In der letzten Woche hatten Roland Dietl und ich das Vergnügen, Chord Electronics Digital-Spezialisten Rob Watt in meinem Hörraum begrüßen und zwei seiner neusten Kreation hören zu können, den Hugo M-Scaler und den Hugo TT 2, der mehr ist als eine Wandler/Kopfhörer-Kombination: ein Ausblick.
Ich gebe gern zu, dass ich in Sachen Hifi-Komponenten in den letzten Jahren deutlich gelassener geworden bin: Es kommt immer seltener vor, dass ich der Ankunft eines Testgerätes entgegenfiebere. Aber seit der Beschäftigung mit Chord Electronics' BLU MKII habe ich vor allem den darin enthaltenen M-Scaler beim Vergleich meines DAVE mit Wandlern von extrem hoher Qualität wie dem Playback Designs MPS-8 oder dem Auralic Vega G2 in Verbindung mit dem Aries G2 und der Leo-GX-Premium-Clock schmerzlich vermisst. Denn nur in dieser Kombination kann Rob Watts' Wandler wirklich zeigen, zu welchen klanglichen Höchstleistungen er fähig ist. Ohne den M-Scaler ruft er leider nur einen Teil seines riesigen Potentials ab.

Dem nahezu unwiderstehlichen Haben-Müssen-Impuls stand nach dem Test des BLU aber sein nicht unbeträchtlicher Preis entgegen, der ja auch durch das aufwändige Gehäuse und das – für mich persönlich uninteressante – CD-Laufwerk begründet ist. Da blieb nur zu hoffen, dass Chord sich möglichst schnell dazu durchringen würde, den Upscaler auch separat anzubieten. Anfang August war es dann offiziell: Wie wir in unser News-Sektion berichteten, offeriert Chord Electronics nun den Hugo M-Scaler als sogenanntes Stand-Alone-Gerät, und zwar im Format des während der High End vorgestellten Hugo TT 2 und mit einem externen Netzteil.

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