tests/23-09-29_sikora
 

J.Sikora KV12 Max Zirconium Series

29.09.2023 // Wojciech Pacuła

Außerdem gibt es einen verbesserten Einstellmechanismus für den vertikalen Abtastwinkel (VTA). Damit kann die Höhe des Arms während des Betriebs verändert werden. Es ist einer der präzisesten und am einfachsten zu bedienenden Mechanismen dieser Art. Die Azimutkorrektur kann über eine Schraube im Hauptgegengewicht vorgenommen werden. Um sicherzustellen, dass es bei der Einstellung keine Probleme gibt, verfügt der KV12 MAX-Arm über ein klassisches Anti-Skating-System, das mit einem an einem Faden aufgehängten Gewicht arbeitet.

b_850_0_16777215_10_images_content_tests_23-09-29_sikora_3Y8A7376.jpg

Der Arm ist einfach zu montieren, und alle Teile passen perfekt zusammen. Wie beim Arm KV9 MAX legt der Konstrukteur auch beim KV12 MAX großen Wert auf die richtige Positionierung der Drähte, die oben aus dem Arm herauskommen. Da sie eine gewisse Steifigkeit haben, wirken sie ein wenig wie ein Anti-Skating-System. Damit alles so funktioniert, wie es soll, muss man sie so ausrichten, dass sie senkrecht nach oben und dann senkrecht nach unten verlaufen.

Der MAX-Tonarm wurde auf den Initial MAX-Plattenspieler desselben Herstellers montiert. Ich habe ihn mit dem KV12-Arm verglichen, der mit 12 Zoll die gleiche Länge hat, aber ein älteres Modell ist. Ich kenne ihn von vielen Hörsitzungen und meinem Test. Der Plattenspieler stand auf dem Kohlefaser-Boden des Finite Elemente Master Reference Pagode Edition Mk II Racks. Zum Reinigen der Nadel habe ich einen DS Audio ST-50 verwendet.

Für den Test benutzte ich den Miyajima Laboratory Destiny Tonabnehmer. Das Signal des Tonabnehmers wurde im RCM-Audio-Sensor-Prelude-Phonovorverstärker verstärkt, von dem es über Siltech-Triple-Crown-Kabel weitergeleitet wurde. Ich habe einen passiven Verictum X-Block-Filter auf die Stromversorgung und eine aktive Nordost QPOINT-Schaltung auf den Vorverstärker gesetzt.

Da ich nicht zwei gleiche Miyajima Laboratory Destiny-Tonabnehmer besitze, brauchte ich zwischen dem Anhören der beiden Arme etwa zehn Minuten, um den Tonabnehmer von einem auf den anderen umzubauen und einzustellen. Ich hatte das vorher ein paar Mal für mich geübt, aber das ist immer noch eine beträchtliche Zeitspanne zwischen den Hörproben A und B. Mein Plan war also, mehrmals in A/B- und B/A-Sessions zu hören. Der erste Wechsel zwischen den Armen reichte jedoch aus, um die Unterschiede klar und deutlich zu hören.

b_850_0_16777215_10_images_content_tests_23-09-29_sikora_3Y8A7379.jpg


  • SPL Crossover Mk2

    SPL ist nach meinen Informationen der einzige Audiogeräteproduzent, der überhaupt eine aktive Analogfrequenzweiche im Portfolio führt. Mit der Mk2 steht inzwischen eine Überarbeitung der Ur-Version in den Startlöchern. Höchste Zeit, sich dieses HiFi-Einhorns einmal anzunehmen. Der Funktionsumfang der zweiten Generation ist immens angewachsen. Während das Crossover erster Generation lediglich bei der optimalen Einbindung eines Subwoofers in die Stereokette helfen konnte, eröffnet die Mark 2 gänzlich neue Möglichkeiten. Statt der Trennfrequenzen von 50, 60, 70, 85,…
    28.07.2026
  • Matrix Audio mini-i Pro 4

    “Die Matrix ist allgegenwärtig, sie umgibt uns. Selbst hier ist sie, in diesem Zimmer.” Lange habe ich darauf gewartet, einen Testbericht mit einem passenden Filmzitat zu eröffnen. Ähnlich lange habe ich mich auf den Test eines Produkts aus dem Hause Matrix Audio gefreut. Mit dem mini-i Pro 4 ist es endlich so weit. Der Name Matrix Audio beruft sich eigentlich auf das gleichnamige mathematische Konzept, aber bei der Namensverwandtschaft zu dem stilprägenden Film kam ich…
    21.07.2026
  • Børresen Acoustics T5 SSE – das Interview

    Während meines letzten Besuchs der Audio Group Denmark in Aalborg hatte ich am Tag nach der Präsentation der Børresen M8 und der Aavik M-880 Gelegenheit, mit dem Entwickler der T5 SSE über sein Produkt zu sprechen. Wenn Sie im ersten Teil technische Details vermisst haben sollten: Hier finden Sie sie in Hülle und Fülle. Dirk Sommer: Nun zu etwas ganz anderem, den T5. Was ist anders im Vergleich zum 05? Ich muss zugeben, dass ich…
    17.07.2026
  • Børresen Acoustics T5 Silver Supreme Edition

    Einerseits war ich mit der Børresen 05 Silver Supreme Edition in meinem Hörraum wunschlos glücklich, andererseits begeisterte mich das Nachfolgemodell, die T5 SSE, schon bei ihrer Vorstellung damals noch in München allein durch ihr Erscheinungsbild: Die schwarze Hochglanzlackierung mit Karbonfaser-Applikationen wirkte einfach unheimlich elegant. Aber natürlich geht es mir bei Lautsprechern nicht vorrangig um die Optik. Dass die Børresen 05 SSE solange bei mir zu Gast war und ich mich schon auf die T5 SSE…
    14.07.2026
  • Qln – das Interview

    Roland Dietl: Welche Antriebstechnik verwendest Du bevorzugt bei Tief-Mitteltönern? Mats Andersen: Ich bevorzuge eine unterhängende Schwingspulenanordnung. Bei Standard-Treibern hat man eine Schwingspule, die etwa 20 bis 40 Millimeter lang ist, und dann einen Magnetspalt von etwa 5 bis 6 Millimetern. Wenn sich die Schwingspule bewegt, ändern sich die Induktivität und auch die Magnetkraft. Bei unserem Treiber beträgt der Magnetspalt dagegen 20 Millimeter und die Schwingspule ist 11 Millimeter lang. Die Schwingspule bleibt dadurch permanent vollständig…
    07.07.2026
  • SOtM sMS-2000 – ein weiterer Nachtrag

    Endlich ist es soweit: Der SOtM sMS-2000 spielt in der gewünschten Konfiguration: In der Eunhasu-App habe ich teils auf Roland Dietls Rat hin alle klangfördernden Einstellungen vorgenommen, Ethernet- und USB-Karte werden von externen Netzteilen gespeist, die 10-Megahertz-Clock gibt den Takt vor und die Daten kommen von einer kryo-behandelten SSD. Vor rund zweieinhalb Monaten berichtete ich darüber, dass der SOtM sMS-2000 der einzige von mir getestete Streamer ist, bei dem auf einer internen Festplatte gespeicherte Musik-Files…
    03.07.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.