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Ein Besuch beim Klangmeister

17.10.2014 // Wolfgang Kemper

Geschäftsführer Dipl.Ing. Georg Stracke prüft im ersten Arbeitsgang persönlich die zugesandten defekten Lautsprecher. Vorn rechts auf der Box steht ein Pioneer HPM 150 Piezo-Rundum-Hochtöner
Geschäftsführer Dipl.Ing. Georg Stracke prüft im ersten Arbeitsgang persönlich die zugesandten defekten Lautsprecher. Vorn rechts auf der Box steht ein Pioneer HPM 150 Piezo-Rundum-Hochtöner

Die Tatsache, dass Georg Stracke zu den Klangmeistern stieß und dann in der GmbH gemeinsam mit Karin Sundermann die Geschäftsführung übernahm, war für die aktuelle Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich. Sein technisches Know-how als Diplom-Ingenieur der Nachrichtentechnik und seine praktische Erfahrung vor allem bei der Entwicklung von aktiven Lautsprechern im Hause Quadral machen ihn zu einem kompetenten, ergänzenden Partner für Dieter Fricke. Auch wenn dieser inzwischen mit über siebzig Jahren verdientermaßen die Verpflichtungen, die eine Unternehmensführung abverlangt, in jüngere Hände gelegt hat, bleibt er der Mastermind der Klangmeister. In Georg Stracke hat er nach Jahren des Suchens einen Gleichgesinnten an seiner Seite, der sein aus Erfahrung gesammeltes Wissen mit jungem, modernem Technik-Know-how ergänzt.

Zur Zeit noch ein trauriger Anblick: Das uralte Sonab Chassis wird bald wieder wie neu klingen
Zur Zeit noch ein trauriger Anblick: Das uralte Sonab Chassis wird bald wieder wie neu klingen

Die Klangmeister beschäftigen sich, kurz gesagt, mit Service, Tuning, Entwicklung, Raumakustik, Informationsveranstaltungen und Handel. Der Service ist der Grundstein des Firmenkonzepts und in der Szene weitgehend bekannt. Es geht hier um die Reparatur defekter Chassis oder die Überholung ganzer Lautsprecher. Damit sind die Klangmeister für jeden interessant, der einen defekten Lautsprecher hat – zumindest solange dieser nach dem dynamischem Prinzip arbeitet.

Selbst dieses alte Teil, das Dieter Fricke mit leichtem Stirnrunzeln in die Kamera hält, wird auf Kundenwunsch wieder fit gemacht
Selbst dieses alte Teil, das Dieter Fricke mit leichtem Stirnrunzeln in die Kamera hält, wird auf Kundenwunsch wieder fit gemacht

Lohnt es sich, ein altes, defektes Chassis zu reparieren? Nahezu immer, zumindest aber, wen es aus einer hochwertigen Lautsprecherbox stammt – mag sie auch noch so in die Jahre gekommen sein. Man könnte das defekte Chassis ausbauen und zwecks Reparatur oder Austausch an den Hersteller oder an seinen Vertrieb schicken. Das bedeutet aber in der Regel einen sehr viel höheren Preis als den, den die Klangmeister berechnen, die angeben, um bis zum Faktor drei günstiger zu sein. Zum Erhalt der Kanalgleichheit empfiehlt sich natürlich die Aktualisierung beider Chassis. Fehlerquellen bei Lautsprecherchassis gibt es mehr als allgemein bekannt. Augenfällig ist natürlich eine zerbröselte Schaumstoffsicke, die sich im Laufe ihres Lebens langsam, stetig und unmerklich auflöst und oftmals erst beim Abnehmen der Frontverkleidung mit Entsetzen bemerkt wird. Da sollte selbstredend das Pendant im anderen Kanal gleich mit gewechselt werden, denn auch dort wird der Fehler über kurz oder lang auftreten.


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