Das Buch, das allen wunderbaren Spulen-Tonbandmaschinen der Schweizer Marke gewidmet ist fasziniert mit tollen Bildern und informativen Texten in Englisch und Italienisch.

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Mehr als 30 Jahre nach der Produktion der letzten ReVox-Spulen-Tonbandmaschine stellen wir nun das erste Buch des kompletten Produktionsprogramms vor: 240 Seiten und 400 Farbfotos mit umfangreichem Text. Zum 50. Jahrestag der Geburt der A77, der bekanntesten Tonbandmaschine von ReVox – das auch auf Pink Floyds Ummagumma Cover zu sehen ist – präsentiert das Buch „REVOX REEL TO REEL TAPE RECORDERS 1949-1993“ detailliert alle 25 legendären Modelle mit der kompletten Historie, allen Versionen, Technik und Kuriositäten. Verfügbar zum print-on-demand von Blurb.

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„Genau das richtige Buch für diese verrückten Liebhaber von ReVox-Maschinen“, sagt Marcel Siegenthaler, ReVox Werbe - und Kommunikationsmanager von 1965-1995, „definitiv ein Buch, wie es noch niemand je gesehen hat“. Konzipiert und strukturiert sowohl als Handbuch für den Enthusiasten, der in jeder Einzelheit jedes Modell erkennen und die volle Originalität überprüfen kann, als auch für den audiophilen Historiker, der die Entstehung und Entwicklung der schweizerischen Marke für analoge Aufnahmen vom Anfang 1949 bis zum glorreichen Ende im Jahre 1993 detailliert kennenlernen möchte.

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„In diesem Buch finden Sie nicht nur die legendäre A77, sondern auch detaillierte und vollständige Informationen von allen von ReVox gefertigten Versionen und Typen von Tonbandgeräten“, erklärt Fadri Haller, derzeitiger CEO der ReVox GmbH, „und ich selbst fand eine Menge neuer und unbekannter spannender Informationen über die Geräte und die Geschichte von ReVox“. Das Werk wurde von zwei erfahrenen Technikern der Schweizer Firma erstellt, basierend auf einer der umfangreichsten Sammlungen und durch tiefgründige Interviews von ReVox - und Studer-Designern, -Ingenieuren und -Handelsmanagern der damaligen Zeit mit umfangreichen Recherchen in der Schweiz, Italien und Deutschland zu allen bekannten Versionen und Varianten.

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„REVOX REEL TO REEL TAPE RECORDERS 1949-1993“ ist heute das einzige vollständige und umfassende historische Buch der ReVox-Saga. Genießen Sie es sowohl aus dem Blickwinkel des technisch und historisch umfangreichen Textinhalts als auch mit den wunderschönen, hochauflösenden, ungewöhnlichen Bildern und der besonderen Sorgfalt über technische Details, Motoren, Schaltungen und dem direkten Vergleich aller Varianten. Die preiswerte Softcover-Version und eine hochwertige und luxuriöse Ausgabe mit Hardcover und Hochglanzfotos können Sie jetzt bei blurb kaufen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Paolo Bologna - paolo.bologna52@gmail.com
Luca Maria Olgiati - lucamariaolgiati@gmail.com

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Montag, 16 Januar 2017 02:50

AURALiC POLARIS

geschrieben von

Wer es kompakt liebt und hohen Anspruch an Vielseitigkeit und Qualität stellt, für den kann der brandneue AURALiC POLARIS Streaming-Vollverstärker genau das Richtige sein. Er bietet seinem Benutzer eine Vielzahl digitaler Optionen. Dabei vernachlässigt er keineswegs das Analoge und besitzt sogar eine MM-Phono-Stufe.

Wir durften von der chinesischen Marke AURALiC in den vergangenen Jahren manche positive Überraschung erleben. In der analogen Signal-Aufbereitung und auch bei digitalen Komponenten wie dem Aries, zeichnen sich AURALiC Geräte durch hohe Musikalität, aber auch durch besondere technische Leistungsfähigkeit und erstklassige Verarbeitung aus. Der POLARIS wurde im Oktober angekündigt. Bei einem der weltweit ersten Exemplare kann ich nun seine versprochenen Fähigkeiten in Ohrenschein nehmen. Aber auch das Auge kommt bei AURALiC nie zu kurz – selbst das auffällige Gehäuse des Aries hat seine Liebhaber. Das Design des POLARIS gehört zur klassischen Auralic-Optik. Äußerlich, aber auch beim späteren Blick ins Innere, ist die hervorragende Fertigungsqualität zu sehen. Ebenso dezent wie informativ ist das OLED Display, das in satten, aber unaufdringlichen, gelben Lettern kundtut, was den Benutzer interessiert, wenn er es denn sehen will. Denn wie bei AURALiC gewohnt, lässt sich das Display auch automatisch ausblenden.

Das OLED Display ist auch auf Distanz erkennbar und in drei Helligkeitsstufen einstellbar. Dies ist die obere Ebene des übersichtlichen Menüs
Das OLED Display ist auch auf Distanz erkennbar und in drei Helligkeitsstufen einstellbar. Dies ist die obere Ebene des übersichtlichen Menüs

Dies ist einer der Menü-Punkte, die im überschaubaren Aufbau logisch und bequem zu handhaben sind. Überhaupt ist die Inbetriebnahme des POLARIS kein Problem, wenn auch anders, als von üblichen Audio-Komponenten gewohnt. Dies betrifft seine Fähigkeit als Streamer, weshalb er also ins heimische Netzwerk per Lan oder WLan eingebunden werden muss, um Musikbibliotheken aufzurufen, die im Netzwerk zur Verfügung stehen. Dazu gehört auch der Zugang zum Internet-Radio oder Streaming-Portalen wie Tidal oder Qobuz. Auch direkt am Gerät angeschlossene Datei-Lieferanten wie USB-Sticks oder Festplatten benötigen die bekannte Steuerungs-Software AURALiC Lightning DS. Diese läuft bis dato nur auf Apple iOS. Mit Windows oder Android ist der AURALiC aktuell nicht steuerbar, man arbeitet aber daran. Lightning DS existiert seit Jahren und ist inzwischen auf einem exzellent handhabbaren Bedienungs-Niveau gelangt. Lightning Streaming bietet neben Gapless-Wiedergabe und Memory-Cache auch eine Multi-Room-Funktion. Die Software wird von Auralics eigenem Team kontinuierlich weiterentwickelt und automatisch beim Benutzer per Upgrade aktualisiert. Sie ist kompatibel mit anderen OpenHome- oder UPnP-Kontrollapplikationen. Auch mit der vom Kollegen Roland Dietl seinerzeit ausführlich beschriebenen und gelobten Roon-Software soll der POLARIS als RoonReady-Endpoint arbeiten können und so eine überlegene Bedien-Oberfläche bieten. Der Zugang per Bluetooth, AirPlay oder Songcast erlaubt das Streamen von weiteren Providern mittels Smartphone oder Computer.

Die Handhabung mittels der zum Lieferumfang gehörenden Fernbedienung ist eine Ergänzung zur Bedienung durch die Lightnig DS-App. Hier sind zusätzliche Funktionen wie die Eingangs-Wahl gegeben
Die Handhabung mittels der zum Lieferumfang gehörenden Fernbedienung ist eine Ergänzung zur Bedienung durch die Lightnig DS-App. Hier sind zusätzliche Funktionen wie die Eingangs-Wahl gegeben


Herzstück des POLARIS ist die AURALiC eigene Tesla-Hardware-Plattform. Diese beinhaltet einen Cortex-A9 Vier-Kern-Prozessor mit Ein-Gigahertz-Takt, weiterhin ein Gigabyte DDR Memory und vier Gigabyte System-Speicher. Sie ermöglicht eine Rechenleistung von 25.000 MIPS, so dass auf dieser Basis Kapazitäten für künftige Weiterentwicklungen vorhanden sind, die dann per Update zur Verfügung stehen werden. Eine denkbare Option wäre eine digitale Anpassung an die Hörraum-Akustik. Insgesamt besitzt der POLARIS 17 Eingänge, womit nicht nur die Hardware gezählt ist, sondern auch die Vernetzungs-Schnittstellen. Der mit einem hochwertigen Sabre-Chip ausgestattete DAC mit variablen Filtern und der aus anderen Auralics bekannten Femto-Master-Clock verarbeitet vierfaches DSD und PCM bis hinauf zu 32 Bit und 384 Kilohertz. Neben USB kann er per koaxialem S/PDIF, AES/EBU oder Toslink von außen angesprochen werden.

