tests/23-07-14_velodyne
 

Velodyne Deep Blue 10

14.07.2023 // Dave Marras Grünwalds

Die zehn Zoll große verstärke Polypropylen-Membran sitzt dank Ihrer acht Inbusschrauben und guter Verarbeitung auch bei höheren Lautstärken fest am Gehäuse
Die zehn Zoll große verstärke Polypropylen-Membran sitzt dank Ihrer acht Inbusschrauben und guter Verarbeitung auch bei höheren Lautstärken fest am Gehäuse

Mit Maßen von 29,6 mal 31,6 mal 34,8 Zentimetern und einem Gewicht von circa elf Kilogramm ist der Deep Blue schnell außermittig zwischen meinen Speakern platziert und lässt sich leicht in Betrieb nehmen.
Das Herz des DB-10 ist ein leistungsstarker Tieftöner mit verstärkter Zehn-Zoll-Membran und einer vierlagigen Schwingspule von 5,2 Zentimetern Durchmesser. Für die Erhöhung der Leistung des nötigen Antriebs sorgen zwei übereinander liegende Ferrit-Magente. Eine massive Polbohrung trägt zur Linearisierung des Magnetfeldes und zur Temperaturregulierung bei.

Das variable Anschlusspanel mit Hochpegeleingang und Cinch-Anschlüssen bietet dem Stereoliebhaber sowie dem Heim-Kinofan eine problemlose Integration in die heimische Anlage
Das variable Anschlusspanel mit Hochpegeleingang und Cinch-Anschlüssen bietet dem Stereoliebhaber sowie dem Heim-Kinofan eine problemlose Integration in die heimische Anlage

Rückseitig einwandfrei angepasst findet sich das gut ausgestattete Anschlusspanel. Neben dem obligatorischen Powerschalter bietet der DB-10 einen Auto-Power-Switch, mit dem sich der Sub nach acht Minuten ohne Signal automatisch in den Standby-Betrieb versetzt – bei den heutigen Strompreisen eine gute Lösung. Aufgrund seines Hochpegeleingangs und seiner Cinch-Anschlüsse lässt sich Velodynes Kompaktwürfel problemlos an HiFi-Vollverstärker und AV-Receiver anschließen, was ihn somit auch für Heim-Kino-Fans zum Objekt der Begierde werden lässt. Weitere Bedienungselemente sind Drehpotis für Pegel, Trennfrequenz und Phase. Somit lässt sich der DB-10 sehr schnell in jeden Hörraum integrieren, lediglich eine Steuerung per App oder Fernbedienung hätte ich mir aus Bequemlichkeit gewünscht. Besonders bei der Lautstärke-Anpassung ist das Gesicht der Partnerin ein guter Indikator. Sobald sich die Wangen leicht rosa verfärben und sich die Wut im Gesicht ablesen lässt, ist die perfekte Einstellung gefunden. Bei meinen Hauptlautsprechern reicht eine Einsatzfrequenz von 60 bis maximal 70 Hertz völlig aus, alles darüber verfälscht den Grundton. Eine kleine Empfehlung am Rande: Es ist ratsam bei zweijährigen Haushalt-Mitbewohnern die Einstellungen zu notieren oder ein Foto davon zu machen, ansonsten gibt es bei der nächsten Hörsession dann doch gewisse ungewollte Soundanpassungen. Hinter der Steuerungseinheit befindet sich ein Aktiv-Modul mit einer Ausgangsleistung von 350 Watt mit einer Impulsleistung von bis zu 850 Watt, um auch jeden Nachbarn von seiner neuen Anschaffung überzeugen zu können. Für einen präzisen Tiefbass ohne unerwünschte Resonanzen sorgt das MDF-Gehäuse mit einer Wandstärke von 25 Millimetern sowie der fünf Zentimeter dicken Schallwand – da will ich mich doch gleich mal ans Testen machen.

Mit ein wenig Geschick und Erfahrung lässt sich der Subwoofer aufgrund der stufenlosen Regelung von Pegel, Phase und Trennfrequenz an die heimischen Gegebenheiten anpassen
Mit ein wenig Geschick und Erfahrung lässt sich der Subwoofer aufgrund der stufenlosen Regelung von Pegel, Phase und Trennfrequenz an die heimischen Gegebenheiten anpassen


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