/26-09-15_ortofon
  • Social Introtext Die bisherigen Topmodelle von Ortofon, das Anna, das Anna Diamond und das Diamond, ähnelten einander auch optisch stark. Das Vertex macht schon durch sein Erscheinungsbild klar, dass es anders ist. Es ist der erste Tonabnehmer mit einem Diamanten mit Vertex-Schliff. Soweit mir bekannt, ist das der erste neue Nadelschliff seit rund 40 Jahren.
Montag, 14 September 2026 00:10

Süddeutsche Hifi-Tage 2026

Die Süddeutschen HiFi-Tage finden heuer am 19. und 20. September 2026 statt, aber nicht wie in den beiden letzten Jahren in der Stuttgarter Innenstadt im Le Méridien, sondern im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport.

Beim Verfassen dieser Ankündigung am Sonntagmittag waren auf der Website (https://www.hifitage.de/sdht/) die Links zu den Ausstellern und zum Herunterladen des Programms als PDF leider noch nicht aktiv. Etwas versteckt konnte man aber die in den 22 Zimmern und Sälen präsentierten Marken finden:

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-14_sdht_content.jpg

A&L, AMC, AP Elektroakustik ART DÉCO ACOUSTICS, ASCENDO, ATE, Atohm, AudiaZ, Audio Note UK, Avantgarde Acoustics, Beaudioful, Boulder, Cayin, Dan D’Agostino Master Audio Systems, dCS, Defini, EliAcoustic, ESOTERIC, Eversolo, Final Audio, FINK Hifi Kompetenzzentrum, Furutech, Harzsch, Hifi4Life, indiana line, Inklang, Kii Audio, LaiV, Lansche Audio, Loutd, LUMIN, Manger, Melodika, Menzel, da staunt das Ohr, Nordost, PADIS, Perlisten, Pier Audio, Progressive Audio, Real Cable, Reflector Audio, Relco Audio Ribbon Loudspeaker, Rowen, SME, Sonox, SoReal-Audio, SPL, Staltmanis LAB, Starke Sound, SV-Audio, Symphonic Line, Thales, Transrotor, Unitra, Velikinac Audio Lab, Velodyne Acoustics, VPI, VTL, Wilson Audio, WSS, YG Acoustics

Die Süddeutschen Hifi-Tage finden statt im:
Mövenpick Hotel Stuttgart Airport
Flughafenstrasse 50
70629 Stuttgart
Tel. +49 711 553440

Öffnungszeiten
Sa von 10-18 Uhr
So von 10-16 Uhr

Eintrittspreise im Vorverkauf
Normalpreis: 11,34 Euro
Studierende: 5,67 Euro
Schüler: 5,67 Euro
Schwerbehinderte: 5,67 Euro

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Eventim oder an der Tageskasse.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-14_sdht_logo.png

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-09-14_sdht
Montag, 14 September 2026 00:01

New@ATR: Ø Audio

Mit Ø Audio bereichert ATR sein High-End-Portfolio um eine der aufregendsten Lautsprechermarken Skandinaviens. Statt auf Standardteile zu setzen entwickelt das norwegische Unternehmen wichtige Komponenten wie Treiber, Waveguide-Designs der Kompressionstreiber und die Frequenzweichen mit viel Hingabe im eigenen Haus.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-14_audio_O_Audio_Ynir11154.jpg

Optisch macht Ø Audio keinen Hehl aus seiner nordischen Herkunft. Klare Linien, hochwertige Materialien und zeitlose Oberflächen prägen Lautsprecher, die sich ebenso harmonisch in moderne Wohnräume einfügen wie in ambitionierte High-End-Anlagen.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-14_audio_IMG_9383.jpg

Die Modelle Frigg 02, Icon 12, Verdande und Ymir überzeugen durch ihren hohen Wirkungsgrad, kontrollierte Abstrahlung und eine Konstruktion, die speziell für ein harmonisches Klangbild in echten Wohnräumen konzipiert wurde. Besonders die neueste Kreation, das Top-Modell Ymir, hebt diesen Ansatz mit einer komplett neu entwickelten Plattform auf ein noch höheres Qualitätsniveau. Damit zeigt die Marke deutlich ihren außergewöhnlichen technischen Anspruch.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-14_audio_O_Audio_black_3531.jpg

Die Lautsprecher von Ø Audio sind ab sofort zu Preisen zwischen 13.400 und 65.000 Euro über ATR erhältlich. Weitere Informationen gibt’s hier.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_26-09-14_audio_O_Audio_frigg-02_oak_23878.jpg

Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Anschrift Villa Belvedere
Wallufer Straße 2
D-65343 Eltville am Rhein
Telefon +49 6123 9258956
E-Mail info@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-09-14_audio
Seite 1 von 224

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.