Das digitale Endstufen-Modul bildet im Gehäuse eine separat gekapselte Einheit. Es leistet mit zweimal 120 Watt an acht Ohm oder wie an meinen Bändchen-Lautsprechern zweimal 180 Watt an vier Ohm. Dabei glänzt er mit sehr niedrigen Verzerrungswerten. Und so sauber und kraftvoll klingt er dann auch. Die Leistungsgrenze ist unter meinen Gegebenheiten im 20-Quadratmeter-Hörraum nur mal zur Probe erreicht worden. Erst bei sehr hohen Pegeln wird der POLARIS dynamisch enger. Damit wären wir schon beim erwähnenswerten Hybrid-Lautstärke-Regler, einer geschickten Kombination von digitaler und analoger Justierung. Diese innovative Technologie dämpft analog den Pegel in Schritten von zwölf Dezibel. In diesem 12-Dezibel-Rahmen wird digital fein justiert. Der Digital-Wandler muss also nur einen sehr kleinen Bereich regeln und behält seine bestmögliche Auflösung bei. So verbessert sich besonders bei leisen Pegeln durch ein Minimieren der Verzerrungen der Klang vornehmlich in Sachen Dynamik. Nebenbei: Die Lautstärke nach dem Umschalten eines Eingangs kann, muss aber nicht, für jeden Eingang separat programmiert werden.

Voller Möglichkeiten, aber dennoch übersichtlich, erklären sich die Anschlüsse eigentlich selber
Voller Möglichkeiten, aber dennoch übersichtlich, erklären sich die Anschlüsse eigentlich selber

Es ist geradezu ein Vergnügen, den AURALiC POLARIS mittels Lightning DS zu installieren. Folgt man nach Download der Software aus dem App-Store deren Installations-Schritten auch in deutscher Sprache, gilt es, sich als Besitzer zu registrieren und den Installationsverlauf durch wiederholtes Betätigen der „Weiter“-Taste zum Ziel zu führen. Ist man Abonnent eines Streaming-Portals, wie ich bei Qobuz, muss man sich dafür verständlicherweise ebenfalls legitimieren. Jetzt ist man schon mitten drin und kann den POLARIS komfortabel steuern. Bei künftigen Hörsitzungen startet man einfach den POLARIS aus dem Standby per Fernbedienung oder am Multifunktions-Bedienknopf am Gerät und fährt parallel die Lightning DS Software hoch. Das dauert gut eine Minute und es funktioniert genau so, wenn der POLARIS per hartem Netzschalter auf der Rückseite gänzlich vom Strom genommen war.


Der USB-DAC-Ausgang, rechts neben dem USB 2.0 Highspeed-Eingang, ermöglicht den Anschluss eines externen DA-Wandlers, der USB-HDD-Eingang die Anbindung einer Festplatte oder eines Sticks
Der USB-DAC-Ausgang, rechts neben dem USB 2.0 Highspeed-Eingang, ermöglicht den Anschluss eines externen DA-Wandlers, der USB-HDD-Eingang die Anbindung einer Festplatte oder eines Sticks

Nachdem ich einen kurzen Funktions-Test mit meinem CD-Player über den Line1-Eingang und alternativ über den S/PDIF-Koax-Eingang gemacht hatte, widmete ich mich meiner Favoriten-Liste des Qobuz-Portals. Wenn die OLED-Anzeige des POLARIS eingeschaltet bleibt, zeigt sie die Lautstärke in sehr großen Zahlen an. Kleiner, aber sehr gut lesbar, ist die Information über die Titel-Nummer des Albums und dessen Gesamt-Titel-Zahl. Das Aufbereiten der Gesamtzahl der Titel dauert eine kleine Weile, da sie erst in den Cache eingelesen werden. Nach Beginn des Musikstücks wechselt diese Anzeige auf die der abgelaufenen Zeit.

Im Zusammenspiel mit den Analysis-Audio-Vollbereichs-Bändchen wirkt die Tonalität des POLARIS ausgesprochen realistisch. Im Grundtonbereich trägt er weder zu dick auf oder gebärdet sich zu schlank. Anna Netrebkos glanzvolle Interpretation der Arien Ihres Albums Verismo begeistert, auch weil die orchestrale Umrahmung so stimmig und transparent geschieht. Der Hochtonbereich gestaltet sich gleichzeitig luftig, frei sowie angenehm abgerundet. In Sachen Räumlichkeit staffelt der POLARIS mit Qobuz als Tonquelle nicht so sehr in die Tiefe, baut aber das sauber durchgezeichnete Klanggeschehen wunderschön plakativ mit Körper bei Stimme wie Instrumenten vor dem Hörer auf. Dabei löst sich die Musik perfekt vom Dipol-Flächenstrahler. Ähnlich, aber noch wahrnehmbar offener und befreiter klingt es, wenn der Melco Netzwerkplayer über Lightning DS aufgerufen wird. Auch den erkennt und integriert die Lightning-Software problemlos. Der Melco ist in erster Linie Musik-Lieferant für die große Anlage, wo er per USB über einen Mutec-USB-Reclocker an meinen Digital-Analog-Wandler angeschlossen ist. Seine Lan-Verbindung zum Router macht ihn zusätzlich zur Tonquelle für den Polaris, in meinem Falle vom Router per Wlan. Stattdessen wäre auch über die Ethernet-Lan-Verbindung der Anschluss des POLARIS ans Netzwerk möglich. Bei Betrieb des POLARIS per WLan, auch für die Lightning Software, sind die zwei Antennen unabdingbar, die rückseitig am Gerät angeschraubt werden. Sie müssen nicht in jedem Falle nach oben ausgerichtet sein. In meiner Umgebung war eine waagrechte, beinahe unsichtbare Ausrichtung nach hinten ebenso effektiv. AURALiC bevorzugt die WLan Netz-Anbindung gegenüber der Verkabelung, um auf diese Weise eine direkte Verbindung mit dem Router und von ihm hervorgerufenen Rauschen zu vermeiden. Man kann aber dem POLARIS seine Musik-Dateien noch anders anliefern. Denn er stellt, wie schon der Auralic-Streaming-DAC-Altair, einen aufwändig mechanisch gekapselten Einbauplatz für eine 2,5-Zoll-Festplatte beliebiger Größe im Geräte-Inneren zur Verfügung. Auf diese Weise wird der POLARIS zum Music-Server. Wer mag, kann beim Kauf eine ein-Terrabyte-Platte gleich mitbestellen.

Der Blick ins Innere: Ordentlicher geht’s kaum. Unter der schwarzen Metallplatte zwischen Endstufe und dem Ringkern-Trafo liegt der Einbauplatz für eine interne 2,5-Zoll-Festplatte mit beliebiger Kapazität
Der Blick ins Innere: Ordentlicher geht’s kaum. Unter der schwarzen Metallplatte zwischen Endstufe und dem Ringkern-Trafo liegt der Einbauplatz für eine interne 2,5-Zoll-Festplatte mit beliebiger Kapazität


Die Vielseitigkeit des POLARIS zeigt sich auch an anderer Stelle: Die RCA-Eingänge lassen sich jeweils auf zweifache Art nutzen. So ist der Line1 wahlweise über das Menü als Hochpegel-Eingang oder als Phono-MM-Eingang nutzbar. Das zweite RCA-Paar – Line 2 – ist per Menü entweder ebenfalls als Hochpegel-Eingang oder aber als regelbarer Cinch-Vorstufen-Ausgang nutzbar, so dass eine Endstufe oder ein aktiver Subwoofer angeschlossen werden können. Sogar den persönlichen Vorlieben in puncto Klangcharakteristik wird Rechnung getragen. Das Menü bietet die Auswahl zwischen vier Filterarten, mit den Namen: Precise, Dynamic, Balance und Smooth. Auch wenn die Klangbeeinflussung nicht gewaltig ist, so ist sie doch deutlich genug, um eine der vier zu bevorzugen – vielleicht Musik-Genre abhängig. In meiner Audio-Kette empfand ich Dynamic als besonders stimmig, weil mir hier der Präsenzbereich am ansprechendsten erschien. Auch während des Spielbetriebs ist das Variieren der Filter und anderer Optionen wie der Phasenlage über die zum Lieferumfang gehörende Fernbedienung oder über die Lightning App mühelos möglich. Der POLARIS blendet dann immer kurz die Musik aus und wieder ein. Die Handhabungen ist wirklich sehr komfortabel und erfordert keinen großen Zeitaufwand, so dass direkte Vergleiche zwischen den Filtern oder der Phasen-Lage leicht möglich sind.

