
Zehn hochwertige 15.000-Mikrofarad-Filterkondensatoren sieben im separaten Netzteil, gefolgt von zehn 10.000-Mikrofarad-Audiofilterkondensatoren von Nichicon. In dem eigentliche D/A-Wandler-Gehäuse sind weitere Baugruppen zur Stromversorgung untergebracht. So auch die extrem linearen Spannungsregler, mit denen auch die Ocxo-Clock versorgt wird. Auch wenn die D/A-Wandlereinheit abgeschaltet ist, wird der Quartz-Oszillator bei einer konstanten Temperatur gehalten. Deshalb ist das Takt-System nach dem Einschalten sofort optimal spielbereit. Bei längerer Nicht-Nutzung ist das separate Netzteil ebenfalls abschaltbar. Selbst dann ist die Ocxo-Clock nach dem Einschalten in 80 Sekunden stabil und es erlischt eine rote LED auf der Gerätefront. Ein hochwertiges 12-poliges Kabel mit einem stoßdämpfenden Schutzmantel aus einer verschachtelten Sandwich-Nylonfaser-Baumwollmischung von Viablue verbindet beide Einheiten. Richtungsunabhängig, an beiden Enden mit dem gleichen Stecker aus der Luftfahrttechnik ausgestattet, erlaubt es eine Aufstellung der Einheiten über- oder nebeneinander, jedoch bitte möglichst nicht direkt aufeinander. Der CD-Spieler 30c besitzt die gleiche Verbindung zu seiner externen Stromversorgung.

Sobald man mit dem Pearl 30d Musik hören möchte, darf man sich für drei digitale Filter für beide DAC-Typen entscheiden. So stehen im Amoled-Display zuerst FIR Filter zur Wahl, gefolgt von IIR Filtern, beides für den Modern DAC, die Sie bitte einzig und allein nach ihrem persönlichen Geschmack aussuchen. Als drittes haben Sie bei Classic die Wahl zwischen einem Filter dritter oder vierter Ordnung. Alle Einstellungen lassen sich jederzeit, auch während des Musikhörens verändern. Wohl deshalb ist die Wahl nur über die Metall-Fernbedienung möglich und nicht am 30d selber. Man muss aber zügig agieren, sonst springt das Display wieder auf die normale Anzeige der PCM- oder DSD-Auflösung um. Bei den Filtern empfinde ich die klanglichen Unterschiede zum als Teil signifikant, teils sogar ausgeprägter als die Modern- und Classic-Alternativen des DAC. Abschließend muss man nur noch zwischen dem normalen und einem etwas lauteren Ausgangspegel, im Display mit „H“ angezeigt, wählen.

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