Starke Sound hat es sich zur erklärten Aufgabe gemacht, Bluetooth-Boxen-Besitzer eine Stereoanlage schmackhaft zu machen. In einer Kooperation mit Eversolo wird ein Bundle bestehend aus Starke Beta5 Lautsprechern und Eversolo Play für 1.215 Euro angeboten, die CD-Edition des Play kostet 105 Euro Aufpreis. Im Play ist dann schon ein DSP-Preset hinterlegt, um das Zusammenspiel aus AiO-Verstärker und Lautsprechern weiter zu optimieren. Starke Sound entwickelt alle Treiber selbst und bietet ein umfassendes Portfolio aus Lautsprechern – auf der Messe war noch der Halo M1 für 6.000 Euro zu sehen –, Subwoofern und Verstärkern.
Dass bei Jan Sieveking Liebe zum Detail großgeschrieben wird, war mir beim Blick auf die Anlage klar. Über den Sinn und Unsinn von Kabel-Liftern lässt sich vortrefflich streiten, aber der aufgeräumte, schon fast skulpturale Look, den Jan und sein Team so erzielte, machten die Anlage zum Kernstück des Raumes. Und wieder habe ich ein besonderes Auge für die Formsprache der Komponenten: Der Schwung des Quadraspire X-Reference Racks (pro Ebene 2.050 Euro), verschmolz mit dem tw-acoustic Raven AC New (20.000 Euro), Tonarm Raven 12.9 (6.000 Euro), kontrastiert durch die kantige tw-acoustic Phonovorstufe RPS 100 (17.700 Euro), Vorverstärker Strumento No. 1 Evo (24.0000 Euro) und Endverstärker Strumento No. 4 (28.000 Euro) von Audio Flight. Als Tonabnehmersystem kam ein Kagami ENA zum Einsatz. Es soll laut Jan sonisch in die Fußstapfen des legendären Lyra Olympos treten. Kogami fertigt nur fünf ENA pro Monat zu einem Stückpreis von 8.800 Euro. Vervollständigt wird das System durch die Marten Mingus Quintet 2 SE (Paar ab 84.000 Euro), Jorma Statement Verkabelung und eine Cardas Nautilus Netzleiste (2.400 Euro) samt Stromverkabelung. Die günstigste Komponente des Systems ist mit 120 Euro das Uberlight Flex: Es sorgt für genügend Licht am Plattenteller.
Der Hörraum von IAD war ein schönes Beispiel für die Abwechslung, die die Messe bietet. Im Gegensatz zum letzten Jahr standen ganz andere Marken und Komponenten im Fokus. Will Tremblett beweist bei seinen Zavfino-Laufwerken stets ein besonderes Feingefühl für Materialmix und Farbgebung. So auch beim Zavfino ZV11X mit Crossbow TZ-1 12“ Tonarm (zusammen 15.000 Euro). Die verschiedenen Farbtöne des massiven Aluminiums in Verbindung mit der Leder-Slipmat sind ein Blickfang. Als Vorverstärker arbeitete ein Soulnote E-2 Version 2 (8.500 Euro). Als Digitalquelle wurde eine Quad Platina Streamer/DAC Kombi (3.600 Euro) mit ESS ES9038PRO eingesetzt. Quads ESL 2912X Elektrostaten (17.000 Euro) wurden von einem Soulnote A-2 Version 2 Vollverstärker (8.500 Euro) angetrieben.
AP-Elektroakustik feierte auf den Norddeutschen HiFi-Tagen Premiere. Hinter dem Kürzel stecken Andreas Suciu und Peter Neumann. Ihr passiver Monitor 30P verfügt über eigens entwickelte Chassis – was ich bei einer derart kleinen, aufstrebenden Firma für bemerkenswert erachte. Ein 220-Millimeter-Tieftöner arbeitet in Downfire-Konfiguration, ein 180-Millimeter-Treiber als Tiefmitteltöner und ein 55-Millimeter-Konushochtöner strahlen konventionell nach vorne ab. Das Paar kostet 9.400 Euro, die Standfüße 400 Euro Aufpreis. Auf Wunsch kann der 30P um das aktive Bassmodul 20A (9.000 Euro) erweitert werden. Es arbeitet als Downfire-Upfire-Konzept und ist somit Impulskompensiert.
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