Rechts neben dem Multifunktions-Knopf befindet sich ein zweiter Anschluss für einen USB-Speicher wie Stick oder Festplatte
Rechts neben dem Multifunktions-Knopf befindet sich ein zweiter Anschluss für einen USB-Speicher wie Stick oder Festplatte

Der POLARIS ist derart vielseitig, dass mir der Umgang mit ihm schon wegen seiner Ausstattung sehr viel Spaß macht. Dabei habe ich nie das Gefühl, unnötige Features zu bedienen. Alle sind sinnvoll. Doch das Entscheidende ist sein Klang. Nach langem Hören kann ich sagen: Mit diesem kleinen audiophilen Meisterwerk wächst zunehmend das Hörvergnügen. Denn seine großflächige und großartige Darstellung ist einerseits schön durchgezeichnet, andererseits geprägt von einer stimmigen musikalischen Homogenität, die nichts überdifferenziert oder auch nur ansatzweise lästig geraten lässt. Bemerkenswert empfinde ich die saubere Hochtonauflösung, die aufs angenehmste nach oben abrundet. Dynamik, Druck, Attacke – alles da, wenn Lautsprecher und Raumakustik ebenbürtig sind. Ich habe mich durch alle Genres gehört, zu verschiedenen Tageszeiten, mit unterschiedlicher Stimmungslage. Der POLARIS spricht emotional immer an. Er schafft diese erstrebenswerte Synthese von Entspannung und Faszination. So öffnet er das Tor zur Musik auf eine begeisternder eine Art, die nichts vermissen lässt. Gleichzeitig vermittelt er eine Aura, die den Hörer zum Loslassen und den Geist zum Hineintauchen animiert.

STATEMENT

Der POLARIS definiert exemplarisch den Anspruch der Marke Auralic: Modernste Technologie, hervorragende Verarbeitung, extreme Vielseitigkeit, ein vernünftiger Preis und großartiger Klang in einem Gerät. Der POLARIS ist ein toller Allrounder. Er weckt auch angesichts des Preises Begehrlichkeiten, da er musikalisch packend und ehrlich klingt.
Gehört mit
Netzwerkplayer Melco HA-N1AH40
CD-Player Primare DVD 30
Lautsprecher Analysis Audio Epsilon
Zubehör Inakustik Black&White NF-1302, Inakustik 1202 LS mit Enacom LS, MudrAkustik Max Netzleiste, Mudra und Audioquest Netzkabel
Möbel Text
Herstellerangaben
AURALiC Polaris
Ausgangsleistung 120W/180W (8ohm/4ohm)
Frequenzgang 20 - 20KHz, +/- 0.5dB
Harmonische Verzerrungen <0.01%, 20Hz-20KHz bei 1W
Intermodulation <0.01%, 20Hz-20KHz bei 1W
Streaming Zugänge Network shared folder, USB Drive, Internal Music Storage, uPnP/DLNA Media Server, TIDAL and Qobuz, Internet Radio, AirPlay, Bluetooth, Songcast, RoonReady
Digitale Eingänge AES/EBU, SPDIF-Coaxial, Toslink, USB an Computer, 2 x USB Host für Speichermedium und DAC, RJ45 Gigabit Ethernet, 802.11b/g/n/ac Tri-Band WiFi
Analoge Eingänge MM Phono mit 36 dB Verstärkung, maximal 65 mV, Line, 2 Vrms Empfindlickeit
Analoge Ausgänge 1 Paar Lautsprecher, RCA (6 Vrms)
Unterstützte Datei-Formate AAC, AIFF, ALAC, APE, DIFF, DSF, FLAC, MP3, OGG, WAV, WV, WMA
Digital-Formate PCM von 44,1 KHz bis 384 KHz mit bis zu 32 Bit, DSD 64, 128, 256
Steuerungs-Software AURALiC Lightning DS for iOS, Open Home compatible control software, uPnP compatible control software, Roon
Leistungsaufnahme Standby: <10W
im Betrieb: 450W maximal
Abmessungen (B/T/H) 33/26/6,5cm
Gewicht 4,5 kg
Gehäuse-Ausführung matt schwarz oder matt silber
Preis voraussichtlich 4000 Euro

Vertrieb
audioNEXT GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon 0201 5073950
E-Mail info@audionext.de
Web www.audionext.de

Weitere Informationen

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Freitag, 13 Januar 2017 08:12

Chord stellt den Hugo 2 vor

Chord präsentierte auf der CES auch den Hugo 2, eine stark überarbeitete Version der legendären Wandler-Kopfhörerverstärker-Kombination, mit neuen Gehäuse, neuen Features und noch besserem Klang.

Es ist genau drei Jahre her, dass Chord Electronics am selben Ort erstmals den transportablen Wandler mit Kopfhörerverstärker zeigte, der zum Meilenstein in der Audio Landschaft wurde: den Hugo. Fortschritte in der Digital-Technologie ermöglichten es Chord nun, die nächste Generation zu entwickeln: den Hugo 2. Das neue Gerät erhielt unfassende Upgrades und steht dennoch in der Tradition des ungemein beliebten Originals. Es bringt die Chord-Electronics-eigene FPGA-Technologie klanglich und technisch auf den neusten Stand und ergänzt sie um spannende Ausstattungsmerkmale.

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Der Hugo 2 bekam ein neu gestaltetes Gehäuse, das aus einem Aluminiumblock in Luftfahrt-Qualität herausgearbeitet wurde und sich von seinem Vorgänger durch ein schärferes Profil, eine geringere Höhe und vier kugelförmige Kontroll-Knöpfe unterscheidet. Die Kugeln, die auf der Oberseite angeordnet sind, um Platz für seitlich andockende, zukünftige Zusatzmodule zu schaffen, bestimmen den Betriebszustand, den aktive Eingang, das aktuelle Filter und den Grad des Crossfeeds und geben mit ihrer farbigen Beleuchtung Rückmeldung über die Wahl des Benutzers. Die ebenfalls in die Oberseite integrierte Kugel zur Lautstärkeregelung wurde beibehalten und vergrößert, um die Bedienung noch intuitiver zu machen. Das moderne Design und die erweiterte Funktionalität wurden gewählt, um die verstärkte heimische Nutzung sowohl in Desktop-, als auch in konventionellen Heim-Anlagen zu erleichtern – trotz der Mobilität des Hugo 2. Die Fernbedienung für alle Funktionen steigert die Flexibilität. Die praktische Hochpegel-Betriebsart des Originals wurde natürlich beibehalten.

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Es werden der modernste FPGA und hochentwickelte WTA-Filter (Watts-Trasient-Aligned-Filter) in den Hugo 2 implementiert, um eine große Anzahl von Verbesserungen zu realisieren. Fortschritte wurden vor allem bei der zeitlichen Exaktheit, der Reduzierung von Rauschen sowie bei der Leistung und dem Dynamikumfang des Kopfhörerverstärkers erzielt. Die Anschlüsse und Schalter des Hugo 2 besitzen nun laser-gravierte Beschriftungen, um die Bedienung zu erleichern. Das Gerät verfügt über vier digitale Eingänge: optisch, koaxial und USB plus Bluetooth. Über USB ist die Wiedergabe von HiRes-Dateien von bis zu 768 Kilohertz und achtfach DSD (DSD512) möglich. Als Analogausgänge stehen ein Stereo-Hochpegel-Ausgang (Cinch) und zwei Kopfhörerbuchsen (3,5 und 6,35 Millimeter) bereit. Ein mit einer eigenen Kugel zu betätigender Schalter erlaubt die Wahl von vier verschiednen Filtern, so dass der Besitzer des Hugo 2 den Klang ganz nach Geschmack mehr in Richtung Wärme, Geschmeidigkeit, Transparenz oder Exaktheit konfigurieren kann.

