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Ein wenig Raumakustik

30.12.2024 // Dirk Sommer, Birgit Hammer-Sommer (Fotos)

So sieht man vom Hörsessel auf die Lautsprecher
So sieht man vom Hörsessel auf die Lautsprecher

Ein gutes Stück besser harmonieren Lautsprecher mit dem Raum, die ihn nicht nur mit Chassis auf der vorderen Schallwand anregen: Da erinnere ich mich gerne an die Verity Audio Sarastro (https://www.hifistatement.net/tests/item/1659-verity-audio-sarastro-iis) und die Kaiser Acoustics Kawero! Classic.(https://www.hifistatement.net/tests/item/2005-kaiser-acoustics-kawero-classic). Meine Göbel Epoque Aeon Fine (https://www.hifistatement.net/tests/item/2857-goebel-high-end-epoque-aeon-fine) besitzt ebenfall ein Bass-Chassis und zwei Passivmembranen auf der Rückseite, und auch, wenn sie ausschließlich mit nach vorn abstrahlenden Chassis bestückt ist, zählt die Børresen 05 SSE zu den Schallwandlern, die meinen Raum im tieffrequenten Bereich ein wenig anders anregen: Das vierte, oben montierte Bass-Chassis ist nur kleines Stück vom Holz der Dachschräge entfernt: Die Basssenke ist weder hör- noch messbar. Aktuell spielt eine Göbel Divine Comtesse im Hörraum, überzeugt in allen Kriterien, erinnert mich aber wieder nachdrücklich an das Problem meines Raumes. Auf jeden Fall noch im Januar werde ich meine Erfahrungen mit der Comtesse in Arbeits- und Wohnzimmer mit Ihnen teilen.

Die umgekehrte Perspektive
Die umgekehrte Perspektive

Doch bleiben wir im Hörraum: Im Laufe von mehr als einem Jahr hat sich auf dem Teil des Teppichs vor und neben dem Tischchen eine ganze Menge von nur hin und wieder benötigten Geräten, Kabeln und Unterlagen angesammelt. Da findet sich unter anderem meine hervorragend klingende, aber mit ihren beiden raumgreifenden Gehäusen einfach viel zu viel Platz in den Racks beanspruchende Audio-Exklusiv-Vorstufe (https://www.hifistatement.net/tests/item/2569-audio-exklusiv-r7), das LAN-Switch und die Clock von SOtM (https://www.hifistatement.net/tests/item/2472-sotm-snh-10g-sclk-ocx10-sps-500-und-keces-p8), diverse SBooster-Netzteile, der Melco D100 alias „Redaktions-Ripper“ sowie der Phonitor x, um nur einige zu nennen. Da ich von Unordnung im Hörraum wenig halte, hatte ich mir die Zeit genommen, ein Regal – natürlich kein im Hörraum aus akustischen Gründen relevantes – von gerippten CDs zu befreien, um für einen Teil der herumstehenden Gerätschaften Platz zu machen. Den nicht wirklich oft genutzten Rest verfrachtete ich dann in den Keller. Die Ordnung auf dem Teppich wurde aber umgehend mit einer gewissen Unordnung im Klangbild bestraft, wie ich nach dem Start eines Tracks wahrnehmen musste: Leider war nicht die Basssenke verschwunden, aber kurz darüber machte sich ein deutlich zu fetter und schlecht definierter Tiefton breit.

Wie zuvor, jedoch mit Aussicht in den Giebel
Wie zuvor, jedoch mit Aussicht in den Giebel


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