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Für den Musikgenuss über Kopfhörer wurde auch beim Hugo 2 die populäre Crossfeed-Schaltung des Originals beibehalten, deren Intensität mit einer eigenen Kugel in drei Stufen gewählt werden kann. Das System fügt jedem Kanal ein um 400 Millisekunden verzögertes und klanglich bearbeitetes Signal des jeweils anderen Kanals hinzu, um das Übersprechen der Lautsprecher auf den anderen Kanal in einem üblichen Wohnraum zu simulieren. Die Akkulaufzeit wurde auf 14 Stunden ausgedehnt, und es stehen zwei automatische Lade-Arten für die speziellen Mikro-USB-Lade-Buchse zur Verfügung: schnell mit 1,8 Ampere und langsam mit weniger als einem Ampere. Ein Anzeige informiert über Ladung und Akkukapazität. Eine bessere Ausgangsstufe mit neuen, digitalen Gleichstrom-Servos statt Kondensatoren im Signalweg wie beim ersten Hugo reduziert Verzerrungen und verbessert die Stromlieferfähigkeit der Ausgangsstufe.

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Herstellerangaben
Chord Hugo 2
Eingänge 1 x TOSLink (optisch), 24-bit/192kHz-fähig
1 x Cinch Koaxial-Eingang, 24-bit/384kHz-fähig
1 x HD-USB-Eingang, 32-bit/768kHz- und DSD512-fähig
1 x aptX Bluetooth
Outputs 1x 3.5mm Kopfhörer-Klinkenbuchse
1x 6.35mm (1/4 inch) headphone jack
1x (pair) stereo RCA phono output
Frequenzgang 20Hz – 20kHz +/- 0,2dB
totale harmonische Verzerrungen <0.0001% bei 1kHz, 3V RMS an 300Ω
Rauschen 2,6 µV keine messbare Modulation des Rauschteppichs
Fremdspannungsabstand 126dB A-gewichtet
Kanaltrennung 135dB bei 1kHz 300Ω
Maximale Ausgangsleistung (bei Clipping mit 1% Verzerrungen) 94 mW an 300Ω; 740 mW an 33Ω; 1050 mW an 8Ω
Ausgangsimpedanz 25 mΩ (0,025Ω)
Ausstattung weiterentwickelte digitale Laustärkeregelung, Crossfeed-Filternetzwerk, vierstufige Filter zur Frequenzformung, über einen Mikro-USB-Anschluss schnell zu ladende Akkus für 14 Stunden Betriebszeit
Filterlänge 49.195 taps (fast doppelt so viel wie beim original Hugo)
Preis 2300 Euro
Verfügbarkeit in der ersten Hälfte 2017

Vertrieb
G8 & friends GmbH – High Quality Distribution
Anschrift Robert-Koch-Str. 30
59227 Ahlen 
E-Mail info@g8friends.de
Web www.g8friends.de

Weitere Informationen

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Freitag, 12 Januar 2007 00:23

Audio-Technica

geschrieben von
Hersteller
Audio-Technica Niederlassung Deutschland
Anschrift Lorenz Schott Strasse 5
55252 Mainz-Kastel
Telefon +49 6134 257340
E-Mail info@audio-technica.de

Neue Tonabnehmer vom Pionier! Audio-Technica produziert seit 1962 Phono-Tonabnehmer in Handarbeit und hat vor mehr als 40 Jahren die Bauweise von Tonabnehmern mit ihrem international patentierten Dual-Magnet-Design revolutioniert.

Audio-Technica stellte auf der CES die neue, auf dieser hochgelobten Bauweise basierende VM-Tonabnehmer-Serie vor. Dabei konnte all die Erfahrung und Expertise des Unternehmens einfließen und die fortschrittliche analoge Klangleistung sogar noch weiter verfeinert werden. Die neun Modelle der VM-Baureihe kombinieren drei verschiedene Tonabnehmer-Bodys und sieben verschiedene Nadel-Typen, um für alle Arten von Stereo-, Mono- und 78 U/min-Schallplatten eine optimale Wiedergabe zu liefern.

Aus dem vergoldeten Aluminiumdruckguss-Gehäuse der 700 Serie, dem hochverdichtet gegossenen Body der 500 Serie und dem Einblockgehäuse der 600 Serie bestehend, bietet die neue VM-Serie sieben Nadeltypen: Conical Bonded (konisch, verklebt), 3 mil Conical Bonded (3 mm konisch, verklebt), Elliptical Bonded (elliptisch, verklebt), Elliptical Nude (elliptisch, ein Bauteil), MicroLine™, Shibata und Special Line Contact. Die Entwicklung der VM-Serie erfolgte mit der Experimentierfreude der Nutzer im Hinterkopf.

Jeder dieser Tonabnehmer verwendet Audio-Technicas patentiertes Dual-Magnet-Design, bei dem die "V"-Form eines Messerkopfes bei der Anordnung der Magnete dupliziert wird und diese zudem präzise an den linken und rechten Kanal der Plattenrille positioniert werden. Folglich erzielt die VM-Bauweise außergewöhnlich gute Kanaltrennung, Stereo-Abbildung, Frequenzgang und Auflage in der Plattenrille. Darüber hinaus besteht der sauerstofffreie Kupferspulendraht der VM-Serie (6N-OFC) zu mehr als 99.99997% aus reinem, sauerstofffreien Kupfer, wodurch die Tonabnehmer ein Maximum an Informationen aus der Plattenrille übermitteln können und gleichzeitig ein hochaufgelöstes, leistungsstarkes Klangbild liefern.

Die VM 700 Serie

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Die Spitzenserie ist mit einem vergoldeten Aluminiumdruckguss-Gehäuse ausgestattet, das unerwünschte Vibrationen reduziert, eine natürliche, elektrische Abschirmung darstellt sowie die überragende Klangqualität von erstklassigen Line Contact Nadeln noch verbessert. Das Spitzenmodell VM760SLC verfügt über eine extrem leichte und hochpräzise Line Contact Nadel, die niedrige Verzerrungswerte mit einer volleren Frequenzübertragung während der Wiedergabe bietet, um alle Details aus den Plattenrillen herauszukitzeln.

Für Vierkanal-Schallplatten, die Hochfrequenz-Reproduktionsfähigkeiten bei der Wiedergabe erfordern, ist der VM750SH mit einer Shibata Plattennadel ausgestattet, die sich gleichzeitig auch ideal für die effektive Übertragung voller Mitten und druckvoller Bassfrequenzen eignet. Den Abschluss der Serie bildet der VM740ML mit einer MicroLine™-Nadel für die außergewöhnliche Übertragung von Höhen und einer eindeutigen Klangbild-Lokalisierung.

  • Audio-Technica VM760SLC: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Special Line Contact
  • Audio-Technica VM750SH: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Shibata Nadel
  • Audio-Technica VM740ML: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit MicroLine™ Nadel

Die VM 500 Serie

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Diese Standard-Body-Baureihe enthält Eigenschaften der 700-Serie wie Ringspulen, Mittelabschirmplatte und 6N-OFC Spulendraht. Die Serie wird vom VM540ML mit einer MicroLine™ Nadel angeführt, die sogar bei den engen Innenradien einer Schallplatte geringe Verzerrung produziert – der Krümmungsradius der Nadelspitze verändert sich selbst dann nicht, wenn sie abgenutzt ist.

Die VM530EN werden mit einer leichten Nude Elliptical Nadel ausgeliefert, um Vibrationen zu reduzieren und eine vollere Frequenzübertragung zu liefern, während die Elliptical Bonded Nadel des VM520EB Spurverzerrungen verringert und eine genauere Klangwiedergabe ermöglicht. Schließlich verfügt der VM510CB über eine gerundete Conical Bonded Nadel, die weniger kritisch auf die Platzierung reagiert und eine stabile Spurperformance bietet.

  • Audio-Technica VM540ML: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit MicroLine™ Nadel
  • Audio-Technica VM530EN: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Elliptical Nude Nadel
  • Audio-Technica VM520EB: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Elliptical Bonded Nadel
  • Audio-Technica VM510CB: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Conical Bonded Nadel
  • Audio-Technica VM540ML/H: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Tonabnehmerkopf (Headshell)
  • Audio-Technica VM530EN/H: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Tonabnehmerkopf (Headshell)
  • Audio-Technica VM520EB/H: Dual Moving Magnet Stereo-Tonabnehmer mit Tonabnehmerkopf (Headshell)


Die VM 600 Serie

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Diese spezialisierte Mono-Body-Serie verfügt über eine interne Verkabelung, die für das Wandeln von Mono-Signalen ausgelegt ist. Das Model VM670SP wurde für die Wiedergabe von Schallplatten mit 78 U/min mit einer runden Nadel entwickelt, dessen großer Krümmungsradius an der Nadelspitze sich für die Wiedergabe von Schallplatten verschiedener Epochen eignet. Mit seiner Conical Bonded Nadel wurde der VM610MONO Tonabnehmer für die Wiedergabe von Mono LPs entworfen, wobei die interne Verkablung niedrigere Oberflächengeräusche und eine stabile Klangwiedergabe ermöglicht.

Für Vierkanal-Schallplatten, die Hochfrequenz-Reproduktionsfähigkeiten bei der Wiedergabe erfordern, ist der VM750SH mit einer Shibata Plattennadel ausgestattet, die sich gleichzeitig auch ideal für die effektive Übertragung voller Mitten und druckvoller Bassfrequenzen eignet. Den Abschluss der Serie bildet der VM740ML mit einer MicroLine™ Nadel für die außergewöhnliche Übertragung von Höhen und einer eindeutigen Klangbild-Lokalisierung.

Audio-Technica VM670SP: Mono Phono Tonabnehmer für SP Schallplatten (Short Play mit 78 U/min) mit Conical Bonded Nadel
Audio-Technica VM610MONO: Mono Phono Tonabnehmer für LPs mit Conical Bonded Nadel

Die Systeme sind ab Januar zu folgenden Preisen verfügbar:

  • VM760SLC: 699 Euro
  • VM750SH: 429 Euro
  • VM740ML: 329 Euro
  • VM540ML: 259 Euro
  • VM530EN: 199 Euro
  • VM520EB: 129 Euro
  • VM510CB: 109 Euro
  • VM670SP: 159 Euro
  • VM610MONO: 139 Euro
  • VM540ML/H: 284 Euro
  • VM530EN/H: 224 Euro
  • VM520EB/H: 154 Euro

Hersteller
Audio-Technica Niederlassung Deutschland
Anschrift Lorenz Schott Strasse 5
55252 Mainz-Kastel
Telefon +49 6134 257340
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Mittwoch, 11 Januar 2017 00:01

All-in-One der Superlative von AVM

Für 9000 Eurokann man viel erwarten: Mit dem CS 6.2 liefert AVM ein vollkommenes High-End All-in-One System der absoluten Superlative – inklusive edler Transistortechnologie und einem gewaltigen Verstärker mit 500 Watt pro Kanal.

30 Jahre Erfahrung und eine Vielzahl an preisgekrönten Technologien der deutschen Edelmanufaktur vereinen sich in einem eleganten Gehäuse aus massivem Aluminium: Neben der Streaming-Einheit mit Unterstützung für TIDAL und Qobuz entstammen auch die Netzteile und der D/A-Wandler (384kHz, DSD128) der OVATION Serie. Technologiepartner TEAC steuert das gekapselte Pure-CD-Laufwerk bei. Wie alle Modelle der OVATION Serie wird auch der CS 6.2 in den Standardfarben Silber und Schwarz sowie mit verchromten Drehknöpfen ausgeliefert. Gegen Aufpreis ist die klassische AVM Chromfront erhältlich.

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Der CS 6.2 ist ab sofort zum Preis von 9000 Euro im deutschen Fachhandel erhältlich. Das Schwestermodell CS 8.2 bietet zusätzlich die OVATION 803T Röhrenstufe und ist ab sofort zum Preis von 11000 Euro verfügbar.

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Hersteller
AVM Audio Video Manufaktur GmbH
Anschrift Daimlerstraße 8
76316 Malsch
Telefon +49 7246 4285
E-Mail info@avm.audio
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Mittwoch, 10 Januar 2007 02:01

Chord Electronics

geschrieben von
Hersteller
Chord Electronics
Telefon +44 1622 721444 
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Web www.chordelectronics.co.uk/
Dienstag, 10 Januar 2017 01:44

Poly macht Chords Mojo zum Netzwerk-Player

Chord Electronics stellte in Las Vegas ein Netzwerkmodul namens Poly vor, das in Kombination mit dem Mojo drahtloses Streaming von Hi-Res-Musik-Dateien und die Wiedergabe von Musik-Files vom Smartphone per Bluetooth A2DP, AirPlay und direkt von SD-Cards ermöglicht.

Der Mojo, Chords überaus erfolgreiche Wandler-Kopfhörer-Kombination, konnte bisher seine Daten nur per USB-Kabel vom Smartphone oder Computer beziehen. Der Poly verbindet den Mojo nun mit netzgebundenen Speichern und Computern im heimischen Netzwerk per WiFi. Die Wiedergabe von auf SD-Cards gespeicherter Musik macht das neue Modul ebenso möglich wie die von auf Smartphones befindlichen Musik-Files per Bluetooth und AirPlay. Gesteuert wird der Poly per Android- oder iOS-App auf dem Smartphone.

Der Poly basiert auf einem Hochleistungs-PC auf kleinstem Raum mit Daten-Server, DNLA-Empfänger, WiFi- und Bluetooth-Modul sowie einem SD-Card-Leser, gesteuert von einer komplexen Software. Der Poly ist noch kleiner als der Mojo, und die Kombination passt leicht in Hosen- oder Handtasche und zur Bedienung braucht man sie auch nicht wieder hervorzuholen, denn als Benutzer-Interface dient ja das Smartphone.

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Der Poly soll ACC, WAV, FLAC, AIFF, OGG VORBIS, ALAC, WMA und MP3 Dateien wiedergeben und Abtastraten bis 768 Kilohertz bei PCM und achtfach DSD (DSD512) akzeptieren. Auch Roon wird unterstützt. Dem LiPo-Akku bescheinigt Chord eine Kapazität für neun Stunden Dauerbetrieb. Im Schnellladebetrieb mit zwei Ampere braucht es gerade mal knapp vier Stunden, um den Akku wieder ganz zu füllen. Wie der Mojo ist auch der Poly aus Aluminium nach Luftfahrt-Standard hergestellt und wird im Vereinigten Königreich von Hand zusammengebaut.

Eigenschaften und technische Daten

  • Materialien: präzisionsgefrästes, schwarz eloxiertes Aluminium-Gehäues, schwarzes Kunststofffenster für drahtlose Signale und Silikon-Füße
  • Akku: LiPo (Lithium Polymer) 2200mAh
  • Akkukapazität: mehr als neun Stunden
  • Ladezeit: weniger als vier Stunden über Zwei-Ampere-Micro-USB-Eingang. Gleichzeitige Ladung von Mojo und Poly über die Micro-USB-Buchse des Poly
  • Verbindungen: Bluetooth A2DP und Wi-Fi 2,4GHz
  • Speicher: Micro-SD-Card – unbeschränkte maximale Kapazität
  • Wiedergabe-Unterstützung: Roon, DNLA, AirPlay und Bluetooth
  • Unterstützte Dateiformate: alle wichtigen Formate inklusive ACC, WAV, FLAC, AIFF, OGG VORBIS, ALAC, WMA and MP3
  • PCM Abtastraten: 44,1kHz, 48kHz, 8,.2KHz, 96kHz, 176,4kHz, 192kHz, 358,8kHz, 384kHz, 717,6kHz and 768kHz
  • DSD über DoP Abtastraten: DSD64 - DSD512 (achtfach DSD)
  • Unterstützte Geräte: iPhone; iPad, Android Smartphones und Tablets, Windows Smartphones, Tablets und PCs, Mac OS X Computer und DAPs (Astell & Kern etc.)
  • Abmessungen (L/B/H): 50/62/22mm

Der Poly soll Anfang 2017 zum Preis von etwa 650 Euro erhältlich sein.

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Montag, 09 Januar 2017 23:20

AudioMachina V8

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Daran, dass unscheinbare Teilchen einen beachtlichen klanglichen Effekt haben können, sind wir dank Jitterbug, iDefender3.0 und auch dank Audio-Exklusivs Silenthead längst gewohnt. Meist korreliert der Preis der Helferlein mit ihrer Größe. Aber AudioMachina bewegte sich noch nie auf ausgetretenen Pfaden. Das ist beim V8 nicht anders.

Vor etwas mehr als anderthalb Jahren hatte ich das Vergnügen, erst die großartigen, teilaktiven AudioMachina Lautsprechersysteme Maestro GSE zu testen und etwas später während der hifideluxe ihren Entwickler, Dr. Karl Schuemann, kennenzulernen. Der Abschied von den fantastischen AudioMachina fiel mir übrigens nicht gerade leicht. Ende letzten Jahres weckte dann Karl Schuemann mit einem Päckchen erneut meine Neugier. Auf der darin befindlichen kleinen weißen Schachtel klebte eine Goldfolie mit der Aufschrift: AudioMachina V8 – Broad-Spectrum Cartridge / Tonearm Vibration Absorber. In der Schachtel lag eine Tüte mit langen Schrauben, einigen Muttern und Unterlegscheiben zur Tonabnehmerbefestigung, ein Präzisions-Schraubendreher aus deutscher Fertigung und ein noch kleineres weißes Schächtelchen. In diesem finde ich dann, nein, kein weiteres kleineres weißes Schächtelchen, sondern ein knapp vier Millimeter dickes, fast 19 Millimeter breites und etwas mehr als 24 Millimeter langes, an fünf Seiten schwarzes Plättchen.

Der optisch unscheinbare, klanglich überzeugende Absorber
Der optisch unscheinbare, klanglich überzeugende Absorber

Laut beigepacktem Informationsblatt befinden sich darin acht Präzisionsbohrungen in exakt berechneter Länge. In jeder dieser Bohrungen ist an einem Ende ein flacher Stab aus reinem Titan von genau definierter Länge eingespannt. Die Bohrungen mit den Titanstäben wurden mit Silcon-Dämpfungsöl verfüllt und hermetisch verschlossen. Vibrationen, die den V8 erreichen, versetzten die Titanstäbe in Schwingungen, die dann im Silikonöl in Wärme gewandelt werden. Karl Schuemann, erklärt in seiner Produktinformation, dass sein Vibrationsdämpfer nach dem wenig bekannten, aber hocheffektiven Prinzip des „forced-vibration immersed-cantilever bending beams“ arbeite und Vibrationen von unter 100 Hertz bis über 20 Kilohertz absorbiere. Unterschiedlich lange, schwingende Stäbe zur Resonanzminderung setzte ja auch schon Finitite Elemente in den Topmodellen der Pagode-Racks und seinen Resonatoren ein.

Da die Rillenflanken einer Stereoschallplatte mit den Informationen für den rechten und linken Kanal und daher auch die Spulen des Tonabnehmers in einem Winkel von 90 Grad zueinander liegen sind, hat Karl Schuemann die zweimal vier schwingenden Titanstäbe pro Kanal ebenfalls in einem rechten Winkel abgeordnet. So könnten die parasitären, bei der Abtastung auftretenden Vibrationen exakt in der Ebene absorbiert werden, in der sie entständen. Die rechtwinklige Anordnung der zweimal vier Bohrungen mit den entsprechenden Titanstäben für die unterschiedlichen Frequenzen gab dem Absorber dann auch seinen Namen: V8.


Der V8 zwischen dem Headshell und der Montageplatte des Transrotor Tamino: bei der empfohlenen Ausrichtung ist die Kontaktfläche recht gering
Der V8 zwischen dem Headshell und der Montageplatte des Transrotor Tamino: bei der empfohlenen Ausrichtung ist die Kontaktfläche recht gering

Versuche, die bei der Abtastung der Rille entstehenden Vibrationen in Wärme umzuwandeln, gab es ja schon mehrere. Meist wurden dabei aber dämpfende Materialien zwischen Tonabnehmer und Tonarm eingesetzt, die durch ihre Struktur minimale Relativbewegungen zwischen den beiden zuließen und dadurch die exakte Führung des Tonabnehmers beeinträchtigten. Die einzige mir bekannte Ausnahme war bisher Audio Exklusivs Silenthead, der – wie der V8 – die rigide Verbindung zum Arm nicht unterbricht, und dennoch durch das in einige Bohrungen eingebrachte Material Vibrationen reduziert. Der hier beschriebene V8 ist übrigens, wie Karl Schuemann anmerkt, noch ein Vorserienmodell, was sich technisch zwar höchstens in minimalen Äußerlichkeiten niederschlägt, aber zur Folge hat, dass ich bisher keinen verbindlichen Preis nennen kann. In seiner Produktinformation merkt der Entwickler lediglich vage an, dass der V8 deutlich unter 1000 Dollar kosten wird. Sobald ich mehr weiß, werde ich die Angabe in den Herstellerangaben ergänzen.

Ich werde den V8 in AMGs Toptonarm, dem 12JT Turbo, ausprobieren, da dieser Dank seiner Rändelschrauben für alle wichtigen Einstellungen sehr leicht zu justieren ist. Zudem erlaubt es seine spezielle Headshell-Konstruktion, den Tonabnehmer aus- und mit dem V8 wieder einzubauen, ohne die Position des Abtasters zu verändern. Aber auch wenn der AMG nahezu ideale Voraussetzung für den schnellen Einbau des V8 bietet, kann er nicht verhindern, dass ich damit gegen einen der hehren Grundsätze bei Tests verstoße: Ich ändere mehr als einen Parameter. Die Verwendung des V8 integriert ja nicht nur einen Vibrationsdämpfer in den Tonarm, sondern erhöht auch die effektive Masse der Arm-System-Kombination und erniedrigt damit deren Resonanzfrequenz. Zudem muss das Gegengewicht beim Einbau des V8 weiter vom Drehpunkt entfernt werden, um das Gewicht des Vibrationsdämpfers zu kompensieren, und der Schaft des Arms etwa vier Millimeter weiter aus seiner Halterung gezogen werden. Alle diese Kleinigkeiten für sich genommen würden schon das Vibrationsverhalten des Arms minimal beeinträchtigen. Ob jede einzelne Veränderung für sich genommen hörbar wäre, lasse ich mal dahingestellt. Mir geht es nur darum, bewusst zu machen, dass die etwaigen klanglichen Veränderungen beim Einbau des V8 mehr als nur einen Grund haben.

Der „Broad-Spectrum Cartridge / Tonearm Vibration Absorber“ samt Zubehör
Der „Broad-Spectrum Cartridge / Tonearm Vibration Absorber“ samt Zubehör


Da ich nicht abschätzen kann, wie groß die Unterschiede sein können, die der V8 verursachen wird, mache ich es mir leicht und wähle Dick Schorys bestens vertrauten „Buck Dance“, von dem ich mir die ersten anderthalb Minuten vor dem Umbau dreimal anhöre, um mir den Klang einzuprägen. Nach nicht ganz neun Minuten für den Umbau und die Justage der Höhe und der Auflagekraft, steht dann aber schon nach den ersten Takten fest, dass eine so akribische Vorbereitung gar nicht nötig gewesen wäre: Dank des V8 zwischen dem AMG und dem fantastischen Transrotor Tamino entlockt dieses der Rille noch mehr feinste Rauminformationen, definiert die Positionen der Instrumente exakter und lässt so ein schärferes Bild vor dem Hörer entstehen. Ich lasse die Scheibe nach dem Teststück einfach weiterlaufen und entdecke in den übrigen, ebenfalls recht vertrauten Titeln doch wirklich noch das ein oder andere bisher nicht gehörte Detail: Hier ist noch kurz vor Schluss leise eine Stimme zu vernehmen, dort hört man vor dem Beginn einer Trennrille noch recht deutlich, dass der Fremdspannungsabstand des Aufnahmeequipments vor über 60 Jahren bei weiten nicht so gut war wie heute. Das zeigt, dass die Auflösung der Arm-System-Kombination durch den V8 gesteigert wird, ist aber keine Information, die ich bis dato vermisst habe. Dennoch: In meiner Kette hat AudioMachinas Vibrationsabsorber eine klar nachvollziehbare Wirkung – und die ist positiv!

Bei der Beschäftigung mit relativ unscheinbaren Testobjekten macht es wenig Sinn, diese im Fotostudio abzulichten. Deshalb haben Hifistatement-Fotograf Helmut Baumgartner und ich beschlossen, dass ich meine Experimente auch optisch dokumentiere und er meine Schnappschüsse dann in brauchbare Bilder umzuwandeln versucht. Beim Betrachten der ersten Fotos fällt mir dann auf, dass die Montageplatte des Tamino und der V8 sich nicht sehr großflächig berühren, wenn ich letzteren so montiere wie in der Bedienungsanleitung vorgeschlagen: mit dem Firmenlogo nach oben und mit dessen Spitze nach vorne. Wenn diese nun nach hinten zeigt, dürfte zumindest beim Tamino die Kontaktfläche zum V8 größer er sein. Um die Wirkung der v-förmigen Anordnung der Bohrungen nicht zu konterkarieren, sollte die Seite mit dem Firmenlogo aber in jedem Fall weiterhin nach oben zeigen.

Um den Zugang zum AMG-Arm zu verbessern, musste ich den LaGrange um 90 Grad drehen. Danach war eine exakte Neuausrichtung Pflicht
Um den Zugang zum AMG-Arm zu verbessern, musste ich den LaGrange um 90 Grad drehen. Danach war eine exakte Neuausrichtung Pflicht

Bevor ich mit der Ausrichtung des V8 experimentiere, vergewissere ich mich seiner Wirkung noch einmal, indem ich ihn ganz entferne: Keith Jarretts Trioversion von „God Bless The Child“ klingt ohne V8 minimal weniger luftig und die Instrumente sind nicht ganz so scharf fokussiert. Mit dem V8 durfte man sich beim sonst oft nervigen High-Hat über eine bessere Feinzeichnung freuen, die völlig frei von jeglichem Zischeln war. Das ist nun leider wieder anders. Ohne den Absorber wirkt das Klangbild eine Spur flirrender und funkelnder, aber wie durch eine etwas schmutzigere Scheibe betrachtet und räumlich einen Hauch eingeengt. Nach längerer Zeit lege ich mal wieder Codona 2 auf, das klangfarbenstrotzende Album von Collin Walcott, Don Cherry und Nana Vasconcelos, und wie immer freue ich mich auf „Malinye“: Der Einbau des V8 in der vorgeschlagenen Lage sorgt für einen klar größeren Raum. Die Schwebungen bei der Melodica sind deutlicher wahrzunehmen, und bei den Becken wird der Anschlag präziser dargestellt. Aus das Ausklingen gelingt definierter. Die tiefen Trommeln wirken eine Spur dräuender. Die Wiedergabe ist besser durchgezeichnet und trotz der Detailfülle einfach packender. Auch wenn ich mit dem Gehörten hochzufrieden bin, drehe den V8 nun so, dass die Spitze des Logos zum Tonarmdrehpunkt weist. Dadurch vergrößert sich die Kontaktfläche zwischen dem Dämpfer und der schwarzen Montageplatte des Tamino. Nach der erneuten Justage des Auflagewichts scheint der Raum noch ein wenig intensiver zu atmen und das Klangbild gewinnt einen Hauch Präzision und Plastizität. Allerdings ragt der V8 nun ein gutes Stück unter dem Headshell hervor. Falls das konstruktionsbedingt möglich ist, wünschte ich mir eine Variante des V8 mit etwa mittig angeordneten Löchern zu Montage.


Dank der präzisen Höheneinstellung und der integrierten Wasserwaage ging der Einbau des V8 in den AMG 12JT Turbo leicht von der Hand
Dank der präzisen Höheneinstellung und der integrierten Wasserwaage ging der Einbau des V8 in den AMG 12JT Turbo leicht von der Hand

STATEMENT

Wenn Ihre Arm-System-Kombination schon auf hohem Niveau musiziert, sollten Sie unbedingt AudioMachinas V8 ausprobieren. In meiner Kombination sorgt er für eine bessere Durchhörbarkeit, mehr Details, eine weiträumigere Bühne oder ganz einfach: für noch mehr analogen Musikgenuss!

PS: Die vertikale Resonanzfrequenz von AMG, Tamino und V8 liegt zwischen zehn und zwölf Hertz.

Gehört mit
Plattenspieler Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil
Tonarm Thales Simplicity, AMG 12JT Turbo
Tonabnehmer Lyra Olympos, Transrotor Tamino
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
Vorverstärker Einstein The Preamp
Endstufe Ayon Epsilon mit KT150, Eintein The Poweramp
Lautsprecher Kaiser Acoustics Kawero! Classic, LumenWhite DiamondLight
Kabel HMS Gran Finale Jubilee, Swiss Cables Reference Plus, Goebel High End Lacorde, Cardas Audio Clear Network
Zubehör PS Audio Power Regenerator P5, Clearaudio Matrix, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Harmonix Real Focus und Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs
Herstellerangaben
AudioMachina V8 Broad-Spectrum Cartridge / Tonearm Vibration Absorber
Abstand der Montagelöcher 12,7mm
Durchmesser der Montagelöcher 2,6mm
Abmessungen (H/B/L) 3,5/18,8/24,4mm
Abstände 16,8mm (Montagelöcher bis hintere Kante), 7,6mm (Montagelöcher bis vordere Kante)
Gewicht 3,7g
Bereich der effektiven Vibrationsabsorbtion <100Hz bis >20kHz
Materialien massives, gefrästes Aluminium, reines Titan, Silikon-Öl
Besonderheiten 100% nicht magnetisch, 100% Made in USA
Preis stand bei Ende des Test noch nicht fest

Hersteller / Vertrieb
Einstein Audio Components
Anschrift Prinz Regent Straße 50-60
44759 Bochum
Telefon +49 234 9731512
E-Mail info@einstein-audio.de
Web www.einstein-audio.de

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The splendid speaker and interconnect cables from Göbel Audio I really couldn’t resist. To be on the safe side I therefore listened only briefly to the power cables, but exchanged them before I got used to it. However, the most recent digital cables I cannot deprive from you – and really don’t want to – despite this being a quite dangerous endeavour.

The good thing – or the bad thing, depending on how you see it – is that Oliver Göbel's facilities and my listening room are not very far away from each other. When the system in his demo room undergoes an interesting sonic modification, or when a particularly enthralling test object or a new acquisition enter my premises, both of us quickly can drop by each other’s place. And sometimes, also one or the other component changes place into the colleague’s listening room in order to show its capabilities in the respective chain. Yet some time ago it happened that I got an AES/EBU cable, which is still waiting for a review as I didn’t have a compelling application for this type of digital connection so far. During a comparison test of preamps and NAS systems in Oliver Göbel’s company, nearby located in the Bavarian town Alling, he mentioned that he was currently working on USB and Ethernet cables. And, I couldn’t await listening to these wires in my system – as well as testing them, of course. Eventually, I was able to persuade the designer to hand in a prototype of each of the cables for a first impression, which namely could be different from the serial versions in terms of termination and probably also outer diameter, but not in their sonic characteristics.

The AES/EBU cable is labeled Göbel Digital XLR and is externally not distinguishable from a balanced interconnect cable
The AES/EBU cable is labeled Göbel Digital XLR and is externally not distinguishable from a balanced interconnect cable

The prototypes’ connectors still lacked the characteristic aluminum sleeve with the milled company logo on them, using a simple shrink tube here instead. Also, the USB cable’s parallel running power and data wires are projected to be a good bit thinner in the final version, but – as aforementioned – this is of a purely cosmetic nature. Even if the outer jackets of the Ethernet, USB and AES/EBU cables look almost exactly the same as those of the interconnect cables, they host a different number of conductors in different geometric layouts – in so far as, for example, four shielded conductor pairs are required for the Ethernet connection and 110 Ohms are mandatory as impedance for an AES/EBU application. It is therefore not the case that Oliver Göbel simply transferred the knowledge gained during the development of the speaker and interconnect cables to the new cables, even though some fundamental insights were useful for the new designs. As it happens with most of the cable manufacturers, there is not much more you get to know about the buildup. Oliver Göbel only pointed out that the high price of his cables results mainly from the handcraft required in the production, and is not caused by the processing of exotic materials. The price debate which is so popular with cables, I rather leave open to you and me here: One simply has to know for himself if the few remaining percent on the way to more canorousness will be worth it. Above a certain (high) level, significant improvements are only viable by superimposing extremely increased efforts – whether this is with components or with cables.

The USB cable uses physically separated wiring for power and data. In the prototype, a shrink tube conceals the connection to the plug
The USB cable uses physically separated wiring for power and data. In the prototype, a shrink tube conceals the connection to the plug


Plugging the USB prototype cable into the Aries Femto and the Chord DAVE, you really could get scared out of your mind thinking about the sockets. But firstly, they defied any kind of damage during the test’s frequent changeovers, and secondly, the USB cable’s two "tubes" will become more delicate in the serial version. Even if previously the outstanding Habst Ultra III took care of the connection between streaming bridge and converter, you easily could get aware of the Lacorde Statement’s sonic advantages – and this without resorting to any distinguished piece of music. My tablet PC disclosed a pop music production which I hadn’t heard for years, Vaya Con Dios’ album Night Owls. Already the hit single "Nah Neh Nah" showed the Lacorde Statement’s capability for a larger, clearer structured image. The background singers were surrounded by a little more reverb, and the track rendered rhythmically more compelling. There was no need to connect the slightly bulky cable back and forth several times to fully convince me regarding the sound qualities of the Göbel USB cable – despite the Habst Ultra III having turned up as the fulfillment of a cable dream not quite a long time ago. Let aside its really excellent sound performance, but better is the enemy of very good as well. And the Lacorde Statement clearly deserves the designation “better”, but with regard to price it unfortunately plays also in a completely different league.

This is how the cable will look like. This is not a photo, but a simulation from the computer. The two cables in parallel appear much thinner compared to the prototype. Of course we will introduce the final version to you as soon as it is available
This is how the cable will look like. This is not a photo, but a simulation from the computer. The two cables in parallel appear much thinner compared to the prototype. Of course we will introduce the final version to you as soon as it is available

In the already mentioned comparison, I only exchanged – and this as it should be – the Habst with the Göbel cable, which meant that Audioquest’s Jitterbug between the Aries and the USB cable remained in place: In combination with the Habst cable, this configuration was simply the sonically most persuading one. However, this didn’t necessarily have to apply to the Lacorde Statement as well. So I removed the Jitterbug from the signal path – and put it back after only one song. The investment in a Göbel USB cable doesn’t preclude a Jitterbug at all. It remains an indispensable component within the chain. Almost as anxious as I was on the USB cable, I very much looked forward to the Ethernet cable. In the present I use the Audioquest Carbon and the Cardas Audio Network Clear on the long distance between the router and the Melco. Oliver Göbel is not going to offer cables in this length. Due to the complex manufacturing process, he will probably limit the length to a maximum of three meters. The prototype measured only one meter and could therefore only be used between the Melco and the Aries Femto. Here I sometimes use a Network Clear, but more often the Audioquest Diamond. Although, for example, I did not change the long cable to the router during the testing of the Cardas Clear and changed the short cable only, already this cable exchange alone brought considerable and comprehensible alterations. But, I didn’t expect here as much improvement as with the Lacorde Statement USB. Nevertheless, I left audiophile test songs aside and went back to Night Owls. Already less than 30 seconds later it was clear that I fostered false expectations: The exchange of the Lacorde Ethernet was actually a lot more noticeable than the exchange of the Lacorde USB against the Habst. Variations in fine dynamics, nuances in articulation, and rhythmic accents got even more emphasized. If I had to choose between the two Lacordes, I certainly would go for the Ethernet version. It is unbelievable how much more sonic pleasure you can get out of this single meter of cable within a high-resolution chain!

The Ethernet cable prototype already comes equipped with connectors from Telegärtner
The Ethernet cable prototype already comes equipped with connectors from Telegärtner


Before occupying myself with the Lacorde Statement Digital XLR, my colleague Roland Dietl put a Mutec MC-3 + Smart Clock USB at my disposal during his vacation. He had been already experimenting with the Reclocker and was quite impressed with its effect in his system. A respective test will follow in a few weeks. I presume that I do not anticipate too much when I reveal that in my chain the Mutec inserted between Melco, Auralic Femto, Audioquest Jitterbug and Chord DAVE did have an effect, but no one that could be described as clearly positive: It made the sonic image appear brighter and thus a touch more open. The tonal colours became somewhat paler and the lows felt a little less solid. Although my experiences usually say that in the digital sector the shortest signal path not always is the best, the before described component arrangement overshot the objective quite a bit. That's why I tried the Mutec between the USB output of the Melco and the DAVE – starting with a Sunwire Digisym Reference between the Mutec and the DAVE. There really was no need to listen twice: The Reclocker offered so much openness, so much air around the instruments and so much musical enthusiasm, that one could almost think having a higher-classed converter in play. In this type of configuration I do not want to miss the Mutec any more.

This picture shows how the Lacorde Statement Ethernet will look like
This picture shows how the Lacorde Statement Ethernet will look like

The Digisym has been highly valued for decades, but when substituting it with the Lacorde Statement Digital XLR for taking over the data transfer, the spatiality within the Keith Jarrett Trio’s "Wrong Blues" opened up a little more, while the cymbals sparkled a bit more colourful and the rhythm’s groove got a bit more intense. Here too, the Göbel Lacorde Statement proved to be clearly superior, yet: The sonic advantages of the Ethernet cable did impress me the most in this top-class trio of digital cables.

STATEMENT

Sadly, I really don’t know how Oliver Göbel manages to do this, but I, as well as my visitors and my colleagues, clearly could hear it: Up to this point, any of the Lacorde Statement cables have definitely left my previous favorites behind by a wide margin. And this happens also to the cables designed for the digital data transfer. If you have the money to invest within this price level and you require more than one of these magic cords, then get started with the Ethernet cable: Among these sonically outstanding cables this is the primus inter pares!

Listened with
NAS Melco N1ZH60, WDMyCloud
Streaming Bridge Auralic Aries Femto w/ SBooster BOTW P&P Eco
Reclocker Mutec MC-3+ Smart Clock USB
D/A converter Chord DAVE
Pre-Amp Einstein The Preamp
Power-Amp Ayon Epsilon w/ KT150, PS Audio BHK Signature 300 Amplifier
Loudspeakers Kaiser Acoustics Kawero! Classic, LumenWhite DiamondLight
Cables HMS Gran Finale Jubilee, Swiss Cables Reference Plus, Goebel High End Lacorde Statement, Habst Ultra III, Audioquest Diamond, Carbon and Jitterbug, Cardas Audio Clear Network, Sunwire Digisym Reference
Accessories PS Audio Power Regenerator P5, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS wall sockets, Acapella Bases, Acoustic System Resonators, Finite Elemente Cerabase, Harmonix Real Focus and Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Artesania Audio Exoteryc
Manufacturer’s Specifications
Goebel High End Lacorde Statement Digital XLR
Length 1 x 1,2m
Price 3000 Euros, each additional 40cm 700 Euros
Manufacturer’s Specifications
Goebel High End Lacorde Statement USB
Length 1 x 1,2m
Price 4500 Euros, each additional 40cm 800 Euros
Manufacturer’s Specifications
Goebel High End Lacorde Statement Ethernet
Length 1 x 1,2m
Price 4500 Euros, each additional 40cm 800 Euros
Manufacturer
Göbel High End
Address Schabweg 4a
82239 Alling
Germany
Phone +49 8141 2255887
Email info@goebel-highend.de
Web www.goebel-highend.